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  1. Buddhaland Forum
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Was ist man als Laie im tibetischen Buddhismus wert?

  • Fragende
  • 15. September 2014 um 15:18
  • Zum letzten Beitrag
  • Noreply
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    • 17. September 2014 um 11:58
    • #26
    fotost:
    raterZ:

    ein mönch ist nicht automatisch weiter entwickelt. viele mönche praktizieren überhaupt nicht. ich würde sogar sagen: die meisten mönche praktizieren überhaupt nicht viel. das gilt für theravada, wie für vajrayana klöster. die degeneration des dharmas macht da keinen halt vor.
    ..........

    Ich habe dazu keinerlei eigene Erfahrung, aber es deckt sich mit einigen erste-Hand Berichten die ich gelesen habe. Woher kommt dieser relative Untergang?

    Es scheinen nicht die Alternativen des weltlichen Lebens zu sein, für die allermeisten Mönche besteht die Möglichkeit, einfach ihr Kloster zu verlassen.
    Es scheint auch nicht die Anziehung anderer Lehren zu sein. Es ist häufiger, daß in Asien buddhistische Laien zu anderen Religionen konvertieren als Mönche.
    Sind die Auswahl- bzw. Aufnahmekriterien zu lasch? Die haben sich grundlegend doch Jahrhunderten nicht geändert.

    Woher kommt dieser relative Untergang?

    Naiv betrachtet müsste doch in der viel reicheren Gesellschaft heute, die Voraussetzung, daß sich einige in der Gesellschaft für 'Sonderaufgaben' zurückziehen und trotzdem von der Gesellschaft mitgetragen werden besser sein denn je. Besonders, da viele Menschen, besonders hier im Westen, erkennen, daß materieller Fortschritt eben nicht alles ist.

    ---------------------------------------------------------------------

    Im Moment ist das eher ein Nebengedanke, etwas OT, bei größerem Interesse sollten wir vielleicht einen eigenen Thread daraus machen. Trotzdem passt es hier herein, weil die Frage nach dem Wert von Laien im tibetischen Buddhismus natürlich die Stellung von Mönchen berührt.

    Alles anzeigen


    Selber gelöscht!!
    Hab nicht gesehen das das "Tibetischer Buddhismus" steht.

    2 Mal editiert, zuletzt von Noreply (17. September 2014 um 12:32)

  • fotost
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    • 17. September 2014 um 12:27
    • #27
    nibbuti:

    ....

    Zitat

    Was aber, Herr, ist der Grund, was die Ursache, daß jetzt die Vorschriften mehr sind, weniger Bhikkhus aber im Stand der höchsten Erkenntnis sich befinden?"

    "Das ist so, Kassapa: wenn die Wesen zurückgehen und die gute Lehre verschwindet, werden die Vorschriften mehr und weniger Bhikkhus befinden sich im Stand der höchsten Erkenntnis.

    So lange aber, Kassapa, tritt ein Verschwinden der guten Lehre nicht ein, als nicht eine Fälschung der guten Lehre in der Welt aufkommt. Wann aber, Kassapa, eine Fälschung der guten Lehre in der Welt aufkommt, dann tritt ein Verschwinden der guten Lehre ein.

    Das ist gerade so, Kassapa, wie ein Verschwinden des Goldes so lange nicht eintritt, als nicht eine Fälschung des Goldes in der Welt aufkommt. Wann aber, Kassapa, eine Fälschung des Goldes in der Welt aufkommt, dann tritt ein Verschwinden des Goldes ein. [..]

    Nicht das Element Erde, Kassapa, macht die gute Lehre verschwinden; nicht das Element Wasser macht die gute Lehre verschwinden; nicht das Element Feuer macht die gute Lehre verschwinden; nicht das Element Luft macht die gute Lehre verschwinden.

    Hier selbst vielmehr (unter uns) kommen die törichten Leute auf, die die gute Lehre verschwinden machen.

    SN 16.13

    Alles anzeigen

    Wir erleb(t)en hier gerade eine kurze Blütezeit des Dhamma.

    Grüße

    Alles anzeigen

    Danke für die gute Textstelle. Ich kannte es, hatte es aber vergessen.
    Was können wir dem Text entnehmen? Weg mit Formalismen? Zurück zum Kern der Lehre?

    Ich versuche, historische Momente - und die Entwicklung der buddhistischen Lehre ist eines der wichtigsten historischen Momente überhaupt - auch unter Berücksichtigung der Bedingungen der Zeit zu verstehen. Buddha musste Elemente früherer Lehren, besonders der Früh-Hinduismus irgendwie in seine Lehre integrieren. Die absolute Kernlehre des Buddhismus ohne diese Elemente wäre für seine Zeit einfach zu revolutionär gewesen.

  • nibbuti
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    • 17. September 2014 um 14:01
    • #28
    fotost:

    ... besonders der Früh-Hinduismus ...

    Die absolute Kernlehre des Buddhismus ohne diese Elemente wäre für seine Zeit einfach zu revolutionär gewesen.


    Hallo fotost

    Mag sein.

    Die Kernlehre des Buddha war & ist für die meisten zu revolutionär (scheinbar noch heute, was zu solchen Annahmen verleitet).

    Aber es gibt keinerlei tatsächlich vorhandene Hinweise, die nicht verloren gegangen sind, dass die Kernlehre des Buddhismus (Anatta-Sunnata) auch schon früher gelehrt wurde, auch wenn alle Traditionen von vorherigen Buddhas ausgehen.

    Der Rest ist reine Spekulation.

    Liebe Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Buddhaghosa
    Gast
    • 17. September 2014 um 19:23
    • #29

    Hallo,

    weil ich es gerade überflogen haben.

    raterZ:

    ich würde sogar sagen: die meisten mönche praktizieren überhaupt nicht viel. das gilt für theravada, wie für vajrayana klöster. die degeneration des dharmas macht da keinen halt vor.

    mein Eindruck für den Theravada ist, insbesondere für Myanamar, dass dort die letzten 100 Jahre wieder mehr meditiert wird als viele Jahrhunderte zuvor. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich in Bezug auf die Praxis vieles verbessert.

    Gruß
    Florian

  • raterZ
    Gast
    • 17. September 2014 um 20:49
    • #30

    gut ich hab da keinen kompletten überblick. hab das nur aus thailand und eben indien vernommen :grinsen:
    ich denke die zen klöster in japan sind auch noch gut dabei.. vielleicht die diszipliniertesten dort 8)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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