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Meditation und Medikamente

  • Obladi Oblada
  • 26. Juni 2016 um 11:37
  • Zum letzten Beitrag
  • Obladi Oblada
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    • 26. Juni 2016 um 11:37
    • #1

    Ich gehöre noch zu jenen meines Alters, die dank gesunder Lebensführung, vermutlich auch guter Gene und viel Glück bisher gänzlich ohne Medikamente auskommen. Nun hat mir ein buddhistischer Bekannter neulich erzählt, dass er Probleme mit der Meditation hat, seitdem er einen Betablocker nimmt. Er bekommt keinen so guten Zugang mehr wie früher - genauer konnte er es nicht schildern.

    Haben bestimmte Medikamente Einfluss auf die Meditation bzw. deren Qualität? Hat vielleicht jemand von euch da auch Erfahrungen gemacht, also mit einem Vorher-Nachher-Vergleich?

    Living is easy with Eyes closed

  • Monday
    Gast
    • 26. Juni 2016 um 12:25
    • #2
    Elke:

    Ich gehöre noch zu jenen meines Alters, die dank gesunder Lebensführung, vermutlich auch guter Gene und viel Glück bisher gänzlich ohne Medikamente auskommen. Nun hat mir ein buddhistischer Bekannter neulich erzählt, dass er Probleme mit der Meditation hat, seitdem er einen Betablocker nimmt. Er bekommt keinen so guten Zugang mehr wie früher - genauer konnte er es nicht schildern.

    Haben bestimmte Medikamente Einfluss auf die Meditation bzw. deren Qualität? Hat vielleicht jemand von euch da auch Erfahrungen gemacht, also mit einem Vorher-Nachher-Vergleich?

    Denk' doch mal nach. Jedes Medikament oder jede Substanz hat Einfluss auf den Körper-Geist-Zustand. Nun ist doch die Frage, wie rechnet einer das nun zu. Und weiterhin ist die Frage, weshalb meditiert jemand? Wie sind also die Erwartungen an die Praxis?

  • Lucky Luke
    Gast
    • 26. Juni 2016 um 14:13
    • #3

    Hi Elke,

    mit der Einnahme von Medikamenten und Meditation habe ich keine Erfahrungen gemacht.
    Allerdings ist es schon so, dass ich lieber auf Meditation verzichte wenn ich zuvor Alkohol getrunken habe. Mein Geist sollte bei der Meditation möglichst "in einem klaren Zustand" sein. Ist er das nicht, dann fällt es (mir) schwer, (mich) sich auf ein Meditationsobjekt zu konzentrieren, die Qualität leidet also darunter. Nicht umsonst gibt es das fünfte Sila, das TNH wie folgt interpretiert:

    Zitat

    Des Leidens bewußt, das durch unachtsamen Konsum verursacht wird, bin ich entschlossen, auf körperliche und geistige Gesundheit meiner selbst, meiner Familie und meiner Gesellschaft zu achten, indem ich mich in achtsamem Essen, Trinken und Konsumieren übe. Ich will nur Dinge zu mir nehmen, die Friede, Wohlergehen und Freude in meinem Körper und Bewußtsein fördern. Ich bin entschlossen, keinen Alkohol und andere Mittel einzunehmen, die meine Praxis behindern, wie z.B. bestimmte Fernsehsendungen, Zeitschriften, Filme und Unterhaltungen.

    Ich will an der Umwandlung von Gewalt, Furcht, Wut und Verwirrung in mir selbst und in der Gesellschaft arbeiten, indem ich ein maßvolles Leben führe zum Wohle aller. Ich erkenne, daß dies für die Transformation der eigenen Person und der Gesellschaft entscheidend ist.

    http://www.buddhanetz.org/texte/silas.htm

  • RolfGe
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    • 26. Juni 2016 um 18:47
    • #4

    Hallo Elke
    Betablocker gibt man manchmal auch gegen Migräne. Sie habe also schon einen Einfluss auf das Hirn.
    Ob das eine bekannte NW ist weiß ich nicht. Vielleicht ist dein Bekannter einfach empfindlicher .

    (Die schädliche Wirkung von Betablockern bei Sportlern (insb. Laufsport) habe ich schon oft gehört,
    hier wird dann zu einer Alternative geraten).

    Falls das Medikament wg des Blutdrucks eingenommen wird, gibt es zumindest eine ganze Reihe möglicher
    Alternativen, hier könnte er seinen Arzt nochmals befragen.

    Gruß Rolf

  • Obladi Oblada
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    • 27. Juni 2016 um 17:19
    • #5

    Danke für euer Feedback! Sherry, nach dem Genuss von Alkohol würde ich auch nicht meditieren.

    Rolf, ja den Betablocker nimmt er gegen Bluthochdruck und in der kleinsten Dosierung. Er reagiert wohl in der Tat sensibler auf Medikamente als so manch anderer. Danke für die Anregung bezüglich Alternativen.

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  • Stero
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    • 2. Juli 2016 um 10:22
    • #6
    Elke:

    Ich gehöre noch zu jenen meines Alters, die dank gesunder Lebensführung, vermutlich auch guter Gene und viel Glück bisher gänzlich ohne Medikamente auskommen. Nun hat mir ein buddhistischer Bekannter neulich erzählt, dass er Probleme mit der Meditation hat, seitdem er einen Betablocker nimmt. Er bekommt keinen so guten Zugang mehr wie früher - genauer konnte er es nicht schildern.

    Habe mal die unterstrichen, welche relevant sein könnten (bei "Durchblutungsstörungen" wären v.a. die zerebralen relevant):

    Zitat

    Nebenwirkungen

    In der Regel sind Betablocker auch bei längerer Einnahme gut verträglich. Die bekannten Nebenwirkungen sind nach Absetzen des Medikaments oder Anpassung der Dosierung meist reversibel. Die wichtigsten Nebenwirkungen, die grundsätzlich für alle Betablocker gelten, sind:[5]

    Bradykardie (zu langsamer Puls)
    Herzinsuffizienz
    Asthmaanfälle
    Überleitungsstörungen am Herzen
    Verzögerte Symptome bei Hypoglykämie
    Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Erektionsstörungen
    Verstärkung peripherer Durchblutungsstörungen
    Auslösen bzw. Verstärkung der Symptome von Schuppenflechte

    https://de.wikipedia.org/wiki/Betablocker

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  • bel
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    • 3. Juli 2016 um 18:55
    • #7

    Leichter Bluthochdruck kann u.U. durch Kardiosport korrigiert werden. Auf jeden Fall den Arzt konsultieren. Falls der Herzmuskelstoffwechsel nicht mehr so richtig funktioniert, und schon ne Kammererweiterung manifest geworden war, kann als Nahrungsergänzung Astaxanthin gegeben werden - eine goldwerte Empfehlung von meinem jap. Kardiologen, Kosten werden in D. leider nicht von der Krankenkasse übernommen, aber erschwinglich und mit meßbaren Ergebnissen.
    Ich muß leider Medis nehmen, aber Bluthochdruck ist lebensgefährlich.

  • Obladi Oblada
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    • 3. Juli 2016 um 19:44
    • #8

    Danke auch euch. Ich habe mich übrigens geirrt bzw. ihn falsch verstanden: Er nimmt den Betablocker aufgrund von Herzrhythmusstörungen und nicht gegen hohen Blutdruck.

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Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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