Würde nur ein Mönch nicht auch ein Hausmensch sein, würde er sehr schnell verhungern.
Genau das stimmt ja nicht. In den Klöstern sind die Ordinierten nicht verhungert. Auch zu den Zeiten als der Buddha mit den Ordinierten noch auf Bettelgang ging, ist keiner verhungert. Auch die Ordinierten, die als Wandermönche durch Indien gezogen sind, verhungerten nicht, da sie Almosen bekamen.
Das ist doch klar. Ich vergesse ihnen das auch nicht. Hätten sie die Lehre des Buddha eingehalten, hätten sie sich ihr Essen selbst besorgen müssen.
So, durch ein Kloster als Zentrum einer Infrastruktur des versorgen müssen aufgebaut, hat unsagbar viele Tote zur Folge gehabt. Der Hunger kam erst zuletzt bei den Klöstern an.
Nicht Kloster Lebende waren den Mönchen egal. Wichtig war ihnen nur, dass die Herren der Leibeigenen und Sklaven dafür sorgten, dass die Mönche ihre selbst erzeugte Aufgabe erfüllen konnten und ihren Gebern durch Gebete und Beispiel für befreit sein, erfüllen konnten.
Auch die Mönche des Buddhas waren oberste Schicht, genau wie die Brahmanen. Dieses Kastensystem hat der Buddhismus gerne übernommen. Als heutiger Buddhist kann man das auch gerne übersehen, würde aber erkennen lassen, dass der Buddhismus viel Leid erzeugt hat, anstatt den Verhungernden zu helfen, wenn unausweichlich mit ihnen sterben.
Aber das kennen wir ja auch aus dem Christentum. Denn, wenn die christlichen Würdenträger nach der Lehre Christi gelebt hätten, gäbe es keine Kirche Roms. Die Kirche wäre im Dorf.