1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhistische Schulen/Strömungen
  3. Tibetischer Buddhismus

Tonglen, Weisheit&Mitgefühl Erfahrungen?

  • tobias
  • 21. März 2013 um 08:42
  • Zum letzten Beitrag
  • raterZ
    Gast
    • 30. März 2013 um 22:59
    • #51

    gibt es, und soll so aussehen:

    ist die Merkaba. Das ganze soll sich drehen und damit eine Sphäre erzeugen.
    Ist zwar krasser New-Age-Shit (Blume des Lebens), aber ich kenne eingefleischte Magier, die auf die Effizienz dieser Meditation/Energiesystemarbeit schwören. Alte Himalaya-Yogis würden sich das aufjedenfall reinziehen, gaube ich :D

    Hab damit aber auch noch kaum Erfahrung.

  • om.a
    Reaktionen
    21
    Punkte
    336
    Beiträge
    61
    Mitglied seit
    21. Februar 2013
    • 31. März 2013 um 11:41
    • #52

    "yantras"

    :)

    om.a

  • VOOM108
    Gast
    • 31. März 2013 um 14:47
    • #53

    Das ist durchaus kein "krasser New Age Shit" - wie om.a schon anmerkt, lohnt es sich, sich die Yantras anzuschauen. Auch die Blume des Lebens taucht überall auf der Welt als Muster mit spiritueller Bedeutung auf.

    Mit der Merkaba habe ich mich nicht so sehr beschäftigt, weil es viele der westlichen "magischen" Techniken darauf anlegen, bestimmte Siddhis zu erwecken, und das ist mir zu einseitig: wenn es eine "Merkaba" gibt und man sie als Bodhisattva mal brauchen sollte, bin ich sicher dass sie aus dem Raum von selbst entsteht.

    Ich sehe das nicht so festgefahren. Unser Energiesystem ist vielfältig und passt sich den Gegebenheiten an, vor allem dann, wenn die Chakren und Kanäle um so freier sind. Bestimmte Grundmuster finden sich aber immer wieder, weil sie eben besonders energieeffizient sind.

    Statt der Merkaba finde ich eher den Torus als Verbildlichung sinnvoller. Wenn überhaupt sind diese Kristallgitter in der Merkaba vermutlich Hilfslinien aus einer Zeit, als es schwer war, runde Formen in Stein zu meisseln ;)

  • raterZ
    Gast
    • 31. März 2013 um 16:45
    • #54

    Torus hab ich in dem Zusammenhang mit der Merkaba auch schon gelesen, glaube ich. Die Kristallstruktur dient wohl nur zur Imagination am Anfang. In "echt" soll das ganze dann bei Rotation wie ein Torus ausschauen.

    Und krasser New-Age shit: Lies ma die Bücher vom Drunvalo Melchizedek, dann weißt du warum ich das schreibe. Hardcore-Esoterik würde ich das beschreiben :roll:

  • VOOM108
    Gast
    • 31. März 2013 um 16:59
    • #55

    Um mal auf das Thema "Tonglen, Weisheit und Mitgefühl" zurück zu kommen: (ich trage da noch einen Gedankengang mit mir herum, den ich noch mitteilen will)

    Was mir zum Verständnis von Tonglen mit Abstand am meisten gebracht hat, war das Buch "Wenn alles zusammenbricht" von Pema Chödrön. Die meisten buddhistischen Texte betonen sehr das Positive. Buddhistische Texte, die sich z.B. explizit z.B. mit dem Thema "Angst" oder "Negativität" auseinandersetzen, sind mir kaum bekannt. Dieses Buch ist eine Ausnahme.

    Ich hatte sehr viel mit Angst zu tun, der Hintergrund ist sicher multikausal, aber ein Aspekt war eine gestörte, traumatisierte Mutterbeziehung. Das hat u.a. dazu geführt, dass die Grüne Tara in diesem Leben meine erste Zufluchtsgottheit war, noch bevor ich meinen damaligen Lama getroffen habe.

    Buddhismus betont immer dieses "wie eine Mutter für ihr Kind" usw. Nur dass ich gar keine positive Referenzerfahrung zum Thema Muttergefühle hatte! Es gab frühe positive Erfahrungen, dann Verlust, danach keine neue emotionale Bindung, die das zerbrochene Band hätte heilen können. Die Grüne Tara hat mich durch den Prozess geführt, wieder positive Referenzerfahrungen zum Thema "Mütterlichkeit" zuzulassen.

    Wie hier im Thread erwähnt, diesen Gedanken als Referenz für Mitgefühl zu verwenden, das funktioniert nur dann, wenn man dieses Gefühl zur Mutter oder als Mutter lebendig hat.

    Tonglen wiederum hat bei mir anfangs mehr Angst ausgelöst als dass es mich tiefer in das Mitgefühl emotionaler Ausprägung geführt hätte. (Mein Zugang zum Mitgefühl war immer mehr "logisch" gewesen, so eine unemotionale, implizite, selbstverständliche Ethik buddhistischer Ausprägung, stärker als jede Emotion)

    Das Buch von Pema Chödrön konnte ich gut annehmen, weil sie als Frau für mich wie eine Mutterfigur fühlbar war, die mich in meine emotionalen Tiefen geführt hat - und sicher wieder heraus. So hatte ich die Angst vor der Angst und die Angst vor Depressivität usw. mit einer "Zartheit" in der Empfindung für mich selbst (ihre Ausdrucksweise, als "Lotus") berühren können, die ich dann auch weitertragen konnte ich meiner Empfindung für andere. Das machte Tonglen überhaupt erst möglich.

    Ich bin bis heute nicht sicher, ob Tonglen an sich "nur" eine Methode ist, Angst zu überwinden, oder ob die Idee tatsächlich ist, schwierige Energien im eigenen Umfeld freiwillig aufzunehmen und zu transformieren. Vermutlich beides, je nach Ebene, auf der man es praktiziert. Als starker Empath, von Geburt an, hatte ich immer die Tendenz, Energien meiner Umgebung aufzunehmen, aber nicht freiwillig und oft ohne die Kapazität, diese sofort zu transformieren.

    Ich funktioniere heute noch so, teilweise unbewusst, aber meine Kapazität zur Transformation ist sehr gewachsen, so dass nicht mehr so viel hängen bleibt. Ich würde heute gar nicht mehr sagen, dass ich "Tonglen" praktiziere, aber wenn ich genauer hinschaue, passiert das einfach, als natürlicher Ausdruck meines Wesens.

  • VOOM108
    Gast
    • 31. März 2013 um 17:03
    • #56
    raterZ:

    Torus hab ich in dem Zusammenhang mit der Merkaba auch schon gelesen, glaube ich. Die Kristallstruktur dient wohl nur zur Imagination am Anfang. In "echt" soll das ganze dann bei Rotation wie ein Torus ausschauen.

    Und krasser New-Age shit: Lies ma die Bücher vom Drunvalo Melchizedek, dann weißt du warum ich das schreibe. Hardcore-Esoterik würde ich das beschreiben :roll:


    Ja, den kenne ich natürlich... Aber nur weil bestimmte Lehren von solchen Newaglern vereinnahmt werden, macht das die Lehre an sich ja nicht falsch. Nur weil irgendeine "buddhistische" Sekte eine U-Bahn in Japan vergiftet, wird dadurch der Buddhismus ja auch nicht zu "Terrorsektenkram"... Die ganze New Age Szene verwurstet ja alte Lehren, mal mehr, mal weniger brauchbar. Dabei fehlt meist ein in sich geschlossenes Gesamtkonzept für einen echten Befreiungs- und Erleuchtungsweg.

    Der Torus ist die Energiebewegung, die überall um ein Zentrum herum auftritt, das in der tiefsten Wirklichkeit verankert ist. Das Energiefeld eines Schwarzen Loches z.B., auch das eines Planeten, so eben auch das eines Menschen oder jeder einzelnen Zelle; im Herz jedes lebendigen Phänomens ist sowas wie eine "Singularität" - unendlich klein und endlos ausgedehnt, ortlos, zeitlos, gleichzeitig gebend und nehmend. Und um jedes dieser Phänomene, wenn sie im ungestörten Energiefluss sind, entstehen solche Kraftfelder. So wie nicht ohne Grund die Dorjes und Doppeldorjes usw. wie p-Orbitale usw. eines Atoms aussehen. Hermes Trismegistos läßt grüssen ;)

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.20
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download