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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von KDR

  • Hohe Heiligkeit

    • KDR
    • 12. Februar 2011 um 16:09

    Bist du sicher, dass es wirklich "Hohe Heiligkeit" hieß und nicht "His Holiness", also "Seine Heiligkeit"? Das wird ja auch mit "H.H." abgekürzt. Die Geschichte klingt aber interessant. Welcher Orden war es denn und wan hat das stattgefunden?

    Schöne Grüße
    KDR

  • Hohe Heiligkeit

    • KDR
    • 10. Februar 2011 um 09:35

    Nein, das ist wirklich nur eine westliche "Einfügung".

    Schöne Grüße
    KDR

  • Kloster zum Übernachten?

    • KDR
    • 31. Januar 2011 um 12:51

    Mahayana (indo-tibetisch): Kamalashila-Institut

    Schöne Grüße
    KDR

  • Der Samen für mein "Leben nach dem Tod"

    • KDR
    • 13. Januar 2011 um 13:32
    Helmut9:
    Chandan:

    Ich denke Gier, selbstsüchtiges Anhaften und Lust sind i.d.R. an positive Dinge gekoppelt und eben jene Kleshas spielten für Buddha auch in der täglichen Praxis eine Rolle. Ich sehe auch nicht den Sinn zwischen Anhaften an positiven und an negativen zu unterscheiden.


    Siddhartha Gautama war ein Mensch, der Buddha ist ein Buddha.

    Hast Du es gehört???? Das schallende Gelächter von Buddha/Siddharth Gautama.


    Ich habe es gehört, und wie! :arrow:

    Zitat

    H.E. Tai Situpa, explaining Mahamudra, says," ... svabhavikakaya (Tib. ngo wo nyi kyi ku) is not a further form of manifestation, but denotes the fact that the dharmakaya, sambhogakaya, and nirmanakaya are not separate from each other. They are just three different aspects of the state of a buddha, which is indivisible."

    If we were to compare Dharmakaya to vapor, Sambhogakaya to clouds, and Nirmanakaya to rain, then Svabhavikakaya is the essential nature of them all -- water-ness or moisture.


    (http://www.khandro.net/doctrine_trikaya.htm)

    Deutsche Übersetzung:

    Zitat

    Bei der Erklärung von Mahamudra sagt S. E. Tai Situpa: "... Svabhavikakaya (tib. ngo wo nyi kyi ku) ist keine weitere Manifestationsform, bbezeichnet aber die Tatsache, dass der Dharmakaya, Sambhogakaya und Nirmanakaya nicht verschieden voneinander sind. Sie sind nur drei verschiedene Aspekte des Zustandes eines Buddha, der unteilbar ist.

    Wenn wir Dharmakaya mit Dampf vergleichen, Sambhogakaya mit Wolken und Nirmanakaya mit Regen, dann ist Svabhavikakaya die essentielle Natur von ihnen allen -- Wässrigkeit oder Feuchtigkeit.

    Schöne Grüße
    KDR

  • Für Entwicklung von Mitgefühl

    • KDR
    • 11. Januar 2011 um 19:06

    [url=http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,738981,00.html]Getötete Eltern: "Ich war für sie der Versager vom Dienst"[/url]

    Schöne Grüße
    KDR

  • Lamas im tibetischen Buddhismus

    • KDR
    • 6. Januar 2011 um 17:37
    pali:

    Die Art der Praxis des Tibetischen Buddhismus, so wie er sich Heute darbietet, hat deiner Meinng nach das der Historiche Buddha schon gelehrt ?


    Nee sorry, die Frage ist falsch gestellt. Wenn dich die Sache noch interessiert, lies am besten das zweite Kapitel von Berzins "Tantra verstehen lernen". Ansonsten praktiziere Zen. ;)

    Schöne Grüße
    KDR

  • Lamas im tibetischen Buddhismus

    • KDR
    • 4. Januar 2011 um 22:59
    pali:
    KDR:

    Das ist natürlich richtig, allerdings hat diese Tatsache hier keinerlei Aussagewert.

    Für dich vieleicht nicht, für mich schon. Wenn man Tibetische Sichtweisen mit dem Verweis auf den Buddha begründen will und zum "Beweis" einen Text vorlegt, der einige Jahrhunderte später als in die Schrifftlichen Fixierung des Palikanon entstanden ist, dann ist das für mich ein entscheidendes Argument.
    Ich möchte hier aber keine Neuauflage einer Diskussion initiieren, wie "Authentisch" die Tibetische Tradition ist. Das gibts ja im Archiv dieses Forum ja schon genug.


    Wie gesagt, selbst streng historisch gesehen (was m.E. hier eine Einschränkung der Sichtweise darstellt und keine Erweiterung) hat es diese Ansicht in Indien schon lange gegeben, bevor das ganze ins Tibetische übersetzt wurde. Man hat ja im Tibet des 8. Jahrhunderts das Dharma-Rad nicht neu erfunden, sondern einfach alles aus dem Sanskrit übersetzt, was damals zur Verfügung stand. Insofern müsste man eigentlich von der "indo-tibetischen Tradition" sprechen, was aber kaum jemand tut.

    pali:
    KDR:

    Laut dem Online-Lexikon wohl noch zu Bairotsanas Lebenszeit oder nur unwesentlich später, etwa von einem seiner Schüler.

    Gibts da einen Link ?


    Nicht dass ich wüsste, aber im Online-Lexikon (hier 'dra 'bag eingeben) steht, dass es "found in both bka' ma and gter ma transmissions" (sowohl in bka' ma- als auch in gter ma-Übertragungen enthalten) ist. Dies sind die zwei Übertragungsstränge der Nyingma-Schule, die im 8. Jahrhundert in Tibet entstanden ist. Es kann also nur zu diesem Zeitpunkt entstanden sein. Aber ich halte es für unwahrscheinlich, dass die fraglichen Aussagen zum ersten Mal im Bairo Drabag getroffen wurden. In Indien wusste bzw. sah man das bestimmt schon vorher so.

    pali:
    KDR:

    Aber nein! Der Palikanon ist eine bestimmte Überlieferungsversion eines bestimmten Ausschnittes des Buddhadharma. Die

    Aha .... und welches sind die "anderen" Überlieferungsversionen und womit begründest du das ?


    Die wichtigste andere Version ist der Sanskritkanon. Sehr interessant dazu: Sanskrit bzw. Buddhistischer Kanon & Turfan Funde

    pali:
    KDR:

    Es wird Zeit, dass die Theravada-Tradition sich von der Ansicht löst, ihr Kanon sei die Ursprünglichkeit schlechthin.

    Na ja, ursprünglich gab nach meiner unmassgeblichen Meinung 18 verschiedene Schulrichtungen, und der Theravada, so wie wir ihn Heute kennen ist die letzte übriggebliebene Schule. Die Tibetische Tradition hat sich erst sehr viel später gebildet und ich glaube, das man dies auch religionswissenschaftlich nachweisen kann.
    Ich selber stehe dem Zen nahe, und für mich sind daher die Zenschrifften auch bedeutender als der Palikanon oder die Überlieferung der Tibetischen Tradition. Ganz ehrlich, auch ich habe mir schon den Vorwurf gefallen lassen müssen, das Zen kein Buddhismus mehr wäre. Stören tuts mich aber eher wenig, denn es wird immer Leute geben, die die Deutungshoheit für sich beanspruchen. Die Theravatradition ist aber auch nicht so ein geschlossener Verein wie du das hier darstellst, da gibts durchaus verschiedene Sichtweisen. Meine gelegentliche Kritik an der Tibetischen Tradition ist vieleicht, das gewisse Geschichtshistorische Entwicklungen irgend wie "Krummgeredet" werden, bzw. einfach ignoriert werden um gewisse Lehren mit dem Buddha kompatibel zu machen ... Wie dem auch sei, wenn eure Praxis authentisch ist, bzw. wenn ihr glaubt das sie funktioniert, dann sollte es doch genügen, wenn ihr die Lehren von Padmasambhava, Marpa und wie sie alle heissen, einfach praktiziert. Ich finds da einfach immer etwas komisch, wenn ihr euch auf den Buddha beruft und dann sagt, das der Buddha am Ende seines Lebens dann noch mal schnell an ausgewählte Schüler den Vajrayana übermittelt hätte ... Wenn man dann nach den Quellen fragt, dann sind immer Schrifften, die sehr viel später, 500 - 800 Jahre später entstanden sind. Wie gesagt, ich praktiziere kein Vajrayana (obwohl ich immer wieder mit dem Dzogchen etwas "flirte"), und kann daher auch nicht sagen, ob diese Praxis funktioniert .... brauch ich auch nicht. Die Tibetische Tradition will da aus meiner Beobachtungsperspektive immer einen Spagat machen, statt sich einfach auf ihre Gründergestallten zu berufen, unabhängig davon, wie kompatibel dies auch mit den Lehren des Buddha sind oder waren. NEIN, ich mache in dieser verallgemeinernden Form keine Wertung. Es ist in meinen Augen einfach ein Etikettenschwindel, wenn auf einem Packet Zahnbürste steht, IM Packet aber eine Küchenbürste ist ...


    Das Theravada der ersten Jahrhunderte kann aber gar nicht das von etwas später sein, d.h. von nach der Spaltung von den Mahasanghikas. Wenn sich ein Bakterium teilt, bleibt ja nicht ein identisches Original übrig und eine "Fälschung", die sich plötzlich dazugesellt hat. Nach einer Teilung hat man zwei Hälften (von Größenunterschieden mal abgesehen) des früheren Ganzen, das es jetzt aber gar nicht mehr gibt; da kann man nicht sagen, eines sei gleich geblieben und das andere neu dazugekommen. Und mit den tibetischen Tradition ist es so ähnlich, da es sie als solche gar nicht gibt. Die sogenannte tibetische Tradition ist ja nicht vom Himmel fefallen, sondern einfach die Übertragung der indischen Tradition ins Tibetische. Weil so mancher Aspekt der indischen Tradition aber von keinem anderen Land aufgenommen wurde, bevor moslemische Invasoren des nordindischen Buddhismus ausgelöscht haben, gab es als Rettungsanker nur noch Tibet. Als dann irgendwann westliche Forscher nach Tibet kamen und gesehen haben, dass es da viele buddhistische Sachen gibt, die man sonst nirgends findet, hat man das ganze eben "tibetische Tradition" genannt. Das ist natürlich nicht falsch, aber es ist auch längst nicht die ganze Wahrheit. "Indo-tibetische Tradition" wäre wohl tatsächlich eine gute Alternative. Die Tibeter nennen ihren Kanon ja nicht "tibetischer Kanon", sondern Kangyur: "Übersetzung der Worte [des Buddha aus dem Sanskrit]".

    Padmasambhava war einerseits derjenige, der den Dharma als erster nach Tibet gebracht hat und insofern Übermittler ist; andererseits und vor allem ist er Guru Rinpoche - meinem bescheidenen Verständnis "jemand", der weit über das Konzept einer Person hinausgeht. Er wird von der Tibetern auch der "zweite Buddha" genannt. Das ist aber wirklich keine Frage von Ländergrenzen, das ist einfach Tantra. Ähnliches hat es davor in Indien und danach in Tibet gegeben, wenn auch nicht in diesem Ausmaß. Marpa widerum wird von den Tibetern "Marpa der Übersetzer" genannt.

    pali:

    Naja, das Vajrayana entstand in einem gewissen Entwicklungskontext, genauso wie das Zen auch in einem gewissen zeitlichen und geschichtlichen Kontext erst lange nach dem Buddha enstanden ist und seine "höchste Ausformulierung" (aus meiner schwärmerischen und "unterscheidlerischen" Sicht wahrgenommen) erst zwischen 1228 und 1253 durch Meister Dogen getan wurde.
    Berzin mag ich mir da nicht antun, da mich die Sache so tief wieder nun auch nicht interessiert. Ich wollte eh nur wissen, WANN und WO besagter Text entstanden ist.


    Naja, was diese Entstehungssachen angeht, wirst du wohl Berzin lesen müssen, wenn du die Sichtweise der (indo-)tibetischen Tradition und ihre Stellung im Vergleich zu den Ansichten des Theravada und der westlichen Forschung wirklich verstehen willst. Aber das musst du ja auch nicht. Wenn du dein Zen machst anstatt etwas zu lesen, was dir in der Praxis nichts bringt, ist wahrscheinlich allen am meisten gedient. :)

    Schöne Grüße
    KDR

  • Lamas im tibetischen Buddhismus

    • KDR
    • 2. Januar 2011 um 21:36
    pali:
    KDR:

    Das ist natürlich richtig, allerdings hat diese Tatsache hier keinerlei Aussagewert. Sowieso ist es irreführend, alles, was es seit bald 1000 Jahren nur noch in Tibet gibt, als "speziell tibetisch" hinzustellen, weil es das nur aus dem Grunde ist, dass kein anderes Land das Vajrayana (inklusive des an der zitierten Stelle des Bairo Drabag widergegebenen Wissens) aus Indien übernommen hat. Die anderen asiatischen Länder sind also selbst schuld, wenn sie mit dem Vajrayana nichts anfangen können.

    Verehrter, ich präzisiere meine Frage etwas .... ;) Der besagte Text, wo, wann und in welchem Kontext ist er entstanden ?


    Laut dem Online-Lexikon wohl noch zu Bairotsanas Lebenszeit oder nur unwesentlich später, etwa von einem seiner Schüler.

    pali:
    KDR:

    Sowieso ist es irreführend, alles, was es seit bald 1000 Jahren nur noch in Tibet gibt, als "speziell tibetisch" hinzustellen, ....

    Du willst damit also sagen, das besagter Text ursprünglich also auch im Palikanon gewesen sei, im Laufe der Zeit aber "Verlorengegangen", oder "Beiseitegeschoben", oder "Unterdückt" woden ist ?


    Aber nein! Der Palikanon ist eine bestimmte Überlieferungsversion eines bestimmten Ausschnittes des Buddhadharma. Die erste Einschränkung darf ruhig allgemein als Tatsache gelten, dem stimmen sogar die Wissenschaftler zu. Es wird Zeit, dass die Theravada-Tradition sich von der Ansicht löst, ihr Kanon sei die Ursprünglichkeit schlechthin. Manche andere Sachen wurden daraus wohl tatsächlich mutwillig "gestrichen" (Nachfragen bitte per PN, das sprengt sonst den Rahmen des Threads). Zur zweiten Einschränkung empfehle ich Dr. Alex Berzin: "Tantra verstehen lernen", davon besonders Kapitel 2.

    Außerdem: der besagte Text ist tibetisch, in ihm wird aber nichts "neues" gesagt.

    pali:

    Hm .... also nach meinen Kentnissen ist der Vajrayana erst einige Zeit später (1000Jahre?), vorzugsweise in Ostindien und Tibet entstanden. Wieso hätten da andere Länder etwas "übernehmen" sollen ?


    Mit dem "Entstehen" ist das so eine Sache (siehe nochmal Berzin), aber selbst nach diesem Maßstab stand das Vajrayana in Indien schon in voller Blüte, bevor es nach Tibet kam. Insofern verstehe ich deine Frage nicht ganz.

    pali:
    KDR:

    Die anderen asiatischen Länder sind also selbst schuld, wenn sie mit dem Vajrayana nichts anfangen können.

    Haben die anderen Länder denn etwas verpasst ?


    Was für eine Antwort erwartest du denn jetzt? ;)

    Schöne Grüße
    KDR

  • Lamas im tibetischen Buddhismus

    • KDR
    • 2. Januar 2011 um 18:25
    pali:
    KDR:

    Gemeint ist das bai ro tsa na'i rnam thar 'dra 'bag chen mo; der Begriff erklärt sich, wenn man hier 'dra 'bag eingibt.


    Also ein Text, der in der Tibetischen Tradition entstanden ist in dem dies steht ...


    Das ist natürlich richtig, allerdings hat diese Tatsache hier keinerlei Aussagewert. Sowieso ist es irreführend, alles, was es seit bald 1000 Jahren nur noch in Tibet gibt, als "speziell tibetisch" hinzustellen, weil es das nur aus dem Grunde ist, dass kein anderes Land das Vajrayana (inklusive des an der zitierten Stelle des Bairo Drabag widergegebenen Wissens) aus Indien übernommen hat. Die anderen asiatischen Länder sind also selbst schuld, wenn sie mit dem Vajrayana nichts anfangen können.

    Rasmuss Kroemker:

    Ich habe einen Bericht über tibetischen Buddhismus gesehen. Es ging dort um Lamas, wie ja auch der Dalai Lama einer ist. Es hieß in dem Bericht, dass man sich Kinder genauer anschaut um zu sehen, ob sie vielleicht eine Lama- Wiedergeburt sind. Man könne z.B. an Körperhaltungen oder Wissen dass die Kinder haben, sehen, ob sie die Wiedergeburt eines Lamas sind.
    Nur wäre das ja eine direkte Seelenwanderung, so als ob meine Seele sich einen neuen Körper sucht und Menschen die mich kannten, nach Menschen suchen, in deren Körper ich weiterleben könnte.


    Nein, definitiv nicht. Generell empfiehlt es sich, äußerst skeptisch gegenüber dem zu sein, was einem in Dokumentarfilmen und anderen journalistischen Erzeugnissen zu solchen Themen erzählt wird. Zuerst einmal stimmt es nicht, dass Wiedergeburt per se Seelenwanderung bedeutet, wie es oft behauptet wird; der Buddha hat An-Atman und Wiedergeburt gelehrt. Zum anderen wurde in dieser Diskussion nicht einmal der Begriff genannt, um den es geht: Tulku. Und Tulku kann man natürlich nicht verstehen, ohne Kusum verstanden zu haben. Zu Sanskrit: Tulku bedeutet nichts anderes als Nirmanakaya; ein Begriff, der natürlich nur im Kontext von Trikaya (tib.: Kusum, dt.: drei Körper/Kayas) zu verstehen ist. Nirmanakaya bedeutet einfach Emanationskörper oder Ausstrahlungskörper, nicht mehr und nicht weniger und stellt damit überhaupt nicht "neues" dar. Das wurde hier im Forum auch schon des öfteren diskutiert.

    @ Ryonin: Ich hoffe, du hast bis hierhin mitgelesen und dich angesprochen gefühlt! Es ist schon fragwürdig, wenn du wiederholt und wider besseres Wissen längst widerlegte Darstellungen verbreitest:

    Ryonin:

    Vajrayana außerhalb von Tibet (Shingon und Tendai z.B.) kennt ja solche Lehren (wiedergeborene Lehrer etc.) nicht.

    Weiter:

    Ryonin:

    Ich fand den Artikel über Reinkarnation von SoGen sehr treffend, aber ich hatte im DBU-Forum den Eindruck, das manche aus der tibet. Fraktion das anders sehen.


    Kein Wunder, werden da doch nur wieder die gleichen Fehlinformationen unter die Leute gebracht wie in diesem und in vielen anderen Threads. Von Sachkenntnis unbefleckte, diffuse Tibetophobie. Sieh es ein, der Mann hat keine Ahnung, wovon er schreibt.

    Schöne Grüße
    KDR

  • Lamas im tibetischen Buddhismus

    • KDR
    • 31. Dezember 2010 um 13:51
    pali:
    Dharma-chakra:

    Hab letztens gelesen, dass Herr Gotama gegen Ende seines Lebens, einer ausgewählten Schar seiner Schüler das Vajrayana gelehrt haben soll.
    Im Bairo Drabag heißt es ....

    Und was ist das "Bairo Drabag" ?


    Gemeint ist das bai ro tsa na'i rnam thar 'dra 'bag chen mo; der Begriff erklärt sich, wenn man hier 'dra 'bag eingibt.

    Schöne Grüße
    KDR

  • Meditation im Amitabha Buddhismus

    • KDR
    • 21. Dezember 2010 um 15:16

    Hallo Peter,

    vielleicht hilft dir das hier weiter: Der Amida-Kult Japans: Pseudo-Buddhismus, Travestie des Christentums oder Gipfelpunkt des Mahayana?

    Schöne Grüße
    KDR

  • Schriftenkanon in Theravada und Mahayana

    • KDR
    • 7. November 2010 um 17:24
    Wohlwollen:

    Habe ich richtig verstanden: Sanskrit-Kanon und Pali-Kanon sind vom Inhalt her im wesentlichen gleich, nur im Ausdruck anders, da er von anderen Mönchen verfasst wurde.


    Naja, von anderen Mönchen zusammengestellt und eben in verschiedenen Sprachen vorhanden.

    Wohlwollen:

    Wird demnach von Mahayana-Buddhisten der Sanskrit-Kanon (der dem Pali-Kanon im Prinzip ähnlich ist) + je nach Schule zusätzliche Mahayana-Sutras wie Lotos-Sutra o.ä. studiert? Was lesen hier westliche Mahayana-Buddhisten, die keine (alt-)asiatischen Sprachen beherrschen - den Palikanon als Basis + spezielle schulenspezifische Mahayana-Sutras?


    Westliche Buddhisten lesen in erster Linie das, was für ihre Praxis relevant ist. Das müssen nicht unbedingt kanonische Texte sein, es können auch praktische Meditationshandbücher oder Kompendien buddhistischer Lehrer sein. Ich zum Beispiel lese dieses Buch... immer und immer wieder. Andere widerum studieren den Dharma regelrecht: http://www.tibet.de/studium.html

    Schöne Grüße
    KDR

  • Brauche Rat, Freundin ist Buddhist, ich nicht.

    • KDR
    • 1. November 2010 um 11:32
    Ratna:

    Das ist schon lustig jeder Mantra-Buddhist würde sich über deine Freundin freuen, wenn er sie hätte und mit ihr Meditieren könnte.


    Bezweifle ich! Manch einer würde es nicht aushalten, mit ihr meditieren zu müssen.

    Schöne Grüße
    KDR

  • Brauche Rat, Freundin ist Buddhist, ich nicht.

    • KDR
    • 30. Oktober 2010 um 14:28

    Hallo VanHouten,

    ich schließe mich enamo und Erdmaus an. Es hat keinen Zweck, wenn du dich aus Liebe zu ihr mitschleifen lässt, dafür sind die Sachen, um die es geht, viel zu schade. Deine Freundin hat ganz einfach nicht das Recht, eure Beziehung auszunutzen, um dich zu missionieren; das gehört sich nicht und ist total kontraproduktiv für alle Beteiligten. Dass sie dir vorschreibt, bestimmte Meditationen zu machen, ist der Hammer. Ich an deiner Stelle würde deiner Freundin offen sagen, dass ihr kleiner Tick dich sehr stört. Wahrscheinlich würde es jedem in deiner Haut genauso gehen wie dir.

    VanHouten:

    Jetzt zum eigentlichen Punkt: Bisher war ich ein paar mal mit ihr in den Zentren in denen sie war und habe versucht dort einfach mal mit zu meditieren aber ich habe bald gemerkt dass das einfach nichts für mich ist. Zum einen glaube ich nicht daran dass Leute fliegen und schweben können und sich von "Licht" ernähren (ich studiere Biologie), das erzählt sie die ganze Zeit [...].


    Hm. Es geht bei der Meditation eigentlich nicht um solche übernatürlichen Fisimatenten, sondern darum, seinen eigenen Geist achtsam in den gegenwärtigen Moment zurück zu bringen. Es ist so gesehen das einfachste und unkomplizierteste, was es überhaupt gibt und erfordert nur die Bereitschaft, genau das jetzt zu tun. Wenn deine Freundin von solchen Aussichten fasziniert ist und deshalb praktiziert, frage ich mich doch, ob mit ihrer Motivation alles in Ordnung ist.

    VanHouten:

    Desweiteren bezieht sie ausnahmslos alles was passiert auf den Samsara und "Leiden" und so weiter.


    Ich kann es verstehen, wenn dir das auf die Nerven geht. Samsara ist eine simple und einfach nachzuvollziehende Tatsache, aber das Wörtchen Leiden kann in dem Zusammenhang irreführend sein. Manche bevorzugen "Leidhaftigkeit" o.Ä. Der Punkt dabei ist, dass all unsere Freuden und Vergnügungen - also das, was wir normalerweise "Glück" nennen - in dem Sinne leidhaft sind, dass sie vergänglich sind, nicht über einen bestimmten Zeitraum hinaus anhalten und uns eben nicht über die grundlegende Unzufriedenheit unserer Existenz hinaus helfen. Leiden im Buddhismus bedeutet nicht, dass alles, was wir erleben, Leiden ist (das wäre Pessimismus), sondern stellt alles Erlebte in diesen größeren Zusammenhang der Unbefriedigung.

    VanHouten:

    Auch eine Pohwa (ist das richtig geschrieben?) hat sie schon mtigemacht unter der Leitung von Lama Ole, in der man sich scheinbar auf den Tod vorbereiten soll?! Sie ist jetzt 22 und bereitet sich auf ihren Tod vor?


    (Es gibt bei diesen tibetischen Begriffen keine wirklich "richtige" Schreibweise, weil die Originalschrift dermaßen kompliziert ist, dass die dazu genau analoge lateinische Umschrift auch nur verstanden werden kann, wenn man sich eingehend damit beschäftigt hat. Meistens wird es vereinfacht [d.h. phonetisch] aber Phowa geschrieben.)

    Das Leben ist nunmal vergänglich. Lebenserwartung hin oder her, nichts garantiert einem, dass man morgen noch leben wird. Das ist auch keine speziell buddhistische Sichtweise, ich merke das jeden Tag im Straßenverkehr.

    Schöne Grüße
    KDR

  • Weg gehen ohne Lehrer

    • KDR
    • 5. Oktober 2010 um 22:01

    Es gibt ja auch noch mehr Lehrer als Shamar Rinpoche und Ole Nydahl. Ich empfehle unsere "Fotogalerie: Tibetische Meister".

    Schöne Grüße
    KDR

  • brauche rat wichtig!!!!

    • KDR
    • 28. September 2010 um 17:40
    Na Na:

    danke KDR aber das dewachen gebet bekomme ich keienen zutritt :?


    Sorry, mein Fehler. Du musst auf der Download-Seite auf "Download" klicken.

    Schöne Grüße
    KDR

  • brauche rat wichtig!!!!

    • KDR
    • 28. September 2010 um 09:56
    Na Na:

    KDR was ist ein lung??????


    Ein Lung ist eine mündliche Leseübertragung. Das erhält man manchmal, um Texte zu studieren oder zu rezitieren. Aber es geht ja nur um ein Mantra, und dann noch um das Mantra schlechthin. Mach dir keine Gedanken und kümmere dich nicht drum. Ansonsten gibt es das Dewachen-Gebet. Empfehlenswert!

    Schöne Grüße
    KDR

  • brauche rat wichtig!!!!

    • KDR
    • 23. September 2010 um 16:41

    Am besten wäre es, wenn der Hund das Mantra hört, während er gerade stirbt. Gäbe eine Wiedergeburt in Dewachen. Nur ob das "machbar" und von der menschlichen/tierischen Seite her möglich wäre, musst du wissen.

    Es spricht sich übrigens OM MANI PEME HUNG. Könntest du dir evtl. vorher noch einen Lung dafür holen?

    Schöne Grüße
    KDR

  • Welche Schule???

    • KDR
    • 28. August 2010 um 17:35
    Dudjom:

    Warum? Die Intention ist doch wohl Polizeifunktion ... da gibts nix zu diskutieren


    Weder kann ich deine Kritik nachvollziehen noch würde es mir größere Seelenqualen bereiten, es dabei zu belassen. OK?

    Schöne Grüße
    KDR

  • Welche Schule???

    • KDR
    • 28. August 2010 um 17:25
    Dudjom:
    KDR:

    Wenn du "ole nydahl" googelst, würde ich dir besonders das dritte Ergebnis von oben ans Herz legen.

    Ach die Dharma-Polizei 8)


    ".....!" Hast du ernsthaft Lust auf eine Diskussion? Ich nicht. :)

    Schöne Grüße
    KDR

  • Welche Schule???

    • KDR
    • 28. August 2010 um 16:41

    Hallo Nadja,

    über Ole Nydahl gibt es sehr unterschiedliche Meinungen. Wenn du "ole nydahl" googelst, würde ich dir besonders das dritte Ergebnis von oben ans Herz legen. Aber das ist nur meine Meinung.

    Schöne Grüße
    KDR

  • Diamant-Sutra

    • KDR
    • 23. August 2010 um 15:05

    Leute, bitte, mäßigt euch! Hier ist ein Suchender mit Fragen.

    @ Skorpion~13: Es gibt Kommentare von Thich Nhat Hanh über das Diamant-Sutra, die kann ich empfehlen.

    Schöne Grüße
    KDR

  • Fragen zu den buddhistischen Schulen

    • KDR
    • 22. Juni 2010 um 12:36
    Wohlwollen:

    1. Tibetischer Buddhismus: Mir erscheint der tibetische Buddhismus im Gegensatz zum nüchtern-analytischen Theravada-Buddhismus sehr bunt, grell und chaotisch. Dort kommen Dämonen, Götter und Geister vor [...].


    Das stimmt nicht. Wenn man sich Thangkas ansieht, sollte man sich auch informieren, was gewisse Darstellungen bedeuten. Mit Theismus, Geisterglauben oder gar Dämonenanbetung hat das nämlich nichts zu tun. Siehe dazu auch den Link zur Diskussion im anderen Forum..

    Wohlwollen:

    Dort [...] werden Mantras gesungen, esoterische (im Sinne von "der Öffentlichkeit nicht zugänglich") Lehren gegeben.


    Da gab es in einem anderen Forum mal einen Thread zu.

    Wohlwollen:

    Bisher begegnete mir diese Richtung beim Diamantweg-Zentrum und in Form einer Gelug-Nonne, die in einem tibetischen Zentrum tätig ist. Gerade die Diamantweg-Praktizierende kommen mir sehr quirlig vor: u.a. werden Partys gefeiert, Alkohol getrunken, bunte Visualierungsübungen absolviert und tibetische Lieder (Schwarzer Mantel) gesungen. Ich finde das zwar sehr fröhlich und locker, aber ich habe mich dabei schon gefragt was daran teilweise Lehre Buddhas sein soll.


    Über Ole Nydahl und seine Organisation gibt es immer wieder Kontroversen und Uneinigkeiten, wie gerade auch hier im Forum. Als kritische Information kann ich die entsprechenden Links auf http://info-buddhismus.de/ empfehlen. Wie schon gesagt wurde, sollte man den tibetischen Buddhismus nicht an dieser Gruppe messen.

    Wohlwollen:

    Die Behauptung, dass die "fortgeschrittenen" Belehrungen Buddhas mündlich geheim weitergegeben wurden, lässt sich nicht überprüfen – mit so einer Erklärung kann man alles lehren ohne angreifbar zu sein.


    Das gilt allerdings auch für die historisch annährend nachweisbaren Lehren. Der Buddha hätte auch alles mögliche Lehren können, ohne angreifbar zu sein. Woher wollen wir wissen, dass unser Geist mit dem Hirntod nicht vollständig erlischt? Und dann noch die 6 Daseinsbereiche? Die ganzen Geschichten über die früheren Leben des Buddha (Jatakas)? Erleuchtung?! - Letztlich ist alles eine Frage der persönlichen Überprüfung, welche nicht überprüfbaren Aussagen man anerkennt oder wenigstens als durchaus möglich in der geistigen Warteschleife lässt. Die tibetische Tradition und die historisch einigermaßen verifizierbaren Aussagen des Buddha (sozusagen zum Großteil das, was im Theravada als Tripitaka gilt) müssen gleichermaßen kritisch und ergebnisoffen überprüft werden. Man sollte es nicht so machen, dass man die (wie oben erklärt) "historischen Lehren" als Dogma nimmt und dann alles andere als unüberprüfbar ablehnt - das ist es nämlich niemals, sondern muss von einem selbst persönlich überprüft werden, nicht nur aufgrund von theoretischen Erwägungen. Siehe:

    Zitat

    Geht, Kālāmer, nicht nach Hörensagen, nicht nach Überlieferungen, nicht nach Tagesmeinungen, nicht nach der Autorität heiliger Schriften, nicht nach bloßen Vernunftgründen und logischen Schlüssen, nicht nach erdachten Theorien und bevorzugten Meinungen, nicht nach dem Eindruck persönlicher Vorzüge, nicht nach der Autorität eines Meisters! Wenn ihr aber, Kālāmer, selber erkennt: 'Diese Dinge sind heilsam, sind untadelig, werden von den Verständigen gepriesen, und, wenn ausgeführt und unternommen, führen sie zu Segen und Wohl', dann, o Kālāmer, möget ihr sie euch zu eigen machen.


    (http://www.palikanon.de/angutt/a03_062-066.html)

    Schöne Grüße
    KDR

  • Fragen zu den buddhistischen Schulen

    • KDR
    • 22. Juni 2010 um 11:48

    Was an der tibetischen Tradition der Analyse falsch sei, verstehe ich nicht. Dort wird völlig ergebnisoffen debattiert, um Weisheit und Einsicht zu entwickeln; siehe hier S. 98 (oder 12 nach Adobe-Reader-Zählung). Das sieht für mich nach konsequenter Umsetzung des Kalama-Sutras aus.

    Schöne Grüße
    KDR

  • Der Dalai Lama und die Erleuchtung

    • KDR
    • 15. Juni 2010 um 13:31
    Raphy:

    Hallo Karma Deleg Ragyä,

    ist ja auch irgendwie richtig zu sagen, jemand hat es in diesem Leben geschafft. Ich würde aber nicht sagen, dass das von einem bestimmten Fahrzeug abhängt, sondern von dem Praktizierenden selbst, natürlich durch praktizierens eines zu ihm passenden Fahrzeugs.


    Jein. Angulimala war auch ein Massenmörder, angeblich hatte er 999 Menschen auf dem Gewissen, also nochmal deutlich mehr als Milarepa. Auch er hat Erleuchtung erlangt, allerdings zur "Zeit der Frucht", d.h. als persönlicher und direkter Schüler von Buddha Shakyamuni, und "nur" die "Arhat-Erleuchtung" des Shravakayana erlangt. Das ist zwar mehr, als unsereins es sich träumen lassen kann, aber im Vergleich zu Milarepas Verwirklichung geringer; der hatte Samyak-Sambodhi (Pali: Samma-Sambodhi) in einem einzigen Leben realisiert, und das soll wohl nur mit dem Vajrayana möglich sein.

    Schöne Grüße
    KDR

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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