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  1. Buddhaland Forum
  2. siam

Beiträge von siam

  • Maja stellt sich vor und hat eine Frage=)

    • siam
    • 8. November 2010 um 08:43
    Maja:

    Vielen Dank für eure Antworten; ich werde mich nochmal in meiner Stadt umschauen.
    Welche Arten von Gefühlen habt ihr denn während einer intensiven Meditation?
    Liebe Grüße
    von Maja

    Hallo Maja,

    hier sind die 8 meditativen Vertiefungen (Jhanas) beschrieben.
    http://www.buddhaproject.de/about_this_sit…nas/jhanas.html

    und hier auch noch mal

    http://www.budd-ges.de/Meditation/Jhana.htm#1.%20Vertiefung

    Und hier noch zwei Bücher die sich ausführlich mit diesem Thema befassen.

    http://www.amazon.de/Practicing-Jha…89202063&sr=8-1

    http://www.amazon.de/Die-Kunst-Losl…89202141&sr=8-5
    lg
    siam

  • Zen-Meditation Erfahrungen

    • siam
    • 26. Oktober 2010 um 18:55
    derwisch:


    Insgesamt komme ich zum Resumée:

    Meditieren HILFT

    auch wenn ich den Wert, den das Meditieren mit sich bringt, nicht genau erfassen und somit auch nicht beschreiben kann.

    Es macht ruhiger, gelassener, hilft mit unnötigen Gedanken umzugehen und verleiht einem dieses gefühl im Kopf, ein anderes Wort außer >klar< fällt mir hier nicht ein um es zu beschreiben.

    An dieser Stelle würde ich mich freuen ähnliche oder auch - der diskussion sehr dienlich - ganz andere Erfahrungen von euch zu hören.

    gassho

    derwisch

    Alles anzeigen

    Hi,

    dem kann ich mich nur anschließen. Ich mache zwar keine Zen Meditation sondern einfache Atem Betrachtung, komme aber zu einer ähnlichen Bewertung. Ich denke das dieses Gefühl der Klarheit dadurch kommt das der Geist ruhiger wird, es läuft nicht mehr so viel Gequassel im Hintergrund ab. Meditieren ist mir zur lieben Gewohnheit geworden, ich freue mich immer darauf und ich lasse keine meiner Sitzungen aus.

    lg
    siam

  • Wirklich keine Sangha für mich?

    • siam
    • 3. September 2010 um 19:41

    Hallo Nari,

    bis du eine Gruppe gefunden hast kannst du dir die Vorträge von Ayya Khema anhören. Sie hat das Dhamma mit sehr einfachen und klaren Worten gelehrt.
    http://www.jhanaverlag.de/showd.php?rb=2&nav=1

    lg
    siam

  • Zuflucht nehmen

    • siam
    • 2. September 2010 um 20:25
    Dudjom:


    Ich meinte damit, dass man einen Lehrer braucht, der lebend unter den Menschen weilt. Diesen Sachverhalt zu verneinen, würde von Unkenntnis von Samsara zeugen.

    Dudjom:


    Ich meinte damit, dass man einen Lehrer braucht, der lebend unter den Menschen weilt.
    Diesen Sachverhalt zu verneinen, würde von Unkenntnis von Samsara zeugen.
    LG

    Dudjom:


    Aber ich denke, dass so etwas sehr sehr selten ist, wenn es denn bei dir überhaupt so gewesen ist.

    Lieber Dudjom,

    Sag doch gleich das du nur deine Meinung zum Besten gibst. Deine Kommentare hören sich oft so an als ob du glaubst des Buddhas Sprachrohr zu sein. Bei dir kommt es immer so rüber als ob dein Weg der einzig richtige ist. Das ist aber nur dein "ich" das sich um Selbstbestätigung bemüht. "Ich praktizier Mahayana die einzig richtige Lehre" "Ich habe einen Lehrer deshalb mache ich alles richtig"
    Es wundert mich das dich dein Lehrer darauf noch nicht hingewiesen hat.

    lg
    siam

  • Karma: Scheißleben - selbst Schuld?

    • siam
    • 26. August 2010 um 15:03
    accinca:
    siam:


    Es geht doch gar nicht um die Angst vor den Folgen.


    Es ging um die kammischen Folgen und Ursachen, ganz egal ob einer
    davor Angst hat oder nicht. Nach der Lehre des Buddha gibt es die
    Diesseitigen und die Jenseitigen Folgen. Meinungen der heutigen
    "modernen" Gesellschaft sind völlig irrelevant, denn da gibt es zur Zeit
    eh keine Wiedergeburt und kein Jenseits. Die Schatten die das Gemüt
    verdunkeln und zu mancherlei Elend führen gibt es aber auch dort.

    Alles anzeigen

    Man muss aber nicht die gesamte Lehre auf Anhieb erfassen und verstehen. Zumindest mache ich die Erfahrung das sie für mich schlüssig und zutreffend ist je weiter ich vorankomme. Die Wissensklarheit kommt wohl kaum dadurch das ich alles was im Kanon steht ungeprüft hinnehmen muss. Es sind eben nicht alle gleich weit fortgeschritten und es sind auch nicht alle im selben Tempo unterwegs.

    lg

  • Karma: Scheißleben - selbst Schuld?

    • siam
    • 26. August 2010 um 14:53
    BigR:

    @ siam

    Zitat

    Ehebruch mag einen anderen Stellenwert in der Gesellschaft haben, verursacht aber immer noch das selbe Leid wie vor 2500 Jahren.

    Ja, weil die Menschen sich selbst belügen und sich versprechen geben die in den seltensten Fällen eingehalten werden können. Allein schon die Tatsache, dass Menschen sich verändern und man dann merkt es geht nicht mehr kann niemand voraussehen. Was soll man dann tun? Bloß nicht die Ehe brechen oder auflösen auch wenn man nicht mehr zusammenpasst?

    Ich denke du weisst das ich damit nicht Scheidung oder Trennung sondern betrügen, hintergehen und belügen gemeint habe. :doubt:
    Wenn man merkt das man nicht mehr zusammenpasst kann man sich auch gleich trennen ohne von einem Blümchen zum nächsten zu hüpfen.

    lg

  • Karma: Scheißleben - selbst Schuld?

    • siam
    • 26. August 2010 um 09:00
    BigR:
    Zitat

    Das ist auch zum großen Teil so und oft auch ausschließlich so.
    Bei den Christen ist das aber im Prinzip genau so. Wenn einer
    nach diesem Leben in höllische Zustände kommt, dann hat er
    jetzt in seinem Leben als Mensch die 10 Gebote nicht gehalten
    und daher schlechte Taten getan.

    Na, ja moderne muss nichts negatives sein und zu hinterfragen ebenfalls nicht, Wir leben nicht mehr in diesen vergangenen Zeiten und somit hat beispielsweise Ehebruch heute einen völlig anderen Stellenwert als damals. Zumindest wenn man sich das ganze in unseren Breitengraden anschaut.

    Weiter gibt es eben verschiedene Arten der Herangehensweise. Die einen halten sich an Gebote, Dogmen und Gesetze weil sie Angst vor den Folgen haben. Andere hören vielleicht auf ihr eigenes Herz und das kann der weiseste Priester sein den man finden kann. Perfektion erreichen die allerwenigsten!

    Es geht doch gar nicht um die Angst vor den Folgen. Du brauchst dich doch nur zu beobachten in Situationen wo du Abneigung und Ärger empfindest. Wie fühlt sich das an für dich? Tut dir das gut? Tut es anderen gut? Bekommen da nicht oft andere was ab von deinem Ärger die mit der auslösenden Handlung gar nichts zu tun hatten? Es hat mit Angst vor schlechten Kamma nichts zu tun wenn man unheilsames Verhalten erkennt und zu ändern versucht.
    Ehebruch mag einen anderen Stellenwert in der Gesellschaft haben, verursacht aber immer noch das selbe Leid wie vor 2500 Jahren.
    Perfektion erreichen die wenigsten aber sich auf den Weg zu machen ist heilsam für sich selbst und für andere.

    lg

  • Karma: Scheißleben - selbst Schuld?

    • siam
    • 25. August 2010 um 00:30
    Hurai:

    @ siam naja, ich sehe nichts schlechtes daran, wenn ich jemandem aus einem guten Grund eine verpasse, aber vielleicht ist das einfach einen Glaubenssache?

    Naja du bist hier in einem Forum über Buddhismus wo auch viele Buddhisten anzutreffen sind. :D
    Wobei Buddhismus keine Religion ist die auf blinden Glauben ausgerichtet ist. Mir ist auch nicht ganz klar was du genau möchtest. Willst du etwas über Buddhismus lernen oder geht es dir nur um deine Fragen zu Kamma und Wiedergeburt? Wobei Fragen zu diesem Thema hier generell sehr widersprüchlich diskutiert werden.

    lg

  • Karma: Scheißleben - selbst Schuld?

    • siam
    • 25. August 2010 um 00:17
    Hurai:
    Chandan:

    So ziemlich jeder Mensch kann zum Mörder werden, wenn die richtigen Bedingungen zusammen kommen. Der Mörder ist oft der liebe, nette, hilfsbereite Nachbar, vom dem es niemand erwarten würde. Ich nehme mich da selber nicht aus, auch wenn ich es mir schwer vorstellen kann.

    Trotzdem ist es falsch, finde ich. Klar, die Erziehung und die Gesellschaft kann einen Menschen schon recht wahnsinnig machen, aber... liegt es zumindest bei einigen Fällen nicht einfach daran, dass die Menschen nicht an sowas denken, zu dumm sind?
    Ich stimme Siam teilweise zu, allerdings finde ich es nicht schlimm, mal jemandem eine reinzuhauen. Die Menschen, die nur an sich denken und sich auch noch für das Beste halten, hasse ich jedoch. Ich würde niemals soweit gehen, jemanden ernsthaft zu verletzen oder umzubringen.
    Ich glaube, wir kommen vom Thema ab.
    Also ist es nicht aus dem Buddhismus, dass schlechtes Karma die Lebensqualitäten im nächsten Leben bestimmt? Oder doch?

    Es ist ein wesentlicher Aspekt des Buddha Damma (Die Lehre des Buddha) das deine Gedanken und Taten dein Kamma im jetzigen und auch in nachfolgenden Daseinsformen beeinflussen. Und wenn du mit dem Gedanken spielst jemanden eine "reinzuhauen" schaffst du dir schlechtes Kamma egal ob darauf eine Tat folgt oder nicht. ;)

    lg

  • Karma: Scheißleben - selbst Schuld?

    • siam
    • 25. August 2010 um 00:01

    Hass ist aber nie gerechtfertigt und immer falsch. Wobei wir wieder zur Unwissenheit kommen.

    lg

  • Karma: Scheißleben - selbst Schuld?

    • siam
    • 24. August 2010 um 23:18
    Hurai:
    Dudjom:


    Falsche Taten begeht nur der, der unwissend ist. Und aus falschen Taten folgen entsprechende Wirkungen.

    Aber Unwissenheit ist doch nicht immer gleich Unschuld, oder nicht? Meinst du, man sollte intensiver lehren, das Leben anderer zu achten?
    Ich weiß ja nicht was sich Mörder und Vergewaltiger dabei denken, anderen großes Leid zuzufügen, aber ich finde das alles andere als akzeptabel, wenn ich von solchen Leuten höre, würde ich sie am liebsten verprügeln, Mitleid kenne ich für sie nicht. Was meint ihr?

    Was unterscheidet dich dann von den Mördern und Vergewaltigern? Das du glaubst Recht zu haben?

    Buddha sagt: "Niemals wird Haß durch Haß besänftigt, sondern durch Güte. Das ist eine ewige Wahrheit."
    lg

  • Karma: Scheißleben - selbst Schuld?

    • siam
    • 24. August 2010 um 19:57
    Zitat

    Wenn man "Wieder-Geburt" negiert ist die Sichtweise eine andere, als wenn man sie als Option zulässt.
    Karmisches Wirken ist nicht nur auf dieses Leben begrenzt. Ich vertraue da mal dem Buddha und nehme dies als Arbeitshypothese.

    Ich finde Kusalas Antwort auf das Thema sehr zutreffend. Es geht gar nicht darum an Wiedergeburt oder Karma zu glauben. Einfach mal den Worten des Buddhas zu vertrauen und nicht zu sehr vom Weg abkommen dann erledigen sich diese Fragen von selber. Spätestens nach der Erleuchtung. :idea:;)
    Komm und sieh selbst

    lg
    siam

  • Charakter

    • siam
    • 26. Januar 2009 um 10:36

    Ich hätte eine Frage an die belesene Runde. Ist das Wort Charakter vergleichbar mit dem im Buddhismus häufig verwendeten Begriff Geistesformationen? Und ist der Charakter der bei WIKI so definiert wird "allgemein die Ausprägung einer Persönlichkeit, die durch angeborene und anerzogene Eigenschaften gebildet wird" durch die Läuterung des Geistes veränderbar? Ein Freund von mir ist in Psychotherapie der Therapeut hat ihm erklärt das er mit seinen Charaktereigenschaften, in diesem Fall Aggressionen leben muss da er sie nicht loswerden kann. Nachdem was ich bisher über Buddhismus und die Läuterung des Geistes gelesen habe will ich das aber nicht glauben. Kann mich da jemand Aufklären?

    Schöne Grüße
    siam

  • vermeidung

    • siam
    • 4. Dezember 2008 um 09:57

    Mathilda, wie gesagt ich habe mich von Deinem Beitrag angesprochen gefühlt weil ich mich in einer ähnlichen Situation befinde. Ich kann Deine Empfindungen bestens nachvollziehen da ich sie selber ertragen muss bzw musste. Es ist auch nicht so das ich jetzt über den Dingen stehe in mir kommen immer noch viele Zweifel und Selbstzweifel hoch nur hilft mir die Praxis der Achtsamkeit und die Einsichten das wir Dukkha überwinden müssen dabei die Dinge entspannter anzugehen. Wenn man es genau nimmt gibt es eigentlich keine begründete Eifersucht. Eifersucht ist Hass und damit schadet man sich selbst und seiner Umwelt. Ich kenne das Gefühlt bestens und es geht dabei nicht nur darum ob Dich der andere tatsächlich betrügt. Man ist oft schon eifersüchtig auf Freunde, Bekannte was auch immer nur weil sich der Partner mit denen scheinbar besser versteht als mit einem selbst. Klar muss man in bestimmten Situationen die Konsequenzen daraus ziehen aber mit der Einsicht das ohnehin nichts von dauer ist und das Anhaftung nur Leid bedeutet gehts vielleicht etwas leichter. Ich glaube aber auch das es einem besser geht wenn man trotzdem weiterhin Liebe und Mitgefühl für diesen Menschen empfindet man sollte ihn annehmen mit allen seinen Schwächen ob man den Weg weiterhin gemeinsam geht oder nicht. Durch die Praxis der Achtsamkeit und das üben von Metta Meditationen lernt man auch sich selbst und seine Schwächen und die Schwächen der anderen besser anzunehmen. Wenn ich ständig von Selbstzweifeln geplagt werde und mich selbst nicht annehme wie kann ich da erwarten von jemand anderem geliebt zu werden? Wenn ich aber meine positiver Gedanken pflege und versuche die negativen zu vermeiden fühle ich mich einfach besser egal wie die Situation ist. Letztlich sitzen wir alle im selben Boot wir streben nach Glück und wollen Leid vermeiden. Das wahres dauerhaftes Glück aber nur in sich selbst zu verwirklichen ist entgeht einem großen Teil der Menschen. Sie suchen in der Aussenwelt Ihr Wohlergehen und das ist von vornherein zum Scheitern verurteilt.

    ...Mögest Du frei von Angst, von Furcht und Ärger sein.
    ...Möge Dein Herz mit Licht und Wärme erfüllt sein.
    ...Mögest Du friedlich und gelassen sein.
    ...Mögest Du all denen vergeben, die Dir körperlich, verbal oder gedanklich Leid zugefügt haben.
    ...Mögen Dir all jene vergeben, denen Du körperlich, verbal oder gedanklich Leid zugefügt habe.
    ...Möge eine liebevolle, mitfühlende Haltung sich in Deinem Herzen ausbreiten.
    ...Mögest Du glücklich sein.

  • vermeidung

    • siam
    • 3. Dezember 2008 um 13:52

    Hallo mathilda,

    also wenn ich mir S.H. den Dalai Lama so ansehen so scheint mir nicht als ob der ein Kind von Traurigkeit ist. :) Es geht auch nicht darum das Du Dein denken abstellst oder vollkommen umprogrammierst. Was ich eher damit gemeint habe sind die automatischen Gedanken die einem den ganzen Tag über den Kopf zermartern zu erkennen und in eine positive Richtung zu lenken. Als kleines Beispiel: meine Freundin geht Abends weg, wenn ich grundsätzlich eifersüchtig eingestellt bin male ich mir die fürchterlichsten Vorstellungen aus wie Sie in den Armen eines anderen liegt oder was auch immer. Für meine Empfindungen ist es das selbe ob das jetzt wirklich so stattfindet oder ob ich nur Fantasiere, es macht mich dem anderen gegenüber negativ eingestellt. Oder wie oft ist es Dir schon passiert das Du Dich mit jemanden gestritten hast und Dich am nächsten Tag wieder versöhnt hast? Wie viel unnötiges Leid verursachen wir oft weil wir eine Situation falsch und aus einem verzerrten Winkel beurteilen? Wenn Du Dich durch negative Gedanken und den daraus folgenden Emotionen nicht so hochschaukeln lässt kann man solche Situationen verhindern man kann angemessener reagieren. Was ist schon realistisches denken? Wir nehmen die Realität doch immer nur als einen kleinen verzerrten Ausschnitt wahr. Ich glaube fest daran das man nur durch Bewusstseinserweiterung die wahre Realität des Lebens erkennen kann und ein Weg dorthin ist die Meditation. Wir nehmen die Realität gar nicht wahr wenn zu 99 Prozent das Kopfkino eingeschalten ist.

    Ich möchte kein buddhistischer Mönch werden ich nehme mir aus der Lehre die Teile heraus die mir im Leben weiterhelfen. Wie tief ich mich darauf einlassen möchte kann ich jetzt auch noch nicht absehen.

    Liebe Grüsse
    siam

  • vermeidung

    • siam
    • 3. Dezember 2008 um 13:05

    Hallo mathilda,
    da Du Dein Problem in einem buddhistischem Forum postest nehme ich an das Du in der Lehre Buddhas eine Lösung
    für Dich suchst. Ich kann Dich darin nur bestätigen Du bist sicher auf der richtigen Fährte. Allerdings ist die
    Einsicht die Du in den buddhistischen Texten finden kannst nur ein Anfang. Um davon zu profitieren musst Du Dich auch
    in der Praxis der Achtsamkeit üben. Du schreibst Du erkennst Deine Erwartungshaltung oft erst sehr spät und dann hat Sie
    sich oft bereits verfestigt. Das ist genau der Punkt, durch die Übungen der Achtsamkeit gelingt es Dir negative Gedanken
    immer frühzeitiger zu erkennen. Wenn Dir das Prinzip negative Gedanken erzeugen negative Gefühle - positive Gedanken erzeugen
    positive Gefühle einleuchtet kannst Du rechtzeitig die Notbremse ziehen. Je positiver Deine Grundstimmung ist umso positiver
    reagiert Deine Umwelt auf Dich. Du findest dadurch Gelassenheit und innere Freiheit. Nimm Buddha beim Wort lebe im Augenblick.
    Was nützen Hoffnungen und Pläne oder negative Gedanken, wir leben im Jetzt alles andere ist nur Fantasie.

    Ich will nicht sagen das ich auf meinem Weg schon sehr weit fortgeschritten bin aber zumindest kann ich erkennen das sich mein Leidensdruck
    durch die Praxis der Achtsamkeit ständig verringert.

    Ich wünsche Dir Gelassenheit und innere Freiheit.

    Ps: Ich habe Dein neues Posting erst jetzt gelesen. Was Du schreibst klingt mir sehr nach Eifersucht und der Mangel an Aufmerksamkeit sollte Dir auch aufzeigen das es Dir bei der Liebe nicht so sehr um den anderen geht sondern um Dich selbst. "Wenn du Dich nicht so verhältst wie ich mir das vorstelle dann liebst Du mich nicht wirklich". Eifersucht ist eine Form des Hasses da sind Spannungen vorprogrammiert. Du schreibst er hat Dich nicht wirklich betrogen aber Du empfindest es als Abwertend wenn Dein Partner sich nicht voll auf Deine Bedürfnisse einstellt. Wahre Liebe ist aber wenn man sich wünscht das der andere glücklich ist egal ob mit mir oder ohne mich. Wenn Du mit Liebe anstatt mit Vorhaltungen reagierst würden sich viele Spannungen auflösen. Denk mal daran wie es zu Beginn einer Beziehung ist, man erwartet sich nichts vom anderen alle Zuneigung die man bekommt nimmt man als Geschenk an. Diese Einstellung sollte man sich immer wieder vor Augen halten und dabei auch nicht vergessen das nichts von dauer ist in diesem Leben.
    siam

  • vermeidung

    • siam
    • 3. Dezember 2008 um 10:05

    Hallo mathilda,

    ich fühle mich angeregt Dir hier zu antworten weil ich mich in einer Ähnlichen Lage befinde. Ich leide bzw habe ich auch darunter gelitten wie sich meine Partnerin mir gegenüber verhält. Das positive daran ist das ich mich wieder intensiver mit der buddhistischen Praxis beschäftige. Solange alles glatt läuft im Leben sieht man kaum ein Bedürfnis sich mit Spiritualität zu beschäftigen. Wobei es mir zur Zeit noch eher um die buddhistische Psychologie und weniger um Spiritualität geht. Eine Einsicht hat mir dabei gleich am Anfang weitergeholfen, Du kannst den anderen nicht ändern Du kannst nur Dich und Deine Sichtweise ändern. Das schöne daran ist das sich dadurch aber auch scheinbare Probleme wie von selber auflösen. Das Wort Liebe wird oft sehr leichtfertig gebraucht. Wenn man den anderen nur liebt wenn er sich so verhält wie man es gerne möchte ist das nur mittel zum Selbstzweck und hat mit Liebe nicht viel zu tun. Ich kann Dir die Audio Vorträge der Ayya Khema im download Bereich von http://www.buddha-haus.de/ nahelegen. Speziell die Vorträge über "Dukkha" und "Läuterung von Herz und Geist". Wenn Dir das Einsicht verschafft und Du auch noch den buddhistischen Weg der Achtsamkeit übst bringt das schon in Kürze viel Erleichterung zumindest hat es mir sehr geholfen.

    Liebe Grüsse
    Siam

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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