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Wie modern darf ein Buddhist sein ?

  • Nirian
  • 14. Februar 2009 um 16:47
  • Zum letzten Beitrag
  • Nirian
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    • 14. Februar 2009 um 16:47
    • #1

    Hallo,
    habe hier mal eine Frage, die schwer ist, richtig als Frage zu formulieren
    Wie modern darf ein Buddhist eigentlich sein, ohne jetzt als übetrieben eitel zu wirken?
    Darf / sollte / kann sich ein Buddhist auch für Mode interessieren ?
    Wie verhält es sich mit Kosmetika ?
    Ist es in Ordnung, wenn man als Buddhist auch für gute Parfumdüfte verwendet,
    oder sollte sich ein Buddhist auf das notwendigste - einfachste in Mode und Kosmetik beschränken ?
    Gruß Nirian

  • Vajrakaya
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    • 14. Februar 2009 um 17:11
    • #2

    Was einer darf oder nicht darf ist eine Frage der unterschiedlichen Schulen und darüber hinaus eine Frage der "sozialen Rückmeldungen" aus der Gemeinschaft der Praktizierenden und wie man selbst darauf reagiert.
    Für dich als Praktizierende muss aber doch die Frage wichtig sein: Was liegt dir dran und warum liegt dir was dran?

    Sei ein Yogi der Illusion.

  • accinca
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    • 14. Februar 2009 um 18:21
    • #3
    Vajrakaya:

    Was einer darf oder nicht darf ist eine Frage der unterschiedlichen Schulen


    Sie hat aber doch nicht nach vielen Schulen sondern nach der Schule des Buddha gefragt oder?
    Jedenfalls danach kommt sowas alles als Mönch oder Nonne nicht infrage. Als Laie aber kann
    man im Rahmen der 5 Tugendregeln die der Buddha empfohlen hat, natürlich machen was man will.

  • Vajrakaya
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    • 15. Februar 2009 um 08:51
    • #4
    accinca:
    Vajrakaya:

    Was einer darf oder nicht darf ist eine Frage der unterschiedlichen Schulen


    Sie hat aber doch nicht nach vielen Schulen sondern nach der Schule des Buddha gefragt oder?
    Jedenfalls danach kommt sowas alles als Mönch oder Nonne nicht infrage. Als Laie aber kann
    man im Rahmen der 5 Tugendregeln die der Buddha empfohlen hat, natürlich machen was man will.


    Genau dies ist die Aussage eines Anhängers einer Schule :lol:

    Sei ein Yogi der Illusion.

  • accinca
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    • 15. Februar 2009 um 14:41
    • #5
    Vajrakaya:
    accinca:


    Sie hat aber doch nicht nach vielen Schulen sondern nach der Schule des Buddha gefragt oder?
    Jedenfalls danach kommt sowas alles als Mönch oder Nonne nicht infrage. Als Laie aber kann
    man im Rahmen der 5 Tugendregeln die der Buddha empfohlen hat, natürlich machen was man will.


    Genau dies ist die Aussage eines Anhängers einer Schule :lol:


    Ja, der Schule des Buddhas jedenfalls.

  • Vajrakaya
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    • 15. Februar 2009 um 15:02
    • #6
    Vajrakaya:

    Was einer darf oder nicht darf ist eine Frage der unterschiedlichen Schulen

    accinca:


    Sie hat aber doch nicht nach vielen Schulen sondern nach der Schule des Buddha gefragt oder?
    Jedenfalls danach kommt sowas alles als Mönch oder Nonne nicht infrage. Als Laie aber kann
    man im Rahmen der 5 Tugendregeln die der Buddha empfohlen hat, natürlich machen was man will.

    Vajrakaya:


    Genau dies ist die Aussage eines Anhängers einer Schule :lol:

    accinca:


    Ja, der Schule des Buddhas jedenfalls.


    Schön dass wir uns einig sind :D

    Sei ein Yogi der Illusion.

  • Michel
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    2. Februar 2009
    • 15. Februar 2009 um 15:19
    • #7
    Nirian:

    Hallo,
    habe hier mal eine Frage, die schwer ist, richtig als Frage zu formulieren
    Wie modern darf ein Buddhist eigentlich sein, ohne jetzt als übetrieben eitel zu wirken?
    Darf / sollte / kann sich ein Buddhist auch für Mode interessieren ?
    Wie verhält es sich mit Kosmetika ?
    Ist es in Ordnung, wenn man als Buddhist auch für gute Parfumdüfte verwendet,
    oder sollte sich ein Buddhist auf das notwendigste - einfachste in Mode und Kosmetik beschränken ?
    Gruß Nirian

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    Meine Oma sagt ich habe ein Handy und das/ich sei modern.
    Gehe ich durch die Stadt und habe eine Mönchskutte an, obwohl die mir nicht zusteht, bin ich eitel in den Augen der anderen und wahrscheinlich noch mehr.
    Warum sollte sich ein Laienbuddhist nicht für Mode interessieren dürfen. ( wird eh mit der Zeit weniger, wenn man den Weg mehr und mehr in sich intergriert hat, und nicht nur als Wellness betrachtet)
    Kosmetika muss man schauen wie nötig man diese hat.
    Wir Buddhisten sind auch nur Menschen- und wen man den "Weg geht"," Praktiziert", usw. kommen Zeiten in denen man sich vorwiegend auf das Wesentliche im Leben beschränkt und das ist bei jeden in seiner Intension und zeitlich gesehen, anders.
    Wenn man sich "beschränkt fühlt, sollte man genauer hingucken.

    Lieben Gruß und ein interassentes Thema von dir

  • Michael74
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    • 22. Februar 2009 um 14:40
    • #8
    Zitat

    ..die fünf tugendregeln des buddha...

    accinca: kannst Du mir sagen welche Lehrreden sich daraufbeziehen bzw. wo ich mehr Informationen dazu finde?

    Danke

    Jesus den man weise nennt, hat gesagt: "Die Welt ist ein Brücke - gehe darüber, aber baue nicht Dein Haus auf ihr."

  • thecap
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    • 22. Februar 2009 um 15:15
    • #9

    Hallo Nirian

    Fuer einen Laienbuddhisten ist Mode vollkommen OK, ausser er oder sie laesst sich ordinieren als Moench/Nonne oder unternimmt freiwillig einen Schwur auf die (erweiterten) 8 Tugendregeln. Normalerweise lassen sich Laienbuddhisten aber nur auf die ersten 5 Tugendregeln ein, und das auch nur freiwillig. Fuer Dich ist das also kein Thema.

    Metta,
    thecap :)

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 22. Februar 2009 um 17:25
    • #10
    TUMO:

    Mönchsgewand und Glatze, mehr Mode ist nicht drin:::::Laien haben da mehr die Qual der Wahl::::

      ....In Japan hat sich die Praxis der Kopfrasur im Zuge der Modernisierung jedoch stark gelockert. Bei vielen buddhistischen Mönchen tut es auch eine Kurzhaarfrisur und im Jōdo Buddhismus (dem Buddhismus vom Reinen Land) wurde diese Vorschrift ebenso wie der Zölibat überhaupt ganz abgeschafft. Nur bei wichtigen rituellen Anlässen, bei denen auch das traditionelle Mönchsgewand vorgeschrieben ist, wird die Kopfrasur von den meisten Mönchen und Nonnen auch heute noch radikal vorgenommen. .....


    http://www.univie.ac.at/rel_jap/alltag/soryo.htm

  • Dhammika
    Gast
    • 22. Februar 2009 um 17:35
    • #11
    Michael74:
    Zitat

    ..die fünf tugendregeln des buddha...

    accinca: kannst Du mir sagen welche Lehrreden sich daraufbeziehen bzw. wo ich mehr Informationen dazu finde?

    Danke

    Bin zwar nicht accinca :) ,
    aber vielleicht hilft es für den Anfang

    (A) = Anguttara Nikaya (die Angereihte Sammlung) IV.201 Die fünf Sittenregeln - 1. Sikkhāpada Sutta
    A.III.164-183 Ergebnis der Wirkensfährten

    und

    http://www.palikanon.com/wtb/sila.html

  • Isis
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    • 22. Februar 2009 um 18:04
    • #12

    -

    _()_
    Das aber verkünde ich, o Freund: in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewusstsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.
    BUDDHA

    Einmal editiert, zuletzt von Isis (27. September 2009 um 10:34)

  • Dhammika
    Gast
    • 22. Februar 2009 um 18:11
    • #13
    Ji'un Ken:
    TUMO:

    Mönchsgewand und Glatze, mehr Mode ist nicht drin:::::Laien haben da mehr die Qual der Wahl::::

    [list]....In Japan hat sich die Praxis der Kopfrasur im Zuge der Modernisierung jedoch stark gelockert. Bei vielen buddhistischen Mönchen tut es auch eine Kurzhaarfrisur und im Jōdo Buddhismus (dem Buddhismus vom Reinen Land) wurde diese Vorschrift ebenso wie der Zölibat überhaupt ganz abgeschafft.


    Der Buddha sagte schon, dass die Lehre irgendwann in Vergessenheit gerät. Als letztes würde der Vinaya in Vegessenheit geraten.

    Da kann jetzt jeder überlegen wo wir denn heute stehen.

    Zitat

    Nachteile des sittlichen Verfalles

    "Da sind diese vier Befleckungen, o Mönche, der Sonne und des Mondes, bei welchen die Sonne und der Mond nicht brennen, nicht leuchten und nicht strahlen. Welche vier? Wolken ... Nebel ... Rauch ... und Verfinsterung. Genau so, o Mönche, gibt es da vier Befleckungen der Einsiedler und Geistlichen, bei welchen manche Einsiedler und Geistliche nicht brennen, nicht leuchten und nicht strahlen. Welche vier?

    Es gibt da, o Mönche, manche Einsiedler und Geistliche, die gebrannte oder ungebrannte alkoholische Getränke trinken ..., die Geschlechtsverkehr ausüben ..., die Gold und Silber/Geld52 annehmen ..., die von falschem Lebensunterhalt leben und sich nicht <von diesen> enthalten ... Diese, o Mönche, sind die vier Befleckungen der Einsiedler und Geistlichen.

    Verwirrt, blind, ihrer Wünsche Sklaven,
    von heftiger Begierde voll,
    vergrößern sie die Leichenfelder
    durch immer wieder Nehmen von Geburt." [A. II, 53]

    "Wenn da ein Mann, der gezügelt werden muss, sich nicht der Verhaltensethik fügt, dann empfindet der Tathāgata es nicht als wert, diesen Mann anzusprechen und zu belehren, noch empfinden es seine verständigen Gefährten im Reinheitswandel es als wert, ihn anzusprechen und zu belehren. Dies ist die Hinrichtung, ....., in der Verhaltensethik der Edlen, wenn weder der Tathāgata ... noch seine verständigen Gefährten im Reinheitswandel es als wert empfinden, ihn anzusprechen und zu belehren." [A. II, 112]

    Zitat

    Die Vier zu Fall bringenden Verstöße

    Hier nun kommen die vier Regelverstöße, die "zu Fall bringen" zur Rezitation.

    1. Welcher Mönch1 auch immer34 die Schulungs- und Lebensregeln der Mönche auf sich genommen hat und ohne sich von den Schulungsregeln losgesagt zu haben, ohne seine Schwäche offenbart zu haben, Geschlechtsverkehr ausübt, wenn auch nur mit einem weiblichen Tier, der ist zu Fall gekommen und von der Gemeinschaft ausgeschlossen.

    2. Welcher Mönch auch immer aus dem Dorf35 oder aus dem Wald, etwas Nichtgegebenes nimmt, mit der Absicht es zu stehlen36, und dieses Gestohlene wäre von solchem Wert, dass die Regierungsgewalten einen Räuber verhaften und ihn entweder prügeln, fesseln oder verbannen würden: "Du bist ein Räuber, du bist ein Tor, du bist ein Idiot, du bist ein Dieb!" - dieser Mönch, der solch etwas Nichtgegebenes nimmt, auch der ist zu Fall gekommen und von der Gemeinschaft ausgeschlossen.

    3. Welcher Mönch auch immer vorsätzlich ein menschliches Wesen des Lebens beraubt oder ihm eine Waffe <tauglich zum Selbstmord> beschafft oder den Vorteil des Todes preist oder ihn zum Freitod aufhetzt <in dem er auf diese Weise spricht>: "Guter Mann, was ist dieses üble und elende Leben für dich? Der Tod ist besser für dich als das Leben!" - wenn er mit solchem Gedanken und Geist, mit solchem Gedanken und Motiv, auf vielfache Weise den Vorteil des Todes preist oder ihn zum Freitod aufhetzt, auch der ist zu Fall gekommen und von der Gemeinschaft ausgeschlossen.

    4. Welcher Mönch auch immer, der nichts genaues weiß, berichtet, dass ein übermenschlicher Zustand37 wert der Edlen Kenntnis und Einsicht38 in Bezug auf ihn gegenwärtig ist: "Ich kenne <diesen Zustand> so, ich sehe ihn so!", und er später, bei einer anderen Gelegenheit - geprüft oder ungeprüft - nachdem er sich vergangen hat und nun um Reinheit besorgt ist, auf diese Weise spricht: "Freunde! Ohne zu kennen sagte ich: 'Ich kenne!'; ohne zu sehen sagte ich: 'Ich sehe!' Ich redete Unsinn und Lügen auch der ist - abgesehen von <Selbst-> Überschätzung - zu Fall gekommen und von der Gemeinschaft ausgeschlossen.

    Ehrwürdige, die vier Regelverstöße, die "zu Fall bringen", sind rezitiert worden.

    Ein Mönch, der den einen oder anderen von diesen begangen hat, gehört nicht mehr zur Gemeinschaft der Mönche. So wie er vorher war <ohne Hochordination>, so ist er, nachdem er zu Fall gekommen ist: von der Gemeinschaft ausgeschlossen.


    Aus Bhikkhu-Pātimokkha - Das Hauptgesetz der buddhistischen Mönche
    deutsche Übersetzung vom Ehrw. Bhikkhu Ñāṇadassana Thera

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  • Vajrakaya
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    • 22. Februar 2009 um 18:45
    • #14
    Dhammika:
    Ji'un Ken:

    [list]....In Japan hat sich die Praxis der Kopfrasur im Zuge der Modernisierung jedoch stark gelockert. Bei vielen buddhistischen Mönchen tut es auch eine Kurzhaarfrisur und im Jōdo Buddhismus (dem Buddhismus vom Reinen Land) wurde diese Vorschrift ebenso wie der Zölibat überhaupt ganz abgeschafft.


    Der Buddha sagte schon, dass die Lehre irgendwann in Vergessenheit gerät. Als letztes würde der Vinaya in Vegessenheit geraten.

    Da kann jetzt jeder überlegen wo wir denn heute stehen.

    Zitat

    Nachteile des sittlichen Verfalles

    "Da sind diese vier Befleckungen, o Mönche, der Sonne und des Mondes, bei welchen die Sonne und der Mond nicht brennen, nicht leuchten und nicht strahlen. Welche vier? Wolken ... Nebel ... Rauch ... und Verfinsterung. Genau so, o Mönche, gibt es da vier Befleckungen der Einsiedler und Geistlichen, bei welchen manche Einsiedler und Geistliche nicht brennen, nicht leuchten und nicht strahlen. Welche vier?

    Es gibt da, o Mönche, manche Einsiedler und Geistliche, die gebrannte oder ungebrannte alkoholische Getränke trinken ..., die Geschlechtsverkehr ausüben ..., die Gold und Silber/Geld52 annehmen ..., die von falschem Lebensunterhalt leben und sich nicht <von diesen> enthalten ... Diese, o Mönche, sind die vier Befleckungen der Einsiedler und Geistlichen.

    Verwirrt, blind, ihrer Wünsche Sklaven,
    von heftiger Begierde voll,
    vergrößern sie die Leichenfelder
    durch immer wieder Nehmen von Geburt." [A. II, 53]

    "Wenn da ein Mann, der gezügelt werden muss, sich nicht der Verhaltensethik fügt, dann empfindet der Tathāgata es nicht als wert, diesen Mann anzusprechen und zu belehren, noch empfinden es seine verständigen Gefährten im Reinheitswandel es als wert, ihn anzusprechen und zu belehren. Dies ist die Hinrichtung, ....., in der Verhaltensethik der Edlen, wenn weder der Tathāgata ... noch seine verständigen Gefährten im Reinheitswandel es als wert empfinden, ihn anzusprechen und zu belehren." [A. II, 112]

    Zitat

    Die Vier zu Fall bringenden Verstöße

    Hier nun kommen die vier Regelverstöße, die "zu Fall bringen" zur Rezitation.

    1. Welcher Mönch1 auch immer34 die Schulungs- und Lebensregeln der Mönche auf sich genommen hat und ohne sich von den Schulungsregeln losgesagt zu haben, ohne seine Schwäche offenbart zu haben, Geschlechtsverkehr ausübt, wenn auch nur mit einem weiblichen Tier, der ist zu Fall gekommen und von der Gemeinschaft ausgeschlossen.

    2. Welcher Mönch auch immer aus dem Dorf35 oder aus dem Wald, etwas Nichtgegebenes nimmt, mit der Absicht es zu stehlen36, und dieses Gestohlene wäre von solchem Wert, dass die Regierungsgewalten einen Räuber verhaften und ihn entweder prügeln, fesseln oder verbannen würden: "Du bist ein Räuber, du bist ein Tor, du bist ein Idiot, du bist ein Dieb!" - dieser Mönch, der solch etwas Nichtgegebenes nimmt, auch der ist zu Fall gekommen und von der Gemeinschaft ausgeschlossen.

    3. Welcher Mönch auch immer vorsätzlich ein menschliches Wesen des Lebens beraubt oder ihm eine Waffe <tauglich zum Selbstmord> beschafft oder den Vorteil des Todes preist oder ihn zum Freitod aufhetzt <in dem er auf diese Weise spricht>: "Guter Mann, was ist dieses üble und elende Leben für dich? Der Tod ist besser für dich als das Leben!" - wenn er mit solchem Gedanken und Geist, mit solchem Gedanken und Motiv, auf vielfache Weise den Vorteil des Todes preist oder ihn zum Freitod aufhetzt, auch der ist zu Fall gekommen und von der Gemeinschaft ausgeschlossen.

    4. Welcher Mönch auch immer, der nichts genaues weiß, berichtet, dass ein übermenschlicher Zustand37 wert der Edlen Kenntnis und Einsicht38 in Bezug auf ihn gegenwärtig ist: "Ich kenne <diesen Zustand> so, ich sehe ihn so!", und er später, bei einer anderen Gelegenheit - geprüft oder ungeprüft - nachdem er sich vergangen hat und nun um Reinheit besorgt ist, auf diese Weise spricht: "Freunde! Ohne zu kennen sagte ich: 'Ich kenne!'; ohne zu sehen sagte ich: 'Ich sehe!' Ich redete Unsinn und Lügen auch der ist - abgesehen von <Selbst-> Überschätzung - zu Fall gekommen und von der Gemeinschaft ausgeschlossen.

    Ehrwürdige, die vier Regelverstöße, die "zu Fall bringen", sind rezitiert worden.

    Ein Mönch, der den einen oder anderen von diesen begangen hat, gehört nicht mehr zur Gemeinschaft der Mönche. So wie er vorher war <ohne Hochordination>, so ist er, nachdem er zu Fall gekommen ist: von der Gemeinschaft ausgeschlossen.


    Aus Bhikkhu-Pātimokkha - Das Hauptgesetz der buddhistischen Mönche
    deutsche Übersetzung vom Ehrw. Bhikkhu Ñāṇadassana Thera

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    Samsara ist nicht mehr das, was es einmal wahr ... Ich sag's immer wieder ... :badgrin:

    Betreff: Ein Mönch mit Zigarette

    Sei ein Yogi der Illusion.

  • Ji'un Ken
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    • 22. Februar 2009 um 19:13
    • #15

    Moin Dhammika,

    Zitat

    Da kann jetzt jeder überlegen wo wir denn heute stehen.


    Gestern standen wir noch am Rande des Abgrunds. Heute sind wir schon einen Schritt weiter.

    Alles Liebe,
    Ji'un Ken

  • crazy-dragon
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    • 22. Februar 2009 um 19:57
    • #16

    Als Laie frag ich da niemand- ausgewogen sage ich mal: Nicht Mode als Hobby sozusagen- aber auch nicht auf Schönes oder Praktisches verzichten:
    Und komm mir jetzt keiner mit Blabla: JEDER hier hat nen PC...Habt ihr vorher das abgeklärt??? :D

    Lieber Gruß,
    crazy dragon

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Vajrakaya
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    • 22. Februar 2009 um 20:01
    • #17
    crazy-dragon:

    Als Laie frag ich da niemand- ausgewogen sage ich mal: Nicht Mode als Hobby sozusagen- aber auch nicht auf Schönes oder Praktisches verzichten:
    Und komm mir jetzt keiner mit Blabla: JEDER hier hat nen PC...Habt ihr vorher das abgeklärt??? :D


    Mode und Kosmetik dienen zunächst mal der Eitelkeit. Ein PC wohl kaum.
    Aber ein PC ist hervorragendes Dharma-Medium. :D
    Und ein super "Existenzsicherungsmittel" :lol:

    Sei ein Yogi der Illusion.

  • crazy-dragon
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    • 23. Februar 2009 um 19:47
    • #18
    Vajrakaya:


    Mode und Kosmetik dienen zunächst mal der Eitelkeit. Ein PC wohl kaum.

    Oh? Da gibts welche, die sich damit eitel in Foren darstellen... :D
    Deshalb bezeichnen sie den PC als " Existenzsicherungsmittel "- Helau...

    Lieber Gruß,
    crazy dragon

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Vajrakaya
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    • 23. Februar 2009 um 19:54
    • #19
    crazy-dragon:
    Vajrakaya:


    Mode und Kosmetik dienen zunächst mal der Eitelkeit. Ein PC wohl kaum.

    Oh? Da gibts welche, die sich damit eitel in Foren darstellen... :D

    Deshalb bezeichnen sie den PC als " Existenzsicherungsmittel "- Helau...

    Lieber Gruß,
    crazy dragon


    du darfst nicht aus deiner gekränkten Eitelkeit den Umkehrschluss ziehen :lol:

    Sei ein Yogi der Illusion.

  • KDR
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    • 24. Februar 2009 um 09:27
    • #20
    TUMO:

    In 2000 Jahren wird man wohl sagen: Mit dem PC fing die weltweite Demokratisierung an und der Buddhismus erfuhr die Zustellung eines Neuen Fahrzeuges! :grinsen: Cyberyana!


    Cyberyana! :lol: Und die Admins werden die Lehrer ablösen?

    DRACO DORMIENS NUNQUAM TITILLANDUS

  • Grey
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    • 17. März 2009 um 22:27
    • #21
    TUMO:


    In 2000 Jahren wird man wohl sagen: Mit dem PC fing die weltweite Demokratisierung an und der Buddhismus erfuhr die Zustellung eines Neuen Fahrzeuges! :grinsen: Cyberyana!

    xD lol, der Einfall ist echt genial.

    Das Mittelding zwischen Gut und Böse kann nicht normal sein.

  • Kirschbluete
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    • 19. Februar 2013 um 14:41
    • #22
    Nirian:

    Hallo,
    habe hier mal eine Frage, die schwer ist, richtig als Frage zu formulieren
    Wie modern darf ein Buddhist eigentlich sein, ohne jetzt als übetrieben eitel zu wirken?
    Darf / sollte / kann sich ein Buddhist auch für Mode interessieren ?
    Wie verhält es sich mit Kosmetika ?
    Ist es in Ordnung, wenn man als Buddhist auch für gute Parfumdüfte verwendet,
    oder sollte sich ein Buddhist auf das notwendigste - einfachste in Mode und Kosmetik beschränken ?
    Gruß Nirian

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    Auch hier mal ein "hochgestöbertes" Thema (wehe, wenn ich mich mal "festgelesen" habe... ;) ).
    Meine ältere Pubertistinnen-Tochter ist über mein Kosmetik-Verhalten vollkommen entsetzt, weil meine Schminkprodukte locker über zwei Jahre halten oder auch viel länger.
    Das hängt aber vermutlich damit zusammen, dass ich eher der sportlich-legere Typ Frau bin: kurze Haare, mit Gel nach hinten aus der Stirn, hauptsächlich in Jeans, Pulli (wahlweise T-Shirt oder Bluse) und Sportschuhen anzutreffen.
    Also in die Schublade der ungeschminkten und einfach gekleideten Frauen passe ich ganz hervorragend.
    Ich habe mich nie sonderlich geschminkt, nicht mal in meiner Hochpubertät.

    Als modernen Menschen empfinde ich mich aber trotzdem.
    Ich habe einen PC, zwei Telefone, ein Handy und einen wunderschönen, großen Flachbildfernseher.
    Das wird von mir auch benutzt, sonst würde ich hier gar nicht schreiben können. :D

    Und ich habe ein relativ neues und "modernes" Mountainbike, mit dem ich hier durch die Landschaft fahre.
    Was bei mir tatsächlich ein "begehrtes Must Have" ist, sind strapazierfähige und qualitativ gute Sportschuhe.


    Altmodisch empfinde ich mich nicht, aber mir ist Schminken mehr Last als Lust, genauso auch Klamotten kaufen, aufstylen und sonstiges.
    Bevor ich mir Klamotten kaufe, entsorge ich lieber alte Klamotten und mein nicht gebrauchtes Schminkzeug bekommt ab und an meine Tochter (die mich da auch für ziemlich "plemplem" hält.... :P ).

    Im April sind wir zu einer Hochzeit eingeladen.
    Da werde ich mich dann auch mal etwas mehr "stylen" und schminken.

    Herzliche Grüße von der

    Kirschblüte


    Der vielleicht größte Vorteil des Ruhms besteht darin, daß man ungestraft die größten Dummheiten sagen darf.

    André Gide

  • Kaffee48
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    • 19. Februar 2013 um 14:49
    • #23

    Schminken ist doch o.k.Irgendwann wenn man lang genug praktiziert hat braucht man es vielleicht nicht mehr,weil man es als Anhaftung sieht.Hauptsache man hält sich an die 5Silas.
    Grüße kaffee48

  • Kirschbluete
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    • 19. Februar 2013 um 14:54
    • #24

    Bei mir ist es so, dass ich mich auch schon lange vor dem Ablegen der 5 Silas nie sonderlich für Schminke interessiert habe.
    Ich denke, das war bei mir eine mitgebrachte Tendenz.
    Aber wenn ich mich zu einem bestimmten Anlaß schminke, macht mir das auch nichts aus.

    Ich habe immer wieder mal sporadisch die eine oder andere "gesellschaftliche Verpflichtung" und da greife ich auch unbekümmert und unverkrampft zur Puderdose. ;)

    Nachtrag:

    Wenn ich allerdings ins Wat gehe oder ein Kloster besuchen sollte, bin ich ungeschminkt, unparfümiert und ohne Schmuck.
    Damit will ich einfach meinen Respekt und meine Wertschätzung den Mönchen gegenüber zum Ausdruck bringen, die sich einem zölibatären Leben gewidmet haben.
    Vor dieser Motivation habe ich Hochachtung.

    Herzliche Grüße von der

    Kirschblüte


    Der vielleicht größte Vorteil des Ruhms besteht darin, daß man ungestraft die größten Dummheiten sagen darf.

    André Gide

    Einmal editiert, zuletzt von Kirschbluete (19. Februar 2013 um 15:00)

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    • #25

    Königin Jetsun Pema von Bhutan. Das ist ein buddhistsiches Königreich.

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Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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