Hallo,
Vielen Dank für eure Beiträge, ich habe sie mehrmals gelesen und ich glaube sie haben mich etwas weitergebracht.
Das 'Problemchen' mit meiner Partnerin sollte nur eins von vielen Beispielen sein, warum ich Probleme mit den Buddhismus habe. Es liegt natürlich nicht an Buddha, dass ich, jedes mal wenn ich versuche
ein guter Buddhist zu sein, zunehmend gereizter werde. Onyx9 hat mit seinem ersten Satz den Nagel auf den Kopf getroffen: ich versuche effektiv ein 'perfekter' Buddhist mit grenzenloser Geduld, Freundlichkeit
und Verständnis zu sein: da ich das natürlich nicht hinkriege, staut sich bei mir latente Wut an, die dann irgendwann aus mir rausplatzt.
Ich sollte auch weniger über Buddhismus lesen und mehr danach handeln, anfangs halt in kleinen Dosen, Politik der kleinen Schritte. Klee schreibt, dass sie mit ihrem Ehemann über ihre Gefühle, Wünsche und Sehnsüchte redet,; ich muss ehrlich gestehen,
dass ich das nicht kann, ich hab's nie gelernt, bei uns in der Familie gab's das nicht. Über meine Gefühle zu reden ist mir immer irgendwie peinlich, das geht hier im Forum einfacher als im richtigen Leben.
Onda vermutet, dass sich hinter der kleine Macke etwas anderes verbirgt das mich auf die Palme bringt, ich vermute das auch, weiss allerdings nicht was. Ich schätze mal, dass ich nach meiner gescheiterten Ehe nicht mehr den Mut habe mit einer neuen Partnerin
noch mal alles zu geben oder irgendwas (gefühlsmässig?) zu riskieren.
Vielen Dank noch mal an Alle und ich wünsche euch ein schönes Wochenende, das Wetter spielt ja mit
Modestix