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Buddhismus und freier Wille

  • Irmin82
  • 11. Oktober 2016 um 19:53
  • Zum letzten Beitrag
  • Irmin82
    Gast
    • 11. Oktober 2016 um 19:53
    • #1

    Hallo,
    ich wollte mal fragen, ob im Buddhismus eigentlich von einem "freien Willen" ausgegangen wird.
    Würde es einen "freien Willen" geben, wäre dies doch ein Wiederspruch zu der Aussage, dass die Dinge alle leer sind und auch gegen das Prinzip der Kausalität.
    Denn ein "freier Wille" wäre ja praktisch eine Wirkung ohne Ursache, sprich ein permanenter Erstauslöser. Somit wäre jede Handlung eines Menschen, die auf einem "freien Willen" fußt, etwas, das einen neue Ursache-Wirkungs-Kette auslösen würde.
    Außerdem wäre der Mensch ja dann nicht leer, sondern er müsste irgendetwas in sich tragen (Seele?), das hier frei entscheidet. Wenn das Handeln des Menschen auch auf Ursache-Wirkung fußt, dann wäre es ja nicht frei, sondern determiniert. Danke ...

  • Karma Pema
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    • 11. Oktober 2016 um 20:50
    • #2

    Namaste

    Also, ich war mal bei einem Retreat, hab ich zwar schon mal gesagt, nachdem ich dann keine Nahrung mehr bei mir halten konnte. Und da sagte mir die Krankenschwester ich würde mich beim Kotzen ja schon sehr anstrengen.
    Da war ich etwas verdattert, dass mir das eine Krankenschwester sagt.
    Jetzt weiß ich, dass ich etwas dabei gelernt habe.
    Ich tat mit großer Anstrengung etwas das ich gar nicht wollte.
    War das freier Wille, nach einem Fasten-Retreat in dem ich meinen Willen über die Bedürfnisse meines Körpers stellte ?
    Wir bestehen nicht nur aus Geist und wir können nicht leben, wenn wir die Bedürfnisse des Körpers nicht berücksichtigen. Schon innerhalb unseres Körpers müssen wir Kompromisse machen und Kommunizieren damit wir die innere Stimme überhaupt verstehen, denn ich wusste gar nicht was mir blühte.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Anandasa
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    • 11. Oktober 2016 um 21:03
    • #3

    Mal angenommen jemand benimmt sich dir gegenüber sehr schlecht. Du hast die freie Wahl, ob du darüber wütend werden willst und in Rage gerätst oder ob du gelassen reagierst und in einem sachlichen Ton feststellest, dass dieses Verhalten nicht geht und weitere Konseqquenzen ziehst, die der Situation angemessen sind. Gerät man erst einmal in Rage, dauert es lange bis man sich wieder beruhigt und man hat eine negative Rückwirkung auf den eigenen Geist: das nächste mal wird es einen Tick schwieriger nicht in Rage zu geraten. Wie im Negativen verhält es sich auch im Positiven. Positive Handlungen machen weitere positive Handlungen leichter und machen resistenter gegenüber Belastungen. Was man aus der Situation macht, hängt von einem selbst ab.Die Rückwirkungen, ob positiv oder negativ, fallen auf einen zurück. Das ist Karma.

    Karma Pema hat es mit seinem Beispiel so ähnlich erklärt. Es gibt sicherlich auch genauere Erklärungen, die man der Lehre entnehmen kann. Das ist das Ding von anderen ;-).

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • Sunu
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    • 11. Oktober 2016 um 22:14
    • #4
    Irmin82:

    Hallo,
    ich wollte mal fragen, ob im Buddhismus eigentlich von einem "freien Willen" ausgegangen wird.
    Würde es einen "freien Willen" geben, wäre dies doch ein Wiederspruch zu der Aussage, dass die Dinge alle leer sind und auch gegen das Prinzip der Kausalität.
    Denn ein "freier Wille" wäre ja praktisch eine Wirkung ohne Ursache, sprich ein permanenter Erstauslöser. Somit wäre jede Handlung eines Menschen, die auf einem "freien Willen" fußt, etwas, das einen neue Ursache-Wirkungs-Kette auslösen würde.
    Außerdem wäre der Mensch ja dann nicht leer, sondern er müsste irgendetwas in sich tragen (Seele?), das hier frei entscheidet. Wenn das Handeln des Menschen auch auf Ursache-Wirkung fußt, dann wäre es ja nicht frei, sondern determiniert. Danke ...

    Einen absolut freien Willen gibt es meiner Meinung nach nicht...einen absolut bestimmten Willen aber auch nicht...weil da niemand ist der ihn bestimmen könnte.
    Es gibt also bedingt entstandenen Willen, den man aber auch als frei bezeichnen könnte, weil er ja von keiner Macht aufgezwungen wird. Wenn man so will.

  • Irmin82
    Gast
    • 11. Oktober 2016 um 22:15
    • #5

    Hab ich da die freie Wahl? Bevor jeder Mensch eine Entscheidung trifft, greift er auf sein Erlebtes zurück. Aus dem heraus, wird er sich immer für das entscheiden, was ihm wohl bringt und nicht wehe. Wir suchen uns unsere Prägungen aber nicht aus. Diese Ursache-Wirkungs-Kette beginnt mit unserer Geburt und wir suchen uns ja nicht aus, wo wir reingeboren werden.

  • Sunu
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    • 11. Oktober 2016 um 22:21
    • #6

    Gibt es denn eine Ursache ? Wenn ja...wo ist sie denn zu finden..? Und wenn nein....wie kann es eine Wirkung geben ?

  • Irmin82
    Gast
    • 11. Oktober 2016 um 22:23
    • #7

    Die erste Ursache wäre wahrscheinlich der Urknall, wenn man von einer determinierten Welt ausgeht. Außerdem fußt auch das Prinzip des Karmas auf Ursache-Wirkung. Wenn es keine Ursache gibt, dann kannst du das Prinzip auch schmeißen ...

  • Sunu
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    • 11. Oktober 2016 um 22:29
    • #8

    Genau... Wo keine Ursache mehr ist...da wird auch kein Karma mehr gebildet... Da gibt es keine Wirkung mehr und folglich keine Wiedergeburt...

  • Yofi
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    • 11. Oktober 2016 um 22:31
    • #9
    Irmin82:

    Hab ich da die freie Wahl? Bevor jeder Mensch eine Entscheidung trifft, greift er auf sein Erlebtes zurück. Aus dem heraus, wird er sich immer für das entscheiden, was ihm wohl bringt und nicht wehe. Wir suchen uns unsere Prägungen aber nicht aus. Diese Ursache-Wirkungs-Kette beginnt mit unserer Geburt und wir suchen uns ja nicht aus, wo wir reingeboren werden.


    Die freie Wahl gibt es, allerdings nicht von "dir" oder "uns", der Wille ist bedingt entstanden, das ist richtig, denn Geistesfaktoren sind ebenso bedingt entstanden.

    Es ist keine Person da und doch geschieht etwas, zutreffend am Begehren erklärt, das eine der Bedingungen des Wollens ist:

    Zitat

    Das, ihr Mönche, ist das Begehren, das netzartige, rastlos treibende, weitgespannte, verstrickende, worin die Menschheit versunken ist und verfangen, verwickelt und verwoben wie verworrene Fäden, verflochten wie ein Binsenstrick, so daß sie nicht hinauskommt über die niederen Welten, die Leidensfährten, die Daseinsabgründe, den Kreislauf des Daseins.


    A.IV.199 Die 36 Fährten des Begehrens - 9. Taṇhā Sutta

    Den Willen gibt es, aber es ist niemand da, der will.

  • Irmin82
    Gast
    • 11. Oktober 2016 um 22:31
    • #10

    Und was hat das jetzt mit der Frage "freier Wille" zu tun?

    Yofi Die Frage war ja nicht, ob es einen Willen gibt. Dass es den gibt, ist eh klar. Die Frage ist, ob der frei ist.

    Edit: Wenn niemand da ist der Will. Wäre unsere Wille ja nicht frei, sondern würde halt einfach determiniert dahin laufen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (11. Oktober 2016 um 22:38)

  • Sunu
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    • 11. Oktober 2016 um 22:33
    • #11
    Irmin82:

    Die erste Ursache wäre wahrscheinlich der Urknall, wenn man von einer determinierten Welt ausgeht. Außerdem fußt auch das Prinzip des Karmas auf Ursache-Wirkung. Wenn es keine Ursache gibt, dann kannst du das Prinzip auch schmeißen ...

    Und was wäre die Ursache für den Urknall ?

  • Irmin82
    Gast
    • 11. Oktober 2016 um 22:35
    • #12

    @ Sunu Nachdem niemand weiß, was vor dem Urknall war oder im Moment des Urknalls passiert ist, wissen wir das nicht. Raum und Zeit ist auch erst mit dem Urknall entstanden ...

  • Yofi
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    • 11. Oktober 2016 um 22:36
    • #13
    Irmin82:

    Und was hat das jetzt mit der Frage "freier Wille" zu tun?

    Yofi Die Frage war ja nicht, ob es einen Willen gibt. Dass es den gibt, ist eh klar. Die Frage ist, ob der frei ist.

    Yofi:

    Den Willen gibt es, aber es ist niemand da, der will.


    Den (freien) Willen gibt es, aber es ist niemand da, der will.
    Erklären kann ich es erst dann, wenn du beschreibst, was du unter "Frei" verstehst. Frei von was, was ist da und was wurde ausgeschlossen.

  • Sunu
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    • 11. Oktober 2016 um 22:43
    • #14

    Trotzdem kann man immer und immer weiter nach der Ursache der Ursache der Ursache der Ursache....fragen und kommt zu keinem Ende... Selbst wenn man denkt man würde nun das eine wissen...stellen sich sofort die nächsten fragen.
    Es gibt bedingte Bedingungen aus Bedingungen aus Bedingungen....
    Aber es gibt keinen Anfang und kein Ende.... Deshalb gibt es auch keinen absolut determinierten Willen....aber auch keinen absolut freien Willen.

  • Irmin82
    Gast
    • 11. Oktober 2016 um 22:47
    • #15

    @ Yofi Ich meine damit die Fähigkeit des Menschen sich frei zu entscheiden. Wenn ich zwischen einem Apfel und einer Banane wähle und zur Banane greife, kann ich mich fragen, ob meine Wahl frei war oder ob sie abhängig war von meinen Prägungen und ich mich gar nicht anders entscheiden konnte, als den Apfel zu wählen, denn wenn ich jetzt sage doch, ich kann ja auch die Banane nehmen, tue ich das ja, um mir zu beweisen, dass mein Wille frei ist, also ist er wieder nicht frei. Bitte nicht verwechseln mit Handlungsfreiheit.
    Ich meine das, was Schopenhauer thematisiert, wenn er sagt:" Der Mensch kann zwar tun, was er will, er kann aber nicht wollen, was er will."

  • Yofi
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    • 11. Oktober 2016 um 22:51
    • #16

    Welche Fragen, Sunu? Diese?

    Zitat

    Was sind nun die achtzehn durch die eigene Person bedingten Fährten des Begehrens? Besteht da, ihr Mönche, der Gedanke: 'Ich bin (*6)', so entstehen auch die Gedanken 'Das bin ich (*7)' - 'Genauso bin ich' - 'Anders bin ich (K: besser oder geringer)' - '[Ewig] seiend bin ich' - 'Nicht [ewig] seiend bin ich (*8)' - 'Ich mag wohl sein (*9)' - 'Ich mag wohl das sein' - 'Ich mag wohl genauso sein' - 'Ich mag wohl anders sein' - 'Möchte ich doch sein (*10)!' - 'Möchte ich doch das sein!' - 'Möchte ich doch genauso sein!' - 'Möchte ich doch anders sein!' - 'Ich werde sein' - 'Ich werde das sein' - 'Ich werde genauso sein' - 'Ich werde anders sein'. Dies sind die achtzehn durch die eigene Person bedingten Fährten des Begehrens.

    http://www.palikanon.com/angutt/a04_196-200.html


    Wenn alle Fragen davon abgeleitet sind, wäre das die Ur-Ur-Ur-Sache.

  • Irmin82
    Gast
    • 11. Oktober 2016 um 22:59
    • #17
    Zitat

    Erklären kann ich es erst dann, wenn du beschreibst, was du unter "Frei" verstehst. Frei von was, was ist da und was wurde ausgeschlossen.

    Ich warte auf deine Erklärung ...

  • Sunu
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    • 11. Oktober 2016 um 23:02
    • #18
    Yofi:

    Welche Fragen, Sunu? Diese?

    Zitat

    Was sind nun die achtzehn durch die eigene Person bedingten Fährten des Begehrens? Besteht da, ihr Mönche, der Gedanke: 'Ich bin (*6)', so entstehen auch die Gedanken 'Das bin ich (*7)' - 'Genauso bin ich' - 'Anders bin ich (K: besser oder geringer)' - '[Ewig] seiend bin ich' - 'Nicht [ewig] seiend bin ich (*8)' - 'Ich mag wohl sein (*9)' - 'Ich mag wohl das sein' - 'Ich mag wohl genauso sein' - 'Ich mag wohl anders sein' - 'Möchte ich doch sein (*10)!' - 'Möchte ich doch das sein!' - 'Möchte ich doch genauso sein!' - 'Möchte ich doch anders sein!' - 'Ich werde sein' - 'Ich werde das sein' - 'Ich werde genauso sein' - 'Ich werde anders sein'. Dies sind die achtzehn durch die eigene Person bedingten Fährten des Begehrens.

    http://www.palikanon.com/angutt/a04_196-200.html


    Wenn alle Fragen davon abgeleitet sind, wäre das die Ur-Ur-Ur-Sache.


    Es gibt keine eigene Person..
    Ich bin..Du bist.. Was ist die Ursache ? Enstanden aus unendlichen Bedingungen .. Aber ohne letztendliche, absolute Ursache.... Es gibt keine absolute Ursache.... Es gibt keine eigene Person.. Nichts was bestimmt und nichts eigenes, unabhängiges... In so fern auch nichts absolut freies..

  • Irmin82
    Gast
    • 11. Oktober 2016 um 23:10
    • #19

    Ich will hier jetzt keinem Zen-Buddhisten auf die Füße treten, aber irgendwie hab ich immer das Gefühl, dass, sobald man etwas fragt, man zu hören bekommt: "Das gibt es gar nicht." Es gibt weder einen Willen noch einen freien Willen, es gibt kein Leben und auch kein kein Leben, es gibt keine Meinung und auch kein keine Meinung, es gibt kein Nichts, aber auch kein kein Nichts ... Find das irgendwie schon total anstrengend. :nosee::(

  • Sunu
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    • 11. Oktober 2016 um 23:14
    • #20
    Irmin82:

    Ich will hier jetzt keinem Zen-Buddhisten auf die Füße treten, aber irgendwie hab ich immer das Gefühl, dass, sobald man etwas fragt, man zu hören bekommt: "Das gibt es gar nicht." Es gibt weder einen Willen noch einen freien Willen, es gibt kein Leben und auch kein kein Leben, es gibt keine Meinung und auch kein keine Meinung, es gibt kein Nichts, aber auch kein kein Nichts ... Find das irgendwie schon total anstrengend. :nosee::(


    All das gibt es.... :)
    Nur eben bedingt...
    Den freien Willen gibt es bedingt.
    Absolut gibt es ihn nicht.
    Es kommt wie Yofi sagte drauf an was du unter frei verstehst. Unabhängig gibt es eben auch nur bedingt....nicht absolut...

  • Yofi
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    • 11. Oktober 2016 um 23:21
    • #21
    Irmin82:

    @ Yofi Ich meine damit die Fähigkeit des Menschen sich frei zu entscheiden. Wenn ich zwischen einem Apfel und einer Banane wähle und zur Banane greife, kann ich mich fragen, ob meine Wahl frei war oder ob sie abhängig war von meinen Prägungen und ich mich gar nicht anders entscheiden konnte, als den Apfel zu wählen, denn wenn ich jetzt sage doch, ich kann ja auch die Banane nehmen, tue ich das ja, um mir zu beweisen, dass mein Wille frei ist, also ist er wieder nicht frei. Bitte nicht verwechseln mit Handlungsfreiheit.
    Ich meine das, was Schopenhauer thematisiert, wenn er sagt:" Der Mensch kann zwar tun, was er will, er kann aber nicht wollen, was er will."


    Das ist m. W. Fatalismus. Klar kannst du in jedem Moment entscheiden. In jedem Moment werden Ursachen für künftige Ereignisse gelegt und dieser Kontext bleibt bestehen, somit wird nicht aus sich heraus entschieden, wie du optional erwähnt hast. Wenn jemand schlimme Sachen tut, wird er in der Zukunft keine Wahl zwischen Himmel 1 und Himmel 2, sondern - wie man sagt - zur Hölle fahren. Das ist die Unfreiheit - frei war vorher, nicht nachher, aber auch da kommt es darauf an, wie er dazu im jeweiligen Moment steht und wie er mit der Situation umgeht, wenn schlechtes Karma zum Reifen kommt. Jenes entscheidet die künftige Wahl.

    Im Daseinskreislauf, den ich oder du gegenwärtig erleben, kann zwischen Banane und Weintrauben entschieden werden. In einem anderen Daseinskreislauf, der sich in einem armen Land abspielt, gibt es diese Freiheit nicht. Wer dort lebt, hat diese Wahl nicht. Demnach ist der Freie Wille von vorherigen Ursachen abhängig.

  • Irmin82
    Gast
    • 11. Oktober 2016 um 23:32
    • #22

    Yofi Für Fatalismus müsste man davon ausgehen, dass als erste Ursache ein Schöpfer steht, sonst nennt sich das ganze einfach Determinismus. Gute Nacht und schlaf gut ... ^^
    Edit: Und du vertust dich da mit der Handlungsfreiheit, bei deinem Beispiel mit den Weintrauben in Afrika.

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (11. Oktober 2016 um 23:37)

  • Yofi
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    • 11. Oktober 2016 um 23:33
    • #23
    Sunu:

    ... In so fern auch nichts absolut freies..


    Ja ja, aber bedingt gibt es auch das Loslassen.

    8) Gruß

  • Yofi
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    • 11. Oktober 2016 um 23:36
    • #24

    Dann eben Determinismus. Gute Nacht. :star:

  • Sunu
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    • 11. Oktober 2016 um 23:41
    • #25
    Yofi:
    Sunu:

    ... In so fern auch nichts absolut freies..


    Ja ja, aber bedingt gibt es auch das Loslassen.

    8) Gruß

    Ja, ja...unbedingt ;)

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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