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  4. Studienbereich - Suttenbesprechung

Daseinsreste und Nirvana

  • Arthur1788
  • 12. Januar 2019 um 13:21
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  • accinca
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    • 13. Januar 2019 um 17:15
    • #26

    Entweder man versteht oder eben nicht.

    Ein Mönch aber der ein heiliger wird der versteht in diesem Moment:

    "Er versteht:

    'Geburt ist zu Ende gebracht, das heilige Leben ist gelebt, es ist getan,

    was getan werden mußte, darüber hinaus gibt es nichts mehr.'"

    23. "Wenn er ein angenehmes Gefühl fühlt, versteht er:

    'Es ist vergänglich, es gibt kein Festhalten daran; darin ist nichts Ergötzliches zu finden.'

    Wenn er ein schmerzhaftes Gefühl fühlt, versteht er:

    'Es ist vergänglich, es gibt kein Festhalten daran; darin ist nichts Ergötzliches zu finden.

    ' Wenn er ein weder-schmerzhaftes-noch-angenehmes Gefühl fühlt, versteht er:

    'Es ist vergänglich, es gibt kein Festhalten daran; darin ist nichts Ergötzliches zu finden.'"

    24. "Wenn er ein angenehmes Gefühl fühlt, fühlt er es als Losgelöster;

    wenn er ein schmerzhaftes Gefühl fühlt, fühlt er es als Losgelöster;

    wenn er ein weder-schmerzhaftes-noch-angenehmes Gefühl fühlt, fühlt er es als Losgelöster.

    Wenn er ein Gefühl fühlt, das zusammen mit dem Körper aufhört, versteht er:

    'Ich empfinde ein Gefühl, das zusammen mit dem Körper aufhört.'

    Wenn er ein Gefühl fühlt, das zusammen mit dem Leben aufhört, versteht er:

    'Ich empfinde ein Gefühl, das zusammen mit dem Leben aufhört.'

    Er versteht: (Weil Anhaften bzw, Begehren erloschen ist)

    *'Bei der Auflösung des Körpers, mit dem Ende des Lebens, wird alles, was

    gefühlt wird, an dem man sich nicht ergötzt, auf der Stelle kühl werden.' :

    Bhikkhu, so wie eine Öllampe in Abhängigkeit von Öl und einem Docht brennt

    und erloschen ist, falls sie keinen weiteren Brennstoff bekommt, sobald das Öl

    und der Docht verbraucht sind;

    genauso, wenn er ein Gefühl fühlt, das zusammen mit dem Körper aufhört,

    versteht er:

    'Ich empfinde ein Gefühl, das zusammen mit dem Körper aufhört.'

    Wenn er ein Gefühl fühlt, das zusammen mit dem Leben aufhört, versteht er:

    'Ich empfinde ein Gefühl, das zusammen mit dem Leben aufhört.'

    Er versteht: 'Bei der Auflösung des Körpers, mit dem Ende des Lebens,

    wird alles, was gefühlt wird, an dem man sich nicht ergötzt, auf der Stelle kühl werden.'"

    25. "Daher, ein Bhikkhu, der diese Weisheit besitzt, besitzt die höchste Grundlage der Weisheit. Denn dies, Bhikkhu, ist die höchste edle Weisheit, nämlich das Wissen von der Vernichtung von allem Dukkha."

    *Das "kühl" bezieht sich natürlich auf das Beispiel mit der Öllampe und dem

    erlöschen des Feuers wenn aller Brennstoff aufgebraucht ist.-

  • Xyz
    Gast
    • 13. Januar 2019 um 20:18
    • #27

    (Theravada)

    Hab die zwei Arten von Nirvana in der Tradition so gelernt;

    Arhat im verweilenden Nirvana und Buddhas verweilen im Nichtverweilenden NIrvana.

    Buddhas sind im Nirvana und im Außen tätig.

    So gibt es ein Nirvana mit Überresten (Fleischleib/Körper).So haben Buddhas keine Angst, kein Leid mehr, trotz Krankheiten.

    Nirvana ohne Überreste (legen ihren Fleischkörper ab) im Pari-Nirvana....._()_

  • Alephant
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    • 13. Januar 2019 um 20:51
    • #28

    Eine andere Sprechweise zu dem Thema ist die Abwesenheit von.

    Man kann nicht nur Abwesenheit von Nichtwissen (ohne das Dasein nicht wird) nennen. Auch die Abwesenheit von durch früheres NichtWissen Entstandenem (Dasein, das ist) ist benennbar.


    :earth:

    Einmal editiert, zuletzt von Alephant (13. Januar 2019 um 20:57)

  • Xyz
    Gast
    • 14. Januar 2019 um 04:33
    • #29

    Theravada

    Genau.So habe ich dies auch gelernt.

    Andere mögen anderes für sich lernen.

    In MN erklärt uns der Buddha ja die unterschiedlichen Arahat Stufen.

    Ein Buddha ist entsprechend der höchsten Arahat Stufe....

    Einmal editiert, zuletzt von Xyz (14. Januar 2019 um 04:40)

  • Noreply
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    • 14. Januar 2019 um 09:54
    • #30
    Spock:

    Korrektur zu Sekha: ich glaube die Übersetzung ist eher so:

    "Höhere Schule (Sekha): pariññeyya, soll es vollkommen durchschauen"

    SGM:

    In MN erklärt uns der Buddha ja die unterschiedlichen Arahat Stufen.

    Ein Buddha ist entsprechend der höchsten Arahat Stufe....

    Weisst du ob es ein extra Paliwort für die Unterscheidung zwischen dem "Arahat-" und "Buddha-Nirvana" gibt in denen das Wort nibbana vorkommt (zB. sowas wie x-nibbanadhatu, x-nibbana)?

    "soll es vollkommen durchschauen" mir ist sollte dann lieber

    "wird es vollkommen durchschauen" hat für mich alles was ich brauch. Kein Druck oder Forderung auch noch so winziger Spur zu spüren. So ein: Mach man schön weiter diese wirst das dann schon durchschauen.

    OT ich weiß ist nicht Pali / Sanskrit Verdeutlichung nur eine Meinung über ein Empfinden.

  • Noreply
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    • 14. Januar 2019 um 10:23
    • #31
    Spock:
    Ellviral:

    "soll es vollkommen durchschauen" mir ist sollte dann lieber

    "wird es vollkommen durchschauen" hat für mich alles was ich brauch. Kein Druck oder Forderung auch noch so winziger Spur zu spüren. So ein: Mach man schön weiter diese wirst das dann schon durchschauen.

    Ich finde "wird" eig. besser, aber ich glaube es ist schon eher "soll" oder "sollte", sh. A 9.12.

    [lz]

    OT ich weiß ist nicht Pali / Sanskrit Verdeutlichung nur eine Meinung über ein Empfinden.

    [/lz]

    Solange es zum Thema oder Threadverlauf passt und respektvoll ist, ist es für mich nicht OT. Es ist für mich übrigens auch nicht OT, wenn sich andere Traditionen am Gespräch beteiligen.

    Dann "sollte" damit der Druck der bei "soll" erscheinen kann geringer ist und verarbeitet werden kann.

  • Noreply
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    • 14. Januar 2019 um 10:35
    • #32

    Was mir immer extremer aufgefallen ist, ist das bei dem Sprechen des Buddha entweder ein Dogma zerlegt wird oder jede Möglichkeit ein Dogma zu bilden verhindert wird. "soll" ist mir zu sehr Dogma "sollte" kann ich vermöglichen.

  • Xyz
    Gast
    • 14. Januar 2019 um 11:20
    • #33
    Spock:

    Korrektur zu Sekha: ich glaube die Übersetzung ist eher so:

    "Höhere Schule (Sekha): pariññeyya, soll es vollkommen durchschauen"

    SGM:

    In MN erklärt uns der Buddha ja die unterschiedlichen Arahat Stufen.

    Ein Buddha ist entsprechend der höchsten Arahat Stufe....

    Weisst du ob es ein extra Paliwort für die Unterscheidung zwischen dem "Arahat-" und "Buddha-Nirvana" gibt in denen das Wort nibbana vorkommt (zB. sowas wie x-nibbanadhatu, x-nibbana)?

    Theravada

    Nein.

    So lernte ich es in der Übertragung allerdings jedoch so, das ein Buddha der höchste Arahat ist und sich damit ( wenn ich das mal so lapidar ausdrücken darf)` lediglich` für den Inneren Bodhisattva Weg und weiterhin als Arahat zum Wohle aller handelnt oder eben auch im Außen zum Wohle Aller handelnd, dann als ein Buddha wird, entscheidet.

    Somit bräuchte es kein weiteres Wort. Denn Nibbana ist ja durch den Bewusstseinszustand erreicht worden.


    Allerdings lernte ich einen Unterschied zu verstehen zwischen einem Buddha und dem eigentlichen Tathagata.:heart:

    **************

    Und nur kurz an Ellviral weil es hier ja eh nicht um Deine Ausrichtung geht.

    Ob der Buddha das Wort `soll`in der Art damals auch tatsächlich verbal verwendet hat oder ob dies durch die Übertragungen kommt, weiß ich natürlich auch nicht.

    Letztendlich wäre es dann in diesem Bewusstseinszustand auch völlig unerheblich.

    Diese Worte dienen ja nur einer Beschreibung für die persönliche Verinnerlichung.

    Und da diese vom Tathagata selber stammen sollten, ist ein `soll` in dieser Tradition als Würdigung seinerseits

    auch absolut angebracht zu betrachten._()_

  • hedin02
    Gast
    • 14. Januar 2019 um 12:19
    • #34

    Daseinsreste und Nirwana.

    Nirwana mit Restbezügen von Verblendung, Gier oder Hass ist ein Unding, das gibt es nicht; behaupte ich einmal, obwohl mich das Thema Nirwana nur am Rande und eigentlich nur zur Vervollständigung der Lehre interessiert.

    Es gibt aber Personen, die noch mehr oder weniger Reste von den Kilesas mit sich tragen und das sind die sogenannten Sekhas, jene müssen sich noch einem Training unterziehen, um ins Nirwana einzutreten.

    Das sind:

    1. Der/die Sotapanna (Stromeingetretener)

    2. Der/die sakadagami (Einmal-Wiederkehrer)

    3. Der/die Anagami (Nicht-Wiederkehrer)

    Diese Personenkreise können sich, wann immer sie wollen, des Friedens von Nirwana erfreuen, wenn sie die meditative Versenkung entwickeln.

    4. Der/die Aharant (der Vollkommene)

    Diese Person hat alle Verunreinigungen restlos ausgelöscht, kann von daher keine Karma relevanten Handlungen vollbringen und er ist nicht mehr der Wiedergeburt ausgesetzt, weil die Bedingungen (Unwissenheit, Begehren und Anhaften) dazu nicht mehr vorhanden sind.

  • Xyz
    Gast
    • 14. Januar 2019 um 13:40
    • #35
    hedin02:

    Daseinsreste und Nirwana.

    ......obwohl mich das Thema Nirwana nur am Rande und eigentlich nur zur Vervollständigung der Lehre interessiert....

    Mich würde interessieren was Nirwana für Dich in einfachen Worten ausgedrückt bedeutet?

  • hedin02
    Gast
    • 14. Januar 2019 um 17:55
    • #36
    SGM:

    Mich würde interessieren was Nirwana für Dich in einfachen Worten ausgedrückt bedeutet?

    Nirwana ist m.E. der Zustand, der das Ende der Verunreinigungen und des Leidens bedeutet.

  • Noreply
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    • 14. Januar 2019 um 18:26
    • #37

    OT Was ist für mich Nibbana?

    Wenn mir wirklich bewusst ist das ich nicht leide keine Schmerzen, keinen Kummer keine Sorgen oder Freude und Glück, keine Wünsche oder Verlangen habe.

    Wenn ich später merke das ich diese Zeit hatte ohne mir dessen bewusst zu sein war es nur eine gute Zeit.

  • Xyz
    Gast
    • 14. Januar 2019 um 18:34
    • #38

    Danke für Deine Antwort hedin02🌹

    Mit dem Wort Zustand kann ich auf Anhieb nicht so viel im Zusammenhang nachvollziehen. Also auf subtiler Ebene .Hast Du noch Lust mir dies evtl. tiefer, detaillierter zu erklären?...Würde mich freuen._()_

  • Alephant
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    • 14. Januar 2019 um 18:58
    • #39
    hedin02:
    SGM:

    Mich würde interessieren was Nirwana für Dich in einfachen Worten ausgedrückt bedeutet?

    Nirwana ist m.E. der Zustand, der das Ende der Verunreinigungen und des Leidens bedeutet.

    Einen Zustand hat der Geist. Weil der eine bestimmte "Form" (frei von Verunreinigungen) hat, ist Nibbana erfahrbar. Es ist meiner Auffassung nach nicht richtig, Nibbana als ein Ding oder einen Zustand oder einen Vorgang zu beschreiben (was so erscheint, als wäre etwas stabil, ist trotzdem ein Vorgang, denn es ist etwas).


    :earth:

  • Alephant
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    • 14. Januar 2019 um 19:03
    • #40

    [lz]

    Ich glaube inzwischen, dass dukkha wirklich ein universelles Merkmal ist[/lz]

    Es ist eines der drei (miteinander verbundenen) ohne Einschränkung verallgemeinerbaren Urteile über das Dasein.


    :earth:

  • Noreply
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    • 14. Januar 2019 um 19:09
    • #41
    Spock:
    Ellviral:

    OT Was ist für mich Nibbana?

    Wenn mir wirklich bewusst ist das ich nicht leide keine Schmerzen, keinen Kummer keine Sorgen oder Freude und Glück, keine Wünsche oder Verlangen habe.

    Wenn ich später merke das ich diese Zeit hatte ohne mir dessen bewusst zu sein war es nur eine gute Zeit.

    Ich glaube inzwischen, dass dukkha wirklich ein universelles Merkmal ist (mal läufts besser und mal schlechter) und nichtanhaften bedeutet, damit klarzukommen. Ich bin aber nicht Buddha...

    Ich sehe Dukkha jetzt als erkanntes durch sinnen-befriedigen erzeugtes Leiden an, denn nur das so erkannte Leiden kann ich auch vermindern. Bei diesem Prozess erkenne ich immer mehr Dukkha von dem ich nie geglaubt habe das ich das erzeugt habe durch Sinnen-befriedigung, da glaubte ich doch das es durch Äußeres erzeugt ist. Dukkha ist nun bei mir ein Begriff geworden für von mir erzeugtes Leiden das ich, weil ich es als selbst erzeugt erkannt habe, vermindern kann. Leiden das ich noch nicht als Dukkha erkennen kann muss ich noch hinnehmen.

    Nibbana ist also für mich die bewusste Zeit in der mich weder Dukkha noch Leiden belastet.

  • hedin02
    Gast
    • 14. Januar 2019 um 20:08
    • #42

    @SGM

    Du hast eine Antwort über Nirwana mit einfachen Worten angefordert..............

    ...das sind meine Worte, einfacher gehts nicht.

    hedin02:

    Nirwana ist m.E. der Zustand, der das Ende derVerunreinigungen und des Leidens bedeutet.

  • Xyz
    Gast
    • 14. Januar 2019 um 20:26
    • #43
    hedin02:

    @SGM

    Du hast eine Antwort über Nirwana mit einfachen Worten angefordert..............

    ...das sind meine Worte, einfacher gehts nicht.

    hedin02:

    Nirwana ist m.E. der Zustand, der das Ende derVerunreinigungen und des Leidens bedeutet.

    Danke für Deine Worte hedin02.:rose:

  • Alephant
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    • 14. Januar 2019 um 20:27
    • #44
    Spock:

    Ich beziehe das jetzt nicht auf die Sutten, sondern auf meine Erfahrung. Ich möchte das nur nochmal deutlich abgrenzen. Das mit Dukkha aus meinem Post davor.

    Das habe ich verstanden, mit der Erfahrung. Aber ich habe auch eine "Anschauungserfahrung" gemacht, weswegen ich das genauso schreiben, und nicht abschreiben wollte.

    Ich will auch diesem Post von dir nicht widersprechen, aber ergänzen:

    Das verallgemeinernde Merkmal Dukkha (im Verbund mit den zwei anderen) gehört zum (verallgemeinernden) Begriff "Dasein" und meint damit alle Erscheinungen (die man mit jeweiligen Begriffen bezeichnet).

    Was heisst, du beziehst das nicht "nur" auf Dasein? War der Buddha nicht da? Daseinsbewirkung/Anhaftung - das wurde überwunden. Das heisst: es fand eine Ablösung statt. Trotzdem war danach noch etwas da. Zb der Körper.

    Eine Einsicht soll stattfinden. Inwiefern kann eine Einsicht eigentlich "nicht rational" sein? Klar soll man das unmittelbar sehen, dass ein unheilsames Begehren, was aufkommt, zwingender zu "grösserem (erfahrenem, nicht verallgemeinerten) Leid " führt, als ein heilsames Begehren.


    :earth:

    Einmal editiert, zuletzt von Alephant (14. Januar 2019 um 20:34)

  • Xyz
    Gast
    • 14. Januar 2019 um 20:35
    • #45
    Ellviral:

    OT Was ist für mich Nibbana?

    Wenn mir wirklich bewusst ist das ich nicht leide keine Schmerzen, keinen Kummer keine Sorgen oder Freude und Glück, keine Wünsche oder Verlangen habe.

    Wenn ich später merke das ich diese Zeit hatte ohne mir dessen bewusst zu sein war es nur eine gute Zeit.

    Meinst Du mit bewusst....von intellektuell wissen,verstehen... und wie würde ich dies dann später merken?

  • Xyz
    Gast
    • 14. Januar 2019 um 20:47
    • #46
    Spock:

    …….Nach meiner Privatmeinung würde ich da sogar noch weiter gehen und sagen Buddha sah...…

    …….Bedingtes Entstehen sehen ist Dhamma sehen und das ist für mich etwas momentan stattfindenes und keine rationale Einsicht, insofern muss es stattfinden, sonst könnte man es nicht sehen. Ich meine damit immer und immer wieder und das ist imho "nichtverweilend".....

    Könntest Du mir deine Erklärung für das `stattfinden`, im täglichen Daseins-Alltag in Worten evtl. näher und nachvollziehbarer beschreiben?

  • Noreply
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    • 14. Januar 2019 um 20:50
    • #47
    SGM:
    Ellviral:

    OT Was ist für mich Nibbana?

    Wenn mir wirklich bewusst ist das ich nicht leide keine Schmerzen, keinen Kummer keine Sorgen oder Freude und Glück, keine Wünsche oder Verlangen habe.

    Wenn ich später merke das ich diese Zeit hatte ohne mir dessen bewusst zu sein war es nur eine gute Zeit.

    Meinst Du mit bewusst....von intellektuell wissen,verstehen... und wie würde ich dies dann später merken?

    Das später merken ist intellektuell, von Gedanken initiiert an Vergangenes. Wenn ich mir dessen Bewusst bin wenn es so ist gibt es weder intellektuelles noch emotionalen Erkennen da gibt es nur mir bewusst sein das es ist wie es eben ist.

  • Alephant
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    • 14. Januar 2019 um 21:24
    • #48

    Das wird jetzt auch OT und ich hoffe es passt ihnen, Madame Einhorn ...

    Spock:

    3. Mit Dasein wird meistens bhava gemeint und ich wollte das eben abgrenzen, dass ich damit "da sein" meine.

    Ja. Den Unterschied hatte ich mit meinem Post gestern Abend auch versucht, zu zeigen. Die Erscheinungen: Körper, Körperteile wurden durch den Buddha vollständig als NichtIch durchschaut und überwunden. Von dem Standpunkt aus gesprochen, ist es nicht "sein" Körper. Es ist ein Körper.

    Vielleicht hilft die Aussage, dass geistiges Wehegefühl (was beim Anhaftenden in Abhängigkeit vom Nichterkennen durch Körperliches Gefühl bedingt ist) vollkommen verloschen ist.

    Spock:

    4. Das war kein Ausschluss der Ratio, sondern dass ich damit sagen möchte, dass ich denke, dass die introspektive Einsicht ins b.E. nicht einmalig war, sondern wiederholt.

    Da wäre ein offener ErfahrungsThread eine schöne Sache. Nun habe ich schon 2 Minuten über einen eindeutigen und darum einladenden Threadtitel nachgedacht, aber es kam nix Vernünftiges dabei raus. Ich würde sagen, man kann "sowas" (wer weiß in welchem Rahmen der Einzelne so etwas auffasst) auch direkt im Verharren der äusseren Wahrnehmung beobachten. Den Schalter sowie die Wirkung,.


    :earth:

  • Xyz
    Gast
    • 14. Januar 2019 um 21:27
    • #49
    Ellviral:
    SGM:

    Meinst Du mit bewusst....von intellektuell wissen,verstehen... und wie würde ich dies dann später merken?

    Das später merken ist intellektuell, von Gedanken initiiert an Vergangenes. Wenn ich mir dessen Bewusst bin wenn es so ist gibt es weder intellektuelles noch emotionalen Erkennen da gibt es nur mir bewusst sein das es ist wie es eben ist.

    Hui.....Da sind wir wohl weit auseinander.

    `Merken` bringe ich nur mit dem Körper, mit dem Herzen in Verbindung. Nicht mit dem Verstand.

    Denn den Verstand können wir nicht läutern......Die Reinheit kommt allein aus unseren Herzen.:heart:

  • Noreply
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    • 14. Januar 2019 um 22:22
    • #50
    SGM:

    Hui.....Da sind wir wohl weit auseinander.

    `Merken` bringe ich nur mit dem Körper, mit dem Herzen in Verbindung. Nicht mit dem Verstand.

    Denn den Verstand können wir nicht läutern......Die Reinheit kommt allein aus unseren Herzen.:heart:

    Körper ist nicht Herz. Verstand ist nicht Körper und nicht Herz. Der Verstand ist genau das worauf Buddha mit seinem vermindern von Dukkha abzielt, das ist das was zuerst zu läutern ist. Wenn der Verstand geläutert wird wird auch der Körper geläutert und das Herz wird ganz von alleine

    das was es ist, weder rein noch beschmutzt aber es beruhigt sich.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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