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Tiefenentspannung? Art Meditation?

  • Chris27
  • 16. Februar 2013 um 14:26
  • Zum letzten Beitrag
  • Chris27
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    • 16. Februar 2013 um 14:26
    • #1

    Ist Tiefenetspannung das gleiche wie meditation?
    In der Tiefenentspannung zb im Liegen ausgeführt verweilt man ja auch mit wachem Bewusstsein man entspannt sich dabei immer mehr. Irgendwann kommen schwellenzustände zwischen Wachen und Träumen, die sogenannten Hypnagogen Bilder treten auf. Der Körper beginnt zu schlafen doch das Bewusstsein ist dennoch Wach. Wenn man dann weiter macht treten allerlei seltsame Zustände auf wie Visionen und ähnliches.

    Ist das auch Meditation oder zählt das dazu nicht?

  • Sigitta
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    • 16. Februar 2013 um 15:16
    • #2

    Das ist die WILD-Methode. Wachzustandsinduziertes luzides Träumen. Das sind keine Visionen, sondern normale Träume, man behält nur beim einschlafen das Bewusstsein damit man weiß, dass man träumt und die Träume beeinflussen kann.
    Wichtig ist dabei dem Drang zu widerstehen sich zu bewegen damit der Geist denkt, dass der Körper schläft.

    Wenn sich die ganze Welt ändert müssen wir auch die Veränderung der Menschen anerkennen. Behandle einen Menschen seinem Wesen und nicht deiner Erinnerung entsprechend. Jetzt

  • Chris27
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    • 16. Februar 2013 um 15:35
    • #3

    Und wozu führt das außer zu bewusstem träumen und AKE's? Kann man dadurch auch Samadhi erlangen?

  • Sigitta
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    • 16. Februar 2013 um 15:38
    • #4

    Man nutzt den Tag effektiver. Der Körper kann ruhen und der Geist kann weiter praktizieren was man tagsüber auch praktiziert. Auch während der Nacht.

    Wenn sich die ganze Welt ändert müssen wir auch die Veränderung der Menschen anerkennen. Behandle einen Menschen seinem Wesen und nicht deiner Erinnerung entsprechend. Jetzt

  • Max Schenzle
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    • 17. Februar 2013 um 18:56
    • #5

    Hallo,
    ich sehe hier eigentlich das Autogene Trainöing am Werk, das ich auch benutze.Die Qellen von Dr. Schulz sind Yoga und Buddhismus. Er ist so frei, dies zuzugeben.
    Doch Autogenes Training und Meditation sind zwei paar Stiefel. In der Mediation komme ich sehr viel tiefer oder höher, wie man das auch immer sehen mag. In der buddhistischen Meditation ist Aktion und Reaktion genau dargelegt.

    anando

  • Sigitta
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    • 17. Februar 2013 um 19:01
    • #6

    sicher sind das verschiedene Sachen. Der luzide Traum selber ist auch keine Meditation, aber es ist möglich in einem luziden Traum zu meditieren was genau so effektiv ist wie tagsüber zu meditieren.

    Wenn sich die ganze Welt ändert müssen wir auch die Veränderung der Menschen anerkennen. Behandle einen Menschen seinem Wesen und nicht deiner Erinnerung entsprechend. Jetzt

  • Chris27
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    • 18. Februar 2013 um 00:36
    • #7

    @sakko mit welcher art meditation kommst du höher/tiefer? Soeine art ruihges verweilen oder konzentration auf ein objekt?
    Bei der tiefenentspannung in savasana entspannt man wie gesagt immer tiefer bis man über das normalbewusstsein hinnaus gelangt zu anderen Zuständen.
    Bei meditation mit ruhigem verweilen hat man doch soweit ich weiß garkein Ziel, es geht nicht um entspannung oder gar immer tiefere entspannung sondern einfach darum jetzt und hier da zu sein in dem Moment ein ewiger moment nach möglichkeit ohne Gedanken/gefühle etc wenn diese sich verzogen haben..
    Und bei dem Autogenen Training, ist es da nicht so das man gewisse Übungen macht wie Wärme und Schwere Übung und Solarplexus erwärmen und so? Was sicher zu entspannung führt aber es ist mit Konzentrationsobjekt zb rechter Arm Schwer/Warm..
    Bei tiefenentspannung so wie ich es geübt habe gibt es kein Objekt. Dabei versuchte ich in einem nichts zu verweilen aber immer tiefer zu entspannen und entspannen und entspannen, einschlafen, wach bleiben und schauen was kommt da, jeden Zustand weiterziehen lassen auch die interressantesten denn es kommt ja immer noch eine tiefere Schicht. Weit hinter den Traumbildern kommt ja soetwas was einen hinneinzieht was ich als Vision betitelte. Man sieht dann soeinen Film ablaufen indem man nur zusieht aber nicht teilhat, sehr real. Und wenn man auch das verdrängt und loslässt kommt danach nach langer Zeit etwas weißes großes, das was um einen herum schwarz ist ist auf einmal Weiß!! Ein großer Weißer Raum!?! Weiter kam ich nicht. :) Hab mich auch nie getraut nocheinmal so tief zu gehen. (Da ich annahm das da irgendeine komlikation vorlag. Zumindest reagierte mein Körper mit einem schreckliegen angsathaften zusammenzucken was mich ofort aus dem Zustand riss. Aber lange her.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 18. Februar 2013 um 19:51
    • #8
    Chris27:

    Bei tiefenentspannung so wie ich es geübt habe gibt es kein Objekt. Dabei versuchte ich in einem nichts zu verweilen aber immer tiefer zu entspannen und entspannen und entspannen, einschlafen, wach bleiben und schauen was kommt da, jeden Zustand weiterziehen lassen auch die interressantesten denn es kommt ja immer noch eine tiefere Schicht. Weit hinter den Traumbildern kommt ja soetwas was einen hinneinzieht was ich als Vision betitelte. Man sieht dann soeinen Film ablaufen indem man nur zusieht aber nicht teilhat, sehr real. Und wenn man auch das verdrängt und loslässt kommt danach nach langer Zeit etwas weißes großes, das was um einen herum schwarz ist ist auf einmal Weiß!! Ein großer Weißer Raum!?! Weiter kam ich nicht. :) Hab mich auch nie getraut nocheinmal so tief zu gehen. (Da ich annahm das da irgendeine komlikation vorlag. Zumindest reagierte mein Körper mit einem schreckliegen angsathaften zusammenzucken was mich ofort aus dem Zustand riss. Aber lange her.


    Das erschrecken und nicht wiederholen wollen habe ich dabei auch erlebt. Bei mir war es die ausserkörperliche Erfahrung, die das hervorrief. Ich sah mich selber liegen, von oberen Ecke des Raumes aus.

    Das Heraussschrecken wird hervorgerufen durch die Gewohnheit des Geistes. Er ist den angepannten Zustand gewöhnt und schnellt dorthin zurück, wann immer es möglich ist. Der Entspannte ist zu trainieren, und je häufiger geübt wird, desto leichter bleibt er darinnen.

    Meine Ahnung sagt mir, das ohne Objekt, zu welchem zurückgekehrt werden kann, es nicht möglich sei, die Natur des Geistes ganz zu erkennen. Es klingt paradox, aber ich glaube, wir müssen uns von dem trennen, was wir sind (oder zumindest glauben zu sein). Das ist nichts weiter als ein Perspektivechsel. Doch auch für die neue Perspektive braucht es einen Standpunkt. Ach, was weiß ich, ich war ja noch nicht im vierten bis achten Jhana.

    :) Gruß


    P.S.: Die Meditation war angeleitet von Swami Jnaneshvara Bharati. Beste Yoga Nidra Anleitung, die ich kenne. (CD)

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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