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Mahamudra oder Dzogche was mach ich blos? :)

  • tobias
  • 21. Mai 2013 um 17:00
  • Zum letzten Beitrag
  • tobias
    Gast
    • 21. Mai 2013 um 17:00
    • #1

    Dieser Thread bezieht sich auf die Diskussion der letzten Tage bezüglich Mahamudra und Dzogchen.
    Ich habe gemerkt, dass sich einige Leute die Frage stellen welches "System" nun das richtige für sie sei.

    Dieser Thread spiegelt meine persönliche Meinung zur Diskussion der letzten Tage

    Wie ihr in meinem Profil sehen könnt praktiziere ich Dzogchen. Ich habe aber auch eine Unterweisung eines Mahamudra-Lamas bekommen.

    Für mich ist die Entscheidung klar. Aber nicht weil ich sagen Dzogchen ist generell besser als Mahamudra
    Sondern weil ich Inspiration in einigen Dzogchen Texten gefunden habe wie ich sie sonst nirgenwo fand.
    Nun ist es so dass mich auch ein Gebet vom 3. Karmapa wirklich inspiriert hat. Deshalb wechsele ich aber nicht vom Dzogchen zum Mahamudra.
    Diese Vorstellung wäre abwegig.

    Ich würde auch schon sagen dass es unterschiede zwischen den Systemen gibt.

    Für mich fühlt sich Dzogchen schon sehr direkt an und irgendwie subtiler. Während Mahamudra aufgrund der stärkeren Betonung auf Tantra eher strukturierter ist-
    Aber wahr das jetzt eine qualifizierende Wertung? ich denke nicht. So war sie zumindest nicht gemeint. Wichtig ist dass jeder den Weg geht auf dem er/sie zurechtkommt. Und warum sollte man einen vermeintlich besseren Weg gehen blos weil jemand sagt dieser Weg sei besser? Warum sollte man irgendwem so direkt glauben?

    Was können nun Kriterien für die Entscheidung des Pfades sein?

    1. und das ist für mich das Wichtigste INSPIRATION. Wenn mich ein Meister nicht inspiriert dann würde ich auch nicht die nötige Energie hervorbringen zu praktizieren.
    So kann man auch sein wie sich ein Pfad auf einen Praktizierenden auswirkt,
    2. Prüfen ist der Weg für mich schlüssig nachvollziehbar?

    das wäre es auch für mich.

    Liebe Grüße
    Tobias

  • Kalden Yungdrung
    Gast
    • 22. Mai 2013 um 08:54
    • #2
    tobias:

    Dieser Thread bezieht sich auf die Diskussion der letzten Tage bezüglich Mahamudra und Dzogchen.
    Ich habe gemerkt, dass sich einige Leute die Frage stellen welches "System" nun das richtige für sie sei.

    Dieser Thread spiegelt meine persönliche Meinung zur Diskussion der letzten Tage

    Wie ihr in meinem Profil sehen könnt praktiziere ich Dzogchen. Ich habe aber auch eine Unterweisung eines Mahamudra-Lamas bekommen.

    Für mich ist die Entscheidung klar. Aber nicht weil ich sagen Dzogchen ist generell besser als Mahamudra
    Das geht auch leider nicht weil jedereiner hat das Recht etwas besser zu finden dafür ist dies eine persönlicher Einsicht. Sowie ich finde Dzogchen besser wie etwas anderes wie z.b. Tantra etc. Ich finde z.b. braunes Brot besser wie weiss Brot und anderen wiederum gar nicht etc. Man darf sicher wohl etwas behaupten und wenn das nicht mehr geht höhren die freie Meinungs aüsserungen auf.

    Sondern weil ich Inspiration in einigen Dzogchen Texten gefunden habe wie ich sie sonst nirgenwo fand.
    Was hat du denn in Dzogchen Texten gefunden die sonnst nirgendwo zu finden sind? Und im Vergleich zu was denn eigentlich?


    Nun ist es so dass mich auch ein Gebet vom 3. Karmapa wirklich inspiriert hat. Deshalb wechsele ich aber nicht vom Dzogchen zum Mahamudra.
    Diese Vorstellung wäre abwegig.
    Ja da sind sicher gute Sachen in Mahamudra no doubt about it aber es gibt auch noch andere Sachen die man als anfühlend sehen kann auf Mahamudra. Und eine von diese Anfühlungen wären Thodgal was es bestimmt nicht in Mahamudra gibt. Bis da stimmt alles im Mahamudra aber the missing link hier ist eben Thodgal und da fängt eben Dzogchen an. Ist darum Mahumudra zwecklos? Bestimmt nicht aber es geht weiter eben mit Dzogchen aber das muss jedereiner selber erfahren, sonnst ist es nichts wert, solch einer Behauptung. Also manchen preferieren wirklich Dzogchen über Mahamudra und ich gehöhre zu dieser Gruppe genannt Dzogchenpas. Dirscriminieren wir ? Nein weil wir sehen in Mamahudra eine sehr zweckvolle Methode.


    Ich würde auch schon sagen dass es unterschiede zwischen den Systemen gibt.
    Ja das ist sicher so, es sind auch 2 verschieden namen und nicht um sonnst.

    Für mich fühlt sich Dzogchen schon sehr direkt an und irgendwie subtiler. Während Mahamudra aufgrund der stärkeren Betonung auf Tantra eher strukturierter ist-
    Dzogchen ist für Dzogchenpas das aller höchste was es gibt und wir lassen anderen die Freiheit das gleiche von ihrer Tradition zu behaupten. Wir zwingen keinen etas auf zu akzeptieren weil wenn etwas nicht erfahren wird dann ist es halb NICHT so.

    Aber wahr das jetzt eine qualifizierende Wertung? ich denke nicht. So war sie zumindest nicht gemeint. Wichtig ist dass jeder den Weg geht auf dem er/sie zurechtkommt. Und warum sollte man einen vermeintlich besseren Weg gehen blos weil jemand sagt dieser Weg sei besser? Warum sollte man irgendwem so direkt glauben?
    Glauben tun wir in der Kirche, überzeugt ist man wenn es wird erfahren und das ist wiederum abhängig von Karma and the level of understanding.

    Was können nun Kriterien für die Entscheidung des Pfades sein?
    Karma and the level of understanding und etwas dementsprechend erfahren können.


    1. und das ist für mich das Wichtigste INSPIRATION. Wenn mich ein Meister nicht inspiriert dann würde ich auch nicht die nötige Energie hervorbringen zu praktizieren.
    Ich schaue nie wie der Master aussieht, welche Tradition er angehöhrt, Frau oder Mann, etc. Was für mich wichtig ist das ich seine Wörter deuten kann und er dies so bringt das ich sie deuten kann.

    So kann man auch sein wie sich ein Pfad auf einen Praktizierenden auswirkt,
    2. Prüfen ist der Weg für mich schlüssig nachvollziehbar?
    ja oder nein das ist abhängig von karma und intelligenz

    Best wishes
    KY


    das wäre es auch für mich.

    Liebe Grüße
    Tobias

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  • Kalden Yungdrung
    Gast
    • 22. Mai 2013 um 08:54
    • #3
    tobias:

    Dieser Thread bezieht sich auf die Diskussion der letzten Tage bezüglich Mahamudra und Dzogchen.
    Ich habe gemerkt, dass sich einige Leute die Frage stellen welches "System" nun das richtige für sie sei.

    Dieser Thread spiegelt meine persönliche Meinung zur Diskussion der letzten Tage

    Wie ihr in meinem Profil sehen könnt praktiziere ich Dzogchen. Ich habe aber auch eine Unterweisung eines Mahamudra-Lamas bekommen.

    Für mich ist die Entscheidung klar. Aber nicht weil ich sagen Dzogchen ist generell besser als Mahamudra
    Das geht auch leider nicht weil jedereiner hat das Recht etwas besser zu finden dafür ist dies eine persönlicher Einsicht. Sowie ich finde Dzogchen besser wie etwas anderes wie z.b. Tantra etc. Ich finde z.b. braunes Brot besser wie weiss Brot und anderen wiederum gar nicht etc. Man darf sicher wohl etwas behaupten und wenn das nicht mehr geht höhren die freie Meinungs aüsserungen auf.

    Sondern weil ich Inspiration in einigen Dzogchen Texten gefunden habe wie ich sie sonst nirgenwo fand.
    Was hat du denn in Dzogchen Texten gefunden die sonnst nirgendwo zu finden sind? Und im Vergleich zu was denn eigentlich?


    Nun ist es so dass mich auch ein Gebet vom 3. Karmapa wirklich inspiriert hat. Deshalb wechsele ich aber nicht vom Dzogchen zum Mahamudra.
    Diese Vorstellung wäre abwegig.
    Ja da sind sicher gute Sachen in Mahamudra no doubt about it aber es gibt auch noch andere Sachen die man als anfühlend sehen kann auf Mahamudra. Und eine von diese Anfühlungen wären Thodgal was es bestimmt nicht in Mahamudra gibt. Bis da stimmt alles im Mahamudra aber the missing link hier ist eben Thodgal und da fängt eben Dzogchen an. Ist darum Mahumudra zwecklos? Bestimmt nicht aber es geht weiter eben mit Dzogchen aber das muss jedereiner selber erfahren, sonnst ist es nichts wert, solch einer Behauptung. Also manchen preferieren wirklich Dzogchen über Mahamudra und ich gehöhre zu dieser Gruppe genannt Dzogchenpas. Dirscriminieren wir ? Nein weil wir sehen in Mamahudra eine sehr zweckvolle Methode.


    Ich würde auch schon sagen dass es unterschiede zwischen den Systemen gibt.
    Ja das ist sicher so, es sind auch 2 verschieden namen und nicht um sonnst.

    Für mich fühlt sich Dzogchen schon sehr direkt an und irgendwie subtiler. Während Mahamudra aufgrund der stärkeren Betonung auf Tantra eher strukturierter ist-
    Dzogchen ist für Dzogchenpas das aller höchste was es gibt und wir lassen anderen die Freiheit das gleiche von ihrer Tradition zu behaupten. Wir zwingen keinen etas auf zu akzeptieren weil wenn etwas nicht erfahren wird dann ist es halb NICHT so.

    Aber wahr das jetzt eine qualifizierende Wertung? ich denke nicht. So war sie zumindest nicht gemeint. Wichtig ist dass jeder den Weg geht auf dem er/sie zurechtkommt. Und warum sollte man einen vermeintlich besseren Weg gehen blos weil jemand sagt dieser Weg sei besser? Warum sollte man irgendwem so direkt glauben?
    Glauben tun wir in der Kirche, überzeugt ist man wenn es wird erfahren und das ist wiederum abhängig von Karma and the level of understanding.

    Was können nun Kriterien für die Entscheidung des Pfades sein?
    Karma and the level of understanding und etwas dementsprechend erfahren können.


    1. und das ist für mich das Wichtigste INSPIRATION. Wenn mich ein Meister nicht inspiriert dann würde ich auch nicht die nötige Energie hervorbringen zu praktizieren.
    Ich schaue nie wie der Master aussieht, welche Tradition er angehöhrt, Frau oder Mann, etc. Was für mich wichtig ist das ich seine Wörter deuten kann und er dies so bringt das ich sie deuten kann.

    So kann man auch sein wie sich ein Pfad auf einen Praktizierenden auswirkt,
    2. Prüfen ist der Weg für mich schlüssig nachvollziehbar?
    ja oder nein das ist abhängig von karma und intelligenz

    Best wishes
    KY


    das wäre es auch für mich.

    Liebe Grüße
    Tobias

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  • Ana
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    7. Mai 2013
    • 22. Mai 2013 um 10:53
    • #4

    Aloha :)

    ich finde eure Dialoge persönlich sehr wertvoll, weil sie nicht nur zum nachdenken sondern - und das finde ich persönlich als sehr wichtig - auch zum nachspüren anregen. Dafür danke ich euch!

    Bislang habe ich noch kein System wirklich gewählt. Habe mir unabhängig von Buddhismus insgesamt schon viele spirituelle Ansätze angeschaut und auch etliche ausprobiert. Was das Buddhistische anbetrifft, bin ich noch im Stadium des näheren anschauens. Im Moment weiß ich nur, dass Theravada nix für mich selbst ist, auch wenn dort ebenso eine ganze Menge wertvolles drin steckt.

    Meine letztendlichen Entscheidungen, einem Pfad intensiv und ganz zu folgen wird sicherlich wie immer intuitiv aus meinem Herzen erfolgen. Damit hab ich die beste Erfahrungen bislang. Wenn mein Herz mich wohin magnetisch hinzieht, dann weiss ich auch dass ich diesem entsprechenden Pfad mit jeder Faser - solange wie stimmig - auch gehe. Mein Herz ist dafür der Resonanzkörper, wenn der klingt und singt is alles klar ;-). Worte können mich von einem Meister natürlich auch begeistern, aber Worte sind super schnelllebig, sprunghaft und die Worte, die mich heute begeistern, könnten morgen in mir einen Missklang erzeugen. Das wäre für mich eher dann weniger als Kriterium geeignet.

    Natürlich muss ein Pfad, um ihm zu folgen auch möglich sein für einen zu gehen, sonst ists irgendwann zu mühselig und frustrierend. Und hier wiederum ist mir dann ein gewisser Grad an Einfachheit wichtig. Kann ein Pfad und ein Lehrer auch komplexe Wirkungszusammenhänge in gewisser Weise so vereinfachen, dass es mich motiviert, die Herausforderung anzunehmen, ist dieser für mich schon mal geeigneter, als wenn er oder sie für mich hoch oben auf tausend unerreichbaren Wolken sitzt und es nicht versteht zu Interessierten Brücken zu bauen.

    Also müssen für mich gewissermaßen eine Resonanz und eine gewisse Einfachheit spürbar sein, um jemandem oder etwas überhaupt zu folgen. ;)

    Herzlichst,
    Ana

    OM MANI PADME HUNG

  • Kalden Yungdrung
    Gast
    • 22. Mai 2013 um 11:42
    • #5
    Ana:

    Aloha :)

    ich finde eure Dialoge persönlich sehr wertvoll, weil sie nicht nur zum nachdenken sondern - und das finde ich persönlich als sehr wichtig - auch zum nachspüren anregen. Dafür danke ich euch!

    You are welcome!


    Bislang habe ich noch kein System wirklich gewählt. Habe mir unabhängig von Buddhismus insgesamt schon viele spirituelle Ansätze angeschaut und auch etliche ausprobiert. Was das Buddhistische anbetrifft, bin ich noch im Stadium des näheren anschauens. Im Moment weiß ich nur, dass Theravada nix für mich selbst ist, auch wenn dort ebenso eine ganze Menge wertvolles drin steckt.

    Du hast die Wahl im Buddhismus, zwischen Sutra (Tantra_Mahamudra) und Dzogchen.Es ist was du begreifen und erkennen kannst was die Wahl ist hier, based on Karma and the level of understanding


    Meine letztendlichen Entscheidungen, einem Pfad intensiv und ganz zu folgen wird sicherlich wie immer intuitiv aus meinem Herzen erfolgen. Damit hab ich die beste Erfahrungen bislang. Wenn mein Herz mich wohin magnetisch hinzieht, dann weiss ich auch dass ich diesem entsprechenden Pfad mit jeder Faser - solange wie stimmig - auch gehe. Mein Herz ist dafür der Resonanzkörper, wenn der klingt und singt is alles klar ;-). Worte können mich von einem Meister natürlich auch begeistern, aber Worte sind super schnelllebig, sprunghaft und die Worte, die mich heute begeistern, könnten morgen in mir einen Missklang erzeugen. Das wäre für mich eher dann weniger als Kriterium geeignet.


    Ja das Gefühl spühre ich hier. Das kann aber sehr tauschend sein wenn da keine Dosis Wisdom dazu kommt. Denn Wisdom ist etwas was begreift ohne zu lernen. Lernen ist aber drin mit Inteligenz also kann man hier nicht von Wisdom im Anfang sprechen.

    Zuerst sollten die viele Wörter gelernt werden dann begreift man etwas , dann kommt insight und dann Wisdom weil man dann z.b. eine Sache versteht wo mit man alles deutlich sieht. Und im Tibetischer Buddhismus ist dieser alles könner das verstehen UND erfahren können von Emptiness / Shunyata / Tong pa nyid. This is the core of all Buddhist teachings. Aber sie wird überall im Buddhismus anders erklärt unf erlebt und das ist das schwierige an das Verstehen von Emptiness


    Natürlich muss ein Pfad, um ihm zu folgen auch möglich sein für einen zu gehen, sonst ists irgendwann zu mühselig und frustrierend.

    Das könnte zu mühselig und frustrierend werden /sein, wenn du Emptiness falsch tuhst begreifen oder das es nicht deutlich wird erklärt, gesehen dein Level of Understanding. Also wenn du nicht so Theravada magst dann solltest du der Emptiness von denen nicht folgen weil das für dich nicht zählt. Aber es ist wichtig auch die Ansichten des Theravadas zu studieren weil es dazu gehöhrt. Man sollte exact wissen wieso man Theravada ablehnt und das heisst viel studieren, oder nicht. Aber dann hat man nur ein Gefuhl von allem, aber kein wissen :D


    Und hier wiederum ist mir dann ein gewisser Grad an Einfachheit wichtig. Kann ein Pfad und ein Lehrer auch komplexe Wirkungszusammenhänge in gewisser Weise so vereinfachen, dass es mich motiviert, die Herausforderung anzunehmen, ist dieser für mich schon mal geeigneter, als wenn er oder sie für mich hoch oben auf tausend unerreichbaren Wolken sitzt und es nicht versteht zu Interessierten Brücken zu bauen.

    Denke mir das die Einfachkeit liegt in das Verstehen können von teachings und das sollte anfangen mit the base von einem Gebäude der Keller, dann der erste Stock etc. bis dem Dach. Jetzt liegt es an dir wieviel Stockwerke du brauchst in deinem Haus. Es gibt Häuser mit nur one floor etc. wo man sofort auf das Dach kommt. Aber es gibt auch Häuser mit 3 oder 4 Stockwerke und da ist das Dach schwieriger erreichbar also nicht sofort. Short cut, oder gradual approach? So ist Buddha Dharma. :D

    So ist es im Buddhismus auch und special in Tibetan Buddhism. Do you need a short cut ? Das ist Möglich und Mahamudra und Dzogchen kommt dann in Frage weil sie sehr schnell das bringen was man braucht namely Emanzipation vom Mind.


    Also müssen für mich gewissermaßen eine Resonanz und eine gewisse Einfachheit spürbar sein, um jemandem oder etwas überhaupt zu folgen. ;)

    Ain't no easy to be simple im Buddha Dharma. Es ist alles einfach nur der Mind of karma macht es einem schwierig :D

    Best wishes for your searching trip and do not get entangles or confused in the 84.000 ways of explanations / methods, regarding the Mind in Buddhism

    KY


    Herzlichst,
    Ana

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  • Ana
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    • 24. Mai 2013 um 14:24
    • #6

    Aloha Kalden,

    danke für den Post - da stecken noch ein paar Fremdworte für mich drin, da ich die einzelnen Vokabeln des Buddhismus noch nicht so drauf habe ;-).

    Dem Leerheitsbegriff (Emptiness) bin ich nun schon ein paarmal begegnet, was aber ist shunyata? Und der andere Begriff, den du auch benutzt hast? Gibts dafür auch einen englischen oder deutschen Begriff? Wär schön, wenn du mir das noch kurz erläutern könntest. Danke! :)

    Klar, du hast recht, dass man wissen muss, was man wählt oder auch nicht wählt. Und das hat ja auch Buddha immer gesagt: was andere sagen sind erstmal nur Worte und es ist wichtig, sich selbst damit dann zu befassen, um zu schauen, ob das für einen stimmt oder nicht. Und das wiederum geht nur, wenn man einen Pfad auch geht und nicht nur drüber diskutiert. Was Theravada betrifft, bin ich diesen Pfad ein kleines Stückchen gegangen und hab mich eine ganze Weile auch damit auseinandergesetzt. Was mich sehr gestört hat, war dass mir im Theravada sehr viele Ge- und auch Verbote begegnet sind. Da steckte für mich sehr viel Selbstkastaiung drin. Und wenn ich Dinge, die nunmal in meinem Alltag schon allein berufsbedingt vorkommen immer nur am herausnehmen bin, dann habe ich am Ende nur noch einen kleinen Miniausschnitt aus meinem Leben, kann dann auch bestens vielleicht mich aufs Bardo vorbereiten, kriege aber Schwierigkeiten, meine Erkenntnisse auch im stressigen Alltag umzusetzen, wenn alle weggenommenen Dinge wieder dazukommen. Im Tempel sind viele Dinge gut zu erkennen und dann auch anzuwenden/ zu praktizieren. Aber im Alltag ists dann schon wieder schwierig. Und mir persönlich ist eher ein ganzheitlicher Ansatz wichtig. Klar brauchts Diszplin bei jedem buddhistischen Lehrpfad - aber zig Verbote, zig Dinge, die plötzlich nicht mehr gemacht werden dürfen? Das ging mir beim Theravada einfach zu weit - zuviele Einschränkungen, die vielleicht keine sind, die ich aber so wahrgenommen habe und mein Inneres sträubte sich dann einfach zu sehr. Auch dann wenn ich wenig emotional drauf war, merkte ich tief in mir, dass meine Vorstellungen von der Welt, vom Leben etc. nicht wirklich mit dem Lehrpfad des Theravada übereinstimmt.
    Ich hab nichts gegen Regeln, aber sie müssen auch im Alltag anwendbar sein, denn ich lebe nicht in einem Kloster und auch nicht im Himalaya, bin keine Nonne und möchte die Einsichten, die ich durch den buddhistischen Pfad gewinne auch in mein Leben/Alltag integrieren können. Und im Theravada hab ich genau das als sehr schwierig erlebt. Das fing schon bei der Meditation an.

    Herzlichst,
    Ana

    OM MANI PADME HUNG

  • Turmalin 1
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    • 24. Mai 2013 um 14:33
    • #7

    Shunyata ist das Sanskritwort.
    Tibetisch: Tonkpa- nyi.
    Deutsche Übersetzung bisher: Leerheit.
    Neueste,meiner Meinung nach beste Übersetzung: Unnennbares Potential. Tonkpa= ungebreiflich, unnennbar. Nyi= Möglichkeit, Potential.
    Seite 101 " Buddha und die Wissenschaft vom Glück" Yongey Mignour Rinpoche. Da geht es um diese neue Übersetzung.
    So kannst du gleich dem Missverständniss vorbeugen, Leerheit sei ein Nichts oder ein Vakuum.

  • VOOM108
    Gast
    • 24. Mai 2013 um 15:06
    • #8

    Spitzfindige Randbemerkung zu "OM MANI PADME HUNG" im Footer:

    Indien: OM MANI PADME HUM
    Tibet: OM MANI PEME HUNG

    So vermixt wie oben hingegen etwas ungewöhnlich ;)

  • VOOM108
    Gast
    • 24. Mai 2013 um 15:27
    • #9

    Zum Thema; ich habe mich da ja im Bön-Unterforum schon mal im Detail mit auseinandergesetzt.

    Ich halte es für eine gute Vorgehensweise, sich zuerst darüber klar zu werden, wo man eigentlich hin will. Sich dann für ein Ziel zu entscheiden. WIRK-LICH zu entscheiden. Wenn man eigentlich mehr Spass im Leben haben will, aber durch innere Störungen das nicht schafft, sich aber davon beeinflussen läßt, dass jemand sagt, man müsse den Regenbogenkörper verwirklichen und man, weil einem die Eltern immer gesagt haben, dass man "Gutes tun" solle ein falsch verstandenes Bodhisattva-Ideal mit in die Waagschale wirft, dann kommt auch in Bezug auf mögliche Wege keine Klarheit auf sondern ein vermischtes Kuddelmuddel.

    Wobei man sagen muss, dass es immer klug ist, sich auf die vollständige Buddhaschaft auszurichten. Denn dann erreicht man Zwischenziele mit größtmöglicher Leichtigkeit und der Weg zeigt sich während man einen Fuss vor den anderen setzt immer rechtzeitig mit genügend Ausblick.

    Wenn man klar auf die vollständige Erleuchtung ausgerichtet ist, zeigt sich einem der individuelle richtige Weg klar und eindeutig. Selbst wenn dieser Weg anderen als Umweg erscheinen mag, kann er für einen selbst genau der richtige und schnellste Weg sein. Und es ist ja kein Weg wirklich eine Sackgasse. Und vielleicht stellt sich heraus, dass der Weg selbst schon immer das eigentliche Ziel war ;) Wenn jeder schon ein Buddha ist, der individuelle Erfahrungen in der bedingten Welt macht (inklusive der Erfahrung, vergessen zu haben, dass man ein Buddha ist) dann gibt es nichts, das von der Erleuchtung getrennt wäre.

  • raterZ
    Gast
    • 24. Mai 2013 um 18:08
    • #10

    Ana: von welchen verboten sprichst du denn? den 5 silas? welche davon sind schwer einzuhalten im alltag? es sind auch keine richtigen verbote, sondern richtlinien, an denen man sich halten sollte. anders aber in den höheren schulen des buddhismus, wie mahayana und tantrayana. wenn du hier gelübde ablegst, DARFST du sie nicht mehr brechen, sonst ist dein gelübde und seine wirkung futsch.
    und meditation - na klar muss man täglich praktizieren, sonst wird das nichts. will man tantrayana aber richtig praktizieren, muss man eigentlich noch mehr energie da hinein stecken. die anstregung ist nicht geringer oder so.

  • Angulimala
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    • 24. Mai 2013 um 19:32
    • #11
    Zitat

    Indien: OM MANI PADME HUM
    Tibet: OM MANI PEME HUNG

    Die Schriftzeichen sind die selben. Die Tibeter "nuscheln" nur etwas.

  • VOOM108
    Gast
    • 24. Mai 2013 um 20:22
    • #12

    Das eine ist Sanskrit und die Tibeter schreiben tibetische Schriftzeichen. Ich finde, dass NG und M als Laut schon deutlich verschieden sind. Das eine wird mehr nasal und im Gaumen gebildet und das andere mit den Lippen. Auch sind E und A ganz andere Schwingungen; PADME klingt deutlich härter und lässt sich weniger fliessend und schnell tönen als PEME.

    Im Grunde ist es mir wurscht, aber auf der anderen Seite hat man sich da was bei gedacht und es erscheint befremdlich, das zu mixen... Es geht ja nicht um Begriffe, sondern um Abfolgen von Schwingungen und um einzigartige Klangbilder, die mit einem Buddhafeld verbinden. Auf einer gewissen Ebene kann man ja auch "Rumpelstilzchen" sagen und Buddha Chenrezi meinen, auf einer anderen, bedingten Ebene ist es hilfreich, magische Lautfolgen nicht in ihrem Klangbild zu verfälschen...

  • Angulimala
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    • 24. Mai 2013 um 20:51
    • #13

    Nein, die Zeichen sind die selben. Es geht nur um die Aussprache.

  • VOOM108
    Gast
    • 24. Mai 2013 um 21:07
    • #14

    Was nichts am Wesen meines Anliegens ändert 8)

  • Kalden Yungdrung
    Gast
    • 24. Mai 2013 um 22:46
    • #15
    Ana:

    Aloha Kalden,

    danke für den Post - da stecken noch ein paar Fremdworte für mich drin, da ich die einzelnen Vokabeln des Buddhismus noch nicht so drauf habe ;-).

    Dem Leerheitsbegriff (Emptiness) bin ich nun schon ein paarmal begegnet, was aber ist shunyata? Und der andere Begriff, den du auch benutzt hast? Gibts dafür auch einen englischen oder deutschen Begriff? Wär schön, wenn du mir das noch kurz erläutern könntest. Danke! :)
    Shunyata ist das Sanskrit Wort für die Leere / emptiness und das Tibetanische Wort hierfür ist Tong pa Nyid. Also wenn wir Mind analysieren dan ist dieser Leer, hat keine Farbe , keinen Ort , kein Ego, keine Dualität , keinen Namen obwohl wir da einen Namen an geben ....... :)


    Klar, du hast recht, dass man wissen muss, was man wählt oder auch nicht wählt. Und das hat ja auch Buddha immer gesagt: was andere sagen sind erstmal nur Worte und es ist wichtig, sich selbst damit dann zu befassen, um zu schauen, ob das für einen stimmt oder nicht. Und das wiederum geht nur, wenn man einen Pfad auch geht und nicht nur drüber diskutiert.

    Tashi delek A,

    How are you ? :)

    Untersuchen und untersuchen, studieren , memorisieren , untersuchen , nicht / nie glauben oder überzeugt sein bis man es hat untersucht und realy to the very point does know. Das ist Buddhismus und das lernen geht sogar in Dzogchen noch weiter bis eine gewisse Höhe, dann höhrt es auf. Aber dann stellt man noch immer Fragen manchmal an dem Rigdzin oder der Boss von der Dzogchen Linie wo man sich in befindet. Oder man kann auch seine Mitschühler befragen.


    Was Theravada betrifft, bin ich diesen Pfad ein kleines Stückchen gegangen und hab mich eine ganze Weile auch damit auseinandergesetzt. Was mich sehr gestört hat, war dass mir im Theravada sehr viele Ge- und auch Verbote begegnet sind. Da steckte für mich sehr viel Selbstkastaiung drin. Und wenn ich Dinge, die nunmal in meinem Alltag schon allein berufsbedingt vorkommen immer nur am herausnehmen bin, dann habe ich am Ende nur noch einen kleinen Miniausschnitt aus meinem Leben, kann dann auch bestens vielleicht mich aufs Bardo vorbereiten, kriege aber Schwierigkeiten, meine Erkenntnisse auch im stressigen Alltag umzusetzen, wenn alle weggenommenen Dinge wieder dazukommen. Im Tempel sind viele Dinge gut zu erkennen und dann auch anzuwenden/ zu praktizieren. Aber im Alltag ists dann schon wieder schwierig. Und mir persönlich ist eher ein ganzheitlicher Ansatz wichtig. Klar brauchts Diszplin bei jedem buddhistischen Lehrpfad - aber zig Verbote, zig Dinge, die plötzlich nicht mehr gemacht werden dürfen? Das ging mir beim Theravada einfach zu weit - zuviele Einschränkungen, die vielleicht keine sind, die ich aber so wahrgenommen habe und mein Inneres sträubte sich dann einfach zu sehr. Auch dann wenn ich wenig emotional drauf war, merkte ich tief in mir, dass meine Vorstellungen von der Welt, vom Leben etc. nicht wirklich mit dem Lehrpfad des Theravada übereinstimmt.
    Ja im Hinayana kannst du sehen wie dein Level of Understanding ist. Hier siehst du sehr deutlich was Theravada ist. Aber Theravada ist mehr, es hat Abhidharma / Abhi damma wo sehr vieles wird erklärt .

    http://de.wikipedia.org/wiki/Abhidhammapitaka

    Im Vajrayana gibt es für die Mönche die Regel , genannt die Vinaya und dies stammt aus the Tri Baskets des Theravadas. Es sind die 254 Regel? (vielleicht eine ander Zahl) für Mönche und Nonnen. Nonnen haben mehr Punkten wo sie auf achten sollten wie die Mönchen. Vielleicht sind die 254 Regel nicht die richtige Zahl, könnte sein. Der Shakyamuni Buddha wollte im Anfang keine Nonnen aber durch das Vorsprechen von Ananda gab der Buddha nach. Wieso er dies im Anfang nicht wollte weiss ich leider nicht oder warum er "discriminierte" . :shock: [/color]

    Ich hab nichts gegen Regeln, aber sie müssen auch im Alltag anwendbar sein, denn ich lebe nicht in einem Kloster und auch nicht im Himalaya, bin keine Nonne und möchte die Einsichten, die ich durch den buddhistischen Pfad gewinne auch in mein Leben/Alltag integrieren können. Und im Theravada hab ich genau das als sehr schwierig erlebt. Das fing schon bei der Meditation an.
    Ja die Mönchen und Nonnen haben im Buddhismus hohes Ansehen. Und ich habe persönlich = Ego etc. lieber Unterricht von Mönchen.

    Ruhe Meditation / Shamata, ist überall im Buddhismus fast gleich und ist auch die Basis wo die weitere Meditation auf steht.

    Mutsug marro
    KY


    Herzlichst,
    Ana

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Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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