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Der Kreislauf des Lebens ( Samsāra )

  • Mohan Gnanathilake
  • 18. September 2016 um 05:19
  • Zum letzten Beitrag
  • Mohan Gnanathilake
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    • 18. September 2016 um 05:19
    • #1
    Zitat

    "Es steht für den immerwährenden Kreislauf geboren zu werden und zu sterben, wiedergeboren zu werden, das aktuelle Sein zu genießen und die Vergänglichkeit des selbigen zu akzeptieren. Teil dieses Kreislaufes sind alle Lebewesen, Götter und auch die Wesen der Unterwelt. Damit in Verbindung steht der Glaube, dass durch gute Taten das Wissen um das Bewusstsein über den Kreislauf des Lebens über viele Generationen hinweg weitergegeben werden kann. Werden die Kräfte des Karmas überwunden, so ermöglicht diese Situation das Ausbrechen aus dem Kreislauf." http://www.buddha-infos.de/Buddhismus-Grundlagen.html

    Eingereicht von Mohan User19823thi Gnanathilake

    „Das Denken schweift gern ab, man hält es schwer zurück;
    Es zähmen, das ist gut; gezähmt bringt Denken Glück.“
    ( Dhammapada 35 Citta – Denken )

    Einmal editiert, zuletzt von kilaya (18. September 2016 um 20:21) aus folgendem Grund: Zitat kenntlich gemacht, Quelle nachgetragen

  • Monday
    Gast
    • 18. September 2016 um 12:57
    • #2
    Mohan Gnanathilake:

    Es steht für den immerwährenden Kreislauf geboren zu werden und zu sterben, wiedergeboren zu werden, das aktuelle Sein zu genießen und die Vergänglichkeit des selbigen zu akzeptieren. Teil dieses Kreislaufes sind alle Lebewesen, Götter und auch die Wesen der Unterwelt. Damit in Verbindung steht der Glaube, dass durch gute Taten das Wissen um das Bewusstsein über den Kreislauf des Lebens über viele Generationen hinweg weitergegeben werden kann. Werden die Kräfte des Karmas überwunden, so ermöglicht diese Situation das Ausbrechen aus dem Kreislauf.

    Eingereicht von Mohan User19823thi Gnanathilake

    Kreislauf des Lebens ist auch nur ein Konzept, wie das Bedingte Entstehen (und Vergehen) - wie du ja an anderer Stelle geschrieben hattest, seien es westliche Vorstellungen, die mit dem Bedingten Entstehen Kausalitäten verbinden - aber David Hume, ein westlicher Philosoph der schottischen Aufklärung, hat das sehr schon dargestellt, dass eben Kausalität eine Vorstellung ist. sie ist in bestimmten Zusammenhängen nützlich, aber sie ist nicht wirklich.
    So ist es auch mit dem Kreislauf der Lebewesen. Eine Vorstellung des östlichen Denkens, nützlich aber auch nicht wirklich.
    Wirklich gibt es sowas nicht.
    Sind war ganz und vollständig im Leben angekommen, ist es gleich, ob es als Kreislauf bezeichnet wird.

  • 123XYZ
    Gast
    • 18. September 2016 um 14:41
    • #3
    Monday:

    So ist es auch mit dem Kreislauf der Lebewesen. Eine Vorstellung des östlichen Denkens, nützlich aber auch nicht wirklich.
    Wirklich gibt es sowas nicht.


    Das ist keine allgemeingültige Aussage sondern Deine persönliche Sichtweise die sich nicht mit der buddhistischen Lehre deckt!
    Gemäß der buddhistischen Lehre gibt es den Geburtenkreislauf und der Buddha hat einen Weg gelehrt wie wir dem entrinnen können.
    Es ist sozusagen die Grundlage der Lehre.

    Der Buddha hat seine vorherigen Leben und die der anderen Wesen nach seiner Erwachung gesehen und uns davon berichtet. Niemand der den Zustand der Erwachung nicht erreicht hat kann da mitreden.
    In keinster Weise ist in der Lehre davon die Rede das es sich hierbei nur um geschickte Mittel, Allegorien etc. handeln würde. Ebensowenig wurde die Wahrhaftigkeit des Gesagten in vergangen Jahrtausenden in dem Maß bezweifelt wie heute speziell im Westen. Wer Lehrinhalte wie Reinkarnation und Daseinssphären meint allegorisch deuten zu müssen kann das gerne tun, soll aber bitteschön diese persönliche Herangehensweise nicht als allgemeingültig darstellen.

    Es ist im Übrigen zwar mehrheitlich eine in östlichen Kulturen vertretene Ansicht aber eine Trennlinie zwischen Ost/West ala die glauben an Wiedergeburt und wir tun es nicht gibt es nicht und gab es nie.
    Es gibt mittlerweile Millionen Buddhisten/Buddhistinnen in westlichen Kulturen die an Reinkarnation glauben. Reinkarnation ist außerdem nicht ausschließlich dem östlichen Denken entsprungen sondern findet sich meines Wissens tw. auch in den alten polytheistischen oder pantheistischen Naturreligionen des Westens wieder.

    P.S.: Ich bin übrigens kein Fan der Bezeichnung "Im Westen". Wenn es ein markantes Merkmal des Westens gibt dann seine im Vergleich zu anderen Erdregionen vergleichsweise überdurchschnittlich hohe Pluralität an Werten, Normen, Lebensentwürfen... Deshalb greifen auch Worte wie "Wir im Westen..", "Bei uns im Westen.." völligst ins Leere.
    Sie suggerieren eine Homogenität die es überhaupt nicht gibt. ;)
    Das gilt natürlich auch für Wissenschaft und Forschung, einem Fachbereich dem viele Westler geradezu religiöse Verehrung entgegen zu bringen scheinen obwohl er offensichtlich nicht in der Lage ist ihre Daseinsprobleme zu lösen sonst wären sie wohl kaum beim Buddhismus gelandet (:

  • fotost
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    • 18. September 2016 um 15:29
    • #4
    Thomas23:

    Der Buddha hat seine vorherigen Leben und die der anderen Wesen nach seiner Erwachung gesehen und uns davon berichtet. Niemand der den Zustand der Erwachung nicht erreicht hat kann da mitreden.
    In keinster Weise ist in der Lehre davon die Rede das es sich hierbei nur um geschickte Mittel, Allegorien etc. handeln würde. Ebensowenig wurde die Wahrhaftigkeit des Gesagten in vergangen Jahrtausenden in dem Maß bezweifelt wie heute speziell im Westen. Wer Lehrinhalte wie Reinkarnation und Daseinssphären meint allegorisch deuten zu müssen kann das gerne tun, soll aber bitteschön diese persönliche Herangehensweise nicht als allgemeingültig darstellen.


    Das ist rhetorisch geschickt, da nach Deiner Auslegung der Lehre niemand von sich behaupten darf den Zustand Erleuchtung erreicht zu haben 8)

    Andererseits zur Interpretation von Komponenten der Lehre hat Buddha folgendes erklärt

    Zitat

    Zwei, ihr Mönche, machen falsche Aussagen über den Vollendeten. Welche zwei?

    • Derjenige, der eine Lehrrede mit einem der Deutung bedürfenden Sinne für eine Lehrrede mit ausgemachtem Sinne erklärt; (*1) und
    • derjenige, der eine Lehrrede mit ausgemachtem Sinne für eine Lehrrede mit der Deutung bedürfenden Sinne erklärt (*2).


    Diese beiden machen falsche Aussagen über den Vollendeten.

    Zwei, ihr Mönche, machen keine falschen Aussagen über den Vollendeten. Welche zwei?

    • Derjenige, der eine Lehrrede mit einem der Deutung bedürfenden Sinne für eine ebensolche erklärt; und
    • derjenige, der eine Lehrrede mit ausgemachtem Sinne für eine ebensolche erklärt.


    Diese beiden machen keine falschen Aussagen.


    A.II.23-26 Falsche Aussagen http://www.palikanon.com/angutt/a02_022-042.html#a_ii23
    Die Diskussion verschiebt sich damit von 'darf gedeutet werden' auf 'was muß/sollte gedeutet werden'.

    Thomas23:

    Wer Lehrinhalte wie Reinkarnation und Daseinssphären meint allegorisch deuten zu müssen kann das gerne tun, soll aber bitteschön diese persönliche Herangehensweise nicht als allgemeingültig darstellen.


    geht auch andersherum. Wer meint, Götter und Geister und in Tieren irgendwie weiterlebende Menschen seien so real wie der PC an dem ich jetzt sitze (was auch immer real bedeutet), muß sich die Frage nach Beweisen gefallen lassen.

    Carl Sagan:

    Außergewöhnliche Behauptungen erfordern außergewöhnliche Beweise

    Thomas23:

    P.S.: Ich bin übrigens kein Fan der Bezeichnung "Im Westen". Wenn es ein markantes Merkmal des Westens gibt dann seine im Vergleich zu anderen Erdregionen vergleichsweise überdurchschnittlich hohe Pluralität an Werten, Normen, Lebensentwürfen... Deshalb greifen auch Worte wie "Wir im Westen..", "Bei uns im Westen.." völligst ins Leere.
    Sie suggerieren eine Homogenität die es überhaupt nicht gibt. ;)
    Das gilt natürlich auch für Wissenschaft und Forschung, einem Fachbereich dem viele Westler geradezu religiöse Verehrung entgegen zu bringen scheinen obwohl er offensichtlich nicht in der Lage ist ihre Daseinsprobleme zu lösen sonst wären sie wohl kaum beim Buddhismus gelandet (:

    [/quote]

    Das mit dem Westen (Osten, die Muslime, die Frauen... alle Chinesen..) unterstütze ich. Das sind maximal Grobunterteilungen, die zu einer ersten Orientierung dienen können.

    Wissenschaft und Forschung vermögen vielleicht nicht existentielle Daseinsprobleme zu lösen, aber auf sauberes Wasser, ausreichend viel Essen. elektrischen Strom, das Internet und die moderne Medizin wollen auch die meisten Menschen, die in mehrheitlich buddhistischen Gesellschaften leben nicht verzichten. Ein Auto wär auch nicht schlecht. In Thailand sollen die meisten Mönche inzwischen ein Handy bei sich tragen (das dem Kloster gehört wegen Besitzlosigkeit), weil sie darauf bequem den ganzen PK mit sich herumtragen können... :kiss:

    Keine religiöse Verehrung, eher viel Respekt vor Leuten, die in den Bereichen arbeiten.

  • 123XYZ
    Gast
    • 18. September 2016 um 17:08
    • #5
    fotost:

    Das ist rhetorisch geschickt, da nach Deiner Auslegung der Lehre niemand von sich behaupten darf den Zustand Erleuchtung erreicht zu haben 8)


    Das war keine Auslegung lediglich wortgetreue Wiedergabe 8)

    fotost:

    Die Diskussion verschiebt sich damit von 'darf gedeutet werden' auf 'was muß/sollte gedeutet werden'.


    Nein denn beim Geburtenkreislauf handelt es sich nicht um eine Lehrrede mit einem der Deutung bedürfenden Sinne. Es handelt sich um eine essentielle Basis buddhistischer Lehre die sich quer durch tausende buddhistischer Lehrbücher zieht.

    Carl Sagan:

    Außergewöhnliche Behauptungen erfordern außergewöhnliche Beweise


    Hat Carl Sagan ordiniert? Ist er weit forgeschritten auf dem Pfad?

    Carl Sagan:

    Wissenschaft und Forschung vermögen vielleicht nicht existentielle Daseinsprobleme zu lösen, aber auf sauberes Wasser, ausreichend viel Essen. elektrischen Strom, das Internet und die moderne Medizin wollen auch die meisten Menschen, die in mehrheitlich buddhistischen Gesellschaften leben nicht verzichten. Ein Auto wär auch nicht schlecht. In Thailand sollen die meisten Mönche inzwischen ein Handy bei sich tragen (das dem Kloster gehört wegen Besitzlosigkeit), weil sie darauf bequem den ganzen PK mit sich herumtragen können... :kiss:


    Das Null-Acht-Fünfzehn Deutsche-Kneipe und Gasse Gelabere. Trägt nichts zur Thematik im Kontext der buddhistischen Lehre bei, wird aber verblendeterweise für ein Argument gehalten.
    Erinnert mich an das Blabla von wegen das Punkbands die Gesellschaft kritisieren aber froh sind über den Strom für die E-Gitarren :kiss:

  • Monday
    Gast
    • 18. September 2016 um 17:23
    • #6

    Die Quelle dieser "Weisheit" findet sich hier:
    http://www.buddha-infos.de/Buddhismus-Grundlagen.html


    Samsara bedeutet "beständiges Wandern" als Kreislauf der Wiedergeburten - schon hier wird durch die Gleichsetzung von Leben und Wiedergeburt unsauber formuliert.
    Was geboren und wiedergeboren wird nach der buddhistischen Lehre ist Leiden - dukkha.
    Dazu lese man was sich selten in der Welt zeigt:

    Zitat

    Fünf Ideale, ihr Licchavier, finden sich selten in der Welt. Welche fünf?

    Selten zeigt sich in der Welt ein Vollendeter, ein Heiliger, vollkommen Erleuchteter.
    Selten zeigt sich in der Welt ein Verkünder der vom Vollendeten gewiesenen Lehre und Zucht.
    Selten zeigt sich einer in der Welt, der bei der Verkündigung der vom Vollendeten gewiesenen Lehre und Zucht Verständnis erlangt.
    Selten zeigt sich einer in der Welt, der, die Verkündung der vom Vollendeten gewiesenen Lehre und Zucht verstehend, im Sinne der Lehre lebt.
    Selten findet sich in der Welt ein dankbarer, erkenntlicher Mensch.

    Diese fünf Ideale, ihr Liccavier, finden sich selten in der Welt.«

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (18. September 2016 um 17:28)

  • 123XYZ
    Gast
    • 18. September 2016 um 17:28
    • #7
    Mohan:

    Es steht für den immerwährenden Kreislauf geboren zu werden und zu sterben, wiedergeboren zu werden, das aktuelle Sein zu genießen und die Vergänglichkeit des selbigen zu akzeptieren. Teil dieses Kreislaufes sind alle Lebewesen, Götter und auch die Wesen der Unterwelt. Damit in Verbindung steht der Glaube, dass durch gute Taten das Wissen um das Bewusstsein über den Kreislauf des Lebens über viele Generationen hinweg weitergegeben werden kann. Werden die Kräfte des Karmas überwunden, so ermöglicht diese Situation das Ausbrechen aus dem Kreislauf.

    Eingereicht von Mohan User19823thi Gnanathilake

    Danke dafür!

    Ich für meinen Teil weiß eine Erklärung der Buddhalehre wie sie von einem authentischen Theravadin wiedergegeben wird sehr zu schätzen. Das ist authentischer Buddhismus!

  • pamokkha
    Gast
    • 18. September 2016 um 17:31
    • #8

    Und ist es wirklich ein Kreis?

  • fotost
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    • 18. September 2016 um 17:41
    • #9
    Thomas23:
    fotost:

    Die Diskussion verschiebt sich damit von 'darf gedeutet werden' auf 'was muß/sollte gedeutet werden'.


    Nein denn beim Geburtenkreislauf handelt es sich nicht um eine Lehrrede mit einem der Deutung bedürfenden Sinne. Es handelt sich um eine essentielle Basis buddhistischer Lehre die sich quer durch tausende buddhistischer Lehrbücher zieht.


    Gibt es irgendwo eine verbindliche Liste der nicht einer Deutung erforderlichen Texte?

    Carl Sagan:

    Außergewöhnliche Behauptungen erfordern außergewöhnliche Beweise


    Hat Carl Sagan ordiniert? Ist er weit forgeschritten auf dem Pfad?[/quote]
    Carl Sagan ist leider 1996 gestorben.

    Thomas23:
    Carl Sagan:

    Wissenschaft und Forschung vermögen vielleicht nicht existentielle Daseinsprobleme zu lösen, aber auf sauberes Wasser, ausreichend viel Essen. elektrischen Strom, das Internet und die moderne Medizin wollen auch die meisten Menschen, die in mehrheitlich buddhistischen Gesellschaften leben nicht verzichten. Ein Auto wär auch nicht schlecht. In Thailand sollen die meisten Mönche inzwischen ein Handy bei sich tragen (das dem Kloster gehört wegen Besitzlosigkeit), weil sie darauf bequem den ganzen PK mit sich herumtragen können... :kiss:


    Das Null-Acht-Fünfzehn Deutsche-Kneipe und Gasse Gelabere. Trägt nichts zur Thematik im Kontext der buddhistischen Lehre bei, wird aber verblendeterweise für ein Argument gehalten.
    Erinnert mich an das Blabla von wegen das Punkbands die Gesellschaft kritisieren aber froh sind über den Strom für die E-Gitarren :kiss:


    Das Zitat stammt nicht von Sagan, sondern von mir. Ich fühle mich geehrt :)

  • pamokkha
    Gast
    • 18. September 2016 um 17:47
    • #10
    fotost:
    Thomas23:


    Nein denn beim Geburtenkreislauf handelt es sich nicht um eine Lehrrede mit einem der Deutung bedürfenden Sinne. Es handelt sich um eine essentielle Basis buddhistischer Lehre die sich quer durch tausende buddhistischer Lehrbücher zieht.


    Gibt es irgendwo eine verbindliche Liste der nicht einer Deutung erforderlichen Texte?


    Der Kommentar, finde ich, gibt doch eine sinnvolle Eingrenzung:

    Zitat

    (*1) K: Wenn es in den Lehrreden heißt: »Ein Wesen (puggala) gibt es ...« (I, 22) oder »Zwei Wesen gibt es ...« (II, 53), so hat dies einen der Deutung (oder näherer Erklärung) bedürfenden Sinn (neyy'attha). Wenn auch der Buddha derart sprach, so gibt es doch im höchsten oder strikten Sinne (paramattha) kein beharrendes Wesen, keine beharrende Persönlichkeit (puggala). Der Sinn obiger Aussprüche ist also einer näheren Erklärung bedürftig. Doch jener (in unserem Text Erwähnte) glaubt törichterweise, daß dies eine Lehrrede 'mit ausgemachtem Sinn' (nīt'attha) sei.

    (*2) K: Wenn jedoch der Erhabene davon spricht, daß (alles Gewordene) vergänglich, leidvoll und ichlos ist, so hat es eben diesen und keinen anderen Sinn. Doch jener (im Text Erwähnte) glaubt törichterweise, daß dies einen der Deutung bedürfenden Sinn hat und behauptet, daß es (im höchsten Sinne) etwas Ewiges, Glückhaftes und ein Ich gebe.(http://www.palikanon.com/angutt/a02_022-042.html#a_ii23)


    Oder nicht?

  • fotost
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    • 18. September 2016 um 18:30
    • #11
    pamokkha:

    ....
    Der Kommentar, finde ich, gibt doch eine sinnvolle Eingrenzung:

    Zitat

    (*1) K: Wenn es in den Lehrreden heißt: »Ein Wesen (puggala) gibt es ...« (I, 22) oder »Zwei Wesen gibt es ...« (II, 53), so hat dies einen der Deutung (oder näherer Erklärung) bedürfenden Sinn (neyy'attha). Wenn auch der Buddha derart sprach, so gibt es doch im höchsten oder strikten Sinne (paramattha) kein beharrendes Wesen, keine beharrende Persönlichkeit (puggala). Der Sinn obiger Aussprüche ist also einer näheren Erklärung bedürftig. Doch jener (in unserem Text Erwähnte) glaubt törichterweise, daß dies eine Lehrrede 'mit ausgemachtem Sinn' (nīt'attha) sei.

    (*2) K: Wenn jedoch der Erhabene davon spricht, daß (alles Gewordene) vergänglich, leidvoll und ichlos ist, so hat es eben diesen und keinen anderen Sinn. Doch jener (im Text Erwähnte) glaubt törichterweise, daß dies einen der Deutung bedürfenden Sinn hat und behauptet, daß es (im höchsten Sinne) etwas Ewiges, Glückhaftes und ein Ich gebe.(http://www.palikanon.com/angutt/a02_022-042.html#a_ii23)


    Oder nicht?

    Doch, das ist ein Einstieg.

    Zitat

    Wenn jedoch der Erhabene davon spricht, daß (alles Gewordene) vergänglich, leidvoll und ichlos ist, so hat es eben diesen und keinen anderen Sinn.

    Damit kann ich gut leben. Das wäre in meinem Verständnis auch nicht auslegbar.

  • Mohan Gnanathilake
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    • 9. Dezember 2016 um 06:35
    • #12
    Mohan Gnanathilake:
    Zitat

    "Es steht für den immerwährenden Kreislauf geboren zu werden und zu sterben, wiedergeboren zu werden, das aktuelle Sein zu genießen und die Vergänglichkeit des selbigen zu akzeptieren. Teil dieses Kreislaufes sind alle Lebewesen, Götter und auch die Wesen der Unterwelt. Damit in Verbindung steht der Glaube, dass durch gute Taten das Wissen um das Bewusstsein über den Kreislauf des Lebens über viele Generationen hinweg weitergegeben werden kann. Werden die Kräfte des Karmas überwunden, so ermöglicht diese Situation das Ausbrechen aus dem Kreislauf." http://www.buddha-infos.de/Buddhismus-Grundlagen.html

    Eingereicht von Mohan User19823thi Gnanathilake

    Als Theravada-Buddhist glaube ich,dass die Unwissenheit und das Anhaften die Bedingungen unseres Lebens sind . Wenn die Unwissenheit und das Anhaften beseitigt sind, gibt es keine weiteren Bedingungen für die Wiedergeburt.

    Das Ende der Geburt ist das Ende der Trauer „Dukkha“.

    „Das Denken schweift gern ab, man hält es schwer zurück;
    Es zähmen, das ist gut; gezähmt bringt Denken Glück.“
    ( Dhammapada 35 Citta – Denken )

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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