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  1. Buddhaland Forum
  2. mr.balboa

Beiträge von mr.balboa

  • 2 minuten um nen Betreff zu finden sind genug...

    • mr.balboa
    • 20. Mai 2012 um 06:01

    BALBOA bitte ja :D

    Ich muss zugeben, die Umschreibung mit der Flipperkugel trifft ziemlich genau zu….

    Die High Score zu erreichen ist aber nicht mein Ziel und auch nicht der Grund weshalb die Kugel da herumflitzt. Den Grund ist, dass die Kugel nicht auf die Ausbahn rollt und das Spiel dann vorbei ist ;-D


    Leider bin ich nicht tausend andere sondern identifiziere mich als "Ich" wie ihr alle auch. (Ich bin mal so frei und unterstelle euch, euch noch nicht von der Anhaftung am ich befreit zu haben ;-D)

    Metzger ist ein gutes Stichwort.
    Mal angenommen ich wäre Bolzenschiesser im Schlachthof, Söldner im Irak oder CIA Folterknecht in Guantanamo Bay. Würdet ihr mir dann auch empfehlen bei meinem Tun präsent zu sein?
    Für mich gibt es einen klaren Unterschied zwischen heilsamen und unheilsamen Handlungen. Die von mir erwähnten "Berufe" sowie mein jetziger erfordern dass ich unheilsame Handlungen ausführe, was mir schlussendlich auch selbst schadet.

    Wenn man sein Leben nicht sinnvoll werden lassen kann wie Karmahain sagt, ist es demnach egal was man denkt, spricht oder wie man handelt. Wofür hat Buddha uns dann Empfehlungen gegeben wie wir uns vom Leid befreien können?

    Termine machen ein paar Pläne und Ziele. Sollten es aber nicht die richtigen sein? Diejenigen die Leid vermeiden und Glück vergrössern?

    Natürlich erwarte ich etwas von der Meditation, sonst würde ich nicht meditieren. (Wenn man überhaupt schon von Meditation bei mir sprechen kann.) Alle Tätigkeiten haben einen Grund, oder ein Ziel das ist mit der Meditation nicht anders. Ich erwarte z.B. dass ich irgendwann mal meditative Stabilität erreiche und meinen Geist besser lenken kann. Das kann ich auch erwarten, weil es irgendwann einmal eintreffen wird. Hoffentlich in diesem Leben.

    Ganz normale Gespräche mit ganz normalen Leuten? Ich muss zugeben, das habe ich bis jetzt noch nicht hinbekommen, für mich ist jede Person und jedes Gespräch einzigartig, was impliziert, dass sie und es sich von der Normalität abhebt. Was ist schon Normal? Wir hier in Europa und die in Nepal und Indien sind abnormal?
    Alltägliche Dinge? Wenn man das Leben so beobachtet wie du es empfiehlst gibt es keine alltäglichen Dinge mehr, jeder einzelne Augenblick wird einzigartig.

    Manchmal frage ich mich tatsächlich wer oder was auf mich geschossen hat, aber im Moment bin ich damit beschäftigt herauszufinden wie ich den Pfeil der mich getroffen hat, herauszuziehen. Oder vielleicht schon dabei die Wunde richtig zu versorgen?


    Ich kann die Empfehlung, aufzuhören zu meditieren in kleinster Weise nachvollziehen. Für mich ist die Meditation in meinem Tagesablauf eingebunden und wird auch nicht mehr verschwinden.


    DING ich höre den Gong zur 2. Runde

  • 2 minuten um nen Betreff zu finden sind genug...

    • mr.balboa
    • 19. Mai 2012 um 01:25

    Genug Input um meinen Geist für die nächsten 3 Monate zu beschäftigen :D


    crazy-dragon

    da könnte man fast neidisch werden auf deine einfache Sicht der Dinge :D

    nur, wie kann ich weniger denken?

    Axel Benz:
    mr.balboa:

    Ist es wirklich die Motivation hinter einer Handlung die das Karma bestimmt? Aus eigener Erfahrung kann ich dem leider
    nur bedingt zustimmen. Viele meiner Handlungen die ich mit einer positiven Motivation ausgeführt
    habe haben meiner Person und meinem Umfeld geschadet. Denke ich etwa in einem zu kleinen Rahmen?


    Ich würde gerne positiv Handeln, Gutes tun und meine Energie richtig einsetzen, doch irgendwie haperts an der Umsetzung.

    Einmal fehlt das Geld, einmal die Ausbildung, einmal die Zeit, dann bin ich zu jung oder zu alt.

    Entscheide ich mich für einen Weg komme ich kurzfristig gut voran und dann stellen sich unüberwindbare Hindernisse in den Weg.
    Das ist frustrierend.


    Das ist jetzt alles sehr allgemein gehalten - Antworten dürften deshalb ebenso allgemein ausfallen. Vielleicht konkretisierst du das ja etwas (z.B. 'Einmal fehlt das Geld, einmal die Ausbildung, einmal die Zeit, dann bin ich zu jung oder zu alt.')?

    Alles anzeigen

    Konkret ausgedrückt, wie kann ich mit den Fähigkeiten und Kenntnissen die ich habe, in meinem Alter (27) meinen Lebensunterhalt verdienen ohne anderen Lebewesen zu schaden und weiterhin meiner Buddhistischen Praxis zu folgen, bzw. sie intensivieren (Zentrum, Retreat usw.)?

    Leider ist nach 1 1/2 Monaten ein grosses Fragezeichen da.

    Für ein Studium welches ich gerne machen würde fehlt mir das Abitur.
    Um eine Ausbildung die ich eventuell gerne machen würde, fehlt mir das Geld.
    Um mich selbständig zu machen, fehlen mir die Ideen und das Geld.
    Um wieder in Hotel Mama zu logieren bin ich zu alt.
    Um in Rente zu gehen bin ich zu jung.

    Ok dann ist da noch die Zeit, die fehlt mir nicht ja, die habe ich.


    Ji'un Ken:
    Zitat

    ...Mein ganzes Leben ist so wirr, willkürlich und facettenreich, ich hab das Gefühl zwar alles zu erkennen,
    es aber nicht richtig steuern zu können....


    Eine gute Erkenntnis.
    Du kannst es auch nicht steuern. Du hast nur auf einen sehr begrenzten Bereich deines Lebens einen direkten Einfluss.

    Doch wo ist die Grenze zwischen dem was man kontrollieren kann und dem was nicht?

    Ji'un Ken:
    Zitat

    ...Ich spiele mit dem Gedanken einfach nach Indien oder Nepal zu gehen und die Welt dort zu erkunden.
    Aber wenn man Neuland betritt dann am besten mit jemandem zusammen der sich dort auskennt oder nicht?...


    Warum denn in die Ferne schweifen?
    Was glaubst oder hoffst du, dort zu finden, was du nicht auch hier in Deutschland finden kannst?

    Ruhe, Ausgeglichenheit, Distanz zu meiner unangenehmen Vergangenheit? Hier weiss ich nicht wie ich mein Leben in Zukunft finanzieren soll. Neue Erfahrungen. Einen Schritt abzuschliessen bzw. etwas konkret umzusetzen.

  • 2 minuten um nen Betreff zu finden sind genug...

    • mr.balboa
    • 18. Mai 2012 um 05:11

    Namaste (So richtig?)

    Ich beschäftige mich seit ca. 2 Jahren mit dem Buddhismus, seit einem halben Jahr intensiver.
    Ich meditiere täglich 2 mal 15 Minuten. Ich setze mich hin, mache Atemübungen
    und bitte meinen Geist, zum Wohle aller Lebewesen im grenzenlosen Raum, bei einem blauen Buddha zu bleiben.

    Das klappt mehr oder weniger gut.

    Mein Bewusstsein verändert sich enorm, das spüre ich. Verändert es sich aber zu etwas positivem?

    Auf die zentralen Fragen die mich momentan beschäftigen habe ich leider noch keine befriedigende Antwort gefunden.


    Wie lasse ich dieses Leben sinnvoll werden?

    Jeden Tag nagt das schlechte Gefühl an mir, dass ich die letzten 27 Jahre meines Lebens verschwendet habe
    und es auch weiterhin tue. Nur wie höre ich auf mein Leben zu verschwenden? Woher weiss ich dass die Entscheidungen
    die ich treffe positive Resultate hervorbringen?

    Ist es wirklich die Motivation hinter einer Handlung die das Karma bestimmt? Aus eigener Erfahrung kann ich dem leider
    nur bedingt zustimmen. Viele meiner Handlungen die ich mit einer positiven Motivation ausgeführt
    habe haben meiner Person und meinem Umfeld geschadet. Denke ich etwa in einem zu kleinen Rahmen?


    Ich würde gerne positiv Handeln, Gutes tun und meine Energie richtig einsetzen, doch irgendwie haperts an der Umsetzung.

    Einmal fehlt das Geld, einmal die Ausbildung, einmal die Zeit, dann bin ich zu jung oder zu alt.

    Entscheide ich mich für einen Weg komme ich kurzfristig gut voran und dann stellen sich unüberwindbare Hindernisse in den Weg.
    Das ist frustrierend.

    Jeden Tag motiviere ich mich selbst an einem von mir gesetztem Ziel zu arbeiten bzw.
    es zu erreichen und jeden Tag zerren mich dann Zweifel wieder auf den Boden der Realität.


    Mein ganzes Leben ist so wirr, willkürlich und facettenreich, ich hab das Gefühl zwar alles zu erkennen,
    es aber nicht richtig steuern zu können.
    Mein Geist arbeitet und arbeitet und arbeitet, stellt Fragen und denkt und denkt...

    Wenn ich versuche anderen Menschen davon zu erzählen, verstehen sie mich meistens nicht, halten mich für verrückt oder können mir nicht helfen,
    darum höre ich lieber zu. Das ist dann wie ein Ablenken von meinen eigenen Problemen und sehr angenehm. Beantwortet aber nicht die Fragen die mich beschäftigen.


    Ich würde mich gerne persönlich mit jemandem unterhalten der mehr Ahnung von Buddhismus hat und mir meine Fragen beantworten kann.

    Beruflich und örtlich bedingt hatte ich bisher leider nicht die Möglichkeit dazu.


    Noch 1 1/2 Monate arbeite ich und habe diese Wohnung, danach ist alles offen. Wie soll ich nun meine Zukunft gestalten?

    Hier habe ich nichts zu verlieren und keine Verpflichtungen, keine Freundin, keine Kinder, kein Haus.
    Das was ich sehen wollte habe ich gesehen
    und das was ich besitzen wollte habe ich besessen.


    Ich spiele mit dem Gedanken einfach nach Indien oder Nepal zu gehen und die Welt dort zu erkunden.
    Aber wenn man Neuland betritt dann am besten mit jemandem zusammen der sich dort auskennt oder nicht?

    Ich hab mich etwas über das Kopan Kloster informiert. Leider ist mein Englisch nicht das beste und mein
    nepalesisch ist ... optimistisch ausgedrückt "ausbaufähig" :D


    Was würdet ihr mir empfehlen zu tun? Möchte eventuell jemand in nächster Zeit auch nach Asien reisen?


    Danke fürs lesen und lieben Gruss


    Rocky

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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