1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Akuma

Beiträge von Akuma

  • Ende der Meditation

    • Akuma
    • 28. Mai 2009 um 19:57
    Zitat


    Das wäre ja beruhigend. Aber warum erwähnt Ajan Brahm das nicht?

    Diese Versenkung ist etwa wie einen Ball hochzuwerfen, die Zustandsdauer ist abhängig von einer Art Anfangskraft. Ajahn Brahm beschreibt dies auch, eventuell allerdings in einem anderen Text / einer anderen Rede.

  • Himmel und Hölle?

    • Akuma
    • 27. Mai 2009 um 18:57
    xJonaXthanx:

    Ich glaube ich verstehe langsam, jedoch kann ich mir die Hölle trotz der vielen Themen nicht so vorstellen, was zB. sollen die Höllenwächter sein? Auf ewig verdammte oder Göttliche Wesen? Schließlich wird sich deren Karma ja nie verbessern...

    Mein Gedanke zur Hölle war eigendlich immer vielmehr das sich dort die ganzen schlechten Taten die man in seinem Leben getan hat nochmal wiederholen so das man einsicht erlangt und Wiedergeboren werden kann... aber das überschneidet sich ja nicht im Geringsten mit der buddh. Hölle... oder ist dies nur ein Sinnbild?

    lg

    Die karmische Wirkung dreht sich praktisch gegen den Wirker. Entsprechend erlebst Du in einem Höllenzustand eine sehr massive Form und Menge von negativen karmischen Reaktionen - in Eishöllen manifestiert sich dabei akkumulierter Hass zB oder in Feuerhöllen akkumulierter Zorn.
    Höllenwächter können sowohl selber Lebewesen sein die aufgrund von karmischen Wirkungen in dieser Form wiedergeboren werden und ebenfalls aufgrund der Begrenztheit karmischer Ursachen ihr Dasein in dieser Art auch wieder verlassen oder reine karmische Projektionen des "Erleiders". Die Interpretationen sind dort unterschiedlich.
    Was das verbessern angeht - Karma ist wenn man die Zeit mal als linear denkt praktisch in die Vergangenheit gehend unendlich. Karma-Formationen "verblassen" allerdings nach gewisser Zeit, genau wie auch mentale Zustände, Gedanken, Erinnerungen und materielle Dinge mit der Zeit sich auflösen.
    In einem Vortrag hat ein Geshe (tibetischer Buddhismus) mal erklärt, dass zB aufgrund der Menge und Massivität des Verbrauchs positiver karmischer Energie in den Himmelsbereichen oftmals Wiedergeburten in der Hölle stattfinden, wenn das Leben im Himmel beendet ist und vice versa.
    Eine genaue Analyse karmischer Zusammenhänge ist aber aufgrund der Komplexität von Umständen, mentalen Formationen usw. nicht möglich.

  • relative und absolute Wahrheit

    • Akuma
    • 6. Mai 2009 um 13:14
    peaceandquiet:

    Wenn in diesen Leben alles relativ ist ,also vom Auge des Betrachters mit seinen Verblendungen und begriflichen Denken abhängt und somit unterschiedliche Betrachtungsweisen zu ein und dem selben Phänomen existieren.Wie geht man im täglichen Leben damit um, wenn doch die absolute Wahrheit die Leerheit aller Phänomene ist.

    Leer bedeutet, dass Du es füllen kannst und dies sofort tust indem Du sagst "sinnlos". Schon ist es nicht mehr leer, sondern "sinnlos".

  • Buddhismus und innere Blockaden

    • Akuma
    • 28. Februar 2009 um 22:20
    Zitat


    Kann man denn auf irgendeine Art und Weise erfahren, warum z. B. manche als Menschen aber mit schwersten Behinderungen wiedergeboren werden?

    Die Warum-Frage stellt man sich eher aus dem christlichen Hintergrund heraus. Fällt das weg, bleibt davon wenig übrig, da die Begründung letzlich so unbefriedigend sein würde, dass es einem eh nichts bringt.

    Zitat


    Denkt ihr, dass sie deshalb ein solches Leben leben muss?

    Wenn man an Karma und Wiedergeburt glaubt, ist alles was erfahren wird karmischer Herkunft, das schliesst Behinderungen mit ein.

    Zitat


    Kann man denn als Familienangehöriger Gutes für sie tun um sie davon zu befreien, damit sie in ihrem nächsten Leben bessere Chancen bekommt?

    Obwohl es in den buddhistischen Ländern viele Riten gibt, die versuchen, das nächste Leben eines Menschen positivier zu gestalten ist man sich weitestgehend einig, das eine genaue Beeinflussung mit unseren Möglichkeiten und unserem Wissen nicht zu bewerkstelligen ist. Von Aussen auf das Karma des gegenübers einwirken kann man also nur sehr begrenzt; ganz allgemein gesagt ist alles, was einen ruhigen, ausgeglichenen, positiven Geist erzeugt auch gut.

    Zitat


    Denn eigentlich kann sie ja aus freien Stücken nicht den Buddhismus wählen und Dharma praktizieren um sich "rein zu waschen"

    Das sollte allerdings nicht weiter stören, denn wirklich „rein waschen“ kann sich von den hellsten Köpfen und nettesten lächelnden Buddhisten auch kaum einer :P – das ist keine von-Jetzt-auf-gleich Angelegenheit.

    Zitat


    Oder ist sie vielleicht schon ein Halbgott und wir können deshalb nicht mit ihr kommunizieren, weil sie schon eine Stufe höher steht als wir?

    Halbgötter stehen eine Stufe unter uns, weil ihre primären Emotionen Zorn und Eifersucht sind.

  • Diamant-Sutra

    • Akuma
    • 24. Februar 2009 um 12:03
    Zitat


    Ist die Erleuchtung, wie Lama Ole Nydahl sagt, das was ich suche?*

    Was Du suchst solltest Du selber wissen, sonst findest Du's nie.

    Zitat


    Die Erkenntnis die ich hier als Laie raushöre, ist, dass es Buddha gibt, dass ich ihn aber nicht suchen muss.

    Das Nicht-Suchen kommt erst nach dem Finden.

  • Stromeintritt

    • Akuma
    • 15. Februar 2009 um 10:52

    Hmm vielleicht zur Vervollständigung ist glaub ich noch nicht gsagt worden...
    Strom-Eintritt bedeutet ja Eintritt in den Strom der Erleuchtung. Dies bedeutet der Moment an dem im Geist unwiderruflich eine Veränderung eintritt, die es unmöglich macht, den achtfachen Pfad nicht zu praktizieren. Ich glaube man spricht auch vom betreten des "überweltlichen Pfades".

  • Wie seid ihr auf den Buddhismus gekommen?

    • Akuma
    • 15. Februar 2009 um 10:50

    Durch den herrlich grollenden Untertongesang der Gyoto Mönche :X

  • Warum Erleuchtung....

    • Akuma
    • 15. Februar 2009 um 10:43
    Zitat


    Wie kommt es, dass man Erleuchtung als das höchste Ziel betrachtet? Das Erlöschen, dass doch gegen jeden Lebenstrieb gerichtet ist. Es gibt nur ein Leben, dass es zu leben gilt, warum sollte ich innerhalb des Lebens erlöschen wollen?

    Jedes Leben endet und jede Erfahrung wird damit so vernichtet als wäre sie nie gewesen. So ein Leben ist, auch wenn es die einzige Form von Leben ist die wir kennen, völlig sinnlos. Also ist es weitaus stressfreier nicht geboren zu werden.

  • Tod eines Kindes

    • Akuma
    • 1. Februar 2009 um 11:42

    Hallo Selina,

    Eigtl entsteht der Bewusstseinsstrom nicht sondern er versiegt nicht, das bedeutet er hat keinen (erkennbaren) Anfang und auch kein (erkennbares) Ende. Wiedergeboren wird nicht der Strom an sich sondern das Wiedergeburtsbewusstsein, auch Wiederverbindungsbewusstsein oder Pathisandi-Citta genannt, eine spezielle Form von Bewusstseinsmoment dessen Qualität durch die vorangegangenen Bewusstseinsmomente konditioniert wird und das ebenfalls wieder folgende Momente konditioniert. Was der Geiststrom genau beinhaltet ist eine relativ komplexe Menge an sich gegenseitig beeinflussenden, nacheiannder auftauchenden Bewusstseinsmomenten, ich würd empfehlen Manual of Abhidhamma kommentiert von Thanissaro Bhikkhu, und das Kapitel "Compendium of Consciousness" -lässt sich bei books.google.com frei lesen in der Vollversion, Trotzdem es sehr kompliziert und vollständig ist, sei aber gesagt, dass der "konkrete inhalt" eines Bewusstseinsstromes natürlich nicht dargelegt werden kann, sondern dass nur die grobe, abstrakte Funktion erklärt wird.

    "Weder derselbe noch ein anderer" bedeutet einfach, dass etwas was damals "so" war heute nicht mehr "so" ist. Ich war mal ein Kind, bin nicht mehr das Kind, bin aber dennoch weiter Akuma. Daher bin ich weder ein anderer noch der gleiche wie der kleine Akuma damals.

  • Charakter

    • Akuma
    • 29. Januar 2009 um 08:51
    Zitat


    ???

    Das war für free und accinca

    Zitat


    dann wäre sie also eine leerformel?

    Hm ich weiss nich ganz was Leerformel bedeuten soll. In meiner Aussage war es eine Abstraktion um einen Grundriss zu zeigen. Wenn man es so sehen möchte, dass man eine nicht-erklärende Erklärung für alle Dinge daraus bastelt, ist das sicherlich eine Sache der persönlichen Neigungen.

  • Charakter

    • Akuma
    • 28. Januar 2009 um 22:44

    Huch - ich meinte "nicht nur eine einzige" nicht "keine einzige" im Sinne von garkeine. Das war wirklich holprig ausgedrückt o_O

  • Charakter

    • Akuma
    • 28. Januar 2009 um 21:52
    Ingo-Wolf Kittel:


    (...)
    eine formel wie 'alles ist folge von karma' hat dann die aussagekraft einer formel wie
    'alles ist folge einer ursache'...
    manche halten diese leerformel
    sogar für ein naturgesetz!
    .

    Alles anzeigen

    Karma ist keine Erklärung.
    Karma ist vereinfacht ausgedrückt geistige Bewegung und Veränderung ist Zeit. Die Aussage von alles ist verursacht durch Karma hat also dieselbe Qualität wie die Aussage die Zeit gebärt alle Phänomene, aber aus sich heraus keinen erklärenden Gehalt oder Anspruch. Wäre dem so, würde dem auch die grundlegende Haltung widersprechen, die Shakyamuni öfter eingenommen hat, dass Samsara keine einzige Ursache hätte.

    Zitat


    im hinblick auf jede frage nach der entstehung von irgendwas reicht es, einmal in seinem leben die sprachformel gehört und verstanden zu haben, "alles ist Folge von Karma", um für den rest seines lebens alles auf der welt, jedes ereignis in seinem eigenen leben und im leben von anderen sofort und ohne das geringste überlegen scheinbar auch kausal erklären zu können.

    Das ist von den geistigen Fähigkeiten des einzelnen abhängig. Das Ursache-Wirkungsprinzip ist allgegenwärtig aber schwer zu durchschauen.

  • Charakter

    • Akuma
    • 28. Januar 2009 um 13:40

    Nun es steht ja da "während äussere Medizin genommen wird" usw d.h. Zopa setzt sich hier in die Position nur die innere Krankheit zu betrachten. Die innere Krankheit ist also diese angeführte Dreiheit. Im tibetischen Buddhismus ist es ein wenig wie in der kabbalistischen Vorstellungswelt, die ursprüngliche Reinheit wird scheinbar verdeckt. Dies ist inneree Krankheit. Weitere Differenzierung ist abhängig von der jeweiligen Stufe der Praxis und den damit zusammenhängenden Meditationstechniken.
    Was Krankheiten im allgemeinen angeht, alles ist Folge von Karma, jeder Moment, jeder Aspekt. Und Karma ist geistiger Natur, also ist natürlich auch jede Situation und damit auch jede spezifische Krankehit geistiger Ursache. Geistig heisst dann aber natürlich nicht denkender Geist sondern das geistgie Kontinuum an sich mit den Bewusstseinsformationen usw.
    Beim Studium insb. des tib. Mahayana lernt man das mit als eine der ersten und oftmals überraschendsten Dinge, das Bewusstsein geht allen Objekten voraus. Zuerst ist Geist, dann Materie, Geist ist nicht in Materie sondern Materie erscheint im Geist. Alle scheinbar materiellen Begebenheiten sind nur Folge komplexer geistiger Bewegungen. Absolute Heilung in diesem Zusammenhang bedeutet dann diese Bewegungen entweder zu kontrollieren oder zu beenden.

  • Karmische Konsequenzen

    • Akuma
    • 28. Januar 2009 um 10:28
    bel:
    accinca:


    Naja, jedenfalls soll es auch dann wirken wenn einer nicht daran denkt.


    Ja, aber vielleicht anders als Du denkst.

    _()_

    Offtopic:

    Bist Du eigtl in Nishijimas Linie?

  • Verbindung zwischen Glück, Freude nach Ichlosigkeit

    • Akuma
    • 18. Januar 2009 um 12:27

    Schön und gut aber wie kann man vermeiden dass man das Sehen der Vergänglichkeit der Dinge nicht negativ erlebt?
    Dem Karmapa wurde so eine Frage zB auch mal gestellt, seine Antwort war eher unbefriedigend; afair gibts auch im Lankavatarasutra eine kurze Aussage dazu, dass die, welche alle Dinge als vergänglich ansehen sich damit selbst zu Grunde richten würden.

  • Verbindung zwischen Glück, Freude nach Ichlosigkeit

    • Akuma
    • 17. Januar 2009 um 15:30

    Bhikkhu das bezieht sich aber nicht auf die Wahrnehmung der Ichlosigkeit sondern die Verwendung der Jhanas zum Abschneiden des Verlangens nach sinnlichem Glück.
    Was ich feststelle ist eher, dass Freudlosigkeit oder vielleicht wäre anstatt Freude Friede auch ein besserer Ausdruck, dann auftritt wenn die Leere äusserer Erscheinungen wahrgenommen wird, bevor die Leere des Inneren völlig erfasst worden ist. Ich hab da zumindest große Probleme mit.

  • Verbindung zwischen Glück, Freude nach Ichlosigkeit

    • Akuma
    • 17. Januar 2009 um 11:44

    Man könnte die Frage auch anders stellen nämlich wie verhindert man dass diese Lehre das Gegenteil von dem bewirkt, was sie soll und welche Ursachen gibt es dafür. Alles als Vergänglich zu sehen, sinnlos, leer, ohne Kern und ohne Bleibendes ist aus sich selbst heraus ersteinmal überhaupt nicht positiv. Ich selber bin gerade durch das Sehen dieser Dinge zum Buddhismus gekommen und muss sagen, dass es bis heute immer wieder erneut eine Aufgabe ist, sich von der Realität nicht runterziehen zu lassen; teilweise eine unlösbar scheinende. Dei Dinge so zu sehen wie sie sind ist schon schwer genug, das dann auch noch zu akzeptieren und darauf positiv zu reagieren ist imho ne ziemliche Leistung.
    Das Natürliche an einer angeblich daraus resultierenden Freude oder Glücksgefühlen sehe ich auf jeden Fall nicht.

  • vom Arbeitgeber zum Lügen genötigt - wie verhalten?

    • Akuma
    • 18. Dezember 2008 um 11:55

    Soweit ich weiss, darfst Du in der Ausübung Deiner Religion nicht eingeschränkt und Deine Religion nicht als Kündigungsgrund angesehen werden. Entsprechend darf Dein Chef Deinen Glauben nicht mit Füßen treten dadurch, dass er Dich zum Lügen auffordert.
    Es gab einen anderen Fall wo eine Mutter sich sehr erbost beim einem Schulleiter beschwert hat zB weil ihre Tochter Insekten töten und sammeln sollte für den Biounterricht, dies wurde dann sofort gelöst.
    Andererseits wird Dein Chef sicherlich schnell andere Gründe finden, Dich loszuwerden. Ich würde schonmal Ausschau nach einem neuen Job halten, auch aus den von Wuff angegebenen Gründen. *daumendrück*

  • Rechte Anstrengung?

    • Akuma
    • 7. Dezember 2008 um 18:55
    Zitat


    Versuche mal Meditation ohne Hoffnung, Ehrgeiz, Absicht, Zielsetzung. Einfach nur beobachten ...

    Das ist glaube ich auch das beste wenn sicherlich am Anfang schwierigste. jemand der seit geraumer Zeit meditiert komtm damit sicher sehr gut klar, weil er aus Erfahrung bereits weiss, dass Meditation ohne den selbstgegebenen Stress etwas spezielles erreichen zu wollen am besten funktioniert, jemand der das noch nicht so lange oder gar überhaupt nicht tut, hat damit vielleicht zuerst seine Schwierigkeiten. Dennoch ist das eine gute Empfehlung.
    Auch würde ich empfehlen, sich selber kennenzulernen, sei es prä- postmeditativ oder während der Meditation selber, zu schauen, was der nötigen Entspannung am meisten behilflich ist, zu schauen welche Meditationsobjekte vielleicht am besten passen, ob man vor der Meditation vielleicht eine bestimmtes "Ritual" durchführen will um den Geist schon grundsätzlich in eine positivere, empfängliche Situation zu versetzen, etc. Manche Leute sagen gern ein Mantra auf, oder stellen sich etwas beruhigendes vor, andere säubern sogar vorhe rnochmal den Meditationsort ( <:-o ). Ich denke wenn der Buddha im Sutra über die Atembetrachtung die verschiedenen Effekte durchgeht, wie Beruhigugn des Geistes, des Körpers, Erzeugung von Freude usw. bezieht sich das auch darauf, aktiv damit zu arbeiten und zu schauen was die entsprechende innere Situation so verändert, dass man ruhig gelassen und offen in der Meditation sein kann. Sich selber zu stressen mit Erwartungen oder Zwängen bringt in der Meditation wahrlich garnichts.
    Und zu guter letzt der übliche Rat, wenn man sich zu einer buddhistischen Richtung hingezogen fühlt, schauen ob es in mehr oder minder greifbarer Nähe einen Lehrer gibt, dem man sich anvertrauen kann, der die theoretischen buddh. Grundlagen genauso vermitteln kann, wie die Meditationstechnik seiner Schule.

  • Rechte Anstrengung?

    • Akuma
    • 7. Dezember 2008 um 10:39

    Erstmal ist rechte Anstrengung nicht nur auf Meditation bezogen sondern sozusagen ein Zentralpunkt der die vorherigen fünf und nachfolgenden zwei Teile des achtfachen pfades zusammenfasst.

    Zitat


    Geht es beim Meditieren nicht eigentlich darum, einen Zustand der Nicht-Anstrengung zu erreichen?

    Das letzliche Ziel der Meditation ist Erleuchtung, das vorrangige Ziel ist die Eliminierung geistiger Verunreinigungen (kleshas). Wenn ich mir meine Wohnung manchmal so angucke muss ich feststellen es ist mit dem Geist wie mit der Wohnung, leider putzt sie sich nicht von selber :?

    Zitat


    Da wurde so geübt, dass man die Atemzüge zählt, immer von 1 bis 10 und von vorn. Das hat mir nicht gefallen, hat irgendwie was Zwanghaftes, finde ich, und eine Wirkung hab ich auch nicht gemerkt.

    Das mit dem zählen wird bei Anfängern nur deswegen gemacht, weil man sich an die Konzentration gewöhnen soll, eigentlich ist das eher hinderlich.
    Was für eine "Wirkung" erwartest Du denn?

  • Beweise?

    • Akuma
    • 4. Dezember 2008 um 21:03

    Ich sehe unser Profi Troll ist zurück. :lol:

  • Beweise?

    • Akuma
    • 3. Dezember 2008 um 21:01
    Zitat


    Glaubt Ihr das "Bewußtsein“, „Erfahrung“ oder „Erleuchtung“ ein Ergebnis von Hirnaktivitäten sind und das umgekehrt: bestimmte Hirnaktivitäten zu "Bewußtsein“, „Erfahrung“ oder „Erleuchtung“führen? Mit anderen Worten, ist der "Spielplatz" den Buddha meinte, das Gehirn?

    Im Buddhismus ist das Gehirn der Materie zugehörig, das Bewusstsein wird nicht darunter gefasst.

  • vermeidung

    • Akuma
    • 30. November 2008 um 10:15
    mathilda:

    wieso tun menschen sich selbst weh und tun dinge, von denen sie wissen, dass sie nicht gut für sie sind?
    und ist die lösung zur behebung des problems schlicht und einfach, die guten dinge anstelle der schlechten zu tun? und warum ist das so schwer?

    Aus Dummheit, Angst oder Gewohnheit.

  • vermeidung

    • Akuma
    • 30. November 2008 um 10:12

    Ist etwas schwierig zu beantworten, da Du scheinbar versuchst ein ziemlich konkretes Problem unnötig zu abstrahieren. Wenn Du unglücklich verliebt bist und der andere's partout nich gebacken kriegt Dich auch zu lieben oder es allgemein mehr Probs gibt als nötig, dann lässt man sowas besser, verschwendet sonst nur Zeit und kostet unnötig Nerven.
    Auf der allgemeinen Ebene stellen sich mehrere Fragen u.a. danach in wie weit man immer vorher wissen will, was einem gut oder schlecht bekommt, gerade Menschen kann man nicht immer direkt einschätzen und auch bei Objekten wandelt sich unsere Sicht dessen, was uns gefällt oder befriedet oder was uns nicht gefällt mit der Zeit. Andererseits kann einen die ANgst verletzt zu werden oder Probleme zu bekommen auch sehr stark blockieren, je ländger man das macht, umso schwieriger wirds dann aus dieser Blockade wieder herauszukommen - und wachsen kann man an Aus-Dem-Weg gehen auch nicht gerade.

  • aus dem Gleichgewicht

    • Akuma
    • 17. November 2008 um 19:23

    Meditationstechnisch würde ich Metta Meditation empfehlen, vornehmlich auf Dich und vielleicht Deine Family gerichtet.

    Ausserdem wäre ein angenehmes, Dich ausfüllendes Hobby sicherlich auch keine schlechte Sache :)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.18
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download