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Fragen zur Praxis und Meditation

  • Atom99
  • 20. Juni 2016 um 20:07
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  • Atom99
    Themenautor
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    6. Januar 2016
    • 20. Juni 2016 um 20:07
    • #1

    Ich übe mich seit etwa einem dreiviertel Jahr der Meditation ich mache im mom Samatha konzentration auf ein vorgestelltes Objekt nach dem ich etwa ein halbes Jahr täglich Atembetrachtung vollzogen habe. Im mom Meditiere ich so ca. eine Stunde am Tag und mache zeitweise Guru Yoga.

    Desweiteren versuch ich mich im Traumyoga jedoch bisher ohne durchschlagendem Erfolg bin jedoch schon froh das ich mittlerweile mein Traumgedächnis von null auf das ich mich an einen großen Teil meiner Träume erinnern kann.

    Während meiner Meditationspraxis sind mittlerweile einige Fragen aufgetaucht.
    Zum einen hab ich schon in einigen Büchern gelesen das man die wahre Natur des Geistes nur durch eine Einführung eines Meisters erkennen kann. Stimmt das ist es wirklich nicht möglich die Natur des Geistes selbst zu ergründen und zu erkennen?
    Welche Möglichkeiten gibt es dieses Ziel ohne einer Sangha und einem Meister oder dergleichen zu erreichen? Bei mir ist es so das ich auch alleine praktizieren möchte auch schon aus dem Grund damit ich nicht 120km in die nächste große Stadt fahren muß das geht bei mir schon mal Zeit technisch nicht. Welcher Meister hätte schon gerade Zeit für mich mich dahingehend Einzuführen da es diese auch nicht gerade wie Sand am Meer gibt?
    Ist sowas überhaupt ohne Jahre langen Klosteraufenthalt möglich?

    Mittlerweile hab ich auch schon eine Reihe an Büchern über die Lehre gelesen: Das Tibetische Totenbuch; Sogyal Rinpoche - das Tibetische Buch vom leben und sterben, Geshe rabten - Konzentrative und Analytische Meditation; Der direkte Weg zur Erleuchtung-Tenzin Wangyal; Übung der Nacht-TW; Der Zyklus von Tag und Nacht-Namkhai Norbu; Traum Yoga-Namkhai Norbu; etwas hineingelesen hab ich auch in „Führer ins Dakiniland“-Geshe Kelsang Gyatso wobei mir die Tantrische Praxis etwas zu krass erscheint mich als Gottheit vorzustellen das würde wohl in meiner Arbeit Probleme hervorrufen :-). Auch habe ich schon verschiedene Hörbücher angehört.
    Am ehesten tendiere ich mittlerweile zu Dzogchen da mir diese Praxis sehr zusagt.

    Eine Frage beschäftigt mich mittlerweile schon nee Zeitlang im Buch Geshe Rabtens sprach er von den Fähigkeiten die man durch konzentrative Meditation erreichen kann

    Zitat Geshe Rabten-Konzentrative und Analytische Meditation Seite 80-82:

    Zitat

    „Wenn man durch die Bemühungen in der Shama-
    ta-Meditation erst einmal eine gute Konzentration,
    ein Samadhi, erlangt hat, wird man nicht nur geisti-
    ges Glück erfahren, sondern auch der Körper muß
    nicht mehr so umsorgt werden, wie das bis dahin der
    Fall war. Jetzt müssen wir Nahrung zu uns nehmen,
    Kleidung tragen, und mit Hilfe von Medizinen versu-
    chen wir, Krankheiten zu beseitigen. Durch die Kraft
    eines Samadhi, einer solchen Konzentration, werden
    Krankheiten sehr verringert, der Körper kann durch
    die Kraft der Konzentration ernährt werden, und es
    kann auch eine innere Wärme erzeugt werden, die es
    überflüssig macht, den Körper durch äußere Klei-
    dung warm zu halten.
    Indem man sich über solche hervorragenden Re-
    sultate der Bemühungen in der Meditation klar wird,
    kann man die Trägheit, die einen daran hindert, zu
    meditieren, überwinden.

    Zur Zeit ist unserer Erfahrung lediglich das zu-
    gänglich, was wir mit unseren Sinnen erfassen kön-
    nen. Durch die Entwicklung der Konzentration und
    das Verwirklichen einer solchen Meditation kann
    man seine Wahrnehmungsfähigkeit weit über die der
    gewöhnlichen Sinne hinaus erweitern, so daß man
    Dinge erkennt, die in großer Entfernung existieren;
    daß man nicht nur sehen kann, was im Geist der an-
    deren vor sich geht, sondern selbst die Gedanken und
    den Geist der Wesen bis zu kleinsten Insekten direkt
    erfassen kann; man sieht, was in der Vergangenheit
    geschehen ist, was in der Zukunft auf einen zu-
    kommt.
    Solche erhöhte Wahrnehmungsfähigkeiten kön-
    nen auf Grund dieser Konzentration erlangt werden.
    Indem man sich darüber klar wird, sollte man den-
    ken, ja, Meditation anzuwenden ist wirklich der
    Mühe wert.
    Eine andere Möglichkeit, die sich ergibt, ist die
    folgende: Im Moment hat jeder Mensch einen Kör-
    per, und wenn er arbeitet, muß er wohl oder übel die-
    sen Körper zur Arbeit bewegen; wenn er irgend etwas
    tut, muß er immer mit diesem Körper dorthin und
    dahin gehen. Ist Shamata erreicht und sind solche
    Konzentrationen entwickelt worden, kann man dank
    der erhöhten Fähigkeiten, die man erlangt hat, von
    diesem einen Körper zehn andere Körper aussenden,
    aus diesen wieder hundert und aus diesen tausend
    Körper usw., mit denen man alle möglichen Dinge
    verrichten kann. Indem man sich darüber klar wird,
    sollte man ebenfalls denken, ja, es ist wirklich der
    Mühe wert, sich mit der Meditation abzugeben.
    Daß solche Resultate durch die Konzentration,
    durch die Meditationen des Shamata erreicht werden
    können, entspricht der Wirklichkeit. Ich würde nicht
    sagen, daß man darüber nachdenken sollte, um den
    Wunsch zu meditieren zu entwickeln, wenn diese
    Dinge nicht der Wirklichkeit entsprächen.“

    Alles anzeigen

    Das man durch Tummo Yoga Hitze erzeugen kann und man vll. wenig Nahrung braucht ist ja bekannt und möglich.
    Aber das mit den den Körpern aussenden übersteigt meinem geistigen Horizont kann vll. hier im Forum uns dazu eine Erklärung geben wie das durch erreichen von Samadhi mit der Shama-
    ta-Meditation zustande kommen kann?


    Wenn zu meinen Fragen jemand eine Antwort weiß wäre ich sehr dankbar

    Zum wohle aller fühlenden Wesen und
    om mani padme hum
    Lg
    Atom

  • kilaya
    Gast
    • 21. Juni 2016 um 00:22
    • #2

    Hallo und willkommen; von mir erstmal nur eine kurze Anmerkung: egal auf welchem Weg man dahin gelangt, die "traumartige" Natur der Welt voll und ganz zu erkennen, es werden im Prinzip fast unbegrenzte Möglichkeiten freigesetzt. So wie Traum potentiell alles möglich ist, wir aber trotzdem gewohnten Strukturen manifestieren, solange wir in diesen gefangen sind, genauso ist im wachen Zustand potentiell alles möglich, aber die Strukturen die uns in der Illusion gefangen halten, greifen noch viel tiefer und sind noch viel festgefahrener, weil sie u.a. auch zur Aufrechterhaltung des physischen Körpers benötigt werden. Man kann das aber überwinden und sogar den Körper in die Lage versetzen, mit den damit verbundenen Energien und der damit verbundenen "Formbarkeit" umzugehen.

    Im Fall dieses Textes würde ich davon ausgehen, dass da sozusagen die Karotte vor der Nase präsentiert wird. Es gibt Menschen die sind besonders durch die Aussicht auf Siddhi zur Praxis zu motivieren. Mit der Zeit relativiert sich das. Man könnte sogar sagen je mehr man loslässt, besondere Fähigkeiten haben zu wollen umso leichter können sie bei Bedarf zutage treten. "Bei Bedarf" heisst, wenn man als Bodhisattva jemanden schützen oder motivieren muss, oder selbst geschützt werden muss usw.

    kilaya

  • Leon
    Gast
    • 21. Juni 2016 um 13:12
    • #3

    Hallo Atom99

    Herzlich Willkommen auch von mir :)
    Ich kann dir nur Raten einer Linie treu zubleiben um dich nicht selbst zu verwirren.
    Tantra dient immer dem wohle aller fühlenden Wesen , ob nun bei der Arbeit oder Privat .
    Die Praxis kann man nicht in Tagesabschnitte trennen, ich praktiziere es in jedem Moment .

    LG * : )

  • Leon
    Gast
    • 21. Juni 2016 um 17:05
    • #4

    Das wünsche ich ihm auch .

    Danke für die Info :)

    LG

  • Leon
    Gast
    • 21. Juni 2016 um 19:18
    • #5

    Noch ein kleiner Tipp von meinereiner :D

    http://viewonbuddhism.org/buddhismus-deu…rma-lehre.htm#6


    LG

  • Atom99
    Themenautor
    Reaktionen
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    6. Januar 2016
    • 21. Juni 2016 um 21:08
    • #6

    vielen Dank für die nette Begrüßung und die hilfreichen Antworten.
    Ich werde die Hörbücher und Texte auf jedenfall durchgehen ist bestimmt noch etwas dabei was ich noch nicht kenne ;)
    Über Grundlagenwissen denke ich habe ich schon ein wenig was erfahren worin ich bisher auch gerne gelesen hab war z.B. das Berzin Archiv
    http://studybuddhism.com/web/de/
    Ja und auch auf You tube findet man viele Hörbücher und Einführungen Buddhismus ABC oder die Belehrungen von z.B. Ayya Khema oder Sogyal Rinpoche usw.
    Einen webcast findet man z.b. bei http://webcast.dzogchen.net/ hab mir vor 2 Wochen auch die Übertragung von Guru Yoga von Namkhai Norbu angesehen.

    Soweit ich weiß hat Buddha mal gesagt mal solle seinen Lehrer sehr sorgfältig aussuchen und prüfen und nicht Blind irgend welchen Meistern und Lehren folgen.
    Ich denke mal die Richtung wohin meine Reise geht wird mit der Zeit immer klarer
    Bis es soweit ist werde ich wohl weiter Samatha üben dabei kann nichts verkehrt sein und dient als gute Grundlage um zur richtigen Zeit darauf aufzubauen und wenn es 5Jahre dauert bis ich den nächsten Schritt mache.

    Die Sache mit den Körpern aussenden schien mir etwas abstrus aber ich denke jetzt ist es mir klar das solche Nebenprodukte auf dem Pfad zur Verwirklichung möglich sind.
    Die Yogis die solche Fähigkeiten haben werden diese wohl kaum an die große Glocke hängen und es sind auch sicherlich sehr wenige die diese Fähigkeiten auch erlangen und benötigen.
    Soweit ich weiß ist es eh besser man solle seine Meditativen Fähigkeiten für sich behalten höchstens vll. seinen Meister anvertrauen sonst verlieren Sie ihre Wirkung bzw. könnten Neid hervorrufen.
    So werde jetzt mal wieder an meine Übung denken sonst ist es heut zu spät ;)

    Zum wohle aller fühlenden Wesen und
    om mani padme hum
    Lg
    Atom

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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