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Unterschied zwischen Achtsamkeit und Gewahrsein

  • Lucky Luke
  • 26. Dezember 2016 um 13:16
  • Zum letzten Beitrag
  • Lucky Luke
    Gast
    • 26. Dezember 2016 um 13:16
    • #1

    Gibt es einen Unterschied zwischen Achtsamkeit und Gewahrsein und wenn ja was ist der Unterschied?

  • accinca
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    • 26. Dezember 2016 um 13:22
    • #2
    Sherab Yönten:

    Gibt es einen Unterschied zwischen Achtsamkeit und Gewahrsein und wenn ja was ist der Unterschied?


    Ich bin davon überzeugt, das man sich Unterschiede machen kann wenn man will.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 26. Dezember 2016 um 13:23
    • #3
    accinca:
    Sherab Yönten:

    Gibt es einen Unterschied zwischen Achtsamkeit und Gewahrsein und wenn ja was ist der Unterschied?


    Ich bin davon überzeugt, das man sich Unterschiede machen kann wenn man will.

    Und was sagt der Buddha dazu?

  • accinca
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    • 26. Dezember 2016 um 13:46
    • #4
    Sherab Yönten:
    accinca:


    Ich bin davon überzeugt, das man sich Unterschiede machen kann wenn man will.


    Und was sagt der Buddha dazu?


    Der Buddha hat überhaupt kein deutsch gesprochen.
    Da müßtest du schon in Pali fragen.
    Was aber Sprachen im allgemeinen anbelangt, ist es
    oftmals so, das sich der Sinn der Worte oft erst aus
    dem Zusammenhang ergibt in der sie benutzt werden.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 26. Dezember 2016 um 14:02
    • #5
    accinca:

    Der Buddha hat überhaupt kein deutsch gesprochen.Da müßtest du schon in Pali fragen.

    Hast Du die Weihnachtsfeiertage nicht gut überstanden oder warum so garstig ?

    accinca:

    Was aber Sprachen im allgemeinen anbelangt, ist esoftmals so, das sich der Sinn der Worte oft erst aus dem Zusammenhang ergibt in der sie benutzt werden.

    Wer hätte das gedacht!

  • Samten
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    • 26. Dezember 2016 um 14:09
    • #6

    hätte A. mehr Gewahrsein entwickelt wäre er Achtsamer in seiner Wortwahl...:P:P

  • Lucky Luke
    Gast
    • 26. Dezember 2016 um 14:36
    • #7

    Danke Samten und mkha' - Eure Beiträge helfen mir weiter :)

  • accinca
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    • 26. Dezember 2016 um 15:28
    • #8
    Sherab Yönten:
    accinca:

    Der Buddha hat überhaupt kein deutsch gesprochen.Da müßtest du schon in Pali fragen.


    Hast Du die Weihnachtsfeiertage nicht gut überstanden oder warum so garstig?


    Und warum kommst du jetzt mit Unterstellungen?

  • suchende2016
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    26. November 2016
    • 26. Dezember 2016 um 15:30
    • #9

    ach Leute, seid doch bitte nicht so empfindlich! ;)

  • Max Schenzle
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    • 10. Januar 2017 um 17:59
    • #10

    Hi,
    ich habe mich mit diesen Unterscheidungen auch schon beschäftigt. Ich habe im Radio und Fernsehen immer was von Achtsamkeit gehört und wie gut das für das Leben und die Geschäftswelt sei. Das verwirrte mich einigermaßen. Für mich ist eben Achtsamkeit die Beobachtung des körperlichen und psychischen Geschehens, wie ich es aus dem Achtfachen Pfad kenne.
    Was die aber dabei verstehen ist die Vertiefung der Vier Pfeiler der Einsicht!

    kesakamblo

  • Anandasa
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    • 11. Januar 2017 um 10:54
    • #11

    Gewahrsam taucht im Buch "Das weise Herz" von Jack Kornfield auf, das ich gerade lese. Habe wieder lange suchen müssen und was ich nach vernünftiger Zeit gefunden habe ist das hier: "Entspannen Sie sich ohne Selbstgefühl und ruhen Sie im Gewahrsam.". Dieser Satz stammt aus einer Übungsbeschreibung zur Auflösung des Selbst (p.117).

    Durch Aufbau von Identifikationen wird ein Selbstgefühl aufgebaut (nicht Selbstwertgefühl, sondern Selbstgefühl). Identifizierung mit Rollen, Überzeugungen, Gedanken, Wahrnehmungen, Erinnerungen erzeugt ein (falsches) Selbstgefühl. Man glaubt seine aufgebaute Identität zu sein. Es sind jedoch nur Phänomene, denen ein Selbstgefühl hinzugefügt wird (um Selbstwert aufzubauen, eine gefühlte Leere zu füllen, u.ä.). Sich des Aufbaus von Identifikationen gewahr zu sein und sie ziehen zu lassen um kein falsches Selbst zu bilden (wie Gedanken ziehen lassen in der Meditation) ist Verweilen in Gewahrsam. Zurück bleibt das wahre Selbst. So habe ich das jedenfalls verstanden.

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • Noreply
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    • 11. Januar 2017 um 11:57
    • #12
    Anandasa:

    Gewahrsam taucht im Buch "Das weise Herz" von Jack Kornfield auf, das ich gerade lese. Habe wieder lange suchen müssen und was ich nach vernünftiger Zeit gefunden habe ist das hier: "Entspannen Sie sich ohne Selbstgefühl und ruhen Sie im Gewahrsam.". Dieser Satz stammt aus einer Übungsbeschreibung zur Auflösung des Selbst (p.117).

    Durch Aufbau von Identifikationen wird ein Selbstgefühl aufgebaut (nicht Selbstwertgefühl, sondern Selbstgefühl). Identifizierung mit Rollen, Überzeugungen, Gedanken, Wahrnehmungen, Erinnerungen erzeugt ein (falsches) Selbstgefühl. Man glaubt seine aufgebaute Identität zu sein. Es sind jedoch nur Phänomene, denen ein Selbstgefühl hinzugefügt wird (um Selbstwert aufzubauen, eine gefühlte Leere zu füllen, u.ä.). Sich des Aufbaus von Identifikationen gewahr zu sein und sie ziehen zu lassen um kein falsches Selbst zu bilden (wie Gedanken ziehen lassen in der Meditation) ist Verweilen in Gewahrsam. Zurück bleibt das wahre Selbst. So habe ich das jedenfalls verstanden.

    Verstanden hast Du es. Nun übe. "Verweilen im Gewahrsam" ist....Sinnlos


    "Verweilen im Gewahrsam" ist mir wichtig. Allein heute hat es dazu geführt das ich einfach nur "Sinnlos" an der Stelle gesetzt hätte wo mein Gewahrsein wieder da war und den Beitrag so abgesendet. Werde es vielleicht machen.

  • Anandasa
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    • 11. Januar 2017 um 12:50
    • #13
    Ellviral:

    Verstanden hast Du es. Nun übe.


    Eigentlich schade, dass in den Edlen Vier Wahrheiten neben Gier, Anhaftung, Wut/Ärger und Verblendung nicht auch Identifikationen angeführt werden. Der Aufbau eines künstlichen falschen Selbst durch Identifikationen (was auch sehr den Geist vergiftet) ist für mich eingentlich die wichtigste Entdeckung in der Lehre Buddhas und dafür habe ich bis ich es richtig verstanden habe (dank Jack Kornfield) 3 Jahre Beschäftigung mit Buddhismus gebraucht...

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • Noreply
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    • 11. Januar 2017 um 13:12
    • #14
    Anandasa:
    Ellviral:

    Verstanden hast Du es. Nun übe.


    Eigentlich schade, dass in den Edlen Vier Wahrheiten neben Gier, Anhaftung, Wut/Ärger und Verblendung nicht auch Identifikationen angeführt werden. Der Aufbau eines künstlichen falschen Selbst durch Identifikationen (was auch sehr den Geist vergiftet) ist für mich eingentlich die wichtigste Entdeckung in der Lehre Buddhas und dafür habe ich bis ich es richtig verstanden habe (dank Jack Kornfield) 3 Jahre Beschäftigung mit Buddhismus gebraucht...

    Alles kann zum Leiden werden, wenn nicht erkannt wird das alles durch anderes entstehen muss, das alles sich ständig ändert und das dieses Leiden, glauben an Beständigkeit, an gut und böse, an ein Ich das beständig und einzigartig ist, beendet wird. Das der achtfache Weg erkannt wird denn dieser lässt den mittleren Weg erscheinen der alle Extreme enthält doch keinen Vorzug einräumt. Gewahrsein ist in Mitten aller Sinnesobjekte sein und diese verwenden um hilfreich zu wirken.
    Achtsamkeit.Jede Handlung zu unterlassen die wissentlich Leiden auslöst, doch auch die Fähigkeit haben unheilsam zu handeln wenn es wissentlich zu einer freudigeren Umwelt führt.

    Identifizieren mit etwas ist immer mit Gier, Hass, Glauben wollen/Ver- Ausblenden verbunden.
    Sich nicht identifizieren macht dir einige Schwierigkeiten mit sich Identifizierenden. Na und, guck nicht so blöd es geht um dich!

  • Piti
    Gast
    • 11. Januar 2017 um 13:24
    • #15
    Zitat

    Na und, guck nicht so blöd es geht um dich!


    :)
    Sawaki läßt grüßen

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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