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Atemzählen vs. Atembetrachtung

  • werner13
  • 14. September 2015 um 17:37
  • Zum letzten Beitrag
  • werner13
    Themenautor
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    Beiträge
    1
    Mitglied seit
    14. September 2015
    • 14. September 2015 um 17:37
    • #1

    Hi Leute,

    fühle mich eigentlich mit der Technik des Atemzählens recht wohl. Habe anfangs Ein- und Ausatmung gezählt. Zähle aber inzwischen nur noch die Ausatmung. Bin aber nun etwas beunruhigt durch die Behauptung durch das Atemzählen falle man lediglich in eine Art Trance, besser wäre es, dem Atem nur zu folgen. Muss aber sagen, dass mir das Atemverfolgen zu anstrengend vorkommt, bzw. nach einem arbeitsreichen Tag überhaupt nicht gelingen will. Durch das Atemzählen hingegen fühle ich mich hinterher wie "gebündelt" oder glattgebürstet. Würde gerne mal hören, was die Fachleute hier so zu dem Thema sagen.

    Danke und Gruß Werner

  • Jojo
    Punkte
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    25. November 2013
    • 14. September 2015 um 18:15
    • #2

    Wie verfolgst du denn deinen Atem?
    So? https://www.youtube.com/watch?v=M5MsGvIzHvU

    Das wäre mir auch zu anstrengend :)

    Nein, Scherz beiseite. Keine Ahnung. Ich habe beim Zählen noch nie eine Trance bemerkt. Du?

  • Buddhaghosa
    Gast
    • 14. September 2015 um 18:50
    • #3

    Ich würde mich durch irgendwelche Leute, die dich und deine Praxis ggf. gar nicht kennen, nicht kirre machen lassen. Wenn du gute Erfahrungen damit sammelst, mach' einfach mal weiter.

    Weiß nicht ob Zen dein Ding ist und ob Robert Aitken in der Ecke als Experte gilt, aber zu ihm und seiner Praxis des Atemzählens habe ich hier http://tsurezuregusa.de/hinfuehrung-zum-zazen/ mal etwas geschrieben.

    Gruß
    Florian

  • EinGedanke
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    5. August 2014
    • 15. September 2015 um 20:14
    • #4

    Hej, Werner.

    Zitat

    Bin aber nun etwas beunruhigt durch die Behauptung durch das Atemzählen falle man lediglich in eine Art Trance, besser wäre es, dem Atem nur zu folgen.

    Wer sagt denn sowas?

    Und "folgen" ist auch so ne Sache. Mann kann durchaus dem Atem folgen wie er hoch und runter geht, sofern es einem hilft die Aufmerksamkeit zu bündeln. Man kann jedoch auch "folgen" als ein müheloses bleiben und wissen an einem Punkt verstehen. Z.B. an dem Punkt im Bauchbereich oder dem Punkt an der Nasenspitze.

    Wenn dir das Zählen hilft dann ist das ne gute Sache, denn es wird dich immer daran erinnern ob du wirklich beim Atem bist oder nicht. Du könntest es als eine Art Plattform nutzen von der du aus immer loslegst. Wenn du dich jedoch damit z.B. in einer Meditation schon länger befindest (vielleicht 15 Minuten, 20, 30, usw.) und du merkst, dass du wirklich an diesem Punkt bist ohne abgelenkt zu sein. Dann könnte es durchaus möglich sein, dass du das Zählen an diesem Punkt als unnötig ansiehst, weil du eben wirklich nicht abgelenkt bist. In diesem Fall könnte es sein, dass dir das Zählen als "zuviel" vorkommt und du stattdessen feststellst, dass du mit der bloßen Wahrnehmung der Empfindungen an diesem Punkt an der Nasenspitze genauso gut klarkommst und eben dabei geistig so noch weniger Lärm produzierst.

    Da muss man selbst mit herumspielen und gucken was für einen aktuell besser geeignet ist. Wichtig ist, dass man nicht nur auf etwas ausgerichtet ist, sondern auch "reflexiv" bzw, intorspektiv ist. D. h. man ist sich vollbewusst was gerade geschieht und was man tut usw. Wenn man in Trance ist, ist man sich dessen nämlich nicht bewusst und schwelgt eher in einem Zwischenbereich zwischen wach sein und Schlaf.

  • keks
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    18. Januar 2014
    • 16. September 2015 um 06:41
    • #5

    Erst zaehlt man, dann betrachtet man den Atem, danach ist einem der Raum zwischen den Atemzuegen lieber weil da am wenigsten Kopfkirmes ist :) Soll jeder machen wie es passend ist und wie man sich am wohlsten fuehlt. Ich muesste momentan Handstand machen zum meditieren nach einem Schenkelhalsbruch da weder sitzen noch liegen mehr als 5 Minuten funktioniert.

    Bubu :clown::oops:

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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