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Frage zum Adibuddha

  • Substanzlos
  • 27. Juni 2019 um 01:46
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  • Substanzlos
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    4. Januar 2019
    • 27. Juni 2019 um 01:46
    • #1

    Hallo,

    Ich habe folgende Frage, ich glaube tief im Geist ist nur eine Art Gewahrsein, ohne irgendwelche Merkmale.

    Die tantrischen Darstellungen Yab-Yum stellen eigentlich gut dar was die Basis des Geistes ist, nämlich das nackte Gewahrsein in Leere, Licht in einem schwarzen Raum.

    Ich weiß nicht wie ich es besser ausdrücken soll, Worte dafür zu finden ist wahrscheinlich eh nicht möglich...

    Mich inspiriert vor allem die tantrische Darstellung von Samantabadhra in sexueller Vereinigung mit Samanthabadri als Einheit von Leere und Gewahrsein.

    Das Konzept der Dhyani-Buddhas ergibt für mich durchaus Sinn, nur verstehe ich nicht warum es verschiedene Namen vor allem für den zentralen Adibuddha gibt.

    Da gibt es einmal Vairocana als auch Samantabadhra und auch andere Bezeichnungen.

    Ich denke das es sich bei dem Adibuddha immer um 2 Aspekte handelt, männlich/weiblich in Vereinigung, daher bin ich auch so sehr von der Darstellung von Samantabadhra beeindruckt (die tantrische).

    Andererseits wird Samantabadhra in anderen Quellen als Bodhisattva bezeichnet und nicht als Adibuddha.

    Was ist der Unterschied? Sind das nur Bezeichnungen? Warum sagen manche Quellen Vairocana sei der Adibuddha? Wo liegt der Unterschied? Gibt es keinen Unterschied? Sind das nur verschiedene Schulen? Wo liegt der Unterschied der verschiedenen Schulen? Ist meine Frage falsch gestellt? Wenn ja warum?

    Danke für eure Antworten :)

  • kilaya
    Gast
    • 27. Juni 2019 um 03:03
    • #2

    Ich denke dass der Grund ist, dass der Kern dessen, um das es geht, nicht bildhaft, in Worten oder Vorstellungen darstellbar ist. Es gibt also immer nur Annäherungen, und dann kommt es sozusagen darauf an, von welcher Seite man sich dem annähert, Das verändert den Blickwinkel, wie ein gefärbtes Brillenglas. Trotzdem ist der Blick auf das gerichtet, um das es geht, und daher sind das alles adäquate symbolische Wegweiser.

    Warum manchmal Aspekte als Buddhas gesehen werden und manchmal als Bodhisattva ist auch wieder eine Frage des Blickwinkels. Man kann sagen, wenn der Buddha Zuhause sitzt und in vollster Versenkung bleibt, ist das sein Dasein als Buddha. Steht er auf, geht nach draussen und bringt den Wesen diese Versenkung nahe, dann ist er ein Bodhisattva.

    Wir sind aus Sicht des Vajrayana alle Buddhas, nur dass die meisten von uns das vergessen haben oder nie Kontakt zu diesem Innersten hatten (das nahtlos in den endlosen Raum übergeht bzw. eins mit diesem ist). Dann identifiziert man sich mit Dingen, die sich stets verändern, leben und sterben usw. - Samsara.

  • Substanzlos
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    • 27. Juni 2019 um 23:38
    • #3

    Verstehe, danke für die Antwort :)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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