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Atmung manipulieren

  • Okashi
  • 19. November 2018 um 20:57
  • Zum letzten Beitrag
  • Okashi
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    • 19. November 2018 um 20:57
    • #1

    Guten Abend,

    Ich meditiere jeden Tag seit ca. 2 Wochen. Am Anfang hatte ich noch jeden Shit im Kopf, tausende Gedanken momentan so gut wie keine mehr bei der Meditation. Bloß ein neues Problem hat sich heraus kristallisiert. Ab einem gewissen Mediationslevel versuche ich den Atmen zu manipulieren also sprich zu beeinflussen (Anhalten, Frequenz usw.) ändern. Dieses führt natürlich dazu das ich wieder von diesen Level runter komme und fast bei 0 wieder anfangen muss.

    Zur Info:

    Ich meditiere in dem ich nur den Atmen beobache ohne (fast) jegliche äußerliche Geräusche sprich begleitende Musik usw. und das ca. 10-20min ohne Wecker.


    Vielleicht ist diese Meditaionstechnik nicht die richtige für mich? Oder hat eine Erfahrung damit bzw. geht es ihn selbst so?

    Liebe Grüße Jens

  • Grashuepfer
    Gast
    • 19. November 2018 um 21:26
    • #2

    Hey Jens,

    hast du ein Buch dazu gelesen, oder wo hast du deine Infos her? Ich mein, wenn du nach zwei Wochen Meditation "keine Gedanken mehr im Kopf" hast, dann könnte es sein, dass du dich etwas zu sehr konzentrierst. Es sollten eigentlich schon noch Gedanken da sein, aber diese sollten langsam und stückweise in den Hintergrund treten und dich nicht mehr so sehr ablenken.

    Machst du das mit dem Atem manipulieren absichtlich, aus einer gewissen Motivation heraus, oder passiert das unwillentlich?

  • Festus
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    • 19. November 2018 um 22:56
    • #3

    Einfach weitermachen SkyBlue.

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

    dich erfüllen mit ihrem durchdringenden Duft?
    (Obaku)

  • Noreply
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    • 20. November 2018 um 10:43
    • #4
    Festus:

    Einfach weitermachen SkyBlue.

    Genau das ist es. :like::like:

    Mich hat das auch genervt. ich bin dann Erstens dahintergekommen das es zwischen einatmen und ausatmen keinen Absatz braucht, keinbewusstes Stocken.

    Die bewusste Atemkontrolle hab ich überwunden das ich bewusst Ausatme bis es nicht mehr geht, dann kommt der Reflex des Einatmen automatisch. Hat mir sehr geholfen in der vergangenen letzten Zeit. Immer wenn ich merkte das mir der Atem stockt hab ich bewusst länger ausgeatmet, dadurch konnte ich mich von den überbordenen Emotionen befreien.

    Die Yogaatmung mag ja richtig sein wenn man Yoga macht, das bewusst lange Atmen mag ja richtig sein in Situationen die denen der Atem stockt, doch eigentlich fließt der Atem einfach so unbemerkt ohne jede Pause.

    "Einfach weitermachen" ist auch richtig denn wenn das Sitzen immer stiller wird geht das Interesse am Atmen verloren.

  • Okashi
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    • 20. November 2018 um 22:31
    • #5
    Grashuepfer:

    Hey Jens,

    hast du ein Buch dazu gelesen, oder wo hast du deine Infos her? Ich mein, wenn du nach zwei Wochen Meditation "keine Gedanken mehr im Kopf" hast, dann könnte es sein, dass du dich etwas zu sehr konzentrierst. Es sollten eigentlich schon noch Gedanken da sein, aber diese sollten langsam und stückweise in den Hintergrund treten und dich nicht mehr so sehr ablenken.

    Machst du das mit dem Atem manipulieren absichtlich, aus einer gewissen Motivation heraus, oder passiert das unwillentlich?

    Klar lese ich Bücher, jeden Tag und natürlich auch dazu :) Ich mache auch in meinen Alltag bzw. versuche Achtsamkeitstraining zumachen.

    Mich lenkt eher ab das ich nichts denke bzw. an nichts arbeiten (am Gedanke) kann das man besser in die Meditation kommt, da es schon von Anfang an so ruhig ist. (keine Ahnung wie ich das beschreiben soll :erleichtert:) Vielleicht ist es auch ein verstecktest denken über Denken das man nichts denkt wo man in diesen momentan das Denken gar nicht wahrnehmen kann aber man trotzdem denkt? oh man ist das Crazy :erleichtert:

    & es passiert unwillentlich, dass ist ja das Problem...

  • User19823
    Gast
    • 21. November 2018 um 04:04
    • #6
    mkha':

    grundsätzlich kann man Meditation in zwei Hauptarten einteilen:

    - die konzentrative(einspitzige) und

    - die analytischeMeditation.


    Bei der konzentrativen Meditation übt man sich darin, dieAufmerksamkeit des Geistes auf ein innerlich vorgestelltes Objekt auszurichtenund sie darauf zu halten. Bei der analytischen Meditationen durchdringen wirein Thema mit Begründungen, hinterfragen getäuschte, oder unheilsame Sichtweisen,etc. und kommen zu einem bestimmten positiven Ergebnis, einer Einsicht, die wirdann im Geist stabilisieren.


    Die Atemmeditatioṇ zählt im Prinzip zu der konzentrativen Meditation, ist aber ein vielfältiges Thema, sodass sie auch in den analytischen Bereich überwechseln kann ... Unter anderem wird sie auch als "Werkzeug" benutzt, sprich, bei "Abschweifen" während einer komplexen Meditation/ Visualisation nimmt man den Geist durch bewusstes Atmen, Verfolgen des Atemverlaufs, etc., wieder "an die Leine", und kehrt sanft zur eigentlichen Meditation zurück. "Gom", der Tibetische Begriff für Meditation, bedeutet in etwa: "das Sich-gewöhnen-an", ... sehr bezeichnend, finde icḥ. :)

    Meditation ist nichts, was der Mensch durch Zwang herbeiführen könnte, ... je lockerer die Zügel, desto entspannter der (geübte!) Geist; ... aber es ist wie beim Anlernen junger, unbändiger Pferde: zuerst herumspringen lassen, dann langsam und bedächtigt an die Übung heranführen, ... eine zeitlang üben, ... das (dann doch wieder übermütig) auskeilende Tier mit leiser Stimme besänftigen, ... immer wieder, immer wieder, an die Übung heranführen, ... und das alles mit viel Verständnis, und ohne jeglichen Zwang ... Gerade deshalb wird es eines Tages ein hervorragendes Reitpferd seiṇ, eines, dass mit seinem liebevollen Reiter zu einer Einheit verschmilzt, und ohne Worte versteht ...

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    :like::like:

    Danke, mkha'

    Du hast das so wunderbar erklärt!

    Kann man diesen Text irgendwo unter "Einführung Meditation" speichern? Ich weiß nicht, vielleicht bei den Anfängern oder im Lexikon ...

    mkha':

    Mein Lehrer war der Meinung, man solle, anstatt heute mal hier-, und morgen mal davon einen Teil zu probieren, lieber mit Bedacht ein Thema auszusuchen, und dies dann vervollkommneṇ.

    Wenn man noch so ganz neu ist, noch keine Gruppe oder Lehrer gefunden hat, die ersten Bücher über Buddhismus und Meditation liest und sich überall neu einarbeiten muss, finde ich es gar nicht schlecht, erstmal verschiedene Meditationsmethoden auszuprobieren.

    Sobald man dann aber eine gefunden hat, bei der man sich wohlfühlt, ist natürlich richtig, bei der dann zu bleiben und sie zu vertiefen.Und dann auch auf Lehrer- und Gruppensuche zu gehen.

  • Noreply
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    • 21. November 2018 um 11:39
    • #7
    mkha':

    Grüß Dich, Jens,

    grundsätzlich kann man Meditation in zwei Hauptarten einteilen:

    - die konzentrative (einspitzige) und

    - die analytische Meditation.

    Bei der konzentrativen Meditation übt man sich darin, die Aufmerksamkeit des Geistes auf ein innerlich vorgestelltes Objekt auszurichten und sie darauf zu halten. Bei der analytischen Meditationen durchdringen wir ein Thema mit Begründungen, hinterfragen getäuschte, oder unheilsame Sichtweisen, etc. und kommen zu einem bestimmten positiven Ergebnis, einer Einsicht, die wir dann im Geist stabilisieren.

    Die Atemmeditatioṇ zählt im Prinzip zu der konzentrativen Meditation, ist aber ein vielfältiges Thema, sodass sie auch in den analytischen Bereich überwechseln kann ... Unter anderem wird sie auch als "Werkzeug" benutzt, sprich, bei "Abschweifen" während einer komplexen Meditation/ Visualisation nimmt man den Geist durch bewusstes Atmen, Verfolgen des Atemverlaufs, etc., wieder "an die Leine", und kehrt sanft zur eigentlichen Meditation zurück. "Gom", der Tibetische Begriff für Meditation, bedeutet in etwa: "das Sich-gewöhnen-an", ... sehr bezeichnend, finde icḥ. :)

    Meditation ist nichts, was der Mensch durch Zwang herbeiführen könnte, ... je lockerer die Zügel, desto entspannter der (geübte!) Geist; ... aber es ist wie beim Anlernen junger, unbändiger Pferde: zuerst herumspringen lassen, dann langsam und bedächtigt an die Übung heranführen, ... eine zeitlang üben, ... das (dann doch wieder übermütig) auskeilende Tier mit leiser Stimme besänftigen, ... immer wieder, immer wieder, an die Übung heranführen, ... und das alles mit viel Verständnis, und ohne jeglichen Zwang ... Gerade deshalb wird es eines Tages ein hervorragendes Reitpferd seiṇ, eines, dass mit seinem liebevollen Reiter zu einer Einheit verschmilzt, und ohne Worte versteht ...

    Mein Lehrer war der Meinung, man solle, anstatt heute mal hier-, und morgen mal davon einen Teil zu probieren, lieber mit Bedacht ein Thema auszusuchen, und dies dann vervollkommneṇ. Da Du die Atemmeditation wähltest, werde ich Dir etwas aus diesem Bereich zukommen lassen. LG mkha'

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    Genau so wie er da steht war der Text für mich sehr hilfreich. Ja, auch für mich hat er Klarheit gebracht. Aber der den Du später bearbeitet hast ist entleert von den echt von Dir erzeugten Ansichten. Ansicht muss ja nicht schlecht sein. Dieser Text ist für mich authentisch. Kann ich verstehen und kann helfen, eben weil er so von Dir kommt.

  • Noreply
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    • 21. November 2018 um 12:46
    • #8
    mkha':

    Lieber Helmut,

    Ellviral:

    Genau so wie er da steht war der Text für mich sehr hilfreich.

    ... ich freue mich, dass mein Text Dir hilfreich war, ...

    Ellviral:

    Aber der den Du später bearbeitet hast ist entleert von den echt von Dir erzeugten Ansichten.

    :hug: ... Ich verstehe, was Du mir sagst, ... doch schau, wir beide sind "alte Pilger", ... wichtig ist es, dass wir Texte verfassen, die nach Möglichkeit jeder kapiert, und die auch für diejenigen aussagekräftig sind, die an der gerade erreichten Weggabelung erst einmal überlegen, ob diese Abzweigung zu etwas für sie Interessantem führt - und, wohin letztendlich überhaupt ...

    LG mkha'

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    Als alter Pilger hab ich erfahren das es wichtig ist frei nach meinem jetzigem Empfinden zu reden und zu schreiben um Menschen die Pilger werden oder gerade geworden sind zu erreichen. Jede gezierte, rationale Rede, von mir befreite Rede ist immer ablehnend, weil zu theoretisch. Es ist manchmal sehr hilfreich einfach das abzusenden was da geschrieben steht ohne durch "korrigieren" einen, meinen Text zu entpersönlichen.

    Bei Schriften die mit Theoretikern getauscht werden ist Person meist nicht hilfreich.

  • Okashi
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    • #9

    Hallo mkha' vielen Dank :like: für die neuen Texte. Ich bin sehr gespannt & werde sie mir wenn ich die Zeit gefunden habe zu Herzen nehmen. :D

  • KarmaHausmeister 3. Juni 2022 um 14:06

    Hat das Thema aus dem Forum Meditation nach Buddhistische Praxis verschoben.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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