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Bodhicita

  • Lucky Luke
  • 21. September 2016 um 09:52
  • Zum letzten Beitrag
  • Lucky Luke
    Gast
    • 21. September 2016 um 09:52
    • #1

    Was versteht Ihr persönlich unter Bodhicita ?

  • Leon
    Gast
    • 21. September 2016 um 11:38
    • #2

    Hallo SY

    Jeden so an zu nehmen wie er ist und sein zu lassen wie er ist,
    hinter die Fassade schauen, ohne zu bewerten, zuhören, ernst nehmen,
    Helfen bei Bedarf, eigene Schwierigkeiten überwinden, Selbstlos aber auch
    Selbst schützend !!
    Nicht mit dem Strom schwimmen :moon:

    LG :sunny:

  • kilaya
    Gast
    • 21. September 2016 um 13:06
    • #3

    Die Absicht, Erleuchtung und Buddhaschaft zu erlangen, niemals aufzugeben und das Wohl der Wesen niemals geringer zu schätzen als das eigene Wohl. Also eine grundsätzliche Ausrichtung im Leben, die im Zweifel immer vorgeht. Im Gegensatz zum reinen Altruismus wird dabei das eigene Wohl aber auch nicht zwingend hintan gestellt. Man sollte schon dafür sorgen, dass es einem selbst auch gut geht.

    kilaya

  • Lucky Luke
    Gast
    • 21. September 2016 um 13:10
    • #4

    :)

    Für mich bedeutet Bodhicita auch ein gewisses "soziales Engagement", nicht zu verwechseln mit einem Helfersyndrom. Ohne Ego dort Hilfe anbieten wo Hilfe gebraucht wird, ohne daran anzuhaften, also auch dann zufrieden sein zu können, wenn Hilfe mal nicht gebraucht wird. Das größtmögliche "soziale Engagement" wäre es, Buddhaschaft zu erreichen, hat man Buddhaschaft noch nicht erreicht, kann man in vielen kleinen Schritten Heilsames (für sich und für andere) bewirken.

  • Noreply
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    • 21. September 2016 um 13:16
    • #5
    Sherab Yönten:

    :)

    Für mich bedeutet Bodhicita auch ein gewisses "soziales Engagement", nicht zu verwechseln mit einem Helfersyndrom. Ohne Ego dort Hilfe anbieten wo Hilfe gebraucht wird, ohne daran anzuhaften, also auch dann zufrieden sein zu können, wenn Hilfe mal nicht gebraucht wird. Das größtmögliche "soziale Engagement" wäre es, Buddhaschaft zu erreichen, hat man Buddhaschaft noch nicht erreicht, kann man in vielen kleinen Schritten Heilsames (für sich und für andere) bewirken.

    Ist Bodhicita auch das zu tun was jetzt zu tun ist oder ist das schon wieder nicht ich-lastig genug?

  • Lucky Luke
    Gast
    • 21. September 2016 um 13:19
    • #6
    Ellviral:
    Sherab Yönten:

    :)

    Für mich bedeutet Bodhicita auch ein gewisses "soziales Engagement", nicht zu verwechseln mit einem Helfersyndrom. Ohne Ego dort Hilfe anbieten wo Hilfe gebraucht wird, ohne daran anzuhaften, also auch dann zufrieden sein zu können, wenn Hilfe mal nicht gebraucht wird. Das größtmögliche "soziale Engagement" wäre es, Buddhaschaft zu erreichen, hat man Buddhaschaft noch nicht erreicht, kann man in vielen kleinen Schritten Heilsames (für sich und für andere) bewirken.

    Ist Bodhicita auch das zu tun was jetzt zu tun ist oder ist das schon wieder nicht ich-lastig genug?

    Wie meinst Du das ?

  • Noreply
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    • 21. September 2016 um 13:21
    • #7
    Sherab Yönten:
    Ellviral:

    Ist Bodhicita auch das zu tun was jetzt zu tun ist oder ist das schon wieder nicht ich-lastig genug?

    Wie meinst Du das ?

    Vergiss es hab nicht gesehen das das im Tibetischen Forum steht. Tut mir leid.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 21. September 2016 um 14:15
    • #8
    Lucy:

    Alles tun, was für die Erweckung von erleuchtungsgeist nötig ist.

    Und das wäre ?

  • fotost
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    • 21. September 2016 um 14:20
    • #9

    Ich vermute meine Meinung wäre im tibetischen Teil des Forums nicht abgebracht.
    Wenn ich darf möchte ich aber eine Frage stellen.

    Wenn Einsatz und Engagement zum Wohl aller Wesen angestrebt wird und für einen Buddhisten Erleuchtung und letztlich Nirvana das höchste potentielle Wohl sind - kommt damit nicht wieder der Gedanke einer buddhistischen Mission zurück?

    Führt Bodhicitta konsequent zu ende gedacht nicht Bekehrungsideen?

  • Samten
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    • 21. September 2016 um 14:25
    • #10

    gaanz einfach: NÖ....

  • kilaya
    Gast
    • 21. September 2016 um 14:33
    • #11

    Ich versteh den Gedanken dahinter, es steckt schon die Meinung darin, dass jedes Wesen im Innersten auch wirklich die Erleuchtung will. Aber auf der anderen Seite ist es klar, dass niemandem sein Wohl aufgeschwatzt (oder schlimmer) werden soll. Aus Sicht z.B. des Kalachakra-Tantra besteht eine ideale Gesellschaft auf menschlichen Idealen auf deren Fundament jeder glauben darf, was sie/er will.

    kilaya

  • Samten
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    • 21. September 2016 um 18:21
    • #12

    eben, wenn man nicht überall sein Buddhismus/Bodhicitta- Label draufpappt, dann geht das schon..., also dann "zum Wohl"....und alles nicht so "Bierernst" nimmt ,erst recht..

  • 123XYZ
    Gast
    • 21. September 2016 um 18:56
    • #13

    Eine schöne Kontemplationsfrage, Sherab. Danke dafür :)

    Bodhicitta ist die Erkenntnis der Untrennbarkeit eines Ego-Ich von allen anderen Wesen.
    Es ist die Wendung des Blickes vom eigenen Wohl zum Wohl aller anderen, woraus automatisch eigenes Wohl entsteht, da Ego die Ursache von Leid ist.
    Es ist die Erkenntnis das Erleuchung nicht getrennt von den anderen Wesen erreicht werden kann.
    Es ist eine Aufforderung gegen Ich-Dünkel und Nihilismus anzugehen.
    Bodhicitta ist Liebe+Erleuchtung.

    Und Bodhicitta ist eine gewaltige Aufgabe, eine zwingende Aufforderung zur Transformation.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 22. September 2016 um 08:29
    • #14
    Lucy:

    Also das kann ich nun wirklich nicht für andere sagen.

    Brauchst Du ja auch nicht.
    Mich interessierte, was Du persönlich unter Bodhicita verstehst (siehe Eingangsthread).

  • Yeshe
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    • 23. September 2016 um 16:59
    • #15

    Bodhicitta ist für mich das Einsehen, dass wir nicht voneinander getrennt sind und es deswegen keinen Sinn macht, sich egoistisch zu verhalten.

    Wenn ich eine Frage stelle, ist das immer als echte Frage gemeint! :vajra:

  • ShenpenTashi
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    20. September 2016
    • 23. September 2016 um 17:05
    • #16
    kilaya:

    Die Absicht, Erleuchtung und Buddhaschaft zu erlangen, niemals aufzugeben und das Wohl der Wesen niemals geringer zu schätzen als das eigene Wohl. Also eine grundsätzliche Ausrichtung im Leben, die im Zweifel immer vorgeht. Im Gegensatz zum reinen Altruismus wird dabei das eigene Wohl aber auch nicht zwingend hintan gestellt. Man sollte schon dafür sorgen, dass es einem selbst auch gut geht.

    kilaya

    Ein guter Ansatz, das Boddhisattva-Gelübde mit Boddhicitta gleichzusetzen. Es beinhaltet, bzw. ergänzt meine Vorstellung davon.

    Ich denke, den Erleuchtungsgeist kann man am besten entwickeln, wenn man die vier Unermesslichen berücksichtigt und auf Chenrezig meditiert. Wer die vier Unermesslichen stärkt, entwickelt automatisch eine überpersönliche Sicht auf die Dinge und bezieht sowieso alle Wesen mit ein.

    ----------------------------------------------------------------------
    Milarepa: Wenn man alles, was einem begegnet, als Möglichkeit zu innerem Wachstum ansieht, gewinnt man innere Stärke.

  • Nils
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    • 23. September 2016 um 21:39
    • #17
    Sherab Yönten:

    Was versteht Ihr persönlich unter Bodhicita ?


    Bodhichitta ist die Essenz des Bodhisattva-Weges. Bodhichitta muss man täglich üben. Durch Bodhichitta bleibt man auf dem Weg des Bodhisattva. Mein Weg ist es mich täglich auf das Leid auf der Welt zu besinnen und allen Wesen Licht zu senden. Ich wünsche das Glück aller Wesen und eine glückliche Welt. Und dann schaue ich jeden Tag genau hin und sehe, was ich konkret tun kann. Das kann ein Besuch bei meiner dementen Mutter im Altersheim, das Singen mit den alten Menschen oder das Posten von Texten im Internet sein.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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