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Beiträge von Noreply

  • "Eure Kinder sind nicht eure Kinder..." ? - Eltern-Kind-Beziehungen im Buddhismus

    • Noreply
    • 8. Juli 2023 um 09:04
    Helmut:
    Ellviral:

    Würde nur ein Mönch nicht auch ein Hausmensch sein, würde er sehr schnell verhungern.

    Genau das stimmt ja nicht. In den Klöstern sind die Ordinierten nicht verhungert. Auch zu den Zeiten als der Buddha mit den Ordinierten noch auf Bettelgang ging, ist keiner verhungert. Auch die Ordinierten, die als Wandermönche durch Indien gezogen sind, verhungerten nicht, da sie Almosen bekamen.

    Das ist doch klar. Ich vergesse ihnen das auch nicht. Hätten sie die Lehre des Buddha eingehalten, hätten sie sich ihr Essen selbst besorgen müssen.

    So, durch ein Kloster als Zentrum einer Infrastruktur des versorgen müssen aufgebaut, hat unsagbar viele Tote zur Folge gehabt. Der Hunger kam erst zuletzt bei den Klöstern an.

    Nicht Kloster Lebende waren den Mönchen egal. Wichtig war ihnen nur, dass die Herren der Leibeigenen und Sklaven dafür sorgten, dass die Mönche ihre selbst erzeugte Aufgabe erfüllen konnten und ihren Gebern durch Gebete und Beispiel für befreit sein, erfüllen konnten.

    Auch die Mönche des Buddhas waren oberste Schicht, genau wie die Brahmanen. Dieses Kastensystem hat der Buddhismus gerne übernommen. Als heutiger Buddhist kann man das auch gerne übersehen, würde aber erkennen lassen, dass der Buddhismus viel Leid erzeugt hat, anstatt den Verhungernden zu helfen, wenn unausweichlich mit ihnen sterben.

    Aber das kennen wir ja auch aus dem Christentum. Denn, wenn die christlichen Würdenträger nach der Lehre Christi gelebt hätten, gäbe es keine Kirche Roms. Die Kirche wäre im Dorf.

  • Polenski

    • Noreply
    • 7. Juli 2023 um 23:24

    20 Jahre ist ja kurz wenn man bedenkt, dass die Interpreten von Buddha 1000 Kalppa mindestens annehmen.

  • Polenski

    • Noreply
    • 7. Juli 2023 um 09:35
    void:
    Ellviral:

    Das Ganze ist doch eine Farce, jedenfalls für mich. Ich sehe da einen Aufreger von Leuten, die fest der Meinung sind, dass sie besser sind, aber unfähig das auch wirklich zu leben.

    Ich verstehe dich so, dass für meisten von uns ein Gymnasiallehrer ausreichend ist, wir uns also oft gerne als Elitestudenten sehen, die eines Ultraprofis als Lehrer befürftn, wo das gar nicht der Fall ist.

    Richtig. Jeder, der sich einen Lehrer sucht, um einen Führer zu haben, ist ein Buddha. Das behindert sehr, um sich zu befreien. Einen Lehrer suchen und finden, dem ich mich nicht unterwerfe, schafft Konfrontationen mit meinem Anspruch auf Führung und meinem Versagen mein Leben nicht selbst in den Griff zu bekommen. Genau von diesen Anhaftungen soll ich mich nach der Lehre Buddha befreien.

    Geh keinem Buddha auf die Nerven, geh dir auf die Nerven. Töte den Buddha in- und außerhalb von dir, wenn er ein Diktator wird.

    Ich hab nur mein eigenes Verhalten und Wissen in meinem Leben gebraucht, alles andere war eine Messlatte um mein Verhalten und mich und Verblendungen zu erkennen. Ich brauch’ keine Führer oder Meister, nur ihre Lehren.

  • Polenski

    • Noreply
    • 7. Juli 2023 um 00:37

    Wenn Zen nur und ausschließlich in der sogenannten Tradition durchgeführt werden würde, gäbe es im Westen kein Zen mehr. Wenn jemand „traditionelles“ Zen haben will, dann muss er nach Japan gehen oder sich in einem Kloster begraben.

    Zen gehört in seiner echten Tradition nicht in den Westen, nicht mal nach China.

    Wobei ich überzeugt bin, dass es wiedermal ein starres System gibt, das schon vor sehr langer Zeit Zen-Meister aufzubrechen versucht haben. Diese Tradition des Zen lebt man im Westen und nicht das sogenannte „Traditionelle“ Zen, das geschaffen wurde, um Samurai und Kamikazeflieger zu erzeugen.

    Das mag hier ja sehr selbstbewusst vorgetragen zu werden, doch einen Wert hat das nicht für die Menschen, die christlich erzogen wurden. Die wollen gerade einen Ausweg finden aus dem Kadavergehorsam.

  • Śamatha Praxis schwieriger als Achtsamkeit?

    • Noreply
    • 6. Juli 2023 um 19:58
    Igor07:

    durch das sehr präzise Beobachten der ganzen Khandha anzuerkennen, dass die alle kernlos und vergänglich sind, also die bringen nichts , ausser Leid.

    Noch einmal: Das Ergreifen durch das Selbst, seiner Khandha, sie nicht als Ursache des Selbst sehen, sondern als Besitz, den man bewohnt, zu sehen, schafft das Leiden.

    Die Khandha bringen also nur Leid?

    Ein Sentimentaler könnte auf die Idee kommen, dass es dann, mit dieser Erkenntnis, besser ist, dem Leben ein Ende zu bereiten, weil man ja sowieso ein Nicht-Ich, Nicht-Khandha ist, denn das Selbst und die Khandha sind die Ursache von Leiden

    Buddha hat seine Krankheit nicht abgelehnt, versucht aufzuhalten. Er hat ganz einfach jeden Augenblick seiner Khandha erlebt und diese, seine letzten Anhaftungen: Ablehnen und Aufhalten aufgegeben. Das hat sein Leben „verlängert“ sich ganz dem Leben hingeben ohne jede Wünsche und Hoffnungen. War bestimmt seine längste wirklich befreite Zeit. Denn den Glauben wirklich Buddha zu sein aufgeben, gehört auch dazu. Endlich nur sein, was man ist und nicht das, was andere erwarten, was man ist.

  • Polenski

    • Noreply
    • 6. Juli 2023 um 18:39
    Ellviral:

    Aber wenn da einer ist, der mit IHREN Idealen Geld verdient, persönlichen Erfolg hat, muss der kein Wirklicher sein, denn dann würde sie selbst ja auch Geld damit verdienen, Erfolg haben.

    Eigenartig, dass du nicht auf die Idee kommst, dass ich Menschen wie in etwa dich meine, deren Ideale von anderen zum Geldverdienen genutzt werden.

    Nichts Böses sehen, oder? :nosee:

  • Polenski

    • Noreply
    • 6. Juli 2023 um 14:02
    12341234:

    2 Sesshins pro Monat sind keine "sanfte" Praxis. Die spielen da nicht verstecken und pusten Seifenblasen. "Es ist freiwillig." Also für Geld halt. Sowie bei den meisten Einrichtungen.

    Zu den inhaltlichen Kritikpunkten finde ich aber ist auch zu wenig gesagt.

    Inhalt anzeigen

    Bei YouTube findet man z.B. das Video

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    Jeder Tag ein guter Tag.

    „Guter“ Tag ist eine Wertung, die Verwirrung stiftet. Guter was ist das? Schlechter was ist das?

    „Jeder“ ist eine Wertung in der Zeitverwirrung, es gab keinen Tag vorher oder nachher, wenn man möchte, könnte man den Tag gerade als "Tag" bezeichnen.

    „Tag ein Tag“ ist auch eine Wertung, die Zeiträume umfasst, die nicht überblickt oder an einem „Jetzt“ festgemacht werden können.

    Der Satz ist im Zen-Sinn nur dann ein Koan, wenn es zu einem Satori kommt. Leider stolpert man, manchmal über „Jahre“, über die eigenen und die fremden Wertungen anstatt auf den nicht vorhandenen Kern zu kommen.

    Der Kern ist die Leere, der Augenblick des Ich-seins der nicht gefasst werden kann, weil er eben schon wieder leer ist oder schon voll vom Nächsten.

    Eine Sache ist sicher: Niemand kann einen Koan verstehen und wenn er doch scheinbar verstanden hat, kann er es nicht artikulieren. Sieht man ja an meinem Geschreibe.

    Kodo Sawaki hat mich als ICH zum Lachen gebracht, ich hab es nicht verstanden, weil es nichts zu verstehen gib, also auch nichts zu lachen.

    „Buddhismus kontrovers“ ?

    Da kann ich nur lächeln bei meinen Kontoversen erkennen, allein schon im Zen.

  • Polenski

    • Noreply
    • 6. Juli 2023 um 13:38
    Ellviral:

    Das Ganze ist doch eine Farce, jedenfalls für mich. Ich sehe da einen Aufreger von Leuten, die fest der Meinung sind, dass sie besser sind, aber unfähig das auch wirklich zu leben.

    Aber wenn da einer ist, der mit IHREN Idealen Geld verdient, persönlichen Erfolg hat, muss der kein Wirklicher sein, denn dann würde sie selbst ja auch Geld damit verdienen, Erfolg haben.

    Die nehmen sogar einen, der Zen lebt, mit wenigen Schülern und in kleinen Raum als Beispiel für ihre Unfähigkeit ihre Gier zu vermindern. Die, die nach ihrem Ideal, das sie nicht leben, leben, sind ihre Helden.

    Und was machen diese Helden? Sie ignorieren, kein rankommen.

    Klarblick, kann echt gemein sein. Der erkennt bestverdienende Meister und nicht Geldverdienen wollende Meister und vor allem Neider und fiebrige, die nicht in der Lage sind sich überhaupt entscheiden zu können, ob sie Meister mit Geld oder Meister ohne Geld sein wollen. Denn in Wahrheit wird der Erfolg an Geld gemessen, niederträchtig, wenn es nach ihrer Meinung nicht ihrem Ideal entspricht.

    Das ist wie mit Kartenlegern, die behaupten, dass sie kein Geld nehmen, weil sie dadurch ihre „Fähigkeit“ verlieren und mit Verachtung auf die sehen, die „reich“ Gewordenen sind, in ihren Augen nur Blenden und Lügner, Unfähige. Sie können das nicht mehr, weil sie Geld nehmen. Merken aber nicht, dass sie „Kartenlegen“ nicht wirklich durchschaut haben, um es anzuwenden.

    Ich kenne das, wollte auch damit, „Iddhi“, Geld verdienen. Zen als Iddhi erkennen ist Verblendung. Hab mich aber für meinen Beruf entschieden, weil ich wusste, dass ich „echte“ Schüler nicht ertragen konnte. Die normalen, sehr wenigen, gehen mir nicht mit ihrer Eitelkeit, Gier, Misstrauen auf die Nerven, weil ich mich immer zurückziehen kann. Bin eben schon immer eine verrückte Wolke.

    Alles anzeigen
    Anna Panna:
    Ellviral:

    In meinem Beitrag ist kein Name genannt und auch keiner angesprochen und auch kein Bestimmter gemeint.

    Im Kontext dieses Threads wirkt dein Beitrag, gerade dadurch, etwas diffus und verwirrend, lässt viel Interpretationsspielraum.

    Es ist ungeheuer schwierig, eine "Botschaft" so rüberzubringen, dass sich niemand "auf den Schlips getreten fühlt" . :?

    Und am Ende geht es - mal wieder - nur um einen selbst.... :erleichtert:

    Bringe ich eine "Botschaft" rüber, bist du eine der Ersten, die einen Vorwurf daraus zimmert, mit verwirbelnden undifferenzierten Beiträgen.

    DAS ist jetzt eine Botschaft. Die muss selbstverständlich sofort gelöscht werden. Die Meldung überlasse ich anderen.

  • Polenski

    • Noreply
    • 6. Juli 2023 um 12:53
    Monikadie4.:

    Ellviral, ich muss jetzt doch nochmal meinen Senf dazugeben.


    Sowohl Rigpa als auch Du haben die Beiträge bestimmter User nicht verstanden (scheint mir). Den Beginn machte der Angriff auf Void mit "übler Nachrede".

    Und dann die nicht beachteten Beiträge, die nur klarstellen wollen, was Rigpa beachten sollte.

    Schließlich hat sie ihr Interesse an Polenski kundgetan und die community gefragt.

    Dafür wäre jemand dankbar, der einfach "nur" dem Buddha folgen wollte.

    Darüber schreibst Du doch auch immer, wie wichtig der Ursprung ist.

    :?

    Alles anzeigen

    In meinem Beitrag ist kein Name genannt und auch keiner angesprochen und auch kein Bestimmter gemeint. Es ist meine, vielleicht falsche Sicht, auf einen Zeitraum von mindestens 40 Jahren meines Lebens. :) :heart:

  • Polenski

    • Noreply
    • 6. Juli 2023 um 11:15

    Das Ganze ist doch eine Farce, jedenfalls für mich. Ich sehe da einen Aufreger von Leuten, die fest der Meinung sind, dass sie besser sind, aber unfähig das auch wirklich zu leben.

    Aber wenn da einer ist, der mit IHREN Idealen Geld verdient, persönlichen Erfolg hat, muss der kein Wirklicher sein, denn dann würde sie selbst ja auch Geld damit verdienen, Erfolg haben.

    Die nehmen sogar einen, der Zen lebt, mit wenigen Schülern und in kleinen Raum als Beispiel für ihre Unfähigkeit ihre Gier zu vermindern. Die, die nach ihrem Ideal, das sie nicht leben, leben, sind ihre Helden.

    Und was machen diese Helden? Sie ignorieren, kein rankommen.

    Klarblick, kann echt gemein sein. Der erkennt bestverdienende Meister und nicht Geldverdienen wollende Meister und vor allem Neider und fiebrige, die nicht in der Lage sind sich überhaupt entscheiden zu können, ob sie Meister mit Geld oder Meister ohne Geld sein wollen. Denn in Wahrheit wird der Erfolg an Geld gemessen, niederträchtig, wenn es nach ihrer Meinung nicht ihrem Ideal entspricht.

    Das ist wie mit Kartenlegern, die behaupten, dass sie kein Geld nehmen, weil sie dadurch ihre „Fähigkeit“ verlieren und mit Verachtung auf die sehen, die „reich“ Gewordenen sind, in ihren Augen nur Blenden und Lügner, Unfähige. Sie können das nicht mehr, weil sie Geld nehmen. Merken aber nicht, dass sie „Kartenlegen“ nicht wirklich durchschaut haben, um es anzuwenden.

    Ich kenne das, wollte auch damit, „Iddhi“, Geld verdienen. Zen als Iddhi erkennen ist Verblendung. Hab mich aber für meinen Beruf entschieden, weil ich wusste, dass ich „echte“ Schüler nicht ertragen konnte. Die normalen, sehr wenigen, gehen mir nicht mit ihrer Eitelkeit, Gier, Misstrauen auf die Nerven, weil ich mich immer zurückziehen kann. Bin eben schon immer eine verrückte Wolke.

  • "Eure Kinder sind nicht eure Kinder..." ? - Eltern-Kind-Beziehungen im Buddhismus

    • Noreply
    • 6. Juli 2023 um 10:26

    Mir erscheien Erinnerungen warum ich nicht so sehr Probleme hatte mit den Meinungen meiner "Kinder".

    Es blieb bei meiner Art der „Erziehung“ jedes Übertreten der 5 Sila erkennen und zeigen und sich selbst zeigen lassen. Die Sila waren für mich immer wichtiger als die Meinungen. Über Meinung kann man streiten, über Sila nicht, die müssen natürlich werden in ihrem Einhalten.

    Inhalt anzeigen

    Auch hier im Buddhaland wurde ich „erzogen“. Beispiel ist das Erkennen wie es durch Gedanken, nicht materiellem, doch zu Verletzungen kommen kann, die ich weder bei mir noch beim anderen wahrhaben wollte. Denn solche Verletzungen nicht erkennen zu wollen, glauben zu wollen, dass sie nicht wirklich sind, ist Verblendung und erzeugt weitere Geistesgifte. Ich wollte nicht erkennen, dass ich Rachegedanken, Beleidigtsein, keine Anerkennung bekommen, als Waffen eingesetzt wurden, um zu verletzen, gleichzeitig aber glauben, dass nur Körperverletzung als Verletzen gilt. Ich hatte also sehr wohl Probleme mit Meinungen. Der Glaube, das es nicht zählen, schafft einen unreinen Geist der nicht erkannt werden will, der gut verblendet wurde.

    Was ändert das beim verletzten Gegenüber nichts, getan ist getan, Wiedertun nach erkennen ist Boshaftigkeit.

  • Polenski

    • Noreply
    • 5. Juli 2023 um 10:39
    Anna Panna:
    Sudhana:

    Die alte Geschichte. Faszination durch Charisma. Vergebliche Liebesmüh.

    Ich denke, es ist nicht ausschließlich Polenskis Charisma ausschlaggebend, darüber verfügen Andere auch... ;)

    Gerade Frauen finden wohl das Folgende anziehend ( Quelle: Polenskis Website: daishinzen.de):

    "Daishin Zen betont von Anfang an den Herz-Weg, den Yin-orientierten Weg, der in jedem Menschen vorhanden ist. Dieser Weg wird bewusst beschritten, um den oft überzogenen und nicht ganzheitlich agierenden Yang-Weg der Härte, des überzogen Männlichen (der unsere Leistungsgesellschaft kennzeichnet) auszugleichen. Auch soll so die Härte der traditionellen Zen-Übung für den westlichen Übenden abgemildert und die Zen-Übung machbar werden."

    Wenn dann noch das biologische Wissen dazukommt, dass die Frau die Zellorganellen und die vielleicht Hälfte der DNA liefert, wird da sogar ein biologisches Ding draus. Der Mensch allerdings erkennt sein Yin und Yang sein.

    Die Frau wird weichherzige oder will stärker werden und der Mann beabsichtigt, sich hervorzuheben oder sich dem Frau-sein annähen. Frau und Mann erkennen nicht mehr ihr Mensch-sein. Werden Eltern, Witwe oder Witwer und sterben ohne die Erkenntnis Mensch zu sein. Das Leiden ohne wissen woran, endet so nur mit dem Tod.

  • "Eure Kinder sind nicht eure Kinder..." ? - Eltern-Kind-Beziehungen im Buddhismus

    • Noreply
    • 5. Juli 2023 um 10:30

    Das Ansehen seiner eigenen früheren Leben führt zu Mitgefühl mit dem eigenen jetzigen Leben. Das ist die Botschaft des Buddha über Karma und Wiedergeburt.

  • Alter Kuhharn

    • Noreply
    • 4. Juli 2023 um 14:08
    Igor07:
    Ellviral:

    Nicht, wenn er von den fünf Anhäufungen (Bewusstsein) spricht.

    Er spricht über Vijñāna.

    Im BW man sagt dann:

    viññāna

    'Bewußtsein', ist eine der 5 Daseinsgruppen (siehe khandha).

    Diese streiten um Bedeutungen ist unwert, weil es nie deine Meinung gegen meine stellt, mich nur als unwissenden dastehen lässt.

  • Alter Kuhharn

    • Noreply
    • 4. Juli 2023 um 12:58
    Igor07:
    Ellviral:

    Fritz Schäfer nannte es Bewusstseinssuchlauf.

    FS benutzt den Begriff: " Wohl-erfahrung-s-suchlauf. "

    Nicht, wenn er von den fünf Anhäufungen (Bewusstsein) spricht.

  • Angelnde Zen-Mönche. Wieso und warum?

    • Noreply
    • 4. Juli 2023 um 12:57
    mukti:
    12341234:
    mukti:

    Gibt es im Zen die fünf Laienregeln nicht bezüglich Töten, Stehlen, Sex, Lügen und Berauschung?

    Also, ich hab nirgendswo einen Vertrag unterschrieben ^^

    Ich wollte eigentlich nur wissen ob es im Zen diese Regeln für Laien gibt oder nicht.

    Sofern ich das beurteilen kann, gelten die 5 Sila für alle dem Weg des Buddha folgenden. Die Tugenden verinnerlichen, machen Meditation erst hilfreich.

  • Angelnde Zen-Mönche. Wieso und warum?

    • Noreply
    • 4. Juli 2023 um 12:54
    Monikadie4.:
    Ellviral:

    Geht es doch, denn ich bin auch ein Lebewesen, das gerettet werden muss. Das ist doch perfektes Zen. Genau wie Ikebana oder die Teezeremonie oder Bogenschießen, Zazen üben und Zazen mit der Angel. Wichtige ist Satori zu erreichen am besten, ohne dass man daran denkt.

    Es geht aber auch um das Nichttöten von Lebewesen bzw. ihnen kein Leid zuzufügen.

    Deshalb finde ich die Angelleidenschaft bedenklich bzw. völlig abwegig im wahrsten Sinne des Wortes.

    _()_

    Ich hab nicht behauptet, dass ich das gut finde. Ich würde ohne Köder angeln oder mit einem Draht, an dem ein Köder hängt, der Fisch sich aber nicht daran aufhängen kann.

    So bin ich im Zazen und hilfreich für Lebewesen und übe das Abstehen vom Töten.

  • Angelnde Zen-Mönche. Wieso und warum?

    • Noreply
    • 4. Juli 2023 um 12:06

    Geht es doch, denn ich bin auch ein Lebewesen, das gerettet werden muss. Das ist doch perfektes Zen. Genau wie Ikebana oder die Teezeremonie oder Bogenschießen, Zazen üben und Zazen mit der Angel. Wichtige ist Satori zu erreichen am besten, ohne dass man daran denkt.

  • Alter Kuhharn

    • Noreply
    • 4. Juli 2023 um 12:01
    Monikadie4.:

    Ja, darüber staune ich immer wieder, das plötzliche Auftauchen des gesuchten Begriffs oder wo ich was liegengelassen habe, obwohl mir bei Gegenständen das bildhafte Suchen in Erinnerung auch hilft, aber manchmal reichts eben nicht.

    Ich habe unglaublich viele Beispiele, dass nicht ich was "gefunden" habe, sondern etwas in mir. Du nennst es Bewusstsein, ich habe da noch keinen Namen für, weil das manchmal wirklich mysteriös ist.

    Auf jeden Fall fühle ich mich "geführt" und "beschützt".

    _()_

    Fritz Schäfer nannte es Bewusstseinssuchlauf.

  • Paul Debes - Wissen und Wandel

    • Noreply
    • 4. Juli 2023 um 11:05

    Ein „Etwas“, das nicht beschrieben oder wirklich erkannt werden kann, ist keine Illusion.

    Eine Illusion ist sich einbilden, dass es etwas Beständiges, mit einem aus sich selbst entstanden Kern gibt. Dukkha ist die Verzweiflung, diesen Grundsatz nicht überschreiten zu können.

    Zitat

    Alles ist Unbeständig (annica), nichts hat einen aus sich selbst entstanden Kern (anatta)

    „Ich“ kann nur durch Verneinungen, das ist es nicht, das auch nicht, erfasst werden. Ein so befreites Ich ist aber keine Illusion. Wozu dann die Arbeit des befreien?

    Es ist auch kein Nicht-Ich, das ist nur eine Verblendung.

    Ich ist Ich und nichts weiter, kann nur an seiner Umgebung erfasst werden, ist aber nicht Teil der Umgebung, weil es im Gegensatz zur wahrgenommenen Umgebung scheinbar länger als ein Augenblick existiert.


    Inhalt anzeigen

    Ein Photon kann auch fast nicht mehr beschrieben werden, darum ist es doch keine Illusion. Wenn es ein Photon gibt, dann muss, es auch Teilchen geben, die nicht mehr beschrieben werden können. Weil, wenn es sie nicht geben würde, könnte man keine Lichtgeschwindigkeit messen. Auch ein Photon kann sich nur relativ zu seiner Umgebung „bewegen“. Es muss also Materie sein, die nicht als Materie erkannt werden kann.

  • Alter Kuhharn

    • Noreply
    • 4. Juli 2023 um 10:20

    Mein existenzielles Wissen kann gut gesagt werden: Es gibt weder ein Unter- noch ein Un-, noch ein Überbewusstsein. Es gibt nur Bewusstsein. Nur so ist Befreiung möglich. Bewusstsein ist das Ich sein in diesem einen Augenblick. Wissen, es ist immer jetzt.

    Dieses Wissen ist durch empirisches Sammeln von Wissen/Tatsachen entstanden und setzt mein Nachdenken automatisch außer Kraft. Denn alles sich Nicht-notwendig Sorgen machen, hat weder eine statische Basis im Vergangenen, Gegenwärtigen noch Zukünftigen. Andererseits benutze ich Erinnerungen von Erfahrungen als Pool, das kann ich nicht steuern.

    Wenn "Ich" vergessen habe, wo ich den Schlüssel habe, hilft mir gerade das Selbstsuchen in meinen Erinnerungen nicht. Jede Anstrengung nach dem rechten Wort/Ort macht mich hilfloser. Lasse ich nur Bewusstsein zu, gehe in Samadhi, erscheint die Erinnerung und ich weiß nicht, woher sie kommt, wohin sie geht. Rechtes Samadhi ist gedankenloses Bewusstsein zulassen.

    Das Üben von Satipatthana ist die Übung, das Zulassen von Bewusstsein ohne Denken. Die Leere muss ausgehalten werden, bis Gedanken am Ereignishorizont von Leere erscheinen und vergehen können, ohne dass Ich sie zum Nachdenken verwende.

    Das Satipatthana geübt, erkenne ich im Alltagsgeist die Probleme, die immer mit Glauben geBildet sind, entstanden durch Grübeln, Leiden an... , kann sie entstehen, anhalten, vergehen lassen ohne einen weiteren Gedanken daran sie nicht entstehen, anhalte, vergehen zu lassen.

    Inhalt anzeigen

    Ein „schwarzes Loch“ Ich bin das Zentrum in der Leere und von dort kann ich nur den Ereignishorizont erkennen, ohne jemals zu erkennen, wer, was oder wie Ich ist.

    Benutze ich die Gedanken, erscheint Gedankengestrüpp in der Leere, Photonen, die innerhalb der Leere sich bewegen, den Ereignishorizont aber nicht durchdringen, aber modifizieren können. *?Führt neben dem Anregen von Eigen- Handeln zu Ausstrahlung, die auf an der Oberflächen, Häute des außen wirkt und so den fremden Ereignishorizont anregt. ?dunkle Energie, weil keine Teilchen mehr vorhanden oder besser, kleiner als Photonen??

    Kein Gedanke hat irgendeine Wirkung, wenn der Körper, in dem das schwarze Loch ist, nicht handelt, mit Händen oder Sprache. :idea: * Da ich Ausstrahlung eines schwarzen Loches weiß, muss ich meine Ansicht, dass Gedanken nicht wirken, revidieren. Sie wirken aber nie so, dass des Außen verletzt wird, die Ausstrahlung verletzt das innere Leere des anderen, der Schaden ist also in der Gedankenwelt des anderen, heißt nicht, dass ich darin herumwüten kann.

    Die Häute des Körpers sind der Ereignishorizont. Die Nervenbahnen sind kein Kreislauf. Signale gehen vom Wahrnehmen im Inneren zu den Enden und durch Wahrnehmen des Außen von den Enden zum Gehirn.

    Von Innen kann nicht wirklich erkannt werden, was außerhalb ist und von Außen nicht was Innen ist. Ich kann nur erkennen, was mir der Ereignishorizont zeigt. :idea: Das können nicht nur Photonen sein, sondern auch die Ausstrahlungen. Ich muss also lernen, erkennen, ob die Dinge oder die Ausstrahlung anklopft.

    Ich kann nicht meine Organe erkennen, fühlen, wie sie wirken, ja, aber nicht erkennen, woher das Fühlen kommt, das Problem der Medizin.

    Aber meine Finger berühren doch die Tasten? Wenn ich genau erkenne, ist das nicht so, meine Fingerspitzen berühren eine Oberfläche, Netzhaut „sieht“ eine Oberfläche, von der ich weiß, dass sie eine Taste ist und mein in der Leere erscheinendes Erkennen glaubt eine Taste zu berühren.

    Es kann sehr verwirren, den Glauben, wenn die Dinge gesehen werden wie sie sind. Nur Oberflächen/Ereignishorizont. Ein bisschen Übung und es wird normal, dass Bewusstsein immer jetzt ist.

    Mein existenzielles Wissen kann gut gesagt werden: Es gibt weder ein Unter- noch ein Un-, noch ein Überbewusstsein. Es gibt nur Bewusstsein. Nur so ist Befreiung möglich. Bewusstsein ist das Ich sein in diesem einen Augenblick. Wissen, es ist immer jetzt.

    Ich schreibe einen Text ohne nachdenken! Die Überprüfung eines Textes löst :idea:aus die das Erkennen vertiefen. Ich weiß also nicht, was ich geschrieben habe, bevor ich es nicht nachgelesen und mit neu erscheinenden Gedanken oder Zusammenhänge geprüft habe. Ein Text ist immer auch ein Ereignishorizont, der sich andauernd verändert. Ich nehme es hin, dass er erscheint, andauert, vergeht, neu erscheint, andauert, vergeht.

  • Zitate aus dem Theravada

    • Noreply
    • 3. Juli 2023 um 20:12
    Igor07:

    Was ist dieser Käfig? Es ist der Käfig der Geburt, der Käfig des Alterns, der

    Käfig der Krankheit, der Käfig des Todes. Auf diese Art und Weise sind wir

    in der Welt gefangen. „Das ist mein.“ „Das gehört mir.“ Wir wissen nicht,

    was wir wirklich sind oder was wir tun.

    Ich weiß den Käfig, ich weiß, dass es keinen Ausgang gibt. Ich sehe nach draußen und drehe mich um. Ich stehe mit dem Rücken an einer Wand des Käfigs und merke das erste Mal wie riesig der ist so gewaltig groß, dass ich ihn nie ganz erleben kann, dazu ist mein Leben zu kurz. Ich gehe in den Käfig und vergesse den Käfig und bin plötzlich wie selbstverständlich frei.

    Ich weiß den Käfig, ich weiß, dass es keinen Ausgang gibt.

  • Altersgerechter Buddhismus

    • Noreply
    • 3. Juli 2023 um 11:19

    Kinder werden von mir immer als denkende, fühlende Wesen behandelt. Also nicht als "Kinder". Das wichtigste ist nicht der Geist von großer Stärke, den haben sie schon. Für mich war das Wichtigste, dass Körperverletzung in jeder Form nicht erlaubt ist,

    dass etwas nehmen, das nicht gegeben wurde, zu Körperverletzung oder Einschränkung der Freiheit des Wegnehmenden führt,

    jemanden durch Verleumdung, Unwahrheiten, Rachemotiven Probleme bringen, die zur Körperverletzung, Einschränkungen der Freiheit des Verleumdeten führen, werden sanktioniert.

    Natürlich wurde mir bei Anleitung von jungen Menschen schnell meine eigenen „Sünden“ klar, die ich mir jetzt bekennen musste. Das bewirkt Mitgefühl, vermeidet Mitleiden und beschränkt, Toleranz/Gleichmut anstatt Gleichgültigkeit, fördert Geduld bei mir.

    Egal wo Geist/Selbst erscheint, da braucht kein fremder Mensch dran herumfummeln, der ist immer perfekt. Die Wirkungen von Handlungen müssen klargemacht werden, dann ändert sich das Denkende Selbst von selbst.

  • Polenski

    • Noreply
    • 3. Juli 2023 um 10:00

    Mich interessiert, was sie lehren. Ein Lehrer, der sich an eine Linie bindet oder ihr verpflichtet glaubt oder einer Linie verpflichtet sein soll, ist kein Lehrer, der von mir mein ganzes Vertrauen haben kann.

    Ich kann aber auch zwischen dem Lehrer und seine Lehre unterscheiden.

    Über die Persönlichen Angelegenheiten lohnt sich kein Gerede, das ist für Personen, um sich selbst einordnen zu können von Wichtigkeit.

    Also Menschen, die die Lehre des Buddha nicht anwenden, weil sie darin keinen Halt im Sinn einer Realen Person finden, diese erschaffen sich eine Person, die sie anspornt oder die sie ablehnen können.

    Polenski: Ich kenne den Menschen nur aus Gerede und aus einem seiner Bücher. Da hab ich einen gefunden, mit einem anderen, der mein Leben darstellen konnte, besser ich konnte es mit dem Buch überprüfen. Es hat mich milder gemacht, vor allem in meiner ätzenden Kritik an mich.

    Es ist also wie hier, ich werde ihn nie treffen, also geht mich seine Person nichts an, weil sie als eine Nicht-Seiende-Person bei mir erkannt wird. Selbstverständlich kann ich über eine bei mir Nicht-Person tratschen. Sie existiert nur in Gedanken, doch da habe ich geübt, lediglich die für mich hilfreiche Lehre einzubauen und von der lehrenden Person zu trennen. Bei mir hat die Lehre und die Person jeweils eine eigene Schublade.

    Genau wie bei Buddha auch, mir hilfreiche Lehre ist vom Buddha getrennt. Mache ich das nicht, folge ich nicht der Lehre des Buddha. Buddha mache ich, wenn ich da nicht trenne, anhaftend an seine Lehre. *So erscheint ein Meister, der mit seiner Lehre verbunden ist.

    Die Lehre ist immer anwendbar, *dieser Meister ist unbeständig und ohne aus sich selbst erscheinenden Kern, das macht ihn für mich unbefriedigend.

    Im Buddhaland offensichtlich nicht. Buddha wird mit seiner Lehre gebunden und damit die Lehre Persönlich und es kommt zu Missverständnissen, wenn ich über die Lehre rede und nicht über Buddha oder über Buddha und nicht über seine Lehre. In Wahrheit muss ich bekennen, dass Buddha mich als Person nicht sonderlich interessiert, weil ich genug lebende Personen habe.

  • "Eure Kinder sind nicht eure Kinder..." ? - Eltern-Kind-Beziehungen im Buddhismus

    • Noreply
    • 2. Juli 2023 um 17:02

    Es gibt einige Nicht-Mönche, Hausführer und Hausleute, "Laienschüler-anhänger", denen Buddha oder Sariputta ein Befreit-sein bestätigt hat.

    Würde nur ein Mönch nicht auch ein Hausmensch sein, würde er sehr schnell verhungern.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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