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Sichtweise, Meditation und Handlung

  • VOOM108
  • 16. Dezember 2012 um 16:37
  • Zum letzten Beitrag
  • Axel Benz
    Gast
    • 26. Dezember 2012 um 14:34
    • #26
    Syia:

    Auch deine Sichtweise ist nur konventionell.


    :?:

  • Matthias65
    Gast
    • 26. Dezember 2012 um 14:44
    • #27
    Axel Benz:

    In dem Text kritisiert Batchelor u.a. Teile von dem, was er in 'Buddhismus für Ungläubige' beschrieben hat

    Oh, da könnte ich mir schon vorstellen, welche Teile das sind.
    "Buddhismus für Ungläubige" war seine buddhistische Biographie, er beschrieb die Entwicklung seines "buddhistischen" Weges.
    Dass er nun Teile seiner Biographie kritisiert wundert mich nicht.

  • Axel Benz
    Gast
    • 26. Dezember 2012 um 14:46
    • #28
    Matthias65:

    Oh, da könnte ich mir schon vorstellen, welche Teile das sind.


    Vorstellen kann ich mir auch viel.

  • Matthias65
    Gast
    • 26. Dezember 2012 um 14:51
    • #29
    Axel Benz:

    Vorstellen kann ich mir auch viel

    Das ist doch schon mal ein guter Anfang :D

  • Peeter
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    14. Juni 2010
    • 26. Dezember 2012 um 17:20
    • #30
    Zorița Câmpeanu:
    Matthias65:

    Wie kommt es, dass viele wissenschaftlich denkende Menschen von dem Konzept einer "absoluten Wahrheit" ausgehen ?


    weil diejenigen ihr wissen nicht als vorläufiges wissen erkennen. in dem fall muss es ein, relativ und ein absolutes geben.
    eine wissenschaftliche theorie/these muss begründet und "bewiesen" werden. was sind aber die "beweismittel" in der wissenschaft?
    alle (beweis)parameter sind durch konvention festgelegt, meter, kg, km........
    .....dann von Wahrheit(was immer das auch ist) zu sprechen...
    so sehe ich das :)
    .

    Alles anzeigen


    thumbs up !!!!
    Relativ ist so was Feines .. aber nicht das Wahre. Leben wir also in einer relativen Wahrheit von Welt.
    Oder auch in einer relativen Welt/sicht der Wahrheit.
    Ist schwierig mit den Worten .. bald haben wir wohl über Gänsefüsschen dran. Warum auch nicht.
    Es kann natürlich nach dem "Absoluten" immer noch weitergehen .. :)

  • Axel Benz
    Gast
    • 26. Dezember 2012 um 17:32
    • #31
    peeter:

    Ist schwierig mit den Worten ..


    Ja, das sieht man am nächsten Satz.

    peeter:

    ..bald haben wir wohl über Gänsefüsschen dran.

    peeter:

    .........aber ich bin schon weg ... und komme nicht wieder ....


    Leere Versprechungen...

  • Matthias65
    Gast
    • 26. Dezember 2012 um 18:47
    • #32
    Axel Benz:

    Ich kenne (zumindest was die Zeit seit Einstein angeht) keine 'wissenschaftlich denkenden Menschen', die von einer 'absoluten Wahrheit' ausgehen.

    Hi Axel, was hälst Du denn hiervon ?

    http://www.amazon.de/Quantum-Lotus-…56543826&sr=8-5

    Ich glaube, das gönne ich mir mal im Neuen Jahr :)

  • Axel Benz
    Gast
    • 26. Dezember 2012 um 18:58
    • #33

    Das kann ich - ohne das Buch gelesen zu haben - nicht beurteilen. Was ich von Ricard kenne, hat mich nicht vom Hocker gerissen.

  • Matthias65
    Gast
    • 27. Dezember 2012 um 15:54
    • #34
    Axel Benz:

    Was ich von Ricard kenne, hat mich nicht vom Hocker gerissen.

    Warum nicht ?

  • Noreply
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    • 27. Dezember 2012 um 16:36
    • #35
    Matthias65:
    Axel Benz:

    Ich kenne (zumindest was die Zeit seit Einstein angeht) keine 'wissenschaftlich denkenden Menschen', die von einer 'absoluten Wahrheit' ausgehen.

    Hi Axel, was hälst Du denn hiervon ?

    http://www.amazon.de/Quantum-Lotus-…56543826&sr=8-5

    Ich glaube, das gönne ich mir mal im Neuen Jahr :)

    Na dann man viel Spaß. Ist ein gutes Buch. Mal sehen ob Du erkennst ab wann sie Ratlos werden und den Weg der Mitte verlassen weil sie beide ihren Glauben nicht aufgeben wollen.

  • Matthias65
    Gast
    • 27. Dezember 2012 um 17:57
    • #36
    Ellviral:

    Mal sehen ob Du erkennst ab wann sie Ratlos werden und den Weg der Mitte verlassen weil sie beide ihren Glauben nicht aufgeben wollen.

    Ein Astrophysiker will seinen "Glauben" nicht aufgeben ?? Was für einen "Glauben" hat denn ein "Astrophysiker" ? Oder meinst Du, er "glaubt" an seine Wissenschaft ?
    Auch eine Möglichkeit, Wissenschaft als "Glauben" zu klassifizieren :lol:

  • Peeter
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    14. Juni 2010
    • 27. Dezember 2012 um 18:08
    • #37
    Axel Benz:
    peeter:

    Ist schwierig mit den Worten ..


    Ja, das sieht man am nächsten Satz.

    peeter:

    ..bald haben wir wohl über Gänsefüsschen dran.

    peeter:

    .........aber ich bin schon weg ... und komme nicht wieder ....


    Leere Versprechungen...


    richtig !!!!!!!!
    und oh, welch Spitzfindigkeit und Nettigkeiten obendrein ..
    danke

    Und den Besen stell ich gleich mal dabei.

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 27. Dezember 2012 um 18:27
    • #38
    Matthias65:


    http://www.amazon.de/Quantum-Lotus-…56543826&sr=8-5

    Ich glaube, das gönne ich mir mal im Neuen Jahr :)

    hallo Mahtias,

    das hab ich gelesen und fand es ganz interessant, den zwei perspektiven zu folgen ( so weit ich es eben konnte :D
    Wolf Singer, hat wie ich finde einige gute ansätze, was mir auch gfällt ist das ich wenig bis kaum "eitelkeit" bei ihm entdecken konnte...
    .

  • Mabuttar
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    • 27. Dezember 2012 um 21:26
    • #39

    Das schöne am Tantra ist für mich, das Nicht-Verurteilen und bewusste Akzeptieren der Welt.

    Und auch, dass nicht nur der Aspekt der Vergänglichkeit und Ich-Losigkeit sondern auch die Vernetztheit des Daseins und das Universelle im Vergänglichen gesehen wird, ganz nach dem Bild Welle und Ozean.

    Damit steht Meditation stärker im Mittelpunkt als Askese und Begierdelosigkeit.
    Aber ob daraus wirklich eine heilsame Handlung folgt, dass muss ich noch herausfinden, vielleicht aber eher eine friedliche Handlung.

    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

  • thigle
    Gast
    • 28. Dezember 2012 um 09:58
    • #40
    peeter:
    Axel Benz:


    Ja, das sieht man am nächsten Satz.


    Leere Versprechungen...


    richtig !!!!!!!!
    und oh, welch Spitzfindigkeit und Nettigkeiten obendrein ..
    danke

    Und den Besen stell ich gleich mal dabei.

    Laß dich nicht ärgern und bleib.

  • thigle
    Gast
    • 29. Dezember 2012 um 14:56
    • #41
    Zitat

    Doch der Geist selbst kann nicht gefunden werden, denn seine Natur ist Leerheit. Während einige Lehrer ihre Schüler zunächst in die Bedeutung von Leerheit einführen und dann in seine Klarheitsnatur, führt Milarepa zunächst die Klarheit des Geistes ein und dann die Leerheit - indem er darauf hinweist, dass die Klarheit nicht als 'etwas' gefunden werden kann.

    Evtl. etwas genauer: Was nicht gefunden werden kann, ist wodurch ¹ diese Klahrheit ebendiese Klarheit ist. Das ist ja die unmittelbare Klarheit ². Also ist dieses 'wodurch' natürlich nicht von Klarheit zu trennen, ebensowenig wie Erscheinungen, welche ja Ausdruck ebendieser Untrennbarkeit sind. "So erscheint der Geist, zugleich auch nicht".


    ¹ Leere

    ² 'Klarheit' untrennbar verstanden im Sinne von 'eindeutig erkennbar' wie von 'Luzidität' bzw. 'klar wie der Himmel' usw.

  • VOOM108
    Gast
    • 31. Dezember 2012 um 12:02
    • #42

    Ich habe eine Idee zu der Aussage, Mahamudra / Dzogchen sei keine nicht-duale Sichtweise im Gegensatz zum Advaita, das sich explizit nicht-dual nennt. Zunächst mal kann man vielleicht anmerken, dass offenbar das Advaita so wie wir es heute kennen in intensivem Austausch mit den Mahamudra- und Dzogchen-Schulen entstanden ist.

    Was aus meiner Sicht u.a. für eine Differenzierung späche, wäre dass Mahamudra bzw. Dzogchen über die blosse, noch verstandesmäßig erfassbare Nicht-Dualität hinaus geht. Wir können verstehen, dass "männlich" und "weiblich" oder "gut" und "böse" eigentlich keine trennscharfen dualen "Objekte" sind, sondern sich nicht nur bedingen sondern sie in ihrer Essenz auch noch wesensgleich sind.

    Darüber hinaus gilt aber noch, dass es keine Trennung zwischen "Dual" und "Nicht-Dual" gibt UND dass diese Trennung sowohl existiert als auch nicht existiert usw. Es ist volkommen konzeptfrei und gleichzeitig ein Konzept, das es aufzugeben und zu behalten gilt.

    Wie weit geht Advaita Vedanta in seiner Sicht über die "blosse einfache Nicht-Dualität" hinaus? Immerhin bedeutet "Vedanta" ja sowas wie "darüber hinaus gegangen..."

  • thigle
    Gast
    • 1. Januar 2013 um 15:41
    • #43

    Mahamudra und Dzogchen sind natürlich zutiefst buddhistische Lehren welche in jeder Hinsicht im Einklang mit dem stehen, was Buddha gelehrt hat. Was vom Advtaita nicht zu behaupten ist. Und das aus gutem Grunde. 'Nicht-Dualität'? Spielt keine Rolle.

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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