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Arten von der Meditation

  • Chuang Yiran
  • 25. Februar 2013 um 15:11
  • Zum letzten Beitrag
  • Chuang Yiran
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    • 25. Februar 2013 um 15:11
    • #1

    Guten Tag!

    Ich lese immer wieder verschiedene Name von der Meditationen.
    Wieviele Arten von Meditation gibt es überhaupt?

    Danke für den Antworten. :D

  • Jinen
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    • 25. Februar 2013 um 15:48
    • #2

    78926529.

    Davon auch viele außerhalb des Buddhismus.
    (Wie groß die Verbreitung von Meditation innerhalb des realexistierenden Buddhismus (das ja vorwiegend Buddhismus in Asien ist) ist noch ne ganz andere Frage. Es gab vor Jahren da mal ne Umfrage, wo rauskam, das sogar nur ein geringer Teil der Mönche meditieren.)

  • Chuang Yiran
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    • 26. Februar 2013 um 09:15
    • #3

    Verstehe! Danke!
    So viele verschiedene Arten es gibt. Sehr verwirrend.
    Welche Arten sollen den Anfänger lernen? Welche Arten brauchen wir?
    Wie können sie entscheiden?
    Es gibt sogar Verschiedene Wege der Buddhismus.

  • Onda
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    • 26. Februar 2013 um 10:13
    • #4

    Überschaubarer Einstieg in die Meditation:

    Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker

    Eine Meditation, die in fast allen buddhistischen Schulen gelehrt wird, ist die Atemmeditation.
    Dabei wird einfach der Fluß des Atems auf eine nicht-manipulative Art beobachtet. Der Geist folgt dem Ein- und Ausatmen.

    Relativ überschaubar bleibt der Bereich der Meditation, wenn man sich auf die im Theravada und Zen gelehrten Formen beschränkt.

    Onda

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • Jinen
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    • 26. Februar 2013 um 10:29
    • #5

    Naja, letztlich ist es sicher gut, sich über die verschiedenen Wege des Buddhismus zu informieren. So man sich dann für eine Richtung entscheidet (vorausgesetzt man findet den Buddhismus sinnvoll), ist die Art der Meditation (so Meditation überhaupt eine Rolle spielt - im Amida- und im Nichirenbudhhismus sind die nichtmeditativen Praxis wichtiger) schon sehr eingeschränkt und wird meist durch die Tradition oder durch den Lehrer geregelt. (Entweder es gibt nur eine (z.B. teilweise im Zen) oder einen stufenweisen methodischen Aufbau (z.B. im tibetischen Buddhismus oder im Shingon). Eine größere Wahlschwierigkeit findest du meiner Meinung nach vorwiegend beim Theravada (und da beschränkt es meines Eindrucks nach es sich auf wenige Arten, meist Vipassana, Metta oder Kasina). Somit gestaltet sich das ganze recht unproblematisch.

  • Chuang Yiran
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    25. Februar 2013
    • 26. Februar 2013 um 10:41
    • #6

    Oh! Danke für den Information!

    Onda. Ich bin kein Skeptiker. Ich vertraue den Meditation und Buddhismus. ;)

    @Jinen. Wo finde ich Informationen über Wege der Buddhismus hier im Forum?

    Danke und schöne Tag noch! :)

  • Onda
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    • 26. Februar 2013 um 10:58
    • #7
    Chuang Yiran:


    Onda. Ich bin kein Skeptiker. Ich vertraue den Meditation und Buddhismus. ;)

    Lass dich vom dem Wort "Skeptiker" nicht irritieren.
    Der Buchtitel von Ott besagt, dass man Meditation auch außerhalb relgiöser Systeme pflegen kann. Ein Großteil der von ihm vogestellten Meditationsformen sind buddhistischen Ursprungs.

    LG
    Onda

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  • Sukha
    Gast
    • 26. Februar 2013 um 11:17
    • #8
    Onda:


    Relativ überschaubar bleibt der Bereich der Meditation, wenn man sich auf die im Theravada gelehrten Formen beschränkt.

    Onda

    Meinst Du Onda? :D;)

    Grundlage ist mit Sicherheit Satipaṭṭhāna und
    Ānāpānasati
    Dazu kommen 40 (im Visuddhi Magga) benannte Objekte, die Jhanas usw., usf.
    Je nach Talent und was an (aktuellen) Baustellen beim Einzelnen vorliegt.

    Lieber Chuang Yiran,
    das beste ist, Du suchst Dir einen erfahrenen Lehrer der Face to Face mit Dir zusammen die richtige Meditationsart für Dich findet.
    Nicht alles ist für jeden richtig bzw. förderlich.
    Dies richtet sich u.A. nach Charakter, Lebensumstände, Intellekt usw., usf.

    ()

  • Jinen
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    • 26. Februar 2013 um 11:32
    • #9

    Hier im Forum lese man ein wenig in den Unterforen, da kriegt man einen ersten Eindruck. (naja, ein paar Richtungen sind hier aber auch nicht präsent, Tendai z.B.)

    Außerhalb des Forums - einen groben Überblick findet man selbst in Wikipedia, mein Lieblingsüberblick, der allerdings auch noch verschiedene philosophische Richtungen mit einschliesst, ist nach wie vor Kleine Übersicht über Philosophie und Praxis einiger buddhistischer Schulen von M.B. Schiekel, wenn auch ein wenig Ungenauigkeit bei den Amida-Schulen und große Ungenauigkeit bei den Nichiren-Schulen zu bemängeln ist. Aber ist erst mal ein grober Überblick.

    Man sollte mal nen Buddhismus-omat entwickeln, wo man Fragen beantwortet, und die passende Richtung rausgesucht kriegt. Für Religionen gabs das ja schon einmal.

  • Onda
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    • 26. Februar 2013 um 11:37
    • #10
    Sukha:
    Onda:


    Relativ überschaubar bleibt der Bereich der Meditation, wenn man sich auf die im Theravada gelehrten Formen beschränkt.

    Onda

    Meinst Du Onda? :D;)

    Jetzt dachte ich, bei einer ausgewiesenen Mahayana-Ablehnerin mit so einem Statement offene Türen einzurennen...
    Gegen die Vielfalt an Meditationsformen im tibetischen Buddhismus ist selbst der (nicht-kanonische!!) Visuddhi-Magga ein überschaubares Opus.

    Onda

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    Einmal editiert, zuletzt von Onda (26. Februar 2013 um 12:16)

  • Sukha
    Gast
    • 26. Februar 2013 um 11:42
    • #11
    Onda:

    ausgewiesenen Mahayana-Hasserin

    Was redest Du denn da für einen groben Unfug???

  • Sigitta
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    • 26. Februar 2013 um 11:52
    • #12

    Also allgemein werden 2 Arten Meditation im Buddhismus unterschieden. Eine stabilisierende und eine Unterscheidende. Mit der ersten verinnerlichst du quasi eine Sache die du als Tatsache erkannt hast oder ein Verhalten, dass du als heilsam erkannt hast. Es hat ein bisschen was von Autosuggestion. Du setzt das neue Verhalten so im Unterbewusstsein fest, dass du danach leben kannst ohne dich jedesmal neu dran zu erinnern. Mit der zweiten untersuchst du die Aspekte eines Themas. Bei den Tibeter z.B. welche Gründe gibt es auf einen Lehrer zu vertrauen und was bringt mir das.

    @Sukha Mal ehrlich als ich mich das letzte Mal mit jemandem im Chat darüber unterhalten habe wie anstrengend diese ständigen Einwände sind was alles "nicht im Palikanon steht" hast du dich sofort angesprochen gefühlt. Da warst du noch garnicht im Chat, aber als du das gelesen hast bist du sofort in den Chat gesprungen und hast angefangen dich zu verteidigen, obwohl nirgendwo dein name gefallen ist. Anlass dieser Diskussion war auch tatsächlich ein Post von dir, was du aber bei den vielen verschiedenen Posts hier garnicht wissen konntest, also bist du dir deines Verhaltens sehr wohl bewusst.

    Wenn sich die ganze Welt ändert müssen wir auch die Veränderung der Menschen anerkennen. Behandle einen Menschen seinem Wesen und nicht deiner Erinnerung entsprechend. Jetzt

  • Sukha
    Gast
    • 26. Februar 2013 um 12:00
    • #13

    Ja, ich bin dem Mahayana, vor allem dem "Tibetischen" gegenüber kritisch eingestellt und hinterfrage so manche/n Gedanken und Praxis. Aber ich bin keine Hasserin. Vor mir aus kann jeder machen was er möchte und an das glauben was er möchte.

    Wenn aber öffentlich über ein Thema diskutiert wird, so muss man sich auch hinter-fragen gefallen lassen. Nur meine Meinung.

    Dies hat aber alles nichts mit "Arten von der Meditation" zu tun und es wäre nett, wenn man beim Thema bleiben könnte. :)

    ()

  • Onda
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    • 26. Februar 2013 um 12:18
    • #14

    Ich habe die "Hasserin" gegen eine "Ablehnerin" ausgetauscht.
    Ich möchte hier niemandem zu nahe treten, aber dass Sukha nicht gerade eine Propagandistin der Tibet-Fraktion ist, weiß hier doch jeder.

    Onda

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  • Jinen
    Gast
    • 26. Februar 2013 um 12:52
    • #15

    Aber man sollte sicher Mahayana und tibetischen Buddhismus nicht als Synonyme ansehen. Ich kann doch den tibetischen Buddhismus auch als Mahayani kritisch gegenüberstehen (Ich kann mich erinnern, das es da bei Zensplitter auch kritisches gab, auch früher im DBU-Forum). Selbst nichttibetische Vajrayani (z.B. als Anhänger des Shingon) sehen viele Dinge anders. Aber sicher gibt es Theravadis, die Mahayanakritisch sind, und Mahayanis, die Theravadakritisch sind. Es ist nur wichtig, das eine kritische Haltung Toleranz nicht ausschliesst. Man sollte sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede sehen.

  • accinca
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    • 26. Februar 2013 um 12:54
    • #16
    Jinen:

    Aber man sollte sicher Mahayana und tibetischen Buddhismus nicht als Synonyme ansehen. Ich kann doch den tibetischen Buddhismus auch als Mahayani kritisch gegenüberstehen (Ich kann mich erinnern, das es da bei Zensplitter auch kritisches gab, auch früher im DBU-Forum). Selbst nichttibetische Vajrayani (z.B. als Anhänger des Shingon) sehen viele Dinge anders. Aber sicher gibt es Theravadis, die Mahayanakritisch sind, und Mahayanis, die Theravadakritisch sind. Es ist nur wichtig, das eine kritische Haltung Toleranz nicht ausschliesst. Man sollte sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede sehen.


    Niemand hat gesagt das sich die Mahayanisten untereinander einig wären.

  • Jinen
    Gast
    • 26. Februar 2013 um 17:25
    • #17

    Sicher wäre auch eine Wahl nach Art der Praxis möglich (eher ein ästhetisches als ein rationales Kriterium):

    Findest du eine fast rationale Achtsamkeitspraxis gut, schau zu den den Theravadins.
    Magst du einfach so still zu sitzen, schau mal zu den Zennies.
    Hast du ein Faible für Mantren und Visualisierungen, schau mal zu den Vajrayanis (Tibetischer Buddhismus/ Tendai/Shingon).
    Magst du Namensrezitationen dann schau dir Amida- oder Nichirenbuddhismus an.

  • Matthias65
    Gast
    • 26. Februar 2013 um 17:57
    • #18
    Jinen:

    Magst du einfach so still zu sitzen, schau mal zu den Zennies.

    Hallo Jinen, vorab: Ich bin kein Zennie, habe aber trotzdem eine Verständnisfrage zu dem "einfach so still zu sitzen". Beim stillen Sitzen beobachtet doch auch der Zennie, dass Gedanken aufkommen und wieder vergehen. So still ist es also im Geist nicht.

    Wo genau ist da der Unterschied zu

    Jinen:

    Findest du eine fast rationale Achtsamkeitspraxis gut, schau zu den den Theravadins.

    Ich kann nicht beurteilen ob eine "Achtsamkeitspraxis" rational ist, aber ein Theravada Praktizierender sitzt doch auch "einfach still da" und beobachtet achtsam die Gedanken im Geist, die kommen und vergehen.

    Ja, selbst bei den "bunten" Tibetern gibt es die Shine/Shamatha Praxis (ruhiges Verweilen) wo die Achtsamkeit im Mittelpunkt der Praxis steht und keine "Ablenkung" durch Mantren oder Visualisierungen (letzteres findet man innerhalb des tibetisch Buddhismus im Tantra) stattfindet.

  • Sigitta
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    • 26. Februar 2013 um 19:13
    • #19

    Ich schätze, dass es bei uns leider so ist, dass nicht einer alle Traditionen gut genug studiert hat um sie einem anderen zu beschreiben. Ich denke auch nicht, dass eine Vorliebe für buntes, graubraunes usw. eine angemessene Basis für spirituelle Praxis ist. Chuang sollte vielleicht einfach eine Weile mitlesen, beobachten und Fragen stellen. Mit einer Kurzbiographie der einzelnen Traditionen kommt man nicht so weit.
    Am besten ganz altmodisch. So wie man früher Freunde gefunden hat: kennenlernen indem man sich mit den Leuten umgibt und mit ihnen redet usw. und nicht indem man das Facebookprofil liest und sagt "gefällt mir ! Freund !" ^^

    Wenn sich die ganze Welt ändert müssen wir auch die Veränderung der Menschen anerkennen. Behandle einen Menschen seinem Wesen und nicht deiner Erinnerung entsprechend. Jetzt

  • Jinen
    Gast
    • 26. Februar 2013 um 19:19
    • #20

    Letztlich sollten das lieber die Zennies beantworten. (Letztlich ist die beschreibung auch nur eine Annäherung. Freillich gibt es auch bei den Theravadins die bunte Kasina-Meditation. Bei den Tibetern auch Ruhige Meditation und Dzogchen. Und Ajikan und Gachirinkan (Die Hauptanfangsübungen im Shingon) erinnern sehr an die kasinas. Aber die Schwerpunkte liegen im Tibetischen Buddhismus eher auf Tantra (oft wird Shine erst nach den Ngöndro gelehrt) Im Zen gibt es auch Koans, also nicht nur einfach sitzen. Im Theravada gibt es auch die Buddho-Rezitation, die sicher ein wenig auch ans Nembutsu erinnert. Es ist also nur eine grobe Annäherung, aber man kann Tendenzen erahnen. Vielleicht wär es da besser sich je ein youtube-Video der einzelnen Richtungen zu betrachten, um so ein wenig den Geschmack zu spüren).

    Hier mal ein Text zu Zazen, vielleicht wird da ein Unterschied zur Achtsamkeitmeditation erahnbar:

    Zitat

    Shikantaza bedeutet "nichts anderes tun als sitzen", und stellt die reinste Form des Zazen dar. Meister Dogen legte großen Wert auf diese ursprüngliche, transparente Form der Übung.

    "Einfach nur sitzen" bedeutet vor allem Zazen für Zazen zu tun - ohne irgendetwas zu erwarten. In der Praxis bedeutet dies, sich vollständig Zazen hinzugeben, und nichts anderes zu tun als mit Fleisch und Knochen zu sitzen. Zazen ist weder eine Meditation, noch eine Konzentrationsübung. Zazen ist keine Übung die zum Erwachen führt. Zazen ist das Erwachen - Zazen erwacht zu Zazen. Übung und Erwachen können nicht voneinander getrennt werden: Ohne Erwachen keine Übung, ohne Übung kein Erwachen.

    Shikantaza bedeutet auch, dass Zazen letztendlich die essentielle Übung ist. Dogen sagte, dass "Einfach nur sitzen" genügt und es nicht notwendig ist, Sutren zu rezitieren, Mantras aufzusagen, Räucherwerk zu verbrennen, Zeremonien auszuführen oder irgendwelche Heiligen zu verehren.

    "Nichts anderes tun als sitzen", ist auch im praktischen Sinne wörtlich gemeint. Denn es gibt in der authentischen Zazen-Praxis keine Hilfen oder Stützen. Wir konzentrieren uns nicht auf die Atmung, zählen nicht die Atemzüge, meditieren nicht über etwas, beobachten nicht unsere Gedanken oder versuchen ein Koan zu lösen. Wir sitzen einfach nur mit ganzem Herzen Zazen - ohne etwas hinzuzufügen.

    http://dogen-zen.de/zazen.html

    (Ich seh da eher Parallelen zu Dzogchen und Nembutsu, als zur Achtsamkeitsmeditation).

  • Onyx9
    Gast
    • 26. Februar 2013 um 22:09
    • #21

    Was beim hehren Shikantaza-Zitieren gern weggelassen wird, ist die Haltung.
    Wer irgendwann mal zur gemeinten Haltung findet, versteht vielleicht Shikantaza.
    Wer sie intuitiv korrigieren kann, hat einen großen Schritt getan. Wer Dogen ansatzweise verstehen will,
    wie es ein ungeübter oder geübter Mensch kann, der muss alles von ihm lesen. Nicht nur einmal,
    sondern begleitend.

    Die grundlegenden Meditationen sind überall dieselben. Man kann sie an einer Hand abzählen,
    alles andere sind Kontemplationen und Visualisationen. Hilfreich, aber nicht grundlegend.

  • Jinen
    Gast
    • 27. Februar 2013 um 15:36
    • #22
    Sigitta:

    Ich schätze, dass es bei uns leider so ist, dass nicht einer alle Traditionen gut genug studiert hat um sie einem anderen zu beschreiben. Ich denke auch nicht, dass eine Vorliebe für buntes, graubraunes usw. eine angemessene Basis für spirituelle Praxis ist. Chuang sollte vielleicht einfach eine Weile mitlesen, beobachten und Fragen stellen. Mit einer Kurzbiographie der einzelnen Traditionen kommt man nicht so weit.
    Am besten ganz altmodisch. So wie man früher Freunde gefunden hat: kennenlernen indem man sich mit den Leuten umgibt und mit ihnen redet usw. und nicht indem man das Facebookprofil liest und sagt "gefällt mir ! Freund !" ^^

    Ja, sicher ist das auch eine Ebene (obwohl ich schon auch einen theoretischen und praktischen Einblick in einige Traditionen hab, einige andere haben auch schon in verschiedenen Traditionen praktiziert bzw. tun es noch).
    Ich kann dadurch persönliches gespräch schon ein Gespür von der Tradition bekommen. Nur ist es ein wenig geprägt dadurch, ob die Person mir sympathisch ist oder nicht, und durch deren Kenntnisstand.

    Was ein wenig schwierig ist, ist dann auch, das du hier nur eine selektive Auswahl hast. Viele wichtige Schulen und Unterschulen hast du ja hier gar nicht vertreten. (Buddhaland hat ja auch unter Buddhisten keinen besonders guten Ruf).
    Aber sicher ist der persönliche Kontakt wichtig. Es ist auch wichtig, sich verschiedene Zentren anzuschaun (Was nicht heisst, das man nicht auch da auf die Nase fallen kann).

    Aber ich denke, wenn ich ein wenig mich mit den Lehren der verschiedenen Richtungen, mit den Geschmack der Praxis der verschiedenen Richtungen beschäftigt habe, kann ich schon ein wenig sehen, was nicht zu mir passt. Denn es ist vielleicht ein wenig schwierig, mit Leuten aus allen Richtungen Freundschaft zu schliessen, um herauszukriegen - Was ist was für mich. (Freundschaft hier ist aber etwas, was eher unabhängig von Anschauungen und Richtungen ist).

    Aber ich denke, als allererstes würde ich empfehlen: Beschäftigung mit den Basislehren, sprich den 4 edlen Wahrheiten. Krieg erstmal für dich heraus, sind sie stimmig oder bullshit, weil sonst ist der Gang durch die Irrgarten der Traditionen ja vielleicht nicht mal nötig.

  • Chuang Yiran
    Themenautor
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    25. Februar 2013
    • 27. Februar 2013 um 16:27
    • #23
    Jinen:

    Beschäftigung mit den Basislehren, sprich den 4 edlen Wahrheiten.

    Wo kann ich hier im Forum über diese Thema finden?
    Oder Buchempfehlung?

  • Matthias65
    Gast
    • 27. Februar 2013 um 17:46
    • #24
    Jinen:

    (Buddhaland hat ja auch unter Buddhisten keinen besonders guten Ruf).

    Hallo Jenan, ist das so ? Woran machst Du das fest ? Und wäre der "Ruf" für ein Forum bzw. für die, die sich hier beteiligen, wichtig ?
    Aber wir schweifen leider wieder vom Thema ab....Vielleicht verschieben ?

  • Jinen
    Gast
    • 27. Februar 2013 um 19:34
    • #25

    Ja, verschieben. :roll:

    Zitat

    Woran machst Du das fest ?

    An dem, was ich woanders höre und lese. Obwohl ich denke, das es sogar widersprüchliche Ansichten sind.

    Also die harmloseste Ebene ist "Was, du tust dir das immer noch an?" (Zu meiner Entschuldigung: Ich halt das meist eh nur ein paar Monate durch).
    Das andere, was ich ja letztens schon zitiert hab, war letztens in einem Blog, wo die Diskussion niveaulos wurde und es eher um Beschimpfung als um Argumente ging: "Das ist aber jetzt Buddhalandniveau".
    Ansonsten gilt Buddhaland als ein Forum, wo es sehr rechthaberisch zugeht. Wo "mit dem Palikanon auf einen eingedroschen wird" und ähnliches hört man dann. Ein Forum wo sich "die Fundamentalisten des "mein Buddhismus ist der reinste" und des "mein Buddhismus ist der schnellste" gegenseitig die Köpfe einhaun."
    Und "Man kann z.B. an Buddhaland schön sehn, daß Religion zu Arroganz und Intoleranz führt".
    Und es gilt als überreguliert und zensiert.

    Zitat

    Und wäre der "Ruf" für ein Forum bzw. für die, die sich hier beteiligen, wichtig ?

    Es zieht meiner Meinung nach nur eine bestimmte Art von Leuten an. Und mit ging es eigentlich darum, das man bestimmte Richtungen hier gar nicht findet.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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