@Mirco
Mirco:Das ist nur Gedankengeschwurbel.
Danke, Mirco. Hälst du die Frage für sinnlos oder für falsch gestellt? Wenn falsch gestellt: Wie lautet die richtigere Frage? Wenn sinnlos: Warum hälst du es für sinnvoll, darauf zu antworten?
@Ji'un Ken
Ji'un Ken:das Haus als solches existiert nicht. Es existiert als deine Wahrnehmung. Du hast Sinnesorgane, die bestimmte Reize an dein Gehirn weiterleiten. Dieses konstruiert dann ein Bild, von dem du gelernt hast, es als Haus zu bezeichnen.
Stirbst du, verschwindet auch dieses "Haus". Wenn wir beide vor diesem Haus stehen, werden wir es wohl, wenn auch vielleicht nur in Nuancen, unterschiedlich wahrnehmen. Ist mein Hund dabei, wird er es noch anders wahrnehmen, ist eine Fliege, ein Vogel, eine Ameise.....dabei, werden sie es alle unterschiedlich wahrnehmen. Und nur wir beide werden das, was wir wahrnehmen, als Haus bezeichnen.
Danke, Ji'un Ken. Warum existiert nicht beides? Das Haus und meine (deine,...) Wahrnehmung des Hauses? Das eine bedingt das andere.Das Haus ist nicht identisch mit der Wahrnehmeung des Hauses durch en auch immer. Aber warum sollte ersteres deswegen nicht existieren?
Maybe Buddha:Im Endeffekt sind das nur Gedankengebäude, Konzepte, Begrifflichkeiten zum Unterscheiden. Für den Physiker ist der Rauch warscheinlich etwas anderes und der Chemiker sieht wenn er den Rauch sieht wieder etwas anderes und der Feuerwehrmann wieder etwas anderes etc.
Oder stell dir vor der Rauch vor deiner Tür steigt weiter nach oben, und aus einiger Entfernung sieht jemand anderes den Rauch und hält ihn für eine Gewitterwolke. Existiert dann die Gewitterwolke?
Es existiert Rauch aus einem Schornstein. Es existiert meine Wahrnehmung von Rauch und es existiert die Wahrnehmung einer Gewitterwolke von jemand anderem. Kann ich das beweisen? Nein. Ist das ein sinnvolles (=alltagstaugliches) Modell der Wirklichkeit? Ja.
@Existenter Charlie
Existenter Charlie:Die Lehre des Buddha besagt nicht, dass Phänomene nicht existieren.
Also existiert auch das Haus - als flüchtiges, kernloses Phänomen.
Danke, Charlie, das verstehe ich.
@Ripa
Ripa:Das "Licht" braucht über 8 Minuten zu uns.
Die Sonne direkt kannst du also nicht sehen.
Was also siehst du ?
Danke Ripa, ein interessantes Beispiel. Ich reagiere auf Photonen, die meine Netzhaut treffen, acht Minuten nachdem sie von der Sonne emittiert wurden. Existiert die Sonne nachts nicht? Wenn ich im U-Bahntunnel stecke? Oder während ich schlafe? Wäre das eine sinnvolle Annahme?