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  1. Buddhaland Forum
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Shamata: Schmerzen im Bereich der Stirn

  • Fabi
  • 18. September 2019 um 14:43
  • Zum letzten Beitrag
  • Fabi
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    18. September 2019
    • 18. September 2019 um 14:43
    • #1

    Liebe Forumsmitglieder,

    durch die Beschäftigung mit buddhistischer Literatur (vor ca. zwei Jahren) wuchs in mir der Wunsch zu praktizieren.

    Als Grundlage für meine Praxis habe ich mich entschieden mit Shamata zu beginnen um erst einmal eine stabile Konzentration aufzubauen. Ich versuche nun (vor allem auf Grundlage der Erläuterungen von Alan Wallace) anzufangen. Ich mache soweit alles so, wie ich es gelesen habe. Dabei habe ich aber folgendes Problem: Nach wenigen Minuten entsteht bei mir ein starker Druck im Bereich der Stirn (zwischen den Augenbrauen) der teilweise sogar etwas schmerzt.
    Weist das auf eine falsche "Ausführung" hin? Hat damit jemand hier vielleicht selbst auch Erfahrung?

    Grüße,

    Fabi

  • Nyinje ☼ 18. September 2019 um 14:45

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Dawa
    Gast
    • 18. September 2019 um 14:54
    • #2

    Hört sich für mich eher nach einem medizinischen Problem an, evtl konsultierst du mal nen HNO- Arzt?

  • Fabi
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    18. September 2019
    • 18. September 2019 um 15:13
    • #3

    Ich bin verwirrt dass das nur während der Meditation auftrtitt. Ich bin ja jenseits der Meditation beschwerdefrei und es sind ja allenfalls LEICHTE Schmerzen. Deswegen dachte ich dass ich da vielleicht was falsch mache. Aber Danke schon mal!

  • RolfGe
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    • 18. September 2019 um 15:24
    • #4

    Hallo Fabi
    Ich würde mal schlicht darauf tippen, das du dich (unbewusst) anstrengst und es um Spannung er Augen-/Stirnmuskeln handelt.
    LG Rolf

  • CCC
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    • 18. September 2019 um 15:48
    • #5

    Hallo Fabi,

    ich kenne dieses Druckgefühl auch sehr gut.

    Zwischen den Augenbrauen Richtung Nase.

    Das begleitet mich schon, seit dem ich meditiere, also schon ein paar Jährchen.

    Anfangs dachte ich auch, es hat mit den Nebenhöhlen zu tun.

    Aber inzwischen nehme ich es einfach nur wahr und mache mir keine Gedanken mehr darüber.

    Es gehört bei mir einfach dazu.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 18. September 2019 um 16:02
    • #6

    Ich kenne Schmerzen in der Herzgegend, die ich als "Herzdrücken" bezeichne.

    Bei mir war die Ursache übertriebenes Mitgefühl. Es war etwas, was ich länger ausbalancieren musste. Zunächst habe ich damit gearbeitet, es wurde dann auch besser, aber letztendlich habe ich die Meditationsart gewechselt. Daher treten die Beschwerden gar nicht mehr auf.

    Es gibt so viele verschiedene buddhistische Meditationsarten. Gerade als Anfänger ist es ratsam herumzuprobieren, bevor man sich auf ein bestimmtes Meditationsobjekt festlegt. Schmerzen, die sich nicht bald von selbst auflösen, sind ein guter Grund, mal was anderes auszuprobieren.

    Ein Lehrer aus Fleisch und Blut kann die Sache vielleicht nicht lösen, trotzdem aber vielleicht gute individuelle Hinweise geben. Lernen aus einem Buch ist auf Dauer nicht so wirklich der Hit. Vielleicht solltest Du nach einem direkten menschlichen Ratgeber Ausschau halten.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


    2 Mal editiert, zuletzt von Lirum Larum (18. September 2019 um 16:08)

  • Fabi
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    • 18. September 2019 um 17:38
    • #7
    Zitat

    Ein Lehrer aus Fleisch und Blut kann die Sache vielleicht nicht lösen, trotzdem aber vielleicht gute individuelle Hinweise geben. Lernen aus einem Buch ist auf Dauer nicht so wirklich der Hit. Vielleicht solltest Du nach einem direkten menschlichen Ratgeber Ausschau halten.

    Mal ganz grundsätzlich: Wo finde ich diesen Ratgeber? Es wird oft betont, dass es wichtig sei einen authentischen und vertrauenswürdigen Lehrer zu finden. Praktisch ist die Situation in Deutschland ja aber so, dass es (gerade in ländlichen Regionen) eher wenige Ansprechpartner gibt. Ist es sinnvoll im nächst größeren Ort einen Lehrer zu suchen und dort dann von Zeit zu Zeit hinzufahren? Ich habe ehrlich gesagt keine konkrete Vorstellung davon wie es abläuft einen Ansprechpartner zu finden. Ich habe nur eben öfter gelesen, dass man dabei sehr sorgsam und kritisch sein soll.

  • D123c
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    • 18. September 2019 um 18:15
    • #8
    Fabi:

    Mal ganz grundsätzlich: Wo finde ich diesen Ratgeber? Es wird oft betont, dass es wichtig sei einen authentischen und vertrauenswürdigen Lehrer zu finden. Praktisch ist die Situation in Deutschland ja aber so, dass es (gerade in ländlichen Regionen) eher wenige Ansprechpartner gibt. Ist es sinnvoll im nächst größeren Ort einen Lehrer zu suchen und dort dann von Zeit zu Zeit hinzufahren? Ich habe ehrlich gesagt keine konkrete Vorstellung davon wie es abläuft einen Ansprechpartner zu finden. Ich habe nur eben öfter gelesen, dass man dabei sehr sorgsam und kritisch sein soll.

    Vergiss den Lehrer und finde erstmal Gleichgesinnte: googel 'samatha meditation retreat' , recherchiere die Ergebnisse und dann spring einfach ins kalte Wasser.

  • Grashuepfer
    Gast
    • 18. September 2019 um 19:50
    • #9

    So etwas hab ich tatsächlich schon öfter gehört. Es könnte sein, dass du dich beim meditieren besonders anspannst. Oder dir fällt erst die Anspannung auf, die ohnehin schon da war.

    Fabi:

    Ist es sinnvoll im nächst größeren Ort einen Lehrer zu suchen und dort dann von Zeit zu Zeit hinzufahren?

    Auf jeden Fall. Meistens sind es dann Meditationsgruppen, die zusammen meditieren und dann Dinge besprechen, wobei auch Fragen gestellt werden können. Das bringt auch viel dadurch, dass es mehrere andere Mit-Übende sind.

    Man kann nur sagen - kritisch prüfen. Sagt der Lehrer Dinge, die nicht zusammenpassen? Wird besonders viel verlangt? Oder ist es eine lockere, freundliche Atmosphäre ohne Druck und seltsame Aussagen? Und wie sind die anderen Übenden so, wie ist der Umgangston, was sagt dein Bauchgefühl?

  • Fridolin
    Gast
    • 18. September 2019 um 19:54
    • #10

    Hi Fabi ,

    herzlichen willkommen im Forum :).

    Ich habe einen kleinen Hinweis für dich, der die Zitierfunktion betrifft.

    Du hast in Beitrag #7 ein Zitat von Lirum Larum gepostet. Du hast das wohl über Copy & Paste gelöst?

    Im Ergebnis gehen dabei zwei Sachen verloren, die da wären:

    1. Der/die zitierte UserIn erhält keine Benachrichtigung, dass er/sie zitiert worden ist

    2. In größeren Threads mit viel Beteiligung und zeitlich verzögerter Antwort, ist es für uns alle schwierig zu erkennen, wen du zitierst, weil, wie du in deinem Beitrag siehst, steht im Zitatfeld „Zitat“, bei den anderen steht dort aber der/die BenutzerIn. Wenn man es auf die letztgenannte Weise macht, erhält der/die Zitierte eine Benachrichtigung.

    Probiere bitte folgenden Weg: Im gewünschten Beitrag oben rechts auf die 3 „Punkte“ klicken, dann „Zitieren“.

    Danach ist erstmal der komplette Beitrag im Feld des Texteditors drin und du musst das Zitat dann „zurechtstutzen“.

    Alternative dazu: du schreibst vor dein Zitatfeld wie in Beitrag #7 ein @ Zeichen und ohne Leerzeichen direkt den Benutzernamen. Beispielsweise:

    @Fridolin schrieb:[lz]

    Eine laaaange Erklärung, wie man zitiert. :)(:[/lz]

    Alles klar? Oder beim Lesen der vielen Worte eingeschlafen? :grinsen:

  • Lirum Larum
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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 18. September 2019 um 21:21
    • #11
    Fridolin:
    Fabi:
    Zitat

    Ein Lehrer aus Fleisch und Blut kann die Sache vielleicht nicht lösen, trotzdem aber vielleicht gute individuelle Hinweise geben. Lernen aus einem Buch ist auf Dauer nicht so wirklich der Hit. Vielleicht solltest Du nach einem direkten menschlichen Ratgeber Ausschau halten.

    Mal ganz grundsätzlich: Wo finde ich diesen Ratgeber? Es wird oft betont, dass es wichtig sei einen authentischen und vertrauenswürdigen Lehrer zu finden. Praktisch ist die Situation in Deutschland ja aber so, dass es (gerade in ländlichen Regionen) eher wenige Ansprechpartner gibt. Ist es sinnvoll im nächst größeren Ort einen Lehrer zu suchen und dort dann von Zeit zu Zeit hinzufahren? Ich habe ehrlich gesagt keine konkrete Vorstellung davon wie es abläuft einen Ansprechpartner zu finden. Ich habe nur eben öfter gelesen, dass man dabei sehr sorgsam und kritisch sein soll.

    Hallo Fabi,

    das wäre eine gute Frage für einen neuen Thread. Es gab früher über den DBU mal eine deutschlandweite Liste. Die war sehr hilfreich. Vielleicht gibt's die ja noch?

    Ich bin selber nicht so jemand, der so eine Suche akribisch plant und kann daher auch gar keine praktischen Tipps geben.

    Es gibt doch manchmal Seminare oder Meditationskurse, auch in Kleinstädten..... Man muss ja nicht gleich den Guru für's Leben finden. Ein/e Kursleiter/in würde ja evtl auch erstmal weiterhelfen können.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • PhenDe
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    • 19. September 2019 um 09:05
    • #12
    Fabi:

    Liebe Forumsmitglieder,

    durch die Beschäftigung mit buddhistischer Literatur (vor ca. zwei Jahren) wuchs in mir der Wunsch zu praktizieren.

    Als Grundlage für meine Praxis habe ich mich entschieden mit Shamata zu beginnen um erst einmal eine stabile Konzentration aufzubauen. Ich versuche nun (vor allem auf Grundlage der Erläuterungen von Alan Wallace) anzufangen. Ich mache soweit alles so, wie ich es gelesen habe. Dabei habe ich aber folgendes Problem: Nach wenigen Minuten entsteht bei mir ein starker Druck im Bereich der Stirn (zwischen den Augenbrauen) der teilweise sogar etwas schmerzt.
    Weist das auf eine falsche "Ausführung" hin? Hat damit jemand hier vielleicht selbst auch Erfahrung?

    Grüße,

    Fabi

    Hallo, ich kenne diese Energie ganz genau. Sie befindet sich zwischen den Augenbrauen und zieht sich hinunter bis zur Nase. Das kommt von Anspannung / Stress. Das du das nur während der Meditation erkennst kann daran liegen, das du dort achtsamer bist. Versuche während des Tages die Energie zu beobachten.

    Entspann dich während der Mediation, keinen Druck oder keine zu penible Ausführung. Konzentration ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn du dich zu sehr anstrengst, geht der Schuss nach hinten los. Loslassen und entspannen.

    Grüße

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

  • Fabi
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    18. September 2019
    • 21. September 2019 um 19:38
    • #13
    Fridolin:

    Hi Fabi ,

    herzlichen willkommen im Forum :).

    Ich habe einen kleinen Hinweis für dich, der die Zitierfunktion betrifft.

    Du hast in Beitrag #7 ein Zitat von Lirum Larum gepostet. Du hast das wohl über Copy & Paste gelöst?

    Im Ergebnis gehen dabei zwei Sachen verloren, die da wären:

    1. Der/die zitierte UserIn erhält keine Benachrichtigung, dass er/sie zitiert worden ist

    2. In größeren Threads mit viel Beteiligung und zeitlich verzögerter Antwort, ist es für uns alle schwierig zu erkennen, wen du zitierst, weil, wie du in deinem Beitrag siehst, steht im Zitatfeld „Zitat“, bei den anderen steht dort aber der/die BenutzerIn. Wenn man es auf die letztgenannte Weise macht, erhält der/die Zitierte eine Benachrichtigung.

    Probiere bitte folgenden Weg: Im gewünschten Beitrag oben rechts auf die 3 „Punkte“ klicken, dann „Zitieren“.

    Danach ist erstmal der komplette Beitrag im Feld des Texteditors drin und du musst das Zitat dann „zurechtstutzen“.

    Alternative dazu: du schreibst vor dein Zitatfeld wie in Beitrag #7 ein @ Zeichen und ohne Leerzeichen direkt den Benutzernamen. Beispielsweise:

    @Fridolin schrieb:

    [lz]

    Eine laaaange Erklärung, wie man zitiert. :)(:

    [/lz]

    Alles klar? Oder beim Lesen der vielen Worte eingeschlafen? :grinsen:

    Alles anzeigen

    Ich habe festgestellt, dass ich tatsächlich durchgängig sehr stark auf die korrekte Ausführung achte und dabei verkrampfe. Wenn ich versuche einen Mittelweg zwischen guter Ausführung und "Lockerlassen" zu erreichen ist das unangenehme Gefühl weg (der Druck ist noch leicht da aber schmerzt nicht mehr).

    Danke an alle für die Antworten zum Thema und Danke Fridolin für den Tipp! :)

  • KarmaHausmeister 3. Juni 2022 um 14:06

    Hat das Thema aus dem Forum Meditation nach Buddhistische Praxis verschoben.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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