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Kurz und oft oder lang und selten?

  • Arthur1788
  • 2. September 2017 um 13:02
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    • 9. September 2017 um 21:39
    • #26
    Arthur1788:

    Hallo liebes Forum,

    mir wurde mal von einem Zen-Lehrer gesagt, dass es grundsätzlich sinnvoller sei, beim Zazen möglichst lange zu sitzen, auch wenn man dann vielleicht eher selten dazu kommt. Ich habe aber eher das Gefühl, dass mich tägliche, aber kurze Einheiten (~20 Min.) eher "voranbringen". Wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich?

    Beste Grüße

    meine Erfahrung?

    regelmässig jeden Tag zwischen 35 und 45 min. am besten 2x am Tag "verabreicht"....wenn nicht, bin ich nach ner Zeit ziemlich "verquer"----;)

  • crazy-dragon
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    • 30. September 2017 um 19:45
    • #27
    Arthur1788:

    Ich habe aber eher das Gefühl, dass mich tägliche, aber kurze Einheiten (~20 Min.) eher "voranbringen". Wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich?

    Genauso. Ich gehe täglich aufs Klo und sitze auch täglich. Mal kürzer und mal länger ... :) Hauptsache täglich mindestens einmal.

    _()_c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • sati-zen
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    • 7. Februar 2018 um 13:27
    • #28

    Da es ja diese eine für alles gültige Regel nicht gibt kommt es auch beim Zazen auf die
    Situation vorab an. Gerade das Spüren was brauche ich jetzt oder was möchte ich weg lassen
    ist die Fähigkeit um die es geht auf einer polarisierenden Welt wozu auch der Buddhismus gehört.
    Da gibt es keine Vorgabe und wenn nur ganz grob und oberflächlich, das eigene Bedürfnis sollte
    jeder spüren können und danach das Verhalten ausrichten. Gerade Berufstätige die behaupten nie
    Zeit zu haben bräuchten eine ausgiebige Meditation zum Ausgleich. Jedoch gibt es nicht nur
    Sitzmeditation sondern auch Gehmeditation, Liegemeditation, Putzmeditation oder Redemeditation
    wie ich den zwanglosen Smalltalk nenne im Austausch miteinander. Alle diese Formen sind täglich
    möglich in genau der Dosis wie es das Bedürfnis braucht und es führt zum achtsamen Umgang mit
    sich selbst und den Anderen. Wer da unsicher ist kann sich natürlich vom Zen-Meister sagen
    lassen was er tun soll aber es führt zur Abhängigkeit und somit zur Anhaftung die ein Erwachen
    verhindert bzw. weiter hinausschiebt bis die Übungen fruchten.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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