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Woran erkennt man einen Erleuchteten?

  • antelatis
  • 11. Oktober 2017 um 14:33
  • Zum letzten Beitrag
  • Chrisly
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    6. November 2017
    • 7. November 2017 um 11:07
    • #76

    Ehrlich und ganz offen: du kannst glauben was du immer willst. Ob es dich weiterbringt oder nicht wirst du - wenn du Glück hast - vielleicht irgendwann selber merken.

    Ich sehe keinen Sinn darin, dir zu deiner Frage noch mehr zu schreiben, denn wie Jesus schon sagte: "Werft nicht Perlen vor die Säue." Bitte nicht falsch verstehen, ich will dich keineswegs beleidigen; sondern so sehe ich die Situation hier.

    Daher ist dies für mich das Ende der Diskussion.

    Ich drück dir die Daumen und wünsche dir soviel Glück wie du nur kriegen kannst!

  • kilaya
    Gast
    • 7. November 2017 um 11:22
    • #77

    Ob Du es beleidigend meinst oder nicht, es ist so ausgedrückt. Dann schreibe es doch bitte auch anders! Es ist Dein gutes Recht zu sagen: "ich habe jetzt alles gesagt". Das geht aber auch ohne falschen Stolz ;)

    Hier ist jemand, der sich viele Gedanken macht. Für dessen kritischen Geist die Fragen nicht so einfach beantwortet sind, auch wenn es viele Antworten gab.

    Vielleicht ist das Bild besser: Filetstückchen für den Gourmet - er konsumiert sie gerne, muss sie aber auch erstmal verdauen ;)

    Eine kritische Anmerkung für chronische Zweifler: einer meiner früheren Lehrer hat mal gesagt: man kann gerne alles anzweifeln. Aber es wäre klug, das was einmal geklärt ist, nicht weiter anzuzweifeln, sondern sich mit etwas neuem zu befassen. So könne man sich bis zur Erleuchtung durchzweifeln. Beisst man sich aber immer an den gleichen Dingen fest, kann das Stagnation der Entwicklung bedeuten.

    Auch das kann man kaum von Aussen beurteilen. Soll jeder bei sich selbst schauen, wie es darum steht.

  • Chrisly
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    • 7. November 2017 um 11:35
    • #78
    kilaya:

    Ob Du es beleidigend meinst oder nicht, es ist so ausgedrückt. Dann schreibe es doch bitte auch anders! Es ist Dein gutes Recht zu sagen: "ich habe jetzt alles gesagt". Das geht aber auch ohne falschen Stolz ;)


    Achwas Stolz, nichts läge mir ferner! Ich hege großes Mitgefühl für antelatis, denn so wie ich das sehe kann er/sie jede Hilfe gebrauchen die er/sie kriegen kann.

    Aber die diplomatische Rede ist jetzt keine meiner hervorstechendsten Merkmale, ich arbeite zwar immer wieder dran, aber wie's aussieht wurde ich eher mit dem "Hau drauf und Schluß"-Gen geboren als mit einer wohlgefälligen Zunge ;)

    Das ist wohl auch ein Grund, weshalb ich letztlich zum Dzogchen gekommen bin; Yogis sind Pragmatiker - Meinungen sind ihnen herzlich "wertneutral" (um mal den diplomatischen Wortschatz zu bemühen) und alles was letztlich zählt ist ausschließlich die eigene Verwirklichung.

    Einmal editiert, zuletzt von Chrisly (7. November 2017 um 11:40)

  • kilaya
    Gast
    • 7. November 2017 um 11:39
    • #79

    In einem Forum wird halt v.a. das Wort wahrgenommen und interpretiert. Daraus folgt eine gewisse Verantwortung nicht nur für die Bedeutung, das, was man vermitteln will, sondern auch für die Art der Sprache die man wählt :)

  • Chrisly
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    • 7. November 2017 um 11:48
    • #80

    Och, die Verantwortung für meine Sprachwahl übernehme ich gerne - daran führt ja sowieso kein Weg dran vorbei, gelle!
    Erinnere dich doch nur mal an die vielen Lustigen Geschichten im tib. Buddhismus, wie so manche Meister ihre Schüler behandelt haben, um ihnen letztlich zur Erkenntnis zu verhelfen.

    Ich meine, es ist ja nun nicht so dass ich ihm/ihr den kleinen Finger zeige oder mit meinen Sandalen verprügele (was beides extreme Beleidigungen im asiatischen Raum sind).
    Klare Ansagen sind nach meinem Verständnis zuweilen durchaus erforderlich und hilfreich.
    Und die übliche, manchmal auch derbe Umgangssprache ist nunmal Teil unseres Erlebens - man kann die für sich ausblenden, wenn man will, aber ob dass Sinn macht wage ich zu bezweifeln.

    Geheuchelte Freundlichkeit ist IMHO viel schlimmer als mal ein offenes hartes Wort.

  • kilaya
    Gast
    • 7. November 2017 um 11:54
    • #81

    Es funktioniert so vielleicht besser, wenn man sich schon kennt. Das ist in einem Forum ja nicht der Fall, gerade wenn man neu ist und die Gepflogenheiten noch nicht kennt. Hier ist es nicht sehr gerne gesehen, wenn man auf diese Weise mit "verrückter Weisheit", der sprichwörtlichen Sandale oder auch nach Zen-Art mit der Sprengung von Konzepten UNGEFRAGT daherkommt. Das gehört in eine Lehrer-Schüler-Beziehung und ist dort vom Schüler ausdrücklich gewünscht. Hier sind wir alle Schüler, auf Augenhöhe. Jeder weiss aus dem einen oder anderen Bereich etwas mehr oder weniger. Entsprechend respektvoll sollte auch der Umgang sein. Wenn wir Dich mit einer etwas rauheren Sprache kennenlernen und man immer erkennen kann, dass das aus Wohlwollen und Mitgefühl geboren ist, dann finde ich das ok. Aber sich selbst in der Rolle zu sehen, jedem ungebeten die Sandale auf den Kopf hauen zu müssen, das wird hier kaum auf fruchtbaren Boden fallen und ich finde es auch wirklich unangemessen. :)

  • Chrisly
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    • 7. November 2017 um 12:04
    • #82
    kilaya:

    Aber sich selbst in der Rolle zu sehen, jedem ungebeten die Sandale auf den Kopf hauen zu müssen,(...). :)

    Ich habe bislang nur versucht antelatis wachzurütteln und ihm/ihr auch zu verstehen gegeben, dass dies meine letzte Aktion bezgl. seiner Fragen und Kommentare gewesen ist.

    Ist es tatsächlich deine Wahrnehmung, dass ich Jedem die sprichwörtliche Sandale überziehe? Falls ja, dann solltest du vielleicht mal alle meine Kommentare lesen und du wirst feststellen, dass deine Annahme grob gesagt auf einem sehr geringen Spektrum meiner Aktivitäten hier beruht. Aber das macht ja nix: "Nobody's perfect!" :)

  • kilaya
    Gast
    • 7. November 2017 um 12:20
    • #83

    Ich kenne halt das Forum etwas besser als Du - und besser als Dich. Meine kritischen Worte sind zu einem grossen Teil vorbeugend :) Du hast geschrieben, Du wollest es mal mit einem Forum versuchen. Betrachte es als Vorteil, ein paar Informationen vorab zu bekommen, die Dir helfen das Forum zu verstehen. Natürlich kannst Du gerne Deine eigenen Erfahrungen machen, aber es ist auf der anderen Seite u.a. meine Aufgabe, drohenden Konflikten einer bestimmten Art lieber vorzubeugen, als zu versuchen ein Feuer erst zu löschen, wenn es schon lichterloh brennt. Jetzt lass es uns dabei belassen - Du hast mich gehört, wir haben Dich gehört, nun schauen wir, was wir daraus machen wollen und können. :)

  • Chrisly
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    • 7. November 2017 um 13:40
    • #84

    Klingt doch schonmal nach'nem guten Anfang ;)

  • antelatis
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    • 7. November 2017 um 13:41
    • #85

    Eigentlich sollte Chrisly mit dankbar sein, ich geb ihm die Chance, sich weiterzuentwickeln. Bei mir kann er den ersten kleinen Schritt auf dem Weg zur Erleuchtung machen, indem er versucht, gelassen zu bleiben, wenn er meine kritischen Anmerkungen liest :D

  • Chrisly
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    • 7. November 2017 um 14:47
    • #86

    Der war gut! :D:D:D Auch wenn's mich traurig stimmt. :cry:
    Aber naja, man (ich) kann eben nicht alle retten...

  • antelatis
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    • 7. November 2017 um 15:08
    • #87

    Na na, auch Trauer sollte man als guter Buddhist lernen zu vermeiden ;)

  • Max Schenzle
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    • 19. Dezember 2017 um 19:08
    • #88

    Hi Buddhis,
    Erleuchtung zu definieren wäre gar nicht so schlecht, bevor man über sie schreibt.
    Bei verschiedenen Gelegenheiten, habe ich mich in der Richtung geäußert, das es dieses
    Wort im Pali-Kanon gar nicht gibt sondern mit ERWACHEN beschrieben wird. Erwachen aus dem
    Nichtwissenswahn, Daseinswahn. Es ist so als würde man auf einem Berg sitzen und sehen was so alles in der Welt getrieben wird. Dann erkennt man auch das was Habermass als prinzipielle,hauptsächlichen Tätigkeiten ausführen: Produktion und Reproduktion.
    Dazu kommt man mit dem Studium und dem Praktizieren der Lehre des Erhabenen.

  • fotost
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    • 19. Dezember 2017 um 19:39
    • #89
    kesakambalo:

    Erleuchtung zu definieren wäre gar nicht so schlecht, bevor man über sie schreibt.


    Ja, ich stimme Dir 100% zu.

    Die meisten längeren und oft ermüdenden Threads hier würden sich vermeiden lassen, wenn jeder zuerst einmal die zentralen Begriffe für die eigenen Texte beschreiben würde. Was bedeutet 'erleuchtet', 'Erleuchtung' für mich?

    Was bedeutet es für Dich? Wann würdest Du jemanden erleuchtet nennen, was ist das Ziel für Dich?

    Ich versuche es mal (für mich). Erleuchtung bedeutet das 100% verstehen und die Umsetzung ins tägliche Leben von

    Zitat

    Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll.
    Ursachen des Leidens sind Gier, Hass und Verblendung.
    Erlöschen die Ursachen, erlischt das Leiden.
    Zum Erlöschen des Leidens führt der Edle Achtfache Pfad.

    Wenn ich diese Worte lese, merke ich, wie weit ich von Erleuchtung entfernt bin. In meinem Alter eine sehr ernüchternde Einsicht :doubt:

  • hedin02
    Gast
    • 19. Dezember 2017 um 20:18
    • #90

    Vielleicht das weiter:

    Wirkt der von Unwissenheit erfüllte Mensch verdienstvolle Karmaformationen, so bringt ihm das ein heilsames Bewusstsein.
    Wirkt der von Unwissenheit erfüllte Mensch verdienstlose Karmaformationen, so bringt ihm das unheilsames Bewusstsein.

    Ist, aber bei dem Mensch die Unwissenheit geschwunden und das Wissen erwacht, so wirkt er eben infolge der Aufhebung der Unwissenheit und des Erwachen des Wissens keine verdienstvolle oder verdienstlose Karmaformationen mehr. Indem er aber kein Karma mehr wirkt, keine Willenstätigkeit (cetanā) mehr erzeugt, haftet er an nichts mehr in der Welt an. An nichts mehr in der Welt anhaftend, erreicht er in sich selber das Nirwana, und er weiß: versiegt ist die Wiedergeburt.

  • Noreply
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    • 19. Dezember 2017 um 20:24
    • #91

    und wenn ich hier antworte verlasse ich den achtfachen Weg.

  • hedin02
    Gast
    • 19. Dezember 2017 um 20:51
    • #92
    Ellviral:

    und wenn ich hier antworte verlasse ich den achtfachen Weg.

    Dann mach halt mal eine Ausnahme...
    Der eine Fehltritt wird dir kaum schaden; mich aber brennend interessieren 8)

  • Noreply
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    • 19. Dezember 2017 um 21:20
    • #93

    Das neue Leben hat noch nicht so richtig begonnen und es besteht noch kein Bedarf den achtfachen zu verlassen.

  • Spacy
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    • 22. Dezember 2017 um 22:02
    • #94

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    3. Erleuchtete

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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