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  1. Buddhaland Forum
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Buddha und ich und Buddha

  • Peeter
  • 17. Mai 2013 um 14:09
  • Zum letzten Beitrag
  • Peeter
    Themenautor
    Punkte
    7.930
    Beiträge
    1.537
    Mitglied seit
    14. Juni 2010
    • 17. Mai 2013 um 14:09
    • #1

    Meister Bankei Eitaku (japanischer Zen-Meister 1622 - 1693)
    "Was ich euch in meinen Unterweisungen darlege, ist der ungeborene Geist der erleuchteten Weisheit - sonst nichts. Allen Menschen ist dieser Geist eingeboren, doch sie wissen es nicht"

    Ist das Erfahren Wollen der Lehre Buddhas ein reifender Prozess?
    Irgendwann und irgendwie stösst da Jemand auf die 4 Wahrheiten, den 8 fachen Pfad und all die vielfältigen
    buddhistischen Lehren. Dann beginnt sich mensch damit zu beschäftigen. Einfach aus Interesse oder noch
    besser aus Neugierde.
    Mensch informiert sich und dringt immer tiefer. Durch Lesen, durch Vorträge, durch Dharmafreunde.
    Und durch die verschiedenen Arten von der Meditation.

    Aber jetzt kommt irgendwann der Knackpunkt, wo mensch sich entscheiden muss.
    Der Mensch erkennt intelektuell und von der Logik her das Wunderbare der Lehre Shakyamunis
    und all der Patriarchen, die da waren und hoffentlich noch sein werden. Er negiert eigentlich nichts mehr.
    Nur ... die Hingabe an die Lehre, das absolute Vertrauen in die Lehre und das Leben(wollen) der Lehre,
    verlangt dann einen weiteren und äusserst konsequenten Schritt.

    Es geht darum, den Dharma in all seinem Facettenreichtum zu leben, zu praktizieren und zu "lieben".
    Es geht nicht darum, sich vollendst aus dem Alltagsleben zurückzuziehen.
    Es ist ein Ein und Untertauchen in die Lehre, nachdem mensch mit den Zehen (dem Verstand), das Wasser (die Lehre) geprüft hat. Und die Temperatur (den Inhalt) für angenehm empfunden hat.
    Sondern um das Aufgehen in der Lehre. Die absolute Hingabe fussend auf Freude.
    Nicht aus dem Intellekt heraus.

    Eigentlich ist ein Begreifen, ein inuitives Erfassen notwendig. Nicht ein Dharmaleben aufgrund
    von Worten, sondern aufbauend auf einem reinen Geist, der erfahren werden muss.
    Die Lehre annehmen reicht nicht. Sie angenehm finden für einen selbst darum geht es.
    Das eigene Leben durchzogen vom Dharma, von der Lehre. Jede Sekunde und jeder Moment.
    Und irgendwann findet sich mensch in der Lehre selber wieder. Es ist ja kein sich Aufgeben,
    sondern ein Sich finden, ein wiederfinden. Sich ausloten, indem du dich leerst.
    Es ist schon eine Art von "Sich" Aufgeben (eben den Ich-Wahn), allerdings um sich selber dann
    vollendst zu kennen und sich in der Lehre widergespiegelt zu sehen. (Das wahre Selbst ... natürlich
    immer bedingt seiend von Situationen)...
    Es ist als wenn du angefangen hast, Himalayasalz anstatt gewöhnlichem Salz zu verwenden.
    Du wirst irgendwann garnicht mehr darauf verzichten wollen.
    So ist es mit der Lehre Buddhas. Du wirst sie leben in jedem Atemzug, den Du tust. Und du wirst
    diesen Atem als unbeschreiblich echt und wunderbar schmecken.

    "Ziel seiner Lehre ist die Beseitigung dieses Ich-Wahns.
    Das heißt aber nicht, wie man vielfach über den Buddhismus hört,
    daß der Mensch kein Ich habe.
    Darüber sagt BUDDHA überhaupt nichts aus."
    http://www.horst-tiwald.de/wisstexte/buch…otraining12.pdf ... seite 33

    grüsse an Alle, die die Lehre wirklich versuchen zu verstehen und an alle Anderen natürlich auch.
    OM MANI PADME HUM
    Mögen alle Wesen in Gleichmut leben

  • Bettler
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    760
    Beiträge
    152
    Mitglied seit
    31. März 2013
    • 22. Mai 2013 um 11:27
    • #2

    Es geht darum ... Es geht nicht darum ...

    Geht's noch?

  • Peeter
    Themenautor
    Punkte
    7.930
    Beiträge
    1.537
    Mitglied seit
    14. Juni 2010
    • 22. Mai 2013 um 14:15
    • #3

    gehts noch ?

    :D :D
    klar doch .. bei mir fast immer

    du siehst widersprüche, wo keine sind

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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