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  1. Buddhaland Forum
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Wie entsteht das Ego ?

  • Matthias65
  • 6. März 2014 um 09:11
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  • Geronimo
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    • 13. März 2014 um 20:11
    • #251
    Zorița Câmpeanu:


    launisches ego :D
    _()_
    .

    Kommt auf die Situation an.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 13. März 2014 um 20:23
    • #252
    Geronimo:
    Zorița Câmpeanu:


    launisches ego :D
    _()_
    .

    Kommt auf die Situation an.


    Karussell

    _()_
    .

  • Aiko
    Gast
    • 13. März 2014 um 20:48
    • #253
    Geronimo:
    Aiko:

    Und? Er war ein kluger, weiser Mann - und was bist du?

    Früher fand' ich mich zumindest immer unheimlich klug, heute kann ich davon nicht mehr so viel finden.


    Der Rest reicht doch völlig, um sich klüger zu finden.


    Zitat
    Zitat

    Und da es ihm auch nicht um die Jhanas ging, sondern um das Loslassen der Zustände, weil sie vergänglich sind, hat er die Jhanas nur daraufhin bezogen erwähnt.

    Genau das habe ich doch geschrieben.

    Ach nee, wo denn bitte sehr?

  • Geronimo
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    • 13. März 2014 um 21:20
    • #254
    Aiko:

    Ach nee, wo denn bitte sehr?

    Geronimo:

    Die Versenkungszustände haben ja auch keinen weiteren Selbstzweck, außer das sie gewisse Markierungen darstellen an denen man, bei rechter innerer Praxis, irgendwann vorbeikommt. Da reicht es zu erwähnen: "So und so sieht das aus, und die nächste sieht dann so und so aus, und dann musst du auch das loslassen."

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Raphy
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    • 13. März 2014 um 21:25
    • #255
    Aiko:


    Ich sagte doch schon - wenn etwas allgemein bekannt ist, wie die Jhanas, zur Zeit Buddhas, da musste er das nicht noch ausführlich darlegen. Und da es ihm auch nicht um die Jhanas ging, sondern um das Loslassen der Zustände, weil sie vergänglich sind, hat er die Jhanas nur daraufhin bezogen erwähnt.

    Hallo :) ,

    Buddha hat die Vertiefungen in den Lehreden wohl auch erwähnt um ihren Wert für die Praxis zu zeigen, denke ich. Dass man vor ihnen keine Angst haben muss. Sie sind einfach super unterstützend und viele positive, hilfreiche Eigenschaften des Herz-Geistes werden durch sie hervorgebracht und unterstützt, finde ich. Freude, Stillung und Zufriedenheit sind einfach so wichtig. Schon im normalen weltlichen Leben, aber erst recht bei so einem Vorhaben wie endgültige, vollkommene Befreiung. Und wenn die Freude dann auch noch nichts mit Sinnesvergnügen und unheilsamen Geisteszuständen zu tun hat, super. :)

    Zitat


    ...

    31. „Ich überlegte: ,Ich erinnere mich an eine Begebenheit, als mein Vater, der Sakyer beschäftigt war, während ich im kühlen Schatten eines Rosenapfelbaums saß; ganz abgeschieden von Sinnesvergnügen, abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, trat ich in die erste Vertiefung ein, die von anfänglicher und anhaltender Hinwendung des Geistes begleitet ist, und verweilte darin, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Abgeschiedenheit entstanden sind. Könnte das der Pfad zur Erleuchtung sein?‘ Dann, auf diese Erinnerung folgend, kam das Bewußtsein: ,Das ist der Pfad zur Erleuchtung.‘“

    32. „Ich dachte: ,Warum habe ich Angst vor jener Glückseligkeit, die nichts mit Sinnesvergnügen und unheilsamen Geisteszuständen zu tun hat?‘ Ich dachte: ,Ich habe keine Angst vor jener Glückseligkeit, die nichts mit Sinnesvergnügen und unheilsamen Geisteszuständen zu tun hat.‘“

    ...

    Quelle: http://www.phathue.de/buddhismus/mittlere-sammlung/mn36/ - Majjhima Nikàya 36 - Die längere Lehrrede an Saccaka (Mahàsaccaka Sutta)

    Aber es stimmt schon. Man sollte an diesen Zuständen nicht haften. Weil sie bedingt entstanden und vergänglich sind. Was auch Fußnote 7 sagt. Und wer von sich meint er oder sie braucht keine Vertiefungen, auch super. Die Menschen sind ja verschieden, was eben gerade dran ist. Es gibt auch im heutigen Buddhismus beide Herangehensweisen. Mit Jhanapraxis und ohne, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

    Zitat


    ...

    34. „Als ich nun feste Nahrung gegessen und meine Stärke wiedererlangt hatte, da trat ich ganz abgeschieden von Sinnesvergnügen, abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, in die erste Vertiefung ein, die von anfänglicher und anhaltender Hinwendung des Geistes begleitet ist, und verweilte darin, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Abgeschiedenheit entstanden sind. Aber jenes angenehme Gefühl, das in mir erschien, drang nicht in meinen Geist ein und blieb nicht dort 7).“

    ...

    Quelle: http://www.phathue.de/buddhismus/mittlere-sammlung/mn36/ - Majjhima Nikàya 36 - Die längere Lehrrede an Saccaka (Mahàsaccaka Sutta)

    Aber nur meine Meinung. :)


    Liebe Grüße

  • Raphy
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    • 13. März 2014 um 21:58
    • #256

    P.S.: Zum haften an Jhana oder an was auch immer. Meiner Meinung nach ist etwas ablehnen genauso ein haften wie etwas begehren. Also nicht an den Jhanas oder Vertiefungen anzuhaften würde bedeuten, sie weder abzulehnen noch zu begehren.
    Und das kann man nicht machen dieses Loslassen oder Nichtanhaften. Es ist eher wie Surfen lernen. Irgendwann hat man den Dreh raus. Aber man wird dabei vielleicht auch ab und zu ins Wasser fallen. Was ja nicht schlimm ist.
    Und dieses "Nichtanhaften" ist vielleicht so schwer, weil ich den ganzen Tag ablehne oder begehre. Ich kann mir schwer vorstellen wie das gehen soll, "Nichtanzuhaften", ich kenne ja nur ablehnen und begehren. Alles was ich als "Ich" bezeichne ist begehren und ablehnen. Im Prinzip alles was ich als "mein Leben" bezeichne. Es ist also auch eine Art Hingabe des "Ich", das "Nichtanhaften". Aber das kann man nicht machen, nicht erzwingen.
    Jedenfalls in meiner Erfahrung ist das so.

    Liebe Grüße

  • Aiko
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    • 13. März 2014 um 23:29
    • #257
    Geronimo:
    Aiko:

    Ach nee, wo denn bitte sehr?

    Geronimo:

    Die Versenkungszustände haben ja auch keinen weiteren Selbstzweck, außer das sie gewisse Markierungen darstellen an denen man, bei rechter innerer Praxis, irgendwann vorbeikommt. Da reicht es zu erwähnen: "So und so sieht das aus, und die nächste sieht dann so und so aus, und dann musst du auch das loslassen."

    Danke.
    Die Versenkung ist allerdings Teil des Pfades - samma samadhi - und die damit eintretenden Zustände, sie müssen im übrigen so nicht eintreten und werden im Zen auch häufig mit makyo bezeichnet, können also auftreten. Wenn man das jetzt als rechte innere Praxis ansieht, so ist das eine Fehldeutung. Und daran lässt sich dann auch haften.

  • Aiko
    Gast
    • 14. März 2014 um 07:32
    • #258

    Noch ein Nachtrag dazu - ein sehr schöner Beitrag über Vertiefungszustände
    http://www.dhammatalks.net/German/Thaniss…_der_Nummer.htm

  • accinca
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    • 14. März 2014 um 11:32
    • #259
    Geronimo:

    Die Versenkungszustände haben ja auch keinen weiteren Selbstzweck, außer das sie gewisse Markierungen darstellen an denen man, bei rechter innerer Praxis, irgendwann vorbeikommt.


    Was hat auch schon einen Selbstzweck, der ganze achtfache
    Pfad, ja die ganze Lehre Lehre des Buddha hat keinen Selbstzweck.
    Auf einen "Selbstzweck" kommt es aber auch gar nicht an. Aber
    ein Zweck haben hat sie genau wie die Versenkungszustände.
    Ohne sie hat der Gotamo seine Befreiung gar nicht erreicht und
    wäre auch kein Buddha geworden. So gesehen bringen die Versenkungszustände
    alle heilsamen Dinge zur vollen Reife. Durch sie kann der Geist Erfahrungen
    machen die über alle bisherigen weltlichen Erfahrungen hinaus gehen und
    zu einer ganz anderen Weltsicht führen. Da fangen die Weisheitsdurchbrüche
    erst richtig an. Der Gotamo konnte ohne sie nicht nibbana erlangen. Und
    grenzenloses Vertrauen in die Erfahrungen eines anderen hatte er nicht gefunden.

  • Geronimo
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    • 15. März 2014 um 13:59
    • #260
    Aiko:


    Die Versenkung ist allerdings Teil des Pfades - samma samadhi - und die damit eintretenden Zustände, sie müssen im übrigen so nicht eintreten und werden im Zen auch häufig mit makyo bezeichnet, können also auftreten. Wenn man das jetzt als rechte innere Praxis ansieht, so ist das eine Fehldeutung. Und daran lässt sich dann auch haften.

    Da gebe ich dir Recht. Ich gehe für mich davon aus, das ich die Jhanas durchschreiten werde, aber das muss nicht so sein. Und ob es eine Bedingung für die vollkommene Befreiung ist, steht auch nicht fest.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Aiko
    Gast
    • 15. März 2014 um 14:30
    • #261
    Geronimo:
    Aiko:


    Die Versenkung ist allerdings Teil des Pfades - samma samadhi - und die damit eintretenden Zustände, sie müssen im übrigen so nicht eintreten und werden im Zen auch häufig mit makyo bezeichnet, können also auftreten. Wenn man das jetzt als rechte innere Praxis ansieht, so ist das eine Fehldeutung. Und daran lässt sich dann auch haften.

    Da gebe ich dir Recht. Ich gehe für mich davon aus, das ich die Jhanas durchschreiten werde, aber das muss nicht so sein. Und ob es eine Bedingung für die vollkommene Befreiung ist, steht auch nicht fest.

    Es sind Beschreibungen von Konzentrationszuständen, die auftreten, wenn man die Konzentration vertieft. Man kann das nicht durchschreiten - weil diese Tiefen keinen Grund haben - es ist also so, wie Dogen auch sagt - Praxis muss immer fort gesetzt werden und damit ist nicht nur samma samadhi gemeint, sondern der ganze Weg mit allen seinen Pfadgliedern.

  • Geronimo
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    • 15. März 2014 um 14:34
    • #262
    Aiko:


    Es sind Beschreibungen von Konzentrationszuständen, die auftreten, wenn man die Konzentration vertieft. Man kann das nicht durchschreiten - weil diese Tiefen keinen Grund haben - es ist also so, wie Dogen auch sagt - Praxis muss immer fort gesetzt werden und damit ist nicht nur samma samadhi gemeint, sondern der ganze Weg mit allen seinen Pfadgliedern.

    Mir war schon klar das "durchschreiten" es nicht ganz trifft, aber alle anderen Wörter wie "erreichen" oder "erleben" sind auch nicht viel besser.

    Wenn's kommt, dann kommt's :D

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Aiko
    Gast
    • 15. März 2014 um 14:38
    • #263
    Geronimo:
    Aiko:


    Es sind Beschreibungen von Konzentrationszuständen, die auftreten, wenn man die Konzentration vertieft. Man kann das nicht durchschreiten - weil diese Tiefen keinen Grund haben - es ist also so, wie Dogen auch sagt - Praxis muss immer fort gesetzt werden und damit ist nicht nur samma samadhi gemeint, sondern der ganze Weg mit allen seinen Pfadgliedern.

    Mir war schon klar das "durchschreiten" es nicht ganz trifft, aber alle anderen Wörter wie "erreichen" oder "erleben" sind auch nicht viel besser.


    Ist doch klar - nichts trifft. Kein Wort, kein Gedanke kann da treffen.

    Zitat


    Wenn's kommt, dann kommt's :D


    Lass' es fallen.

  • Geronimo
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    • 15. März 2014 um 14:42
    • #264
    Aiko:
    Zitat


    Wenn's kommt, dann kommt's :D


    Lass' es fallen.

    Ohne geht's ja nicht.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • gbg
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    • 15. März 2014 um 14:43
    • #265
    Geronimo:
    Aiko:


    Es sind Beschreibungen von Konzentrationszuständen, die auftreten, wenn man die Konzentration vertieft. Man kann das nicht durchschreiten - weil diese Tiefen keinen Grund haben - es ist also so, wie Dogen auch sagt - Praxis muss immer fort gesetzt werden und damit ist nicht nur samma samadhi gemeint, sondern der ganze Weg mit allen seinen Pfadgliedern.

    Mir war schon klar das "durchschreiten" es nicht ganz trifft, aber alle anderen Wörter wie "erreichen" oder "erleben" sind auch nicht viel besser.

    Wenn's kommt, dann kommt's :D

    Der Atem ist ja auch ein Durchschreiten von einatmen = leben zu ausatmen = sterben zu einatmen = leben zu ausatmen = sterben ...

    Seht ihr das auch so?

  • gbg
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    • 15. März 2014 um 14:47
    • #266

    Mit dem ersten Einatmen kam die Liebe zum Leben vom Tod ins Leben und mit dem ersten Ausatmen die Angst vor dem Tod vom Leben in den Tod.

    Und damit das Ego das aus dem Leben scheidet, das am Leben hängt. Und das Selbst das aus dem Tod kommt, das den Tod meiden möchte. Oder?

    P.S.: Wie der Tod im Ausatmen nicht rein ist, so auch das Leben nicht im Einatmen!

  • Aiko
    Gast
    • 15. März 2014 um 15:49
    • #267
    Geronimo:
    Aiko:


    Lass' es fallen.

    Ohne geht's ja nicht.

    Joshu antwortete - lass' das auch fallen. Ich möchte ihn nicht kopieren, aber es ist tatsächlich so - du haftest an einer Vorstellung von Befreiung, vollkommener Befreiung, die verhindert, das, was du eigentlich willst. Hast du denn sonst nichts zu tun?

  • gbg
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    • 15. März 2014 um 15:54
    • #268
    Aiko:


    Joshu antwortete - lass' das auch fallen. Ich möchte ihn nicht kopieren, aber es ist tatsächlich so - du haftest an einer Vorstellung von Befreiung, vollkommener Befreiung, die verhindert, das, was du eigentlich willst. Hast du denn sonst nichts zu tun?


    Der präfrontale Kortex sorgt dafür, dass man nicht in das Handy in der linken Hand, sondern in die Brezel in der rechten Hand beißt.

    Man kann also ruhig tun was zu tun ist, weil der präfrontale Kortex schon für das Richtige sorgt. Autopilot einschalten? Aber reicht uns diese Antwort als Buddhisten frage ich da?

  • Geronimo
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    • 15. März 2014 um 16:00
    • #269
    Aiko:


    Joshu antwortete - lass' das auch fallen. Ich möchte ihn nicht kopieren, aber es ist tatsächlich so - du haftest an einer Vorstellung von Befreiung, vollkommener Befreiung, die verhindert, das, was du eigentlich willst. Hast du denn sonst nichts zu tun?

    Ich mache mir da ehrlich gesagt keine Vorstellungen. Und es gibt auch nicht allzu viel das ich da will, außer Ruhe.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • gbg
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    • 15. März 2014 um 16:08
    • #270
    Geronimo:
    Aiko:


    Joshu antwortete - lass' das auch fallen. Ich möchte ihn nicht kopieren, aber es ist tatsächlich so - du haftest an einer Vorstellung von Befreiung, vollkommener Befreiung, die verhindert, das, was du eigentlich willst. Hast du denn sonst nichts zu tun?

    Ich mache mir da ehrlich gesagt keine Vorstellungen. Und es gibt auch nicht allzu viel das ich da will, außer Ruhe.

    Hallo Geronimo,

    Wenn Du die Ruhe vergleichst mit der Ruhe, die Du früher empfandest vergleichst Du sie nicht mit der Ruhe die Buddha empfand als er erleuchtet wurde.
    Der Status quo ist keine gute Position. Ohne die Analyse von Leerheit, Bedingtheit und Karma und ohne ein tiefes Verständnis von ihnen erlangen zu wollen wird man nie wirklich frei sein.
    accinca hat es auch schon einmal angesprochen. In meinen Worten "Ohne Sitzfleisch und Hirnschmalz kommt man nich sehr weit". Ruhe ist der Ertrag aus diesem Bemühen. Der Buddha selbst sagte ja an seinem Lebensende höchstselbst: "Ringet ohne Unterlass!".

  • Geronimo
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    • 15. März 2014 um 16:29
    • #271
    gbg:

    Hallo Geronimo,
    Wenn Du die Ruhe vergleichst mit der Ruhe, die Du früher empfandest vergleichst Du sie nicht mit der Ruhe die Buddha empfand als er erleuchtet wurde.
    Der Status quo ist keine gute Position. Ohne die Analyse von Leerheit, Bedingtheit und Karma und ohne ein tiefes Verständnis von ihnen erlangen zu wollen wird man nie wirklich frei sein.
    accinca hat es auch schon einmal angesprochen. In meinen Worten "Ohne Sitzfleisch und Hirnschmalz kommt man nich sehr weit". Ruhe ist der Ertrag aus diesem Bemühen. Der Buddha selbst sagte ja an seinem Lebensende höchstselbst: "Ringet ohne Unterlass!".

    Die Art von Ruhe die ich meine ist ohne (volle) Selbst-Überwindung und Selbst-Erkenntnis nicht möglich.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Aiko
    Gast
    • 15. März 2014 um 16:37
    • #272
    Geronimo:
    Aiko:


    Joshu antwortete - lass' das auch fallen. Ich möchte ihn nicht kopieren, aber es ist tatsächlich so - du haftest an einer Vorstellung von Befreiung, vollkommener Befreiung, die verhindert, das, was du eigentlich willst. Hast du denn sonst nichts zu tun?

    Ich mache mir da ehrlich gesagt keine Vorstellungen. Und es gibt auch nicht allzu viel das ich da will, außer Ruhe.

    Ruhe - das ist ziemlich viel. Das ist eine Vorstellung. Einfach das wollen und wünschen fallen lassen. Es gibt ja genug noch, was man will - ich will jetzt bügeln.

  • Noreply
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    • 16. März 2014 um 11:02
    • #273

    Von wegen Ego.
    Alle Bestandteile meines Sein existieren nur wenn ich sie ein-teilend-mit-teile.
    Ich habe das versucht zu finden was mein innerstes Wesen ist und habe gefunden: Hör auf mit dem Hirnfick.
    Ich bin es, ich bin nie nur ein Teil ich bin immer und ewig ein Ganzes, dessen Teile beschrieben werden können doch nie Teile sind.
    Der Baum geht nur im Bewusstsein des Denkers verloren wenn er sich mit Blatt, Zweig, Ast, Stamm, Holz, Kernholz, SuperKernholz, Absolutes Kernholz, Wurzel, beschäftigt. JA es kann sogar ein Wissenskrieg entstehen wenn es um die Bestimmung des Baumes geht.
    Was jetzt aber vollkommen bescheuert ist das der Baum nichtmal weiss das das Feuer das ihn verbrennt und vernichtet nur aus Denken entstanden ist das er nicht hat.
    Ich verbrenne/leide weil ich Gedanken die ein anderer hat nicht habe, aber ich wünsche mir doch diesen schönen Gedanken des anderen der ihn doch SO frei gemacht hat.
    Diese rechte Versenkung möchte ich auch haben die der da so wunder-voll beschreibt. Nach verzweifelter Übung und unlösbarem Verlangen und unbefriedigender Gier kommt der Bruch: Halloooo das ist ein Literat der hat das so blumig beschreiben können was ich schon lange kann, ich bin auf Poesie hereingefallen.
    Es gibt nicht besseres als Gedichte, Beschreibungen und Poesie, wenn ich sie umsetzen will komme ich bald(nach einem Tag, sieben Tagen, sieben Jahren, sieben Jahrzehnten, dahinter das die erste Rede das Buddha einfach klar und unumstößlich das war was Buddha sein ganzes Leben lange gelebt und gelehrt hat. Alle Schreiberei im Gesamten Buddhismus versucht diese erste Rede zu interpretieren.
    Ich WILL DIE nicht verstehen!!!! NEIN! ICH WILL DIE NICHT VERSTEHEN!!!!
    Ich will nicht weil ich dann alle mein Vorstellungen verlieren würde, andrerseits bin ich wenn ich sie verstehe auf dem Marktplatz und kann in und außerhalb meiner Bude so viele Vorstellung habe wie ich möchte, mir einfallen. Manches kann ich erfüllen manches wird mich leiden machen, doch ich kann jeder Vorstellung ihre Macht nehmen wenn sie mir auf die NERVEN geht(krank macht).
    Das ist das was ich gelernt aber nicht gewusst habe: Ich bestimme den Grad den meine Vorstellungen mich bestimmen. Ob das Buddha auch ging?
    liebe Grüße
    Helmut

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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