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  1. Buddhaland Forum
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Illusionen

  • cinnamon
  • 12. April 2016 um 00:29
  • Zum letzten Beitrag
  • cinnamon
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    • 12. April 2016 um 00:29
    • #1

    Hallo,

    mich beschäftigen zur Zeit Illusionen.
    Letztens hatte ich so eine ganz deutlich (wieder so eine Testphase von mir vermutlich). War eine Panikattacke. (Keine Sorge, ich leide nicht unter Panikattacken)
    Mir ist dabei bewusst geworden, wie real sie erscheint. Nämlich ganz real.
    War eine Jacke, die was getriggert hat (keine Sorge ich hab das schon geklärt direkt). Und wirklich, ich hatte auf der Jacke was gelesen, was da nicht stand in Wirklichkeit. Und direkt die ganze Wahrnehmung hat da mit hineingespielt.
    Und irgendwie lebt jeder in seiner eigenen Illusion finde ich.

    Jetzt verstehe ich, wie man an was glauben kann, was gar nicht existiert für alle (Jacke ist Jacke ist Jacke und nicht was im Kopf für ne Geschichte drausgemacht wird)

  • Stero
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    • 12. April 2016 um 07:24
    • #2
    cinnamon:

    Und irgendwie lebt jeder in seiner eigenen Illusion finde ich.


    Wenn du ein Problem mit Illusionen hast, ok. Aber die Masche, ein Problem, das man selbst hat, dadurch kompensieren zu wollen, dass man es allen anderen zuschreibt, ist untauglich für die Lösung des Problem, sondern dient nur der Ablenkung.

    Sprite:

    Ist also ganz normal sowas.


    Das ist die gleiche Masche.

  • Lucky Luke
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    • 12. April 2016 um 08:26
    • #3
    Zitat

    Wie leicht wir Trugbildern unterliegen, erzählt diese indische Geschichte:

    Es war spät am Abend und bereits dunkel, als ein Mann nach Hause kam. Im Vorgarten trat er auf eine Schlange und erschrak darüber so sehr, dass er aufgeregt beiseitesprang. Doch da war es bereits zu spät. Das, wovor er sich am meisten füchtete, war schon geschehen: Die Schlange hatte ihn gebissen! An seiner Wade verspürte er einen heftigen Schmerz. Da er sich sicher war, dass die Schlange giftig war und er nun sterben müsste, rief er sofort den Priester an.

    Da kam eine weise alte Frau aus dem Dorf vorbei. Sie stutzte, als sie die Wunde sah, besorgte sich eine Lampe und ging hinaus. Als sie wiederkam, sagte sie zu dem Mann: „Du musst nicht sterben. Da draußen ist keine Schlange. Es war ein Seil. Und deine Wunde kommt nicht von einem Schlangenbiss, sondern von dem Dornenbusch, neben dem das Seil lag.

    Deshalb ist es wichtig: tretet immer einen Schritt zurück um die gesamte Situation zu erfassen und nicht einer Täuschung zu unterliegen.

    aus dem Buch „Loslassen – Yogaweisheiten für dich und überall“ von Ursula Karven & Ralph Skuban

  • Noreply
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    • 12. April 2016 um 11:15
    • #4

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…tart=60#p317192
    Da ist jemand der hat Angst vor einer Schlange die da eingerollt, in einer nicht gut einsehbaren Ecke liegt. "Ist da eine Schlange!!" "Ja Da ist eine Schlange!" "Sieh genau hin! Was siehst Du Da?" usw. bis derjenige erkennt das er, nur er, da eine Schlange gesehen hat. Bis er erkennt das er seinen Vorstellungen/Gestaltungen gefolgt ist und nicht dem was er als Sinnesobjekt wahrgenommen hat, ein Seil. Er hat seine Sinnestore nicht bewacht und ist auf seine Gedankengebäude herein gefallen. Sehen beide eine Schlange wird es Zeit vorsichtig und hell wach zu sein.

  • Noreply
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    • 12. April 2016 um 19:27
    • #5
    Ellviral:

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…tart=60#p317192
    Da ist jemand der hat Angst vor einer Schlange die da eingerollt, in einer nicht gut einsehbaren Ecke liegt. "Ist da eine Schlange!!" "Ja Da ist eine Schlange!" "Sieh genau hin! Was siehst Du Da?" usw. bis derjenige erkennt das er, nur er, da eine Schlange gesehen hat. Bis er erkennt das er seinen Vorstellungen/Gestaltungen gefolgt ist und nicht dem was er als Sinnesobjekt wahrgenommen hat, ein Seil. Er hat seine Sinnestore nicht bewacht und ist auf seine Gedankengebäude herein gefallen. Sehen beide eine Schlange wird es Zeit vorsichtig und hell wach zu sein.


    http://49.media.tumblr.com/32085cde1c92ed…929uoo1_400.gif
    Glauben kann Berge versetzen oder Menschen versenken.

  • cinnamon
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    • 14. April 2016 um 14:23
    • #6
    Stero:
    cinnamon:

    Und irgendwie lebt jeder in seiner eigenen Illusion finde ich.


    Wenn du ein Problem mit Illusionen hast, ok. Aber die Masche, ein Problem, das man selbst hat, dadurch kompensieren zu wollen, dass man es allen anderen zuschreibt, ist untauglich für die Lösung des Problem, sondern dient nur der Ablenkung.

    Sprite:

    Ist also ganz normal sowas.


    Das ist die gleiche Masche.

    Keine Sorge Stero, das war nur meine Meinung mehr nicht und keine Masche.

  • accinca
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    • 14. April 2016 um 18:21
    • #7
    cinnamon:
    Stero:


    Wenn du ein Problem mit Illusionen hast, ok. Aber die Masche, ein Problem, das man selbst hat, dadurch kompensieren zu wollen, dass man es allen anderen zuschreibt, ist untauglich für die Lösung des Problem, sondern dient nur der Ablenkung.


    Das ist die gleiche Masche.

    Keine Sorge Stero, das war nur meine Meinung mehr nicht und keine Masche.

    Ich teile deine Ansicht. Und zwar in einem noch viel höherem Maße als allgemein geglaubt.
    Wer kein Problem mit sog. Illusionen hat, ist nur ein Ignorant. Manchmal ist es auch verehrend
    und von der Situation abhängig ob es verstanden wird. Manche glauben nur deswegen
    keine Illusionen zu haben, weil in Ihrem Umfeld viele die gleichen haben. (in der Politik sehr beliebt)
    In der Lehre des Buddha sind es alles Gedanken und Vorstellungen, Meinungen die aus Begehren bzw.
    Hassen resultieren. Danach sind alle Illusionen notwendig entsprechend dem Begehren entstanden
    und nur der völlig frei davon, der kein Begehren mehr hätte.

  • Spacy
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    • 15. April 2016 um 10:48
    • #8

    Die Hybris des Menschen begann mit der Erfindung der Illusion der Zeit.
    Vorher war alles "im Fluß" aka "gleichzeitig" aka "zeitlos" und ewiges, unverändertes Wiederkehren.
    Die. Idee des "Lernens zu Verlernen" schließt das Verlernen der Zeit als elementaren Bestandteil ein.

    Erst mit der Erfindung der Zeit kam die Schuld (Buddhis sagen dazu eher Karma) in die Welt.
    Dadurch wurde der Tod geboren als individuelles Element. Alles, was Menschen seither antreibt, ist das Streben nach Unendlichkeit/Unsterblichkeit, eben nach Überwindung des Todes.

    Die Angst vor dem Tod als Schlußpunkt - nicht genügend Zeit zu haben, das Unsichere zu klären etc.pp., den "Bankrott" des einen Daseins (Schuld als Lehnwort aus der Ökonomie als Urschuld zur Bedienung des Lebenserhalts), das ist die Triebfeder des "erwachten Bewußtseins". (bis auf wenige Völker, die noch in steinzeitlichen Verhältnissen irgendwo durch Regenwälder streifen und keinen Begriff haben von dem, wovor wir Angst haben).

    Aber selbst bei uns gibt es verschiedene Zeitvorstellungen (der, mit der Scholle verhaftete Bauer hat ein andere als der Städter. Und diese beiden werden sich immer verachten und nie verstehen. Die postmodernen Spielereien wie "urban gardening" haben mit der Scholle nichts gemein. Aber das will ich jetzt nicht weiter ausführen).

    Gruss

  • accinca
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    • 15. April 2016 um 16:16
    • #9
    Spacy:

    Die Hybris des Menschen begann mit der Erfindung der Illusion der Zeit.
    Vorher war alles "im Fluß" aka "gleichzeitig" aka "zeitlos" und ewiges, unverändertes Wiederkehren.
    Die. Idee des "Lernens zu Verlernen" schließt das Verlernen der Zeit als elementaren Bestandteil ein.


    Was man sich alles als "wahr" und "richtig" ausdenken kann scheint unendlich zu sein.

  • cinnamon
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    • 15. April 2016 um 22:43
    • #10
    Spacy:

    Die Hybris des Menschen begann mit der Erfindung der Illusion der Zeit.

    Der 25-Stunden-Tag kommt :D http://derstandard.at/3281058/Der-25-Stunden-Tag-kommt

    Aber wirklich wahr, jeder hat ein anderes Zeitgefühl. Finde die Zeit aber als Konvention zweckmäßig.

  • Spacy
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    • 15. April 2016 um 22:52
    • #11
    cinnamon:
    Spacy:

    Die Hybris des Menschen begann mit der Erfindung der Illusion der Zeit.

    Der 25-Stunden-Tag kommt :D http://derstandard.at/3281058/Der-25-Stunden-Tag-kommt

    Aber wirklich wahr, jeder hat ein anderes Zeitgefühl. Finde die Zeit aber als Konvention zweckmäßig.


    In der Steinzeit sollen bis zu 4 Stunden "Arbeit" ausgereicht haben, um zu überleben http://www.zeit.de/2012/13/Stimmts-Steinzeitarbeit
    Aber ich höre schon deine Relativierung....., Du fragst bestimmts, was ich mit "Arbeit" meine bzw. "Die sinddochdamals alle viel früher gestorben"..... :D:D:D

    Die große Illusion ist unser Dasein im System der Mohrrübe

  • cinnamon
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    • 15. April 2016 um 22:59
    • #12
    Spacy:
    cinnamon:

    Der 25-Stunden-Tag kommt :D http://derstandard.at/3281058/Der-25-Stunden-Tag-kommt

    Aber wirklich wahr, jeder hat ein anderes Zeitgefühl. Finde die Zeit aber als Konvention zweckmäßig.


    In der Steinzeit sollen bis zu 4 Stunden "Arbeit" ausgereicht haben, um zu überleben http://www.zeit.de/2012/13/Stimmts-Steinzeitarbeit
    Aber ich höre schon deine Relativierung....., Du fragst bestimmts, was ich mit "Arbeit" meine bzw. "Die sinddochdamals alle viel früher gestorben"..... :D:D:D

    Die große Illusion ist unser Dasein im System der Mohrrübe

    hihi Spacy, ich habe immer öfters keine Ahnung :D

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