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Sotāpan

  • Onyx9
  • 28. März 2013 um 21:48
  • Zum letzten Beitrag
  • Peeter
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    • 14. April 2013 um 13:46
    • #26
    accinca:
    peeter:

    Der gefühlte Groll ist selbstverständlich der eigene Groll.
    Also ist Groll irgendwo gelagert, damit er in Aktion treten kann.


    Eigentlich ist der Groll nirgendwo gelagert. Es gibt allerdings Eigenschaften
    aus denen der Groll hervorgeht. Die Grundeigenschaft heißt hier Begehren,
    Anhaften an Dingen, Gefühlen und an Vorstellungen welche durchkreuzt
    werden könnten verbunden mir allen Befleckungen wie Geltungswunsch,
    Anerkennungswünsche, der Wunsch gerecht behandelt zu werden, der
    Wunsch kein Leiden erfahren zu müssen usw.usw alles Arten des Anhaftens
    aus dem Groll hervorgehen kann.

    Alles anzeigen


    Und so weiter und so fort :arrow:
    dann sind eben die Eigenschaften, aus denen der Groll hervorgeht, irgendwo "gelagert".
    DENN .. ganz easy .. wären nicht die Merkmale da oder die Grundeigenschaften, gäbe es diese "Gefühle" garnicht.
    Des weiteren stelle ich mir die Frage, ob all die Anhaftungen und so fort überhaupt menschlicher Natur sind.
    UND .. wenn Du das mit NEIN beantworten kannst, dann geh ich dahin konform, dass sie nicht ursächlich sind!
    Sind sie ursächlich Bestandteile des menschlichen Daseins ? Wen interessiert die Antwort denn wirklich.
    All die Merkmale (dukkha) sind vorhanden (leider) und wir haben daran zu arbeiten, uns davon zu befreien.

    Es geht um die Klarheit des Geistes (Erwachen aus dem Koma des Samsara/Erkennen/Verwirklichen) . Natürlich ohne all diese Stolpersteine noch zu haben .
    Und irgendwann erfährst Du/Ich etc. vllt., wo der Ursprung all dieser "Anhaftungen" denn herrührt, wenn es dann überhaupt noch von Interesse ist.

    grüsse

  • hedin
    Gast
    • 14. April 2013 um 14:09
    • #27
    peeter:


    dann sind eben die Eigenschaften, aus denen der Groll hervorgeht, irgendwo "gelagert".


    Nichts ist beständigt, alles entsteht und vergeht abghängig durch Bedingungen.

    peeter:


    DENN .. ganz easy .. wären nicht die Merkmale da oder die Grundeigenschaften, gäbe es diese "Gefühle" garnicht.


    Es wäre zunächst zu klären wodurch Gefühle entsstehen und durch welche Bedingungen Groll, Ärger oder Zorn hervorgerufen wird.

    Gefühlen gibt es nur dreierlei: angenehm, unangenehm oder neutral.

    Abhidhamma..... 8)

    hedin

  • accinca
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    • 14. April 2013 um 14:17
    • #28
    peeter:

    Also ist Groll irgendwo gelagert, damit er in Aktion treten kann.

    accinca:


    Eigentlich ist der Groll nirgendwo gelagert. Es gibt allerdings Eigenschaften
    aus denen der Groll hervorgeht. Die Grundeigenschaft heißt hier Begehren,
    Anhaften an Dingen, Gefühlen und an Vorstellungen welche durchkreuzt
    werden könnten verbunden mir allen Befleckungen wie Geltungswunsch,
    Anerkennungswünsche, der Wunsch gerecht behandelt zu werden, der
    Wunsch kein Leiden erfahren zu müssen usw.usw alles Arten des Anhaftens
    aus dem Groll hervorgehen kann.

    Alles anzeigen
    peeter:

    Und so weiter und so fort :arrow: dann sind eben die Eigenschaften, aus
    denen der Groll hervorgeht, irgendwo "gelagert".


    Ich weiß nicht wieso diese an einem Ort gelagert sein sollten?
    Jedenfalls existieren sie doch nur ideell als Geisteseigenschaften.

  • Peeter
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    • 14. April 2013 um 14:25
    • #29

    Vergänglichkeit ... Ursprünglichkeit

  • accinca
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    • 14. April 2013 um 16:05
    • #30
    peeter:

    Vergänglichkeit ... Ursprünglichkeit


    Das ist ja uninteressant.

    Hauptsache ist:

    Zitat

    Zur Überwindung des Grolls werden in
    A.5. 161 eben diese fünf Mittel aufgezählt die mit einfachen
    Gedanken der Güte zu dieser Person anfangen. Es folgen bei
    weiter anhaltendem Groll weitere Übungen in Mitleid entfalten,
    Gleichmut entfalten, keine Beachtung schenken. Dann das Denken
    bei jenem Menschen über das Gesetz der Tateneignerschaft derart
    sich zu vergewärtigen: Eigner seiner Taten ist dieser Verehrte,
    Erbe der Taten, ist den Taten entsprossen, hat sie zur Zuflucht, und
    die guten und bösen Taten, die er tut, wird er zum Erbe haben. '
    Auch dieser Gedanke mag vielleicht den Geist beruhigen, den Groll
    beruhigen und ihn zum erliegen bringen.
    Er gibt bei diesen Übungen nur ein einziges Ziel, nämlich diesen
    Groll bei sich zu besiegen egal mit welchen dieser Mitteln. Alle
    anderen Gedanken die sich sonst noch einstellen könnten oder
    sonstige Spitzfindigkeiten, gehören hier nicht hin und stören nur
    den Groll ersatzlos zu beseitigen und den eigenen Geist zur Ruhe
    zu führen. Das aber ist der einzige Sinn. Aber wer schon mal meditiert
    hat weiß das ja auch. Die dauerhafte Beherrschung und Beruhigung des
    ungezügelten Geistes ist das Ziel.

    Alles anzeigen
  • Peeter
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    • 14. April 2013 um 17:14
    • #31
    accinca:
    peeter:

    Vergänglichkeit ... Ursprünglichkeit


    Das ist ja uninteressant.

    Seit wann ?

  • Peeter
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    • 14. April 2013 um 17:17
    • #32
    accinca:
    peeter:

    Vergänglichkeit ... Ursprünglichkeit


    Das ist ja uninteressant.

    [/quote]

    seit wann ?
    Wir müssen ja auch garnicht über die Ursprünglichkeit
    von Groll und Donner diskutieren.
    Aber so ein bisschen disputieren ist doch auch mal ganz nett ;)

    Es geht ganz klar um die Überwindung dieser "Geistesgifte". Worum denn sonst.
    Und da sind diese Mittel ja heilsamer Art.

  • accinca
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    • 14. April 2013 um 18:45
    • #33
    peeter:

    Aber so ein bisschen disputieren ist doch auch mal ganz nett ;)


    Nett muß aber nicht sinnvoll sein.

    peeter:


    Es geht ganz klar um die Überwindung dieser "Geistesgifte". Worum denn sonst.
    Und da sind diese Mittel ja heilsamer Art.


    Was noch zu beweisen wäre.

  • Peeter
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    • 14. April 2013 um 20:16
    • #34
    accinca:
    peeter:


    Es geht ganz klar um die Überwindung dieser "Geistesgifte". Worum denn sonst.
    Und da sind diese Mittel ja heilsamer Art.


    Was noch zu beweisen wäre.

    Erst meinst, das wären die Mittel und jetzt gehst du in Richtung Zweifel. Ob sie helfen; bzw. heilsam sind ? Was denn nun, bitte ?
    "Übungen in Mitleid entfalten,
    Gleichmut entfalten"
    Das sind doch alles gute/heilsame Mittel.

    grüsse

  • accinca
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    • 14. April 2013 um 20:49
    • #35
    peeter:

    Was noch zu beweisen wäre.


    Das war ein Mißverständnis. "Was noch zu beweisen wäre" bezog
    sich auf die Diskussion darüber. Ob diese auch heilsam war, wäre
    noch zu beweisen oder muß sich noch beweisen.

  • Peeter
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    • 14. April 2013 um 21:04
    • #36
    accinca:
    peeter:

    Was noch zu beweisen wäre.


    Das war ein Mißverständnis. "Was noch zu beweisen wäre" bezog
    sich auf die Diskussion darüber. Ob diese auch heilsam war, wäre
    noch zu beweisen oder muß sich noch beweisen.


    :D
    JO
    Weisste, ich bin dabei, den "Buddhismus" zu erfahren.
    Nur bin ich nicht bereit, einfach alles 1:1 anzunehmen.
    Das hab ich vor 2 Jahren schon nicht gemacht.
    Ich hab grossen Respekt vor der Weisheit, dem Wissen des Herrn Buddha.
    Es ist ein Austarieren meinerseits. Ein Wägen, kein Vergleichen, einfach Eines neben das Andere stellen und wirken lassen.

    grüsse

  • accinca
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    • 14. April 2013 um 21:22
    • #37
    peeter:

    Weisste, ich bin dabei, den "Buddhismus" zu erfahren.
    Nur bin ich nicht bereit, einfach alles 1:1 anzunehmen.
    Das hab ich vor 2 Jahren schon nicht gemacht.
    Ich hab grossen Respekt vor der Weisheit, dem Wissen des Herrn Buddha.
    Es ist ein Austarieren meinerseits. Ein Wägen, kein Vergleichen, einfach Eines neben das Andere stellen und wirken lassen. grüsse

    Weist du, es ist wirklich alles meine Schuld.
    Hier sollte ja etwas über Satāpan geschrieben werden.
    Natürlich muß dazu auch Groll überwunden werden, obwohl
    das nicht das eigentliche Thema hier ist, fand ich eine Beschreibung
    des Buddha wie man den Groll beseitigen soll gar nicht so schlecht.
    Und wie ich nach schreibe, stieg in mir schon der Gedanke auf: " möge
    doch jetzt nicht einer nachseweis daher kommen um alles in einer
    unsinnigen Diskussion diese ganze Rede zerflattern und so den Sinn
    zu zerstören vom hundertsten ins tausendste kommen. Aber leider
    ist es tatsächlich so gekommen. Deswegen vergesse ich das jetzt
    und wir schreiben etwas über Satāpan wenn uns was einfällt.

  • Onyx9
    Gast
    • 14. April 2013 um 22:59
    • #38
    Zitat

    Mir ist nur aus den Texten nicht klar, wieso ein Sotapan gesichert ist.

  • Peeter
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    • 15. April 2013 um 18:26
    • #39

    Hallo
    Vllt hilft Dir ja das bei der Beantwortung deiner Frage

    "Der Weg ist für ihn nicht mehr umkehrbar.

    http://buddha.dhammakaya.info/glossar,544,544.html

    Ich denk mal, dass eben die Nichtumkehrbarkeit seines Weges seine Sicherheit ist. Es ist ein Weg, den er einfach nicht verlassen kann.

    "So wie die Flüsse und Ströme nicht ruhen können, bis sie angelangt sind und eingemündet im Weltmeer, so kann ein solcher nicht ruhen, bis er die heile Situation, in deren Anziehungskreis er unwiderruflich eingetreten ist, auch endgültig erlangt hat."

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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