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Terminierung der Uposatha-Tage

  • Fragender
  • 21. Juli 2019 um 06:56
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  • Fragender
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    • 21. Juli 2019 um 06:56
    • #1

    Äußert sich der Erwachte im Pali-Kanon irgendwo dazu, inwiefern die Terminierung der Uposatha-Tage wichtig ist? :?

    Hintergrund: Normalerweise berechnet man die Uposatha-Tage ja nach dem Mondkalender. In einem Land wie Deutschland, wo man als Buddhist zu einer kleinen Minderheit gehört, kann das aber problematisch sein. Meistens fallen die Uposatha-Tage dann ja auf einen Werktag und man kann sich ja nicht jede Woche freinehmen, wenn man den Tag zusätzlich zu den acht Gelübden ganz der Meditation und dem Studium der Lehre widmen möchte.

    Daher war mein Gedanke, dass ich einen festen Tag in der Woche als meinen persönlichen Uposatha-Tag festlege, und zwar entweder Samstag oder Sonntag.

    So weit, so gut. Bedenken habe ich nur diesbezüglich, dass der Erwachte ja einen bestimmten am Mondkalender ausgerichteten Rhythmus für verbindlich erklärt hat. Hätte er gemeint, dass jeder nach Gutdünken seinen persönlichen Tag festlegen kann, so hätte er das ja ausdrücklich gesagt. :?

    Deswegen meine Frage, warum sich die buddhistischen Feiertage überhaupt nach dem Mondkalender berechnen und ob es irgend einen Unterschied ausmacht, an welchem Tag man Uposatha-Tag hält. 🤔

    Ich bitte um Beachtung, dass mich nicht die persönlichen Privatmeinungen der Leute interessieren, sondern nur das, was im Pali-Kanon steht und diesbezüglich erbitte ich Unterweisung von jemandem, der sich dort besser auskennt wie ich.

    Besten Dank im Voraus! _()_

  • Xyz
    Gast
    • 21. Juli 2019 um 07:30
    • #2

    Ja.

    In MN 4 Pkt 20 bekommst Du eine direkte Antwort auf Deine Frage des Buddhas, die er einem Brahmanen gegenüber aus seiner Zeit noch vor seiner Erleuchtung gab.♥️🙏

  • Fragender
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    • 21. Juli 2019 um 12:24
    • #3

    @SGM

    Danke. In M 4, 20 heißt es:

    Zitat

    20. "Ich erwog: 'Es gibt diese besonders glücksverheißenden Nächte am vierzehnten, am fünfzehnten und am achten des Halbmonats. Wie wäre es, wenn ich mich in solchen Nächten an so ehrfurchtseinflößenden, schreckenerregenden Plätzen, wie Obstgartenschreinen, Waldschreinen und Baumschreinen aufhielte? Vielleicht könnte ich jener Furcht und jenem Schrecken begegnen.' Und später hielt ich mich in solchen Nächten an so ehrfurchtseinflößenden, schreckenerregenden Plätzen, wie Obstgarten-Schreinen, Waldschreinen und Baumschreinen auf. Und während ich mich dort aufhielt, kam gelegentlich ein wildes Tier in meine Nähe, oder ein Pfau schlug einen Ast ab, oder der Wind raschelte in den Blättern. Ich dachte: 'Was nun, wenn jetzt Furcht und Schrecken kommen?' Ich dachte: 'Warum weile ich immer in Erwartung von Furcht und Schrecken? Wie wäre es, wenn ich jene Furcht und jenen Schrecken unterwürfe, während ich die Stellung beibehalte, in der ich mich befinde, wenn sie über mich kommen?'"

    "Während ich auf und ab ging, kam Furcht und Schrecken über mich; weder blieb ich stehen, noch setzte ich mich, noch legte ich mich hin, bis ich jene Furcht und jenen Schrecken unterworfen hatte. Während ich stand, kam Furcht und Schrecken über mich; weder ging ich auf und ab, noch setzte ich mich, noch legte ich mich hin, bis ich jene Furcht und jenen Schrecken unterworfen hatte. Während ich saß, kam Furcht und Schrecken über mich; weder ging ich auf und ab, noch stand ich auf, noch legte ich mich hin, bis ich jene Furcht und jenen Schrecken unterworfen hatte. Während ich lag, kam Furcht und Schrecken über mich; weder ging ich auf und ab, noch stand ich auf, noch setzte ich mich, bis ich jene Furcht und jenen Schrecken unterworfen hatte."

    Allerdings verstehe ich das nicht. Warum sind diese Tage besonders glücksverheißend? Hast Du eine Erklärung? :?

  • Xyz
    Gast
    • 21. Juli 2019 um 16:38
    • #4

    Ich danke Dir für die Erinnerung.:like:

    Mir persönlich reicht hier vollkommen die Vertrauenserkenntnis des Buddhas aus das es ihm in diesen Nächten gelang

    Furcht und Schrecken zu unterwerfen. Diese Nächte sich im Glück somit bestätigten. :heart:_()_

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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