1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. catflap08

Beiträge von catflap08

  • Liturgie der Nichiren Shu auf Deutsch

    • catflap08
    • 27. August 2019 um 21:02

    Meines Wissens nach zum ersten Mal ist nun, unter der Schirmherrschaft des Renkoji in Italien, eine deutschsprachige Version der Liturgie der Nichiren Shu veröffentlicht worden.

    Ich muss sie mir selbst erst noch bestellen, aber gebe mal den Link weiter: Liturgie der Nichiren Shu

  • Ein Herzenswunsch

    • catflap08
    • 28. April 2019 um 15:23
    Losang Lamo:
    Zitat

    catflap08 schrieb: Mir „Hass“ vorzuwerfen finde ich ehrlich gesagt etwas anmaßend.

    Vielleicht wäre es auch nützlich, sich in der Wartezeit einmal über deeskalierende Kommunikationstrategien schlau zu machen.

    Ich bin zum Thema SG nicht erst seit gestern unterwegs und es mag durchaus so rüberkommen als würde ich die SG hassen.

    Es wurden vormals die anderen Nichiren-Schulen angesprochen zu denen es nun auch in deutscher Sprache Informationen gibt. Ich möchte mich selbst nicht loben, aber ich habe meinen Beitrag dazu geleistet, dass diese Informationen verfügbar sind. Treibende Kraft nach meinem Weggang aus der SG war Wut. Wut über Lügen und Unwahrheiten die mir präsentiert wurden sei es über Nichiren, die Geschichte des Nichiren-Buddhismus, verschiedene Tempel, Gruppierungen wie die Kenshōkai oder Kokuchūkai, Nichiren-shū und viele andere. Informationen die es bis dato (zumindest im Deutschen) einfach nicht gab.

    Anfeindungen habe ich in diesen fast 15 Jahren mehr als genug erlebt. Auch gerade wenn man über die dunklen Seiten des Nichiren Buddhismus berichten muss. Dazu gehört nicht einmal so arg die SG. Bitter bezahlen musste ich (im englischsprachigen Raum) für den Hinweis, dass der auch noch so hochgelobte japanische Dichter Kenji Miyazawa seine religiösen Wurzeln in der Kokuchūkai hat – einer ultra nationalen Nichiren-buddhistischen Gruppierung. Das sind jedoch nicht Informationen die ich erfunden habe, die waren schon da, man muss sie nur sammeln.

    Es gibt in Japan auch die Nippon Kaigi die klare rechtslastige/rechtspopulistische Positionen vertritt. Eine Gruppierung die einer Partei nahe steht die eine Koalition mit dem politischen Ableger der SG bildet.

    Mir wurde von User Myoho vorgeworfen ich würde keine Belege liefern. Ich liefere Belege dort wo es nötig ist – was nicht in diesem Forum geschieht. Ich werde den Teufel tun hier Namen oder ähnliches zu liefern. Zum einen empfinde ich das, als an den Pranger stellen, zum anderen ist mir bewusst wie schnell die SG die Anwaltskeule schwingt. Mein Ziel ist nicht SG-Anhänger zu bekehren, zu was denn auch, sondern einfach Interessierte auf gewisse Umstände und Sachlagen aufmerksam zu machen.

    Konfrontiert man einen Anhänger der SG mit Aspekten des oben gesagten erntet man Achselzucken und eine gewisse Ungläubigkeit – klar am Ende ist es, wenn alle Stricke reißen, die japanische Boulevardpresse. Da nutzen dann auch die seriösesten Quellen nichts. Aber für diese Leute habe ich die Informationen nicht gesammelt.

    Über die Jahre haben mich betroffen gemacht die Darstellungen derer die den Ausgang aus er SG gewählt haben. Schlimm wenn dadurch auch familiäre Brüche einhergehen – eine Sache die vor allem im japanischen oder englischen Sprachraum nachzulesen ist.

    Ich habe mich keiner buddhistischen Schule mehr angeschlossen, zu tief sitzen die gemachten Erfahrungen. Ein religiöser Glaube. Eine Leitschnur fürs Leben ist etwas Wunderbares wenn es wahre Werte sind. Glaube scheitert jedoch meist nicht am Glaubensinhalt sondern am Bodenpersonal.

    Buddhismus ist wie ein frisch gepresster Orangensaft. Voller Vitamine und Fruchtfleisch, vielschichtig im Geschmack mal süß mal säuerlich aber immer gehaltvoll. Die SG hingegen ist, in meinen Augen, wie mit Wasser verdünnter Fanta – da ist mittlerweile nicht mal viel Nichiren-Anteil mehr drin (In Fanta ist glaube ich auch nix von Orangen drin). Sorry.

  • Wikipedia Manipulationen

    • catflap08
    • 28. April 2019 um 14:07

    Manipulationen bei Wikipedia sind leider an der Tagesordnung. Doch glaube ich, dass die Deutsche Wikipedia hier höhere Barrieren aufgebaut hat als beispielsweise die Englische Wikipedia.

    Bei Differenzen empfiehlt es sich die Diskussionsseite zur nutzen, unter normalen Umständen herrscht dann eine Art „Burgfrieden“ bis das Thema geklärt ist. Im Laufe einer solchen Diskussion kann man auch immer um eine dritte Meinung ersuchen. Schlägt alles fehl kann man auch darum ersuchen eine Seite für weitere Änderungen zu sperren – das ist vor allem dann der Fall wenn Vandalismus im Spiel ist.

    Bei religiösen Themen wird das immer schwierig sein. Wichtig sind hierbei meiner Meinung nach auch Referenzen zu neutralen Quellen. Geht es um die religiöse Ausübung sind es wohl Quellen die dem Thema sehr nahe stehen am besten geeignet dies zu beschreiben. Bei Personen wird es allerdings schwierig. Religiöse Hardliner sind hier wenig kompromissbereit.

  • Ein Herzenswunsch

    • catflap08
    • 27. April 2019 um 18:49

    Zuerst einmal möchte ich mich entschuldigen, dass ich so lange nicht geantwortet habe. Ich habe schlichtweg die Seite schon lange nicht mehr besucht und erst vor ca. zwei Wochen Deine Nachricht gelesen.

    Mir „Hass“ vorzuwerfen finde ich ehrlich gesagt etwas anmaßend. Wir befinden uns hier in einem Forum in dem auch Meinungen geteilt werden. Meine Erfahrungen sind so wie sie sind – Deine mögen anders sein. Ich verachte die Methoden und Lehren der SGI. Ich denke ich habe zu diesem Thema genug an Links und Hinweisen hinterlegt, damit sich jeder selbst eine Meinung bilden kann. Es wird, denke ich, andernorts genug an „likes“ und dergleichen gepostet, dass dem Image der SG schmeichelt.

    Ich reagiere jedoch sehr allergisch wenn dieses, wenn auch unterschwellige, Priester und Ordienierten-bashing von Seiten der SG losgeht. Ich habe dermaßen herablassende Äußerungen auch schon von SG-Anhängern gehört die den damaligen Konflikt nicht einmal miterlebt hatten … wenn sie denn schon auf der Welt waren als dieser stattfand. Allein die Äußerung Ordinierte hätten mehr Zeit finde ich ehrlich gesagt sehr anmaßend. Ordinierte widmen sich im günstigsten Fall der Weitergabe einer Lehre, das ist dann mehr als ein Hobby oder temporäres Interesse.

    Ich persönlich beurteile Menschen nachdem was sie denken, sagen und tun nicht nachdem wer oder was sie sind. Ich habe damals sog. Schisma zw. der SG und Nichiren Shoshu selbst erlebt. Nur um noch einmal auf „Ursache und Wirkung“ zurückzukommen … die Nichiren Shoshu hat die SG ausgeschlossen und nicht umgekehrt!

    “Hass“ habe ich tatsächlich jedoch von Seiten der SG kennengelernt, die in recht seltsam anmutenden Erklärungen ihrer dogmatischen Überlegenheit, bis zum heutigen Tag, zu erklären versucht. Ich habe Versammlungen erlebt in denen hochrangige Leiter die Priester der Nichiren Shoshu u.a. mit einem Krebsgeschwür verglichen haben. Sorry, solcherlei Vergleiche kannte ich eigentlich nur aus anderen Perioden der Geschichte. Ich muss sagen, dass das zumindest in meiner Definition sehr nah an Hass kommt. Nach dem Ausschluss der SG gab es tatsächlich eine Zeit in der einige Laien der SG versucht haben eine andere SG aufzubauen, eine tarnsparente SG, ein Versuch die von „oben nach unten“ Struktur zu durchbrechen. Diese Bewegungen gab es vornehmlich in UK und den USA. In Deutschland herrschte hierzu eher betretenes irritiertes Schweigen. Die Bestrebungen wurden jedoch „von oben“ relativ schnell unterdrückt – so viel zur Laienbewegung. Ich kann mich an eine sehr warmherzige Dame aus den USA erinnern, die sehr aufrichtig ihren Glauben innerhalb der SG praktizierte und einem Blog darüber berichtete. In ihrem Glauben war Sie so gefestigt, dass sie auch den Kontakt zu anderen Nichiren Schulen suchte, ja sie praktizierte sogar mit ihnen, machte sich auch ihre Gedanken über und zur SG. Nach ihrem plötzlichen Herztod waren es Laien der SG die nichts Besseres zu tun wussten als ihren Tod als eine Art karmische Vergeltung zu erachten und sie posthum zu diffamieren – facebook war damals noch nicht so groß – das geschah meist in Foren. War das Hass? Ich glaube ja.

    Zum Thema „Bashing“. Ich persönlich glaube da sollte sich jeder Anhänger der SG selbst an die Nase fassen – ich glaube da gäbe es genug zu tun … man muss es aber auch tun und einfordern. Der Konflikt mit der Nichiren Shoshu ist ja fast schon Teil des SG-Dogmas geworden, Teil des Selbstbildes über das sich die SG definiert als „Bollwerk“ der „Aufrechten“ und „Guten“. Diejenigen jedoch die dieses „Bashing“ der SG offen ansprechen bewegen sich irgendwann mal raus aus der SG. Aus meiner Erfahrung jedoch hat die Nichiren Shoshu mit dem Thema SG, im Vergleich, weitgehend abgeschlossen. Sie machen einfach ihr Ding.

    Nochmal, hier ist ein Forum. Du hast Recht es gibt mittlerweile sehr viel an Informationen zum Nichiren Buddhismus und dessen Schulen die mit Referenzen belegt werden müssen – das ist anders als eine Diskussion hier. Ich denke einige, vermeintliche, SG-Anhänger sollten diese Informationen auch lesen und zur Kenntnis nehmen anstatt Referenzen oder gar Bildmaterial, welches nicht ihrer Sichtweise entspricht, zu löschen. Gerade im deutschsprachigen Raum wüsste ich nicht dass sich viele SG-ler daran konstruktiv beteiligt hätten?

    Inter-religiöser Dialog … Ja, das ist ein Thema, dass sich die SG gerne auf die Fahnen schreibt. Ein leichtes in einem Land wie Deutschland, indem die Mehrzahl der Anhänger in einem monotheistischen Umfeld aufgewachsen ist also diagolisiert man mit etwas das man kennt --- aus einer Position heraus die man, wenn man genau hinschaut, nicht wirklich kennt.

    Das mit dem Dialog glaube ich aber erst dann wenn sich die SG (dem Selbstverständnis nach Laien) mit Gläubigen der Hokkekō zur Austauschversammlungen trifft und zwar offiziell.

  • Über die Entstehung der Aragyo-Praxis der Nichiren-Shu

    • catflap08
    • 17. Februar 2019 um 20:34

    Ich glaube, dass die Glorifizierung des „Laienhaften“ von Anhängern einer gewissen Organisation zutiefst arrogant ist. Das spiegelt sich in den sehr diesseitigen Verfehlungen ihrer sog. Laienorganisation wieder. Niemand wird in eine Gruppierung gezwungen in der es Ordinierte gibt. Wenn man aber abfällig über andere spricht, so müsste man zum Schluss kommen selbst unfehlbar zu sein – das sehe ich bei Gruppierungen wie der SGI absolut nicht als gegeben an.

  • Nichiren Shoshu untold

    • catflap08
    • 28. Dezember 2018 um 11:09

    Im Sinne der propagandistischen Ausgewogenheit sollte auch die Sicht der anderen PR-Abteilung erwähnt werden.

    The History of the Relationship between Nichiren Shoshu and the Soka Gakkai

  • Ist die SGI-D am Ende?

    • catflap08
    • 22. Juli 2018 um 14:35

    @ verrückter-narr

    @ michael31

    Ich bin mir unsicher … sehr unsicher ..., ob diese Konflikte nur die SG in Japan betreffen. Ich bin mir hingegen sehr sicher, dass Vorteilsnahme und Korruption auch in anderen SG-Strukturen zu finden sind. Im Unterscheid zu Japan ist es für die Öffentlichkeit jedoch von weniger Interesse was in irgendeiner kleinen religiösen Gruppierung intern passiert. Vor einigen Jahren schrieb ich mal einige Offizielle der Politik in Rheinland-Pfalz und der Stadt Bingen dahingehend an ob man sich der latenten Problematik der SG überhaupt bewusst ist. Falls ich überhaupt Antwort bekam waren es eher Antworten die zeigten, dass man der SG-PR-Maschinerie voll auf dem Leim gegangen ist. Ich hoffe nur man behauptet nicht irgendwann sich gewisser Dinge (die bei gründlicher Prüfung hätten zu Tage treten müssen) nicht bewusst gewesen war. Man schmückt sich mit dem Deckmantel asiatischer Weisheit.

    Dass die Lehren Nichirens weniger Beachtung (auch in der SGI-D) finden war schon vor 20 Jahren so, wies man darauf hin wurde man eingedost bzw. aufgefordert in sich zu gehen und zu Chanten. Wenn man sich diese ganzen Ereignisse auf einem Zeitstrahl so ansieht (und man Dank zunehmendem Alter auch Zeuge davon war) so kommt man doch zum Entschluss, dass die Nichiren Shoshu damals vollkommen richtig reagiert hat (auch wenn ich die Lehre der Nichiren Shoshu in dogmatischer Hinsicht heute ablehne). Man kommt auch zu der Einsicht, dass man sich in Taiseki-ji bereits in den 1970er Jahren bewusst war wohin die SG-Reise eigentlich gehen soll.

    Wenn SGI-ler jedoch nun auch nur ansatzweise behaupten sich so mancher Dinge nicht bewusst gewesen zu sein, so sehe ich das als Lüge an. Das Internet ist Fluch und Segen zugleich … doch seit mindestens 25 Jahren waren Dinge nachlesbar, recherchierbar. Aber viele wählten lieber die Vogel-Strauß-Taktik – ich kann nur hoffen, dass all diese sog. Laien sich dessen bewusst sind und auch ihrer Verantwortung es zugelassen zu haben.

  • Wer ist Nichiren Shu AnhängerIn?

    • catflap08
    • 21. Mai 2018 um 10:27

    Hallo Remito,

    in Deutschland formiert sich schon seit einigen Jahren eine Art „Gemeinde“ bzw. eine Gruppe von Interessenten. Die Betreuung der Laien, auch für Deutschland, erfolgt meines Wissens durch den Tempel in Italien. Dies alles ist jedoch ein Prozess der noch im Werden ist und stellt für die Beteiligten einen nicht unerheblichen Aufwand dar. Solltest Du dich mit dem Tempel in Italien in Verbindung gesetzt haben so wirst Du auch sicherlich bald Nachricht erhalten … braucht eben alles mal seine Zeit. Die Nichiren Shu hat in den letzten Jahren eine gewissen „Ansturm“ von ehemaligen SGIlern erfahren … gut finde ich, dass man sich damit aber Zeit lässt. Die Nichiren Shu ist keine Ersatz-SG sondern eine buddhistische Schule. Die Einzelnen müssen meiner Meinung nach auch erst mal für sich eine innere Distanz zur SGI schaffen um sich dem Nichiren Buddhismus wieder anzunähern. Das ist auch für mich so.

  • Fragen: Chanten, SGI, Nichiren, Theorie, Praxis

    • catflap08
    • 21. Mai 2018 um 09:45

    Hallo NeuChanten,

    Nun werde ich auch versuchen Deine Fragen zu beantworten bzw. meine Meinung dazu abgeben:

    1. Du bist nicht Mitglied der SGI-D e.V.. Sollte sich kein dramatischer Wandel vollzogen haben, dann hat die SGI-D e.V. ziemlich genau sieben Mitglieder. Siehe hierzu auch §56 BGB. Gegen ein Entgelt kannst du über das Amtsgericht Darmstadt Einblick nehmen wer diese offiziellen Vereinsmitglieder aktuell sind. In UK firmiert die SGI als Charity in den USA meines Wissens als Corporation … allen Konstrukten ist gemein, dass die sog. Mitglieder keine Mitglieder sind. Im deutschen Vereinsrecht entstehen für Vereinsmitglieder (so wie in jedem Sport-, Taubenzüchter-, Kultur- oder Schützenverein) Rechte und Pflichten. Auch wenn manche es gerne (in gewisser Unwissenheit) es als Vereinsmeierei bezeichnen, so hat ein Verien dem Grunde nach recht demokratische Strukturen was die Mitbestimmung sowie Informations-und Offenlegungspflichten angeht – man muss eben Mitglied sein. Mir wurde einmal gesagt, dass sei ein „Schutz“ für die sog. „Mitglieder“ … die ja eigentlich gar keine Mitglieder sind. Meines Erachtens ist das eher ein Schutz der SGI vor ihren Anhängern, denn durch derlei Konstrukte bleibt die Kontrolle dort wo sie, in den Augen der SG, sein sollte – in Tokio.

    2. Sowohl die Nichiren Shu als auch die Nichiren Shoshu sind keine Organisationen sondern buddhistische Schulen. Das Gongyo bzw. die Liturgie wird in anderen Lehrrichtungen ausführlicher praktiziert – in der Nichiren Shu auch Otsutome oder auch Shōdaigyō genannt (Nichiren Shu in der Wikipedia). In der Nichiren Shu gibt es hierzu lediglich generelle Hinweise jedoch keine Regeln die in Stein gemeißelt sind, auch gibt es Ausübende die über einen gewissen Zeitraum das gesamte Lotos Sutra rezitieren.

    Besonders nach dem Ausschluss durch die Nichiren Shoshu wurde das Gongyo in der SGI kontinuierlich zusammengekürzt – ganz Kapitel als entbehrlich betrachtet. In meinen Augen auffällig ist die Tatsache in welchem Umfang den Worten Buddhas sowie den Lehren Nichirens weniger Aufmerksamkeit zuteilwurde, während im gleichen Zeitraum die „Lehren“ Ikedas bzw. der SG ein Mehr an Gewichtung erfuhren.

    3. Die Gosho heißen in der Nichiren Shu auch mitunter Goibun. Manche Schriften, die sowohl in der SGI als auch in der Nichiren Shoshu gelehrt werden, werden von der Nichiren Shu als nicht authentisch angesehen d.h. die Autorenschaft Nichirens wird angezweifelt. Diese Schriften werden in der Nichiren Shu nicht unbedingt vollkommen abgelehnt gelten jedoch als Apokryphen. Im Gegensatz zur SGI und ihren „Universitäten“ gibt es an der Risshō-Universität (Ehemals ein Priesterseminar der Nichiren Shu an dem bis in in die 1970er Jahre auch Priester der Nichiren Shoshu Buddhismuskunde studierten) einen Lehrstuhl zur Buddhismuskunde die sich derlei Themen widmet – meines Wissens in Zusammenarbeit mit anderen Universitäten in Japan als auch der University of Hawaii. Gerade in englischer Sprache gibt es eine Vielzahl an Schriften die sich Nichiren widmen. Die Autorin Dr. Jacqueline Stone (Princeton University) sei hierbei besonders genannt oder auch Daniel B. Montgomery Autor von „Fire in the Lotus“, welches leider leider nicht mehr verlegt wird. Die Schriften nach Lesart der Nichiren Shu werden in englischer Sprache von der University of Hawaii Press veröffentlicht.

    4. Ob Ikeda noch lebt kann eigentlich niemand bzw. wenige Menschen mit Sicherheit sagen. Ich vermute jedoch – auch weil die Gerüchte in diese Richtung gehen – dass er unter Demenz leidet. Einige Anhänger der SGI sagen er hätte sich zurückgezogen andere sagen er werde abgeschirmt. Für sicher halte ich jedoch, dass an der Legendenbildung, die Ikeda ja selbst schon initiiert hat, weiterhin fleißig gearbeitet wird. Die Autorenschaft einiger seiner Bücher und „Werke“ wird zudem schon lange angezweifelt – sprich Ghost Writer.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass der Zerfall der SG in Japan nach Ikedas Ableben bevorsteht – Anzeichen hierfür gibt es ja jetzt schon – insofern würde man seinen Tod wohl schon erst mal nicht gleich öffentlich machen wollen. Sollte die Zersplitterung in Japan jedoch wirklich noch offensichtlicher werden, dann fällt das internationale Konstrukt durch seine zentralistische und restriktive Politik (hier wären wir wieder beim Verein in Deutschland) wohl erst einmal zusammen.

  • Ist die SGI-D am Ende?

    • catflap08
    • 17. April 2018 um 21:37

    Also dass das Bild ab und an schräg ist hat verschiedene Gründe. Die Sicht von innen und die von außen. Die Erfahrungen derjenigen schlecht und klein zu reden, die der SGI im Groll den Rücken gekehrt haben kann auch so verstanden werden dem Verbleiben in der Organisation eine Begründung zu liefern oder mitunter sogar die ehemalige „Mitgliedschaft“ im Nachhinein schön zu reden … „Nein ICH war doch in keiner Sekte“. Die Erfahrungen der einzelnen Menschen sind so wie sie sind – Punkt.

    Ob sich die einzelnen Anhänger „ihrem naiven Enthusiasmus“ wirklich auch immer bewusst sind wage ich sehr stark zu bezweifeln. Ich war seit 1986 dabei (bis ca 2006), voller Ehrfurcht verlautbarten so manche Ikeda sei im Grunde für den Fall der Mauer verantwortlich – so ein Schwachsinn. Da hat der Papst ja mehr Einfluss darauf gehabt.

    Das mit der Zahl der Anhänger. Sorry DAS ist wirklich naiv. Ob und warum jemand in einer Kirche bleibt ist eine persönliche Entscheidung, aber bei der SG ist der Zähler nun mal nur beim Eingang und nicht beim Ausgang aktiv. Diesen Mangel hat die SG selbst zu verantworten – da nutzt auch nicht der Vergleich mit den sog. Anhängern monotheistischer Religionen … so arg man mit ihnen inhaltlich evtl. nicht einher geht, doch in dieser Hinsicht ist die SG intransparent.

    Für mich persönlich geradezu verachtenswert finde ich die Einstellung vieler Anhänger, die zwar um den Unmut in Japan hinsichtlich der Komeito wissen, auch um die Umstände der Trennung in Malaysia (wenn sie denn davon erfahren). Man macht es sich in der Villa Sachsen bequem und alles Negative ist dann Sache der SG in Japan oder der bösen Boulevardpresse (die so boulevard komischerweise nicht ist). Auf diesem Schild steht „Soka Gakkai“ ob mit oder ohne „International“. Gerade hierzulande sollte sich so mancher fragen, ob er oder sie nicht genau das macht was so mancher Anhänger der NSDAP oder SED getan hat … immer kommt ein „Nein da waren wir nie dabei, das waren andere“ und dann das „das haben wir nicht gewusst“, „wir waren da ganz anders … wir haben uns die Rosinen rausgepickt die uns in den Kram gepasst haben“

    Fakten sind jedoch:

    - Für eine sog. Laienbewegung steckt in dieser Organisation wenig laienhaftes, denn je höher man steigt stellt man ein Mehr an strikter Organisation und Gehorsam fest gegenüber dem was die SG-Hauptzentrale in Tokio festlegt.

    - Natürlich wollte die SG mehr als eine Laienorganisation sein – das war der Grund für die Trennung, die im Übrigen die Nichiren Shoshu und nicht die SG vollzogen hat. Die SG wurde mit einem kräftigen Tritt katapultiert und zelebriert sich seit dem als eine Bastion gegen das Priestertum. Zwei alte Männer waren da am Streiten und die Lemminge folgten eben.

    - Wenn ich einem Taubenzüchterverein beitrete ( was die SG im Grunde tat – also sie formierte sich in der Nichiren Shoshu um sich einen seriösen Touch zu verleihen) kann man sich nicht im Nachhinein der Kaninchenzucht wildem – doch kann man schon, aber dann verlässt man den Verein … oder wird rausgeschmissen … so einfach ist das. (Nein ich bin kein Anhänger der Nichiren Shoshu)

    - Vereinsmeierei zu belächeln ist im Grunde sehr arrogant, denn jeder Taubenzüchterverein lebt mehr Transparenz in finanzieller als auch organisatorischer Hinsicht als die jeweiligen SGI-Ableger – gleiches gilt für Kirchengemeinden die weit aus mehr Rechte besitzen als SGler.

    - „Die Verantwortlichen sind normale Menschen“ das ist für mich Schwachsinn. Unverantwortlich finde ich, dass diese sog. Verantwortlichen (möglicherweise in Ermangelung von Verantwortlichkeit für ihr eigenes Leben) sich bemüßigt fühlen „Führung“ in Sachen Glauben, Beziehung, Beruf und das Leben an sich zu geben. Hier werden Abhängigkeiten geschaffen und wenn die ganzen „Führungen“ in die Binsen führen und jemand womöglich eine psychische gar klinische Auffälligkeit entwickelt – ja dann klinkt sich die SG samt ihrer „Verantwortlichen“ geschmeidig aus – oft Zeuge solcher Vorfälle geworden – das ist für mich das ALLERLETZE.

    - Zur Sache der Priester. Ich habe so gut wie in jeder Religion ein Dogma – das Dogama der SG ist Ikeda oder „die drei ewigen Mentoren“ - erinnert mich an Nordkorea … aber egal. Die Vielschichtigkeit des Buddhismus auch des Nichiren Buddhismus habe ich erst nach meinem Weggang von der SG kennengerlernt. Diese Priester unterliegen Dogmen – ist auch okay so aber dessen muss man sich bewusst sein. Das laienhafte und schlicht weg ungebildete Gelaber (sorry für den Ausdruck) mancher SGler ist dagegen erschreckend. Wenn ich einen Herzklappenfehler habe bemühe ich glaube ich eher den Doktor oder den Prof mit der OP als Hilfsschwester Elfriede. Der Titel Dr oder Prof ist aber kein Garant für eine erfolgreiche OP.

    Buddhismus ist eine Religion. Hier gibt es eine große Zahl an Strömungen und Lehrmeinungen. Was die SG macht hat seinen Ursprung sicherlich im Nichiren Buddhismus aber hat bei genauer Betrachtung wenig damit zu tun. Da wird, zumindest meiner Meinung nach, etwas zusammengezimmert. Sie SG ist einfach eine neue religiöse Bewegung, aber man sollte meiner Meinung nach aufhören die Anhänger einzulullen.

  • Honmon Hokke Shū, Hokke Shū und Nichiren Sangha

    • catflap08
    • 15. Januar 2018 um 22:37

    Der Artikel zum Nichiren Sangha in der Wikipedia wurde gelöscht. Über den Link zur DBU war der einzige halbwegs seriöse Hinweis zum Sangha, und somit zu dessen Existenz, nicht mehr zu erbringen. Der Sangha ist auf der DBU-Seite somit auch nicht mehr zu finden.

  • Honmon Hokke Shū, Hokke Shū und Nichiren Sangha

    • catflap08
    • 17. November 2017 um 22:08

    Auch wenn die Wikipedia für mich persönlich in gewisser Hinsicht ein rotes Tuch darstellt, da hier auch viel Meinungsmache betrieben wird, so habe ich sie um Artikel zur Honmon Hokke Shū (https://de.wikipedia.org/wiki/Honmon_Hokke_Sh%C5%AB) als auch zum Begriff Hokke Shū (https://de.wikipedia.org/wiki/Hokke_Sh%C5%AB) ergänzt, auch der Nichiren Sangha https://de.wikipedia.org/wiki/Nichiren_Sangha wurde seit geraumer Zeit aufgenommen. Zum letzteren Eintrag können wohl nur die Gründer valide Zahlen und Daten nennen. NEUTRALE Ergänzungen und Literaturhinweise wären somit angebracht. Gasho.

  • SGI Deutschland -- eine traumatische bittere Erfahrung

    • catflap08
    • 6. Juni 2017 um 17:05

    Aufgrund eines technischen Defektes konnte ich über Pfingsten bis heute nicht online sein. Durch eigene Erfahrung weiß ich, dass viele SGI-Anhänger unter einem gewissen Helfersyndrom leiden. Durch die Praxis der Lehre Nichirens, nach Lesart der SGI, fühlen sich allzu viele bemüßigt die Antwort auf alles wissen zu wollen. Bei psychischen Problemstellunggen ziehen sich die Anhänger dieser Organisation jedoch gerne zurück … ich vermute da es negative Implikationen für die SGI bedeuten könnte. Die Crux ist jedoch, dass kaum einer der SGI-D Anhänger auch Mitglied der SGI-D e.V. ist. Insofern verhallt jede Kritik am Verhalten einzelner sog. SGI-Mitglieder … denn sie sind rein rechtlich keine Mitglieder. Eine Lücke im Vereinsrecht dessen sich auch andere Sanghas gerne bedienen.
    Schanta halte dich von der SGI fern und arbeite deine Probleme mit professioneller Hilfe auf! Werde noch stärker! Du arbeitest gerade etwas auf und das ist gut.

  • SGI Deutschland -- eine traumatische bittere Erfahrung

    • catflap08
    • 31. Mai 2017 um 22:32

    So liebe Moderatoren … aber kongjiazhong kann weiter hier plaudern?? Alles gut.

  • SGI Deutschland -- eine traumatische bittere Erfahrung

    • catflap08
    • 31. Mai 2017 um 22:24
    Zitat

    Hat denn hier irgendwer gesagt, dass er seine Erfahrung hier nicht posten soll oder darf? Von Anfang an war doch die Frage die, wo die Grenzen sind. Und die ist erreicht, wenn es juristische Klagen gibt. Das bedeutet doch für mich, dass sehr viel gepostet werden kann, ohne dass es ein Problem gäbe.

    Dann lass erst mal dein Gegenüber zu Wort kommen und biete einen zweiten Kanal an. Nach dem Motto zu handeln „Wasch mir den Rücken aber mach mich nicht nass“ ist eben keine Lösung. Ihr geht hier raus und präsentiert euch als sog, Forum aber verdammt nochmal nicht alles was unter dem Deckmantel Buddhismus glaubt firmieren zu müssen hat einen Heiligenschein verdient. Und es tut mir wirklich leid gerade im Fall der SGI werden eben einige ermutigt sog. „Führung“ in ihrer Funktion als „Leiter“ zu geben zu der sie schlicht Weg nicht in der Lage sind … für solch allumfassende Lebensberatung gehört eben ein gewisses Maß an Schulung. Und diese Erfahrung zeigt es wieder. Jede unter dem Deckmantel Buddhismus verlautbarte Meinung ist eben nicht per se entschuldbar. Im Englischen nennt man so etwas „counseling“ dafür gibt es Stellen die Menschen auf so etwas schulen – losgelöst vom religiösen Dogma. Mich nervt die Scharlatanerie die unter dem Deckmantel des Buddhismus praktiziert wird und es wird Zeit dass deren Opfer auch ein Sprachrohr bekommen,

  • SGI Deutschland -- eine traumatische bittere Erfahrung

    • catflap08
    • 31. Mai 2017 um 21:25
    Zitat

    Unsere Moderatoren haben nicht die primäre Aufgabe, jedem neuen Mitglied zu helfen - ihre erste Aufgabe ist, das Forum am Laufen zu halten, die Einhaltung der Forenregeln zu sichern und den Bestand des Forums zu schützen.

    Die meisten vom uns sind keine Juristen und können die Gefahren von Verleumdungsklagen oder Schadensersatzforderungen im Bereich von Foren nicht wirklich einschätzen. Wenn ajung als Eigentümer des Forums wenig Lust hat die Grenzen dieser Gefahren auszutesten und wenn die Moderatoren dies berücksichtigen - mein volles Verständnis haben sie.

    Alles gut ich stimme überein – aber dann sollte man sich im Internet nicht tummeln. Juristen gibt es in diesem Land so viele die beraten einen sogar gegen (verhältnismäßig recht wenig) Geld. Ein Unding als Buddhist ist, in meinen Augen, jemand im Regen stehen zu lassen. Er /Sie wendet sich an ein buddhistisches Forum – ein Forum in dem man auch erst mal plaudern sollte – die Antworten fand ich stellenweise schlicht weg schlecht. Stellt euch bitte erst mal richtig auf –BITTE- sei es juristisch und auch im Erkennen von Sektenstrukturen. Denn im deutschen Strafrecht gilt: Unwissenheit schütz vor Strafe nicht – ihr macht euren Job gut! Aber man kann ihn noch besser machen. In diesem Forum werden auch immer Menschen Hilfe suchen – Hilfe vor denjenigen die den Begriff Buddhismus ad absurdum führen … dazu gehört Gespür.

  • SGI Deutschland -- eine traumatische bittere Erfahrung

    • catflap08
    • 31. Mai 2017 um 20:09

    Erst mal finde ich sollten sich einige, inclusive der Moderatoren (ja euer Job hier ist wichtig und sinnig), nicht gleich ins Hemd Machen.
    Das reale Buddhaland mit allem was sich daran tummelt und buddhistisch nennt ist eben nicht Lummerland und nicht jeder füttert nach der morgendlichen Andacht sein Einhorn.
    Es gibt auch Probleme, massive Probleme, und man sollte sie in diesem Forum auch ansprechen und benennen dürfen. Das sollte auch Schanta erlaubt sein.
    Zum anderen haben die Hinweise einiger anderen auch ihren Zweck.
    1. Erreicht man in diesem Forum keine grosse Öffentlichkeit (gerade weil sich die Admins sehr unsicher ihrer eigentlichen rechtlichen Überlegenheit sind)
    2. Zweitens wäre, je nach Tragweite, sei es hier oder in einem Blog ratsam Namen erst einmal unkenntlich zu machen oder zu verfremden.
    3. Eine Klage wegen Beleidigung etc. ist rechtlich keine einfache Sache – Schantas Erfahrung ist seine/ihre Realität Punkt um.
    Zudem erkläre ich mich gerne bereit deine Erfahrung zu lesen und du kannst sie mir hier über die Nachrichtenfunktion zukommen lassen. Eigentlich ein Armutszeugnis liebe Admins Schanta dies nicht angeboten zu haben – einfach mal jemanden helfen mit etwas klarzukommen, das ist - Buddhist oder nicht - ne menschliche Sache.
    Es ist eine typische Taktik der SGI (und auch so manch anderer Gruppen) Fehlverhalten erst mal von sich zu weisen und als Einschüchterung mit der Klagekeule zu schwingen. Gerne wird in der SGI die selbst erlebte Negativität auf den Einzelnen zurückprojiziert – denn er/sie hat ja das Problem bzw sein/ihr Karma und wenn alle Stricke reißen ist das mangelnde „Ichinen“ Schuld. Und Entschuldigung liebe Modertoren ihr blasst ungewollt in das gleiche Horn. Es sei euch angeraten einmal die Literatur zu Sektenstrukturen etc. zu wälzen und auch mal Kurse zu besuchen.
    Schanta suche dir somit vor allem jemand NEUTRALES um erst mal zu sortieren dafür ist eine Sektenberatungsstelle zu empfehlen. Nach jeder Sekte ist eine Zeit der „Entgiftung“ wichtig – alles wieder in klare Bahnen lenken, sich vom Jargon verabschieden. Wenn du jetzt unbedacht an die Sache gehst verpuffen deine Erfahrungen mit der SGI und deine Kritik sonst. Bekomme erst einen klaren Kopf und wenn der da ist gehe an die Öffentlichkeit.

  • Ist die Übertragung des Zen in das Politische der Faschismus?

    • catflap08
    • 16. März 2017 um 20:06

    @ Sudhana
    Nein, Nein das passt schon aufgrund einer anderen Diskussion kann ich dank diesen Threads das alles einordnen. Ist schon erstaunlich wohin so manches Gedankengut Verbreitung findet, aber bei weitem kein Einzelfall ... Leider

  • Ist die Übertragung des Zen in das Politische der Faschismus?

    • catflap08
    • 11. März 2017 um 14:21

    @ kongjiazhong
    "Du bist nichts - dein Volks ist alles" - das ist der Leitspruch aller Buddhas und Bodhisattvas.“ Nebst ihren anderen Beiträgen irritiert dieser Ausspruch sehr.

  • Wer ist Nichiren Shu AnhängerIn?

    • catflap08
    • 11. März 2017 um 14:09

    @ kongjiazhong
    Im Übrigen möchte ich Sie drauf hinweisen, das mit “Ikedaismus“ diejenigen Tendenzen in der SGI gemeint sind, die die Person anstatt die (buddhistische) Lehre in den Fokus zu rücken. Es wird schwer sein in Ikedas Schriften einen Aufruf zum „Ikedaismus“ zu finden – dennoch aber unschwer in denen der Organisation und der Lehre wie sie gelebt wird. Ikeda beschwört tatsächlich in seinen Schriften einen Pazifismus, der aber wohl schon in der SGI und/oder Komeito nicht gelebt wird – ich wüsste nicht was an dieser Beobachtung nicht kohärent wäre. Dass das was auf die Fahnen geschrieben wird in der Realität nicht gelebt wird, wird von vielen Ehemalige bescheinigt. Wenn also alle „Gutmenschen“ zu „Bösmenschen“ werden und sich realitätsnah die Köpfe einschlagen ist das also ein Fortschritt?
    Welcher buddhistischen Lehre stehen Sie denn nahe? Außerdem möchte ich wissen warum Sie in ihren Beiträgen auf persönliche Beleidigungen nicht verzichten können? Da ich kein 100%ger Deutscher bin kann das ab und an mit der Grammatik hapern.

  • Wer ist Nichiren Shu AnhängerIn?

    • catflap08
    • 11. März 2017 um 12:37

    @ kongjiazhong

    So, so "Gutmenschen" ... okay dieses Vokabular kennt man ja - da scheitert es schon am Menschenbild.

  • Wer ist Nichiren Shu AnhängerIn?

    • catflap08
    • 10. Februar 2017 um 01:20

    @ kongjiazhong
    Nee nee so einfach geht das jetzt aber nicht. Mir war schon sehr bewusst von wem welches Zitat stammt auch hast Du es bereitwillig in deine Argumentation eingebaut – ich kenne den erbosten Eintrag von Argonauth zu dem Tempel. Ich hatte auch Kontakt zu dieser Dame und habe da meine ganz eigene Meinung – dieser Tempel hat eine ganz eigene Agenda, die ich befremdlich finde anders wie beispielsweise die des Tempels in Italien oder Houtson, Texas. In der Nichiren Shu gibt es bestimmte grundlegende Dogmen zu denen man sich bekennt – das ist es aber dann auch schon. Es gibt vielerlei Meinungen Traditionen und Auslegungen … wie diese Glaubensinhalte gelebt werden unterscheidet sich aber und in meiner Beobachtung vollzieht sich das in den westlichen Tempeln auf seine ganz eigene Art und Weise. Zumindest sehe ich da eine Verschiedenheit von Meinungen die aber einen gemeinsamen religiösen Nenner haben. Hier sind wie aber wieder bei dem Video – wenn man für die SGI arbeitet (dafür muss man auch Anhänger der SGI sein) und diese dann kritisiert ist man bestenfalls seinen Job los aber wird auch (schlimmstenfalls) rausgeschmissen aus der Glaubensgemeinschaft. Diese drei Herren sind Ikeda noch sehr treu ergeben – dennoch wird klar, dass Ikeda den Laden nicht mehr schmeißt. Eine Partei die aus SGI Anhängern besteht konterkariert das wofür Ikeda (angeblich) immer stand – Pazifismus. Wenn Ikeda nun einer der drei ewigen Mentoren ist, die Partei die aber aus der Glaubensgemeinschaft entstand deren Grundsätze fallen lässt um weiter an der Macht zu partizipieren und man das kritisiert und dafür geschasst wird – so wirft das Fragen auf. Ist Ikeda kein Mentor mehr? Halten sich japanische Parteimitglieder der Komeito nicht daran? Wenn man das kritisiert warum wird man aus einer Glaubensgemeinschaft ausgeschlossen die angeblich von der Partei getrennt ist? Und vor allem wer kann das entscheiden diese drei Herren zu exkommunizieren? Es sei übrigens angemerkt dass es meines Wissens nach keine Nichiren Shu Partei gibt die zudem noch in einer Regierungskoalition ist. Ich für meinen Teil habe das Schisma zwischen SGI und Nichiren Shoshu miterlebt – und ich muss sagen heute kann ich verstehen warum die Nichiren Shoshu so gehandelt hat und es tut mir Leid für die Anhänger der SGI, dass sie nun Stück für Stück, Jahr um Jahr sehen müssen das etwas faul ist im Staate Dänemark. Fakt ist aber auch – auch wenn die Nichiren Shu darauf nicht vorbereitet war - sich diejenigen der Nichiren Shu zuwenden die sich durchaus mit der Geschichte des Nichiren Buddhismus und dessen Inhalten intensiv auseinandergesetzt haben. Es mag die SGI mit ihren Shakubuku-Kampagnen nun etwas irritieren – diejenigen die sich der Nichiren Shu zuwenden tun das aus freien Stücken … und man muss sehr penetrant sein das zu tun --- die Nichiren Shu muss keinerlei Werbetrommel schalten. In meinen Augengibt es einen Ikedaismus und diejenigen die ihn praktizieren werden wohl zumindest in Japan keine Heimat mehr in der SGI finden. Also wieder eine der vielen Splittergruppen die den Nichiren-Buddhismus kennzeichnen.

  • Wer ist Nichiren Shu AnhängerIn?

    • catflap08
    • 7. Februar 2017 um 20:12

    @ kongjiazhong
    Yoko Ono des Nichiren Buddhsimus … das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ihnen ist aber schon klar, dass Argonaut beschrieben hat, dass er mit dem Tempel in Italien praktiziert. Yoko Ono des Nichiren Buddhsimus … klingt fast als hätten sie mit der Dame selbst einen Disput gehabt – zum Glück entscheidet ja die Zeit was der Tempel bewirken wird – so wie die Zeit über die SG entscheidet und neuzeitlichen Vereinsgründungen. Yoko Ono des Nichiren Buddhsimus … ich hoffe diese Formulierung bezieht sich nicht auf die Herkunft einer gewissen Dame – mit sowas sollte man vorsichtig sein. Yoko Ono des Nichiren Buddhsimus … meinen sie sie spaltet die Nichiren Shu, so wie das Original angeblich die Beatles??? Wenn man sich mit historischen Themen nicht so auskennt kann es eben schnell zu Fehleinschätzungen kommen. Die Nichiren Shu ist keine homogene Organisation – in dieser Richtung des Nichiren Buddhismus gibt es vielerlei Strömungen – auch mal eine Yoko Ono. Zudem sucht man sich ja nach guter buddhistischer Tradition seinen Meister meistens selbst – „One (Three) for all“ ist eben etwas sehr SGI spezifisches. Ja, ja das Vereinsrecht da tummelt sich schon ein buntes Häufchen … Im Übrigen erfolgt Kritik zum Glück nie zu den Konditionen des Kritisierten. In meinen persönlichen Kontakten zu Ordinierten der Nichiren Shu – ohne Yoko Ono – habe ich sehr viel über den Nichiren Budhismus auf sehr ausgewogene Art und Weise erfahren – auch sehr selbstkritisch den Yoko Onos in den eigenen Reihen gegenüber – ja auch das gibt es, Selbstkritik. Zuspruch von Ex-Anhängern der SGI überfordert auch die Nichiren Shu – was auch den Neid von „Konkurrenten“ auslöst. Einige Priester der Nichiren Shu verleihen den Gohonzon nur nach eingehender Prüfung andere recht leichtfertig – von letzter Sorte profitierten sogar Leute die davon heute lieber nichts wissen möchten. Das waren sogar Leute die von sich behaupten sich gut im Buddhismus auszukennen. So ist das halt. „Chanten und chanten lassen” – so einfach ist das halt eben nicht, da Religion auch Schaden anrichten kann – das wird einem bei jedem Einschalten der Nachrichten bewusst. Erstaunlich dabei ist, dass extreme politische und religiöse Entgleisungen oftmals sehr ähnlich argumentieren und sich gegenseitig in Schutz nehmen. Auch wenn diese drei Herren Herrn Ikeda ja offensichtlich noch sehr in Schutz nehmen so ziehe ich den Hut vor ihnen ihre Kritik öffentlich gemacht zu haben. Im Übrigen gärt dieser Konflikt aus gut unterrichteten Kreisen in der SG schon eine ganze Weile und ist nicht neu.

  • Wahres Höchstes Heiligtum

    • catflap08
    • 6. Februar 2017 um 19:42

    Welch große Trauer.

    Da hatten mal zwei einstmals große Egos miteinander einen Disput – Ikeda und der Chefpriester der Nichiren Shoshu – was solls. Wenn sich diese „Wahrheit“ in einem Gebäude nur manifestiert dann war es mit der Wahrheit nicht so gut bestellt.

  • Wer ist Nichiren Shu AnhängerIn?

    • catflap08
    • 2. Februar 2017 um 21:18
    Zitat

    Du hast also keine Ahnung wer sie schrieb oder diktierte oder abnickte. Es gibt professionelle Reden- und Editorialschreiber (welcher Politiker schreibt seine Reden und Statements selbst?)


    Sowas nennt man Ghost writer.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.2.5
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download