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Virtuelles töten und Karmische Resultate.

  • Avalokiteshvara
  • 15. März 2019 um 21:09
  • Zum letzten Beitrag
  • Lucky Luke
    Gast
    • 26. März 2019 um 14:40
    • #176
    kilaya:

    Der Unterschied zwischen einem Traum und einer virtuellen Realität ist, dass der Traum von Innen heraus aus inneren Eindrücken gefüttert wird, während die virtuelle Realität programmiert wurde und zumindest Rahmenbedingungen setzt, die von Aussen kommen.

    Da sowohl Traum als auch Programmierung nicht die "Vier Aspekte der Tat, die eine Handlung vollständig machen" erfüllen, wäre diese Unterschied für die Beantwortung meiner Frage aber nicht relevant. ;)

  • Suryodaya
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    • 28. März 2019 um 18:01
    • #177
    Sherab:
    Sungi:

    Die Sache ist eben, dass das nur Spiele sind und Kinder auch nicht dumm sind, das wissen sie selbst und machen das nicht nach. Stell dir mal vor wie schrecklich die Welt sein musste seit es solche Spiele gibt. Kinder waren früher auch nicht besser untereinander.

    Als Kind habe ich früher "Risiko" gespielt. Das war zwar nur ein Würfelspiel aber es ging um Eroberung von Kontinenten mit Hilfe von "Armeen". Ein richtiges "Kriegsspiel " :nosee:

    Wie ist es dann erst mit Schach? Eines der ältesten Kriegsspiele.🙆🏻‍♂️

  • Sungi
    Gast
    • 28. März 2019 um 18:05
    • #178
    Suryodaya:

    Wie ist es dann erst mit Schach? Eines der ältesten Kriegsspiele.

    Beim Schach ist es das selbe. Der Spieler hat dabei kaum eine böse Absicht und ist sich auch dem bewusst dass er kein Leid anrichtet. Bei Counter Strike ist es nicht anders.

    Einmal editiert, zuletzt von Sungi (28. März 2019 um 18:17)

  • Suryodaya
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    • 28. März 2019 um 18:13
    • #179
    Sungi:
    Suryodaya:

    Wie ist es dann erst mit Schach? Eines der ältesten Kriegsspiele.

    Beim Schach ist es das selbe. Der Speiler hat dabei kaum eine böse Absicht und ist sich auch dem bewusst dass er kein Leid anrichtet. Bei Counter Strike ist es nicht anders.

    Sehe ich genau so. Bin ich komplett bei dir. Ich zocke seit 25 Jahren. Muss sagen das es mich nicht abstumpft etc. Was mich eher abstumpft in Sachen Leid, Trauer etc. sind die vielen Toten die ich in meinem Leben bisher sehen musste. Das macht Gefühlskalt um nicht dran kaputt zu gehen.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 28. März 2019 um 18:38
    • #180

    Wahrscheinlich ist es abhängig vom Charakter, aber wenn ich spiele, dann bringt es für mich mehr Freude, wenn ich gegen Menschen spiele und nicht gegen eine Software. Gerade beim Schach sind Konzentrationsschwächen, also menschliche Schwächen, oft der Hauptgrund warum Spiele gewonnen oder verloren werden. Und: Man kann sich im Nachhinein noch austauschen über das Spiel. :)

  • kilaya
    Gast
    • 28. März 2019 um 19:03
    • #181

    Bei den meisten Spielen wo man in Teams spielt, hat man das Team per Sprache im Ohr (Teamspeak z.B.) - da wird sicherlich auch vorher und nachher noch sich ausgetauscht und Pläne besprochen und nachbesprochen, was gut und was schief gelaufen ist.

  • CCC
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    • 28. März 2019 um 19:31
    • #182

    Berufsbedingt habe ich auch mit Sterbenden zu tun und habe schon einige Verstorbene gesehen.

    Wenn ich an mir feststellen würde, dass mich das abstumpft und gar gefühlskalt werden ließe, hätte ich den Beruf nicht wählen dürfen.

    Ich finde, es ist eher der Gegenteil das Fall.

    Der Umgang mit Sterbenden und Verstorbenen ist immer auch eine Erinnerung an die eigene Vergänglichkeit uns Sterblichkeit.

    Das lässt mich umso mehr mitfühlen.

    _()_

  • Suryodaya
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    • 28. März 2019 um 19:34
    • #183
    mkha':
    Suryodaya:

    Was mich eher abstumpft in Sachen Leid, Trauer etc. sind die vielen Toten die ich in meinem Leben bisher sehen musste. Das macht Gefühlskalt um nicht dran kaputt zu gehen.

    Warst Du im Krieg, Suryodaya? Wir haben amerikanische Freunde die als Piloten für die United States Air Force im Einsatz waren, daher bin ich der Meinung, dass es wohl auch darauf ankommt, unter welchen Voraussetzungen ein Mensch mit dem Tod seiner Mitmenschen konfrontiert wird - und ob man zuvor verinnerlichte, was genau verlangt, und womit man klarzukommen haben wird.

    Ärzte/ Krankenschwestern/Pfleger sehen ebenfalls viele Schwerstverletzte, Sterbende, Tote - besonders dann, wenn sie im Rettungsdienst, Notdienst einer (Unfall-)ambulanz tätig sind, oder z.B. auf Intensivstationen, Schwerstverbranntenzentren etc.

    Ich habe während meiner 44 Dienstjahre viele Schwerstverletzte gesehen, habe die Menschen während ihres Sterbens begleitet, ihre letzten Minuten in diesem Leben miterlebt. Ich kann also mit Fug und Recht sagen: ich sah sehr viele sterbende und tote Menschen - auch junge Menschen, sehr junge Menschen, und Kinder, deren Gesichter ich immer noch erinnere ...

    Doch weshalb sollte ich mir einen Panzer aus Gefühlskälte zulegen? Wir haben uns bemüht, wir haben unser Bestes gegeben, ... doch wie hatten immer wieder zu verinnerlichen, dass wir nicht die Herren über Leben und Tod sind. ... Es war mir eine Ehre, für jeden einzelnen da sein zu dürfen, ihn bis an die Schwelle zu begleiten, an der er mich zurücklassen musste ... Die letzten Schritte muss jeder alleine gehen - das lehrten sie micḥ.

    LG mkha'

    Ich war viele Jahre im Rettungsdienst und Feuerwehr tätig. Zu viele Verkehrsunfälle, zerstörte Familien etc. Du wirst wissen wovon ich rede. Ich hab mir diesen Panzer nicht beabsichtigt zugelegt. Vielleicht etwas überspitzt ausgedrückt von mir.

    Aber wir schweifen ab. Lasst uns lieber über die bösen Killerspiele schreiben. 😅

  • Suryodaya
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    • 28. März 2019 um 19:38
    • #184
    Lilli:

    Berufsbedingt habe ich auch mit Sterbenden zu tun und habe schon einige Verstorbene gesehen.

    Wenn ich an mir feststellen würde, dass mich das abstumpft und gar gefühlskalt werden ließe, hätte ich den Beruf nicht wählen dürfen.

    Ich finde, es ist eher der Gegenteil das Fall.

    Der Umgang mit Sterbenden und Verstorbenen ist immer auch eine Erinnerung an die eigene Vergänglichkeit uns Sterblichkeit.

    Das lässt mich umso mehr mitfühlen.

    _()_

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    Das sind die Hauptgründe warum ich dieses Ehrenamt nicht mehr ausübe nach 12 Jahren.

  • CCC
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    • 28. März 2019 um 19:43
    • #185

    Du meinst, weil Dich das gefühlskalt hat werden lassen?

    Das versteh ich gut!

  • Suryodaya
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    • 28. März 2019 um 19:44
    • #186
    Lilli:

    Du meinst, weil Dich das gefühlskalt hat werden lassen?

    Das versteh ich gut!

    Richtig. Es war irgendwann nur noch ein Job der erledigt werden will. Nach den den Einsätzen kurz drüber gequatscht. Abhaken. Keinen Gedanken mehr dran verschwenden.

  • Grashuepfer
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    • 15. April 2019 um 11:17
    • #187

    Da ich die Verfügbarkeit von digitaler Gewalt mit der von digitaler Sexualität verglichen habe, sei ihr noch ein aktueller Artikel zu dem Thema erwähnt.


    [lz]

    Die sexuell Kompetenten

    Jugendliche schauen Pornos und verlieben sich über Instagram. Macht das Netz ihren Sex nun roher? Oder selbstbestimmter?

    Eine Analyse von Sarah Schaschek[/lz]


    [lz]

    Viele Jugendliche, die vor ihm sitzen, seien "sexuell kompetent", sagt Gloël. Dazu gehören für ihn vor allem zwei Dinge, erstens: dass sie über Reproduktion, Verhütung und ihre Rechte Bescheid wissen. Und zweitens ("noch wichtiger"), dass sie über Sex reden können. "Nur so können sie fragen, wer ihnen im Zweifel helfen kann. Und so handeln sie aus, was sie in einer Partnerschaft möchten." Dass viele das gut können, freut Gloël. Für ihn hat das vor allem eine Ursache: das Internet als Ort, an dem sie Beziehungen austesten und viel über Sex erfahren.[/lz]

    Ganzer Artikel: Pubertät: Die sexuell Kompetenten | ZEIT ONLINE

    Ist natürlich jetzt ungeklärt, wie weit die zwei Dinge vergleichbar sind. Ich denke, sie sind es, aber da werden nicht alle zustimmen. Für mich illustriert es aber, dass die teilweise sehr erschreckende Verfügbarkeit von Inhalten von jungen Menschen zu großen Teilen gut gehandhabt wird.

  • Obladi Oblada
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    • 30. Mai 2019 um 18:03
    • #188

    Gestern Abend sah ich in der Sendung "Kulturzeit" einen Beitrag über das norwegische Computerspiel "My Child Lebensborn".

    My Child Lebensborn

    In dem Spiel werden die Schicksale norwegischer Kinder beleuchtet, deren Mütter sich während der Besatzungszeit durch Nazi-Deutschland mit Deutschen eingelassen hatten und ihre Kinder in den sogengannten Lebensborn-Heimen zur Welt brachten. Diese Kinder hatten es nach dem Ende des Krieges sehr schwer in Norwegen, wurden mit Mobbing und Misstrauen konfrontiert. In dem Spiel geht es darum, dass man ein solches Kind adoptiert und ihm durch die schwere Kindheit helfen soll. Dabei soll der Spieler ein Bewusstsein und Mitgefühl für das Schicksal dieser Kinder entwickeln.

    Living is easy with Eyes closed

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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