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  1. Buddhaland Forum
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LEBEN ist Leiden.

  • Noreply
  • 20. Oktober 2015 um 13:14
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  • accinca
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    • 3. November 2015 um 16:21
    • #301
    fotost:

    Ich schau immer mal wieder hier vorbei...
    Wenn 'LEBEN ist Leiden.' richtig ist - ihr tragt dazu bei :lol::lol:


    Das Leben selbst trägt dazu bei weswegen es ja Leiden ist.

  • accinca
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    • 3. November 2015 um 16:30
    • #302
    Ellviral:

    Wie ich das erfahren habe ist es, das Gottesvirus, mit Sicherheit und ohne Ausnahme Dukkha erzeugend.


    Kann man auch überall immer wieder sehen.
    Im Grunde ist der Gotteswahn eines ewigen Gott oder Dämon,
    nämlich der größte Ich-bin-Mein-Wahn überhaupt. Und Dienen
    soll man diesem Ich-Wahn selbstverständlich auch noch.

  • Sunu
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    • 3. November 2015 um 16:54
    • #303
    mukti:
    hanujo:

    das im herzen ........ist einfach licht liebe Sehnsucht und nicht von dieser welt ........
    nicht nur die blossen begriffe oder worte davon ........sondern ganz tatsächlich ........
    weiter kann ichs im Moment auch nicht erfahrbar machen (für mich) .....................
    aber es drängt ganz natürlich immer tiefer ins Mysterium vor ..............................

    Licht und Liebe finde ich einen guten Ansatz anstatt Dunkelheit und Hass. Und die Sehnsucht verlangt nach einer Antwort was man tun kann, um sie zu entwickeln.


    Da kann ich nur zustimmen.

    Und hanujo...
    Mhh, was du sonst so schreibst erinnert mich an die Ideen von Meister Eckhart. Von wegen Funke und

    Zitat

    für mich hat es den anschein das dieses licht diese liebe und Sehnsucht - transzendent zum Bewusstsein steht aber darin stadtfindet

    ......Kennst du den? So manche Aussage von ihm könnte fast aus dem Zen stammen, aber er war christlicher Mönch.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Meister_Eckhart

    Zitate von Meister Eckhart :

    Zitat

    Dem ruhigen Geist ist alles möglich

    richte dein Augenmerk auf dich selbst und wo du dich findest, da lass von dir ab, dass ist das Allerbeste.

    Liebe Gott wie er ist: Ein Nichtgott, ein Nichtgeist,eine Nichtperson, ein Nichtbild.

    Liebe beginnt dort, wo das Denken aufhört. Wir brauchen aber die Liebe nicht erbitten, sondern wir müssen uns nur bereit halten.

    Alle Liebe der Welt ist auf Eigenliebe gebaut.

  • Noreply
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    • 3. November 2015 um 18:00
    • #304
    accinca:
    Ellviral:

    Wie ich das erfahren habe ist es, das Gottesvirus, mit Sicherheit und ohne Ausnahme Dukkha erzeugend.


    Kann man auch überall immer wieder sehen.
    Im Grunde ist der Gotteswahn eines ewigen Gott oder Dämon,
    nämlich der größte Ich-bin-Mein-Wahn überhaupt. Und Dienen
    soll man diesem Ich-Wahn selbstverständlich auch noch.


    Der Gottesvirus ist das gewaltigste Machtmittel. Der mit dem Gott/der Priester/Die Wahrheit-Wissenden ist, hat die Macht Recht zu haben.
    Dhammapada 277 - 279 nach E. Saß
    "Sankhāras alle sind vergänglich."
    "Sankhāras alle leidvoll sind.
    "Die Dhammas all' sind nicht das SELBST."
    Wenn man mit Weisheit das durchschaut,
    dann wird verdrossen man am Leiden. (Dann nervt Leiden. Helmut)
    Das ist der Weg zur Reinigung.
    sabbe saṅkhārā aniccā, sabbe saṅkhārā dukkhā, sabbe dhammā anattā
    (kopiert aus der Signatur von Mirco.)

  • Jon
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    • 5. Mai 2016 um 20:29
    • #305

    Leben ist NICHT Leiden .....

    Suche nicht nach der Wahrheit; höre nur auf, an Meinungen festzuhalten.

    Meister Seng Ts'an

  • accinca
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    • 5. Mai 2016 um 21:52
    • #306
    Jon:

    Leben ist NICHT Leiden .....


    Glauben die Einfältigen alle.

  • Jon
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    • 5. Mai 2016 um 22:14
    • #307
    accinca:
    Jon:

    Leben ist NICHT Leiden .....


    Glauben die Einfältigen alle.

    Dann zähle ich dich mal dazu !
    Das Leben ist schön!! Oder, accinca, würdest du es missen wollen?
    Leben ist NICHT Leiden, denn DAS Leben ist einfach die Spanne zwischen Geburt und Tod, demzufolge ein Zustand, einfach ein Zustand.
    Selig die Armen im Geiste, denn Ihrer ist das Himmelsreich ... mal drüber nachdenken, was ?
    Denn die, die in Ihrem "Geist" nicht all diesen Unrat mit sich herumschleppen und zwar auch jenen der Art, zu sagen, dass Leben = Leid ist, (nur) weil es ein Herr Buddha so postuliert hat,
    haben die "Möglichkeit" in den "Himmel" zu kommen, sprich einen Zustand zu erreichen, der ferne ist von all diesen Machenschaften und Querelen, die unser Bewusstsein tagein .. tagaus mit
    uns veranstalten kann, weil wir es einfach dummerweise zulassen.
    Zu meinen, dass das Leben = Leiden ist, ist meines Erachtens einfach = Dummsinn und überheblich.
    Arm sein im Geist, bedeutet, frei zu sein von all dem Ballast, die die Nicht-Ichs sind und all diese Muster, die anerzogen wurden und die einfach unnütz sind.

    Beschäftige dich doch mal mit Psychologie und Neurologie, denn da kommst du den Dingen, die in Dir und mit Dir passieren wesentlich schneller und effizienter auf die Schliche.
    nur .. Obacht, denn da ist absolute Ehrlichkeit Dir selbst gegenüber immanent wichtig. Und klug ist der/die, der/die ehrlich sich selbst gegenüber ist..

    Suche nicht nach der Wahrheit; höre nur auf, an Meinungen festzuhalten.

    Meister Seng Ts'an

  • Yofi
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    • 5. Mai 2016 um 22:44
    • #308
    accinca:
    Ellviral:

    Wie ich das erfahren habe ist es, das Gottesvirus, mit Sicherheit und ohne Ausnahme Dukkha erzeugend.


    Kann man auch überall immer wieder sehen.
    Im Grunde ist der Gotteswahn eines ewigen Gott oder Dämon,
    nämlich der größte Ich-bin-Mein-Wahn überhaupt. Und Dienen
    soll man diesem Ich-Wahn selbstverständlich auch noch.

    Man sollte sich eventuell zunächst darauf einigen, was wir mit Gott bezeichnen wollen. Da gibt es sicher die dualistische Wahn-Vorstellung, die Ich-Steigerung. Aber Gott könnte genauso gut die Abwesenheit von Ich-Wahn bedeuten. Das kommt m. E. in einigen alten Texten zum Ausdruck - Gebete im Sinne von: Nicht-Meins. Dein Reich etc. Man könnte das auch so verstehen, dass das menschliche Reich (die Dualität) als dem Gott untergeordnet dargestellt wird, ebenso wie die leidbehaftete Welt im Buddhismus dem Zustand der Befeiung.

    Yofi

  • accinca
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    • 6. Mai 2016 um 00:14
    • #309
    Yofi:

    Man sollte sich eventuell zunächst darauf einigen, was wir mit Gott bezeichnen wollen.


    Nein, ich hatte schon vorgegeben was unter einem Schöpfergott nach gewöhnlichen Wortgebrauch zu verstehen ist.
    Wenn wir uns nun unter diesem Begriff was anderes ausdenken, stimmen meine Aussagen zwar nicht mehr,
    ändert aber an der Aussagen so wie sie gemeint war nichts und nur davon war die Rede. Deswegen
    kann man diese auch nicht durch Abänderung der Bedeutungen ändern.

  • accinca
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    • 6. Mai 2016 um 00:22
    • #310
    Jon:
    accinca:


    Glauben die Einfältigen alle.


    Dann zähle ich dich mal dazu !


    Na, dann muß du den Buddha mit seinen Aussagen über das Leiden auch dazu zählen.
    Das ist bei "Brunnenfrösche" allgemein so.

  • JazzOderNie
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    • 6. Mai 2016 um 01:54
    • #311

    Was ist ein Brunnenfrosch?

  • Sudhana
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    • 6. Mai 2016 um 07:23
    • #312
    JazzOderNie:

    Was ist ein Brunnenfrosch?


    http://www.zeno.org/Philosophie/M/…r+Brunnenfrosch

    OM MONEY PAYME HUNG

  • accinca
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    • 6. Mai 2016 um 07:33
    • #313

    Ja, im Internet kann man einige Versionen finden. Im Prinzip ist es ähnlich
    wie die Geschichte von den Blinden und dem Elefanten.

  • JazzOderNie
    Gast
    • 6. Mai 2016 um 10:24
    • #314

    Danke.

  • Noreply
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    • 6. Mai 2016 um 11:38
    • #315
    accinca:
    Ellviral:

    Wie ich das erfahren habe ist es, das Gottesvirus, mit Sicherheit und ohne Ausnahme Dukkha erzeugend.


    Kann man auch überall immer wieder sehen.
    Im Grunde ist der Gotteswahn eines ewigen Gott oder Dämon,
    nämlich der größte Ich-bin-Mein-Wahn überhaupt. Und Dienen
    soll man diesem Ich-Wahn selbstverständlich auch noch.

    Yofi:

    Man sollte sich eventuell zunächst darauf einigen, was wir mit Gott bezeichnen wollen. Da gibt es sicher die dualistische Wahn-Vorstellung, die Ich-Steigerung. Aber Gott könnte genauso gut die Abwesenheit von Ich-Wahn bedeuten. Das kommt m. E. in einigen alten Texten zum Ausdruck - Gebete im Sinne von: Nicht-Meins. Dein Reich etc. Man könnte das auch so verstehen, dass das menschliche Reich (die Dualität) als dem Gott untergeordnet dargestellt wird, ebenso wie die leidbehaftete Welt im Buddhismus dem Zustand der Befeiung.

    Yofi

    Der Gottesvirus isst genau das: Sich darauf einigen was Gott bezeichnen soll. Buddha sagt dazu, nicht wörtlich: Jede Gestaltung des Geistes mit dem Verstand/Nachdenken/Systembau sind Leid-erzeugend, seien es übergroße Freude oder übergroßer Kummer am Nachdenken/Systembau.
    Das ist der Gottesvirus, das Gott eine Funktion, Form, hat die mehr ist als das gesamte Leben zu ermöglichen. Darum wird Gott auch oft mit der Sonne gleichgesetzt und damit mit dem Licht, der Sonne. "Gott ist Licht" ist schon Religion, denn es kommt zur Abtrennung von Licht und Sonne. Doch selbst heute können wir weder die Sonne noch Gott erklären. Diese Beiden nicht fassen können und das erkennen, die Unmöglichkeit über den Schwarzschildradius hinaus zu gehen, macht die Gestaltungen des Verstandes was Gott/Sonne hinter dem Radius, das nicht Erkennbare sein könnte, zum Virus des Glaubens.

    Es gibt keinerlei Möglichkeit sich auf eine Bezeichnung für Gott oder Sonne zu einigen, in der Mitte ist ein Ort der nicht erkennbar oder nennbar ist da er nicht wissenschaftlich erfasst werden kann. Die Front zwischen Wissenschaft und Religion läuft genau da. Die Wissenschaft bis zum Schwarzschild Radius, die Religion aus dem Ort hinter dem Radius. Der Glaube ist nie wirklich fassbar, die Wissenschaft sagt:Ich weiß es nicht. Der Glaube sagt: Ich weiß es. Der Glaube sagt zur Wissenschaft: Du musst nur glauben, dann ist alles erkennbar. Buddha sagt: Sieh genau hin. Das ist nicht mein, das ich nicht mein Ich, das ist nicht mein Selbst/Persönlichkeit.
    Wenn Du eine Kugel in die Hand nimmst ist der Schwarzschildradius die als Sinnesobjekt erfassbare Oberfläche die eine Kugel erscheinen lässt. Alles was Du zu wissen glaubst, zu wissen was hinter der Oberfläche ist, ist Leid erzeugend. Selbst wenn die Kugel aus wirklich reinem Gold ist kannst Du nicht WISSEN das in ihrer Mitte Gold ist. Du musst es Glauben auch wenn du weist das sie aus reinem Gold ist, wenn die Kugel da ist weist Du es nicht mehr und wenn du es prüfst, mit einer Säge, ist die Kugel nicht mehr.
    Die Position des Glaubenden hat auch der Brunnenfrosch oder eben nicht weil er die Welt in der er lebt als den Ort erkennt an dem er lebt, mehr gibt es eben nicht. Entweder verzweifelt er an seinen Vorstellungen oder er lebt das was er lebt.
    "Ich war noch niemals in New York"

  • Yofi
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    • 6. Mai 2016 um 12:07
    • #316

    Schöpfungsmythen der alten Kulturen des amerikanischen Kontinents berichten über einen Gottesplan im endlosen Raum, der von Lebewesen durchgeführt wird. Das is eine heilige Aufgabe (Heiligkeit im Buddhismus) und vereint den Begriff Gott mit dem Begriff Schöpfung (oder auch Gesetz), was als Intention ebenso mit der buddhistischen Philosophie einhergeht. Und es wird ein Faktor genannt, der diese Verwirklichung verhindert. Als Menschen sich zu weit von ihrer Aufgabe entfernt haben, ging auch das Wissen um den Sinn der Schöpfungsmythen verloren. Es blieben nackte Begriffe übrig, die nun so viele belächeln.

    Gruß, Yofi

  • accinca
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    • 6. Mai 2016 um 12:10
    • #317
    Ellviral:

    Es gibt keinerlei Möglichkeit sich auf eine Bezeichnung für Gott oder Sonne zu einigen


    Doch, doch. Und haben die monotheistischen Richtungen auch schon alle. Auch wenn
    es immer wieder ein paar Leute gibt, die glauben sich was anderes einreden zu müssen.
    Ganz lustig wird es aber erst, wenn sie sowas mit allen Begriffen machen würden.

  • Yofi
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    • 6. Mai 2016 um 12:24
    • #318

    Im Rahmen der Konvention kann man sich über viele Begriffe einigen, der Unterschied zwischen Wahr und Unwahr besteht darin, ob diese Betrachtungen als relevant erkannt werden oder eben nicht.

  • Noreply
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    • 6. Mai 2016 um 12:26
    • #319
    accinca:
    Ellviral:

    Es gibt keinerlei Möglichkeit sich auf eine Bezeichnung für Gott oder Sonne zu einigen


    Doch, doch. Und haben die monotheistischen Richtungen auch schon alle. Auch wenn
    es immer wieder ein paar Leute gibt, die glauben sich was anderes einreden zu müssen.
    Ganz lustig wird es aber erst, wenn sie sowas mit allen Begriffen machen würden.

    Was die Begriffe für Gott angeht ist das doch schon da, das Lustige. Da ist es manchmal schon echt schwierig nicht satirisch zu lesen.

  • Noreply
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    • 6. Mai 2016 um 12:30
    • #320
    Yofi:

    Im Rahmen der Konvention kann man sich über viele Begriffe einigen, der Unterschied zwischen Wahr und Unwahr besteht darin, ob diese Betrachtungen als relevant erkannt werden oder eben nicht.

    Du hast nicht verstanden das es genau die Gestaltungen der Geistes sind über die man sich einigt. Die Erscheinung der Goldkugel ist nur und ausschließlich eine Konvention, doch die Oberfläche des Objektes ist das Objekt egal wie es benannt wird und die Oberfläche des erscheinenden Objektes ist durch keine Übereinkunft, durch Konventionen objektiver, sie wird mir jedem Begriff subjektiver. Wahr ist das was als Sinnesobjekt wahrgenommen wird, jedes Nachdenken darüber ist unwahr.

  • fotost
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    • 6. Mai 2016 um 15:38
    • #321
    Ellviral:

    ....
    Es gibt keinerlei Möglichkeit sich auf eine Bezeichnung für Gott oder Sonne zu einigen, in der Mitte ist ein Ort der nicht erkennbar oder nennbar ist da er nicht wissenschaftlich erfasst werden kann.

    Wie, was wo.. Wir können uns nicht auf eine Bezeichnung für Sonne einigen? Das Ding heißt Sonne! Sonne, der Zentralstern unseres kleinen Systems.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sonne

    Sonne

    Zitat

    ein durchschnittlich großer Stern im äußeren Drittel der Milchstraße. Sie ist ein Hauptreihenstern (Zwergstern) und bildet das Zentrum des Sonnensystems, das sie durch ihre Gravitation dominiert. Sie enthält 99,86 % der gesamten Masse des Sonnensystems und hat einen Durchmesser von 1,4 Millionen km, den 109-fachen der Erde.

    Gott.. das Ding heißt Gott. Sollen sich die, die über so etwas gerne brabbeln wollen sich einigen, was sie darunter verstehen...
    Deren Definition sollte in sich widerspruchsfrei, ohne Gegensatz zu den Ideen der Menschenrechte

    https://de.wikipedia.org/wiki/Menschenr…_Menschenrechte

    und bitte möglichst weit weg sein von Gewalt, Antisemitismus, Homophobie, Sklaverei, Xenophobie, Krieg etc. .

    Bittschön :roll:

  • Yofi
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    • 6. Mai 2016 um 18:48
    • #322

    Das Leben, das Dasein zwischen der Geburt und dem Tod, ist Leiden. Der Tod selbst und das Dasein zwischen dem Tod und der Geburt im Daseinskreislauf ist Leiden. Was auch immer man unter dukkha versteht. "Das Leben" kommt in den Übersetzungen der Lehre deshalb nicht vor, weil diese Bezeichnung hinsichtlich der Definition des Leidens im samsara unvollständig wäre.

    Ellviral:
    Yofi:

    Im Rahmen der Konvention kann man sich über viele Begriffe einigen, der Unterschied zwischen Wahr und Unwahr besteht darin, ob diese Betrachtungen als relevant erkannt werden oder eben nicht.

    Du hast nicht verstanden das es genau die Gestaltungen der Geistes sind über die man sich einigt.

    Ich hätte geanuso 'irrelevant' schreiben können, es käme auf das Gleiche hinaus. Konventionell ist eine Benennenung (erkannt als irrelevant) relevant, absolut ergibt sich die Frage nach der Relevanz nicht.

    Ellviral:

    Die Erscheinung der Goldkugel ist nur und ausschließlich eine Konvention, doch die Oberfläche des Objektes ist das Objekt egal wie es benannt wird und die Oberfläche des erscheinenden Objektes ist durch keine Übereinkunft, durch Konventionen objektiver, sie wird mir jedem Begriff subjektiver. Wahr ist das was als Sinnesobjekt wahrgenommen wird, jedes Nachdenken darüber ist unwahr.

    Zwischen der Innen- und Außensicht besteht kein Unterschied, weil es sich bei verblendeter Sicht bei allen Aspekten des Objekts und Subjekts immer um eine geistige Projektion handelt.

    Yofi

  • accinca
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    • 17. Mai 2016 um 08:08
    • #323
    Yofi:

    "Das Leben" kommt in den Übersetzungen der Lehre deshalb nicht vor, weil diese Bezeichnung hinsichtlich der Definition des Leidens im samsara unvollständig wäre.


    Man weiß jetzt allerdings nicht was du mit "Leben" wohl meinst.
    Da kann man ja versuchen zwischen Leben und Dasein einen Unterschied zu machen.
    In sofern wäre es sicher eindeutiger zu sagen: "Alles Dasein (bhavaṃ) ist mit Leiden verbunden".

  • Noreply
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    • 17. Mai 2016 um 11:11
    • #324
    accinca:
    Yofi:

    "Das Leben" kommt in den Übersetzungen der Lehre deshalb nicht vor, weil diese Bezeichnung hinsichtlich der Definition des Leidens im samsara unvollständig wäre.


    Man weiß jetzt allerdings nicht was du mit "Leben" wohl meinst.
    Da kann man ja versuchen zwischen Leben und Dasein einen Unterschied zu machen.
    In sofern wäre es sicher eindeutiger zu sagen: "Alles Dasein (bhavaṃ) ist mit Leiden verbunden".

    Das hab ich ja versucht herauszubekommen, ob Dasein mit Leiden behaftet ist. Leben und Dasein sind unterschiedliche Begriffe werden doch im Denken einfach vereinheitlicht. Ich bin davon ausgegangen das Leben so allgemein ist das es kein Nachdenken braucht, das funktioniert einfach bis es eben zerfällt.
    Wer Buddhas Suche nach Erlösung vom Leiden verfolgt wird feststellen das er immer das Leiden des Menschen zum erlöschen bringen will. Das ist auf Deutsch aber nicht möglich wenn Leben Leiden ist. Dann gibt es nur den Selbstmord als Erlösung.
    "Ich bin nicht Lebensmüde sonder des, meines, Lebens müde." Dasein wenn es nur als Da-Hier-Sein erkannt wird, also nicht das Dasein meiner Selbst mit Leben meiner Selbst verwechselt wird.
    Buddha sagt ja das das nicht mein Selbst ist, also ist es auch nicht mein Leben, aber wenn uns als deutsch sprechende der Begriff Leben so brutal genommen wird als absolutes Minus gezeigt wird muss sich niemand wundern wenn bei diesem Satz: Leben ist Leiden ein Vogel gezeigt wird. Sagt man aber : "Das Dasein ist Leiden." , kann ich auf "Das Leben ist kein Leiden!" sagen: Richtig, das lebt einfach nur dein Dasein ist Leiden. Dann gibt es auch einen Weg der Leid-Verlöschung. Der erste Eindruck dieses Erlöschen ist das Erste erkennen der Erscheinung das mein Ich gar nicht mein Ich ist oder das mein Körper gar nicht mein Körper ist oder das meine Person/Persönlichkeit gar nicht meine ist. Damit verbunden dann die Erkenntnis das die vier edlen Wahrheiten nicht nur Wahrheiten sind sondern Wirklichkeit und dann kommt da wieder dieser Satz: Leben ist Leiden. und alles fängt an wieder mein Ich aufzubauen weil dieser Satz keine Wahrheit ist.
    Wenn ich deinen Satz nehme: "Alles Dasein ist mit Leiden verbunden." baut sich bei mir sofort noch ein Wort ein weil da "Alles" steht fügt sich das Wort "wollen" ein, natürlich unter schieden von "absichtlich".
    Also heißt es dann: "Alles Dasein (bhavaṃ) wollen ist mit Leiden verbunden."

    "Das Dasein ist mit Leid verbunden." hab ich geprüft und das hilft das Dasein von Gewolltem vom Leben das ist, zu trennen. Das nicht das Allgemeine Leben Leiden ist sondern das Persönliche. Vielen habe ich geholfen weil ich ihnen klar machen konnte das es ganz allein ihr Leiden ist das sie betrifft und das sie immer irgendwann einverstanden waren mit dem Lauf der Dinge und das sie mitgespielt haben weil die Bedingungen des Schicksals, die Ausrede überhaupt, eben so sind. Wenn's ganz brutal läuft habe ich ihnen auch bewiesen das sie ihr Leiden selbst gewollt haben mit den von ihnen gelieferten Begründungen.
    Die vier Wahrheiten als Countdown verwendet sind der Weg jemandem und sich selber, von Leid zu befreien. Nur muss als Erstes: "Das Dasein ist mit Leid verbunden." sein. Leben ist Leiden als letzte Wahrheit im Prozess verwenden zerstört sofort alle Arbeit, eine Lüge zerstört alles obwohl sie wenn sie ganz fanatisch durch-gedacht wird wahr ist, doch dann gibt es auch keine Befreiung von Leid.

  • fotost
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    • 17. Mai 2016 um 12:02
    • #325
    Ellviral:


    ...
    "Das Dasein ist mit Leid verbunden." hab ich geprüft und das hilft das Dasein von Gewolltem vom Leben das ist, zu trennen. Das nicht das Allgemeine Leben Leiden ist sondern das Persönliche. Vielen habe ich geholfen weil ich ihnen klar machen konnte das es ganz allein ihr Leiden ist das sie betrifft und das sie immer irgendwann einverstanden waren mit dem Lauf der Dinge und das sie mitgespielt haben weil die Bedingungen des Schicksals, die Ausrede überhaupt, eben so sind. Wenn's ganz brutal läuft habe ich ihnen auch bewiesen das sie ihr Leiden selbst gewollt haben mit den von ihnen gelieferten Begründungen.
    Die vier Wahrheiten als Countdown verwendet sind der Weg jemandem und sich selber, von Leid zu befreien. Nur muss als Erstes: "Das Dasein ist mit Leid verbunden." sein. Leben ist Leiden als letzte Wahrheit im Prozess verwenden zerstört sofort alle Arbeit, eine Lüge zerstört alles obwohl sie wenn sie ganz fanatisch durch-gedacht wird wahr ist, doch dann gibt es auch keine Befreiung von Leid.

    Im buddhistischen Bekenntnis formuliert von der DBU heißt es

    Zitat


    Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll.
    Ursachen des Leidens sind Gier, Hass und Verblendung.
    Erlöschen die Ursachen, erlischt das Leiden.
    Zum Erlöschen des Leidens führt der Edle Achtfache Pfad.

    http://www.buddhismus-deutschland.de/buddhistisches-bekenntnis/

    Ich kann gut damit leben :lol:
    Die 4 edlen Wahrheiten sind nur als Einheit wirklich zu verstehen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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