1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. xxx

Beiträge von xxx

  • Prozess der Wiedergeburt

    • xxx
    • 7. Januar 2020 um 23:05
    Ion:

    Du könntest einen Seelenglauben nicht nachvollziehen, aber nach der Legende war Siddharta Gautama doch selbst eine Reinkarnation eines früheren Lebens, das sein Versprechen dem Wohl der Menschheit zu dienen nicht erfüllt hat. Was wurde dann hier wiedergeboren, wenn es keine Seele ist ?

    Das habe ich im Palikanon noch nie gelesen, das Buddha behauptet hätte, er sei eine Reinkarnation eines früheren Lebens, das sein Versprechen dem Wohl der Menschheit zu dienen, nicht erfüllt hätte.

    Beim Beschreiten des buddhistischen Pfads spielt es mit der Zeit keine Rolle mehr ob eine ewige Seele existiert oder nicht. Das wird mit der Zeit nicht mehr wichtig, das ist wird völlig egal.

  • Die Lehren Buddhas, was ist wahr und was hinzugekommen?

    • xxx
    • 5. Januar 2020 um 21:29


    Eine kurze interessante Ausführung des konstruktivisten Paul Watzlawick über die Relativität der „Wahrheit“:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

  • Am Anfang war das Wort

    • xxx
    • 2. Januar 2020 um 11:29

    Als erstes möchte ich anregen, den Thread in die Kategorie „ Dialog der Philosophien, Religionen und Freidenker“ zu verschieben.


    Ich wurde christlich sozialisiert und kenne die Bibel genau. Dem neuen Testament zolle ich Respekt aufgrund den von Jesus Christus ins Zentrum gestellten, sozial-mitfühlenden Aspekten wie Nächstenliebe, Gewaltlosigkeit, Bescheidenheit etc.


    Vom alten Testament, indem von einem gewalttätigen, angsteinflössenden und autoritären Vulkangott berichtet wird, der die Menschen mit Feuersäulen (Sodom und Gomorrha) und Wassermassen(Sintflut) wegen Unfolgsamkeit bestraft oder Väter zwingt ihre Söhne zu töten (Abraham/Isaak), halte ich wenig.


    Der Nahme dieses gewalttätig autoritärem Gott wird in der Tora mit lHWH bezeichet und bedeutet Jahwe oder Jehova. Der Name Gottes darf nicht ausgesprochen werden, deshalb das Kürzel. Dieser Umstand wird im Film „Life of Brian“ von Monty Phyton humoristisch persifliert.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Aus meiner Sicht sind Religionen, Strömungen heilsam, wenn sie die Menschen zur Verwirklichung der Brahmavihara führen, d.h das Verbindende betonen und nicht das Trennende.
    Leider gelingt Dies meines Wissens zur Zeit keiner einzigen Religion.

    Spiritwiki




  • Nonnenorden / Zeitgebundenheit des Buddhismus

    • xxx
    • 31. Dezember 2019 um 19:13

    I

    Vedana:

    Ich habe den Begriff "Buddhadharma" in den Lehrreden nicht gelesen. Klar es gab Buddha. Und er hat die Menschen belehrt. Dann wurden die Belehrungen aufgeschrieben.

    Da hast du nicht gründlich recherchiert. Den Begriff Buddhadhamma wirst Du in den Lehrreden natürlich nicht finden, denn den Titel Buddha hat sich Siddharta Gautoma nicht selber gegeben. Er nannte seine Erkenntnis schlicht Dhamma (deutsch: Lehre)


    [lz]

    Zum Beispiel MN 3


    Ihr Bhikkhus, seid meine Erben im Dhamma, nicht meine Erben in materiellen Dingen. Aus Mitgefühl für euch habe ich gedacht: 'Wie werden meine Schüler meine Erben im Dhamma sein, nicht meine Erben in materiellen Dingen?' Wenn ihr meine Erben in materiellen Dingen seid, nicht meine Erben im Dhamma, werdet ihr so getadelt werden: 'Die Schüler des Lehrers leben als seine Erben in materiellen Dingen, nicht als seine Erben im Dhamma'; und auch ich werde so getadelt werden: 'Die Schüler des Lehrers leben als seine Erben in materiellen Dingen, nicht als seine Erben im Dhamma.'"[/lz]

  • "Kein Täter" - Buddhas Worte?

    • xxx
    • 21. Dezember 2019 um 12:32
    Vedana:

    Majjhima Nikaya 22

    Dieser Teil der Lehrrede passt besser zum Thema:

    [lz]

    "Wohl, ihr Mönche, wohl, daß ihr, meine Mönche, die verkündete Lehre also versteht. Freilich habe ich euch, ihr Mönche, auf mannigfaltige Weise die verderblichen Handlungen erklärt und dargelegt, daß sie dem Täter notwendig zum Verderben gereichen.

    • Unbefriedigend sind die Begierden, habe ich gesagt, voller Leiden, voller Qualen, das Elend überwiegt.
    • Kahlen Knochen verglichen habe ich die Begierden,
    • Fleischfetzen verglichen habe ich die Begierden,
    • flammendem Stroh verglichen habe ich die Begierden,
    • glühenden Kohlen verglichen habe ich die Begierden,
    • Träumereien verglichen habe ich die Begierden,
    • Betteleien verglichen habe ich die Begierden,
    • Baumfrüchten verglichen habe ich die Begierden,
    • Schwerterschneiden verglichen habe ich die Begierden,
    • Lanzenspitzen verglichen habe ich die Begierden,
    • Schlangenrachen gleich, habe ich gesagt, sind die Begierden, voller Leiden, voller Qualen, das Elend überwiegt.

    Aber dieser Mönch Arittho, der frühere Geierjäger, will uns mißverständigen Sinnes verbessern und gräbt sich selbst das Grab und schafft sich schwere Schuld. Das wird diesem betörten Manne lange zum Unheil, zum Leiden gereichen.

    • "Wohl gibt es, ihr Mönche, Toren, die sich die Lehre aneignen
    • Sie lernen die Lehre nur, um Reden und Meinungen über sie äußern zu können.
    • Den Zweck, um dessen willen sie die Lehre lernen, den merken sie nicht.
    • Ihnen gereichen die unrecht angefaßten Lehren lange zum Unheil und Leiden.

    [/lz]

  • Überlegungen zur 1. Wahrheit

    • xxx
    • 20. Dezember 2019 um 20:51

    Diese verkürzte Auslegung führt offensichtlich in die Irre:


    [lz]

    Wikipedia

    Die Vier edlen Wahrheiten werden unterschiedlich interpretiert. In der Auslegung der Deutschen Buddhistischen Union (DBU; 2015.) lauten sie:[9]

    1. Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll.
    2. Ursachen des Leidens sind Gier, Hass und Verblendung.
    3. Erlöschen die Ursachen, erlischt das Leiden.
    4. Zum Erlöschen des Leidens führt der Edle Achtfache Pfad.

    [/lz]

    Dabei ist alles ganz klar und einfach zu verstehen, wenn man sich an den Palkanon hält:


    [lz]

    Aus dem Palikanon:

    1. Was aber, ihr Mönche, ist die edle Wahrheit vom Leiden?

    Das Nichterlangen dessen, was man begehrt, ist Leiden; kurz gesagt: die 5 mit Anhaften verbundenen Gruppen des Daseins sind Leiden

    2. »Was aber, ihr Mönche, ist die edle Wahrheit von der Leidensentstehung?

    Es ist jenes Wiederdasein erzeugende, von Lust und Gier begleitete, bald hier bald dort sich ergötzende Begehren (tanhā), nämlich das Sinnliche Begehren, das Daseinsbegehren, das Nichtdaseinbegehren.

    3. »Was aber, ihr Mönche, ist die edle Wahrheit von der Leidenserlöschung?

    Es ist eben dieses Begehrens restloses Erlöschen, Aufgeben, Loslassen, Befreiung und Loslösung davon.

    4. »Was aber, ihr Mönche, ist die edle Wahrheit von dem zur Leidenserlöschung führenden edlen Pfade?

    Es ist jener edle achtfache Pfad:

    1. Rechte Erkenntnis (sammā-ditthi):

    "Das Erkennen des Leidens, der Leidensentstehung, der Leidenserlöschung und des zur Leidenserlöschung führenden edlen achtfachen Pfades"

    2.Rechte Gesinnung:

    "Eine Gesinnung frei von Sinnenlust, Haß, Grausamkeit"

    3.Rechte Rede

    "Vermeidung von Lüge, Hinterbringung, roher Rede und törichtem Plappern"

    4.Rechte Tat

    "Vermeidung von Töten lebender Wesen, Stehlen und Ehebrechen"

    5.Rechter Lebenserwerb

    "Daß da der edle Jünger einen verkehrten Lebenserwerb vermeidend sich auf eine rechte Weise seinen Lebensunterhalt verdient"

    6.Rechte Anstrengung

    "Da erweckt der Mönch in sich den Willen, unaufgestiegene üble, unheilsame Dinge nicht aufsteigen zu lassen . . . aufgestiegene üble, unheilsame Dinge zu überwinden . . . unaufgestiegene heilsame Dinge zu erwecken . . . aufgestiegene heilsame Dinge festzuhalten und nicht schwinden zu lassen, sondern zum Wachsen und Gedeihen und zur vollen Entfaltung zu bringen. Und er müht sich ab, bietet alle Willenskraft auf, treibt seinen Geist an und kämpft"

    7. Rechte Achtsamkeit

    "Da verweilt der Mönch in Betrachtung des Körperlichen . . . der Gefühle . . . des Bewußtseins . . . der Geistobjekte, eifrig, klarbewußt, achtsam, weltliche Begierde und Kummer verwerfend (-->satipatthāna)"

    8. Rechte Sammlung

    "Da tritt der Mönch, den Wunschobjekten entrückt, losgelöst von den unheilsamen Dingen . . . in die erste Vertiefung ein . . . in die zweite Vertiefung . . . die dritte Vertiefung . . . die vierte Vertiefung"[/lz]

  • "Kein Täter" - Buddhas Worte?

    • xxx
    • 13. Dezember 2019 um 20:03

    Eine kleine Anregung zum Thema "Täter":


    [lz]

    Das Ich

    Das „Wesenhafte", die „Seele", das „Ich", das „wahre Selbst", oder wie immer es benannt werden mag, das auch im Tode nicht vernichtet wird und das, ewig sich gleichbleibend, sich nur immer wieder neu manifestiert und durch die Zeiten wandelt als ein . . . ja, als was? als ein unbegreifbarer Begriff, als eine Fiktion, als ein Mißverständnis, als ein völlig Überflüssiges, als ein Phantom, das an unserer Situation und an unserem Wirken nicht das Geringste zu ändern vermag, das ist es, was im Denken in allererster Linie überwunden werden muß, denn das sich Gebunden-fühlen an ein transzendent Unerkennbares, auch wenn es nur eine Fiktion ist, ein Glaube, lähmt alle und jede Initiative in Hinsicht auf die mögliche Überwindung des ganzen Persönlichkeits-Prozesses, der als ein Leidens-Prozeß und als nichts anderes zu durchschauen ist[/lz]

  • Nach welcher Meditationsmethode hat der historische Buddha praktiziert?

    • xxx
    • 10. Dezember 2019 um 19:51

    Eine wichtige Frage, die sich jeder mal stellen sollte:

    Suche ich "Erwachen" oder suche ich die Befreiung vom Suchen ?

  • Nach welcher Meditationsmethode hat der historische Buddha praktiziert?

    • xxx
    • 10. Dezember 2019 um 18:37


    Gar nicht immer so einfach, “einfach nur sitzen“.


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

  • Nach welcher Meditationsmethode hat der historische Buddha praktiziert?

    • xxx
    • 9. Dezember 2019 um 19:29
    Zrebna:

    Hallo!

    Mir ist klar, dass man dies ggf. nicht 100% in Grenzen rücken kann, aber evtl. kann man aus Aufzeichnungen erschließen, welche

    heutige Methode, der des Buddhas richtungsweise am ähnlichstem gewesen ist?

    Also zum Beispiel Zen (Soto), Zen (Rinzai), Vipassana, TM, etc...?

    Evtl. weiß hier ja Jemand Bescheid.^^

    Gruß,

    Zrebna

    Alles anzeigen

    Auf diese Frage gibt es nur eine gültige Antwort:

    Das Satipatthana Sutta.


    Vipassana ist eine Erfindung burmesischer Mönche im 19.Jh.


    ZEN ist unter anderem eine Mischung (Synkretismus) aus Buddhismus und Daoismus.

  • "Kein Täter" - Buddhas Worte?

    • xxx
    • 6. Dezember 2019 um 20:11
    Vedana:

    „Bloß Leiden gibt es, doch kein Leidender ist da.Bloß Taten gibt es, doch kein Täter findet sich.Erlösung gibt es, doch nicht den erlösten Mann.Den Pfad gibt es, doch keinen Wandrer sieht man da.

    Wenn obiges von Buddha ist, entsteht auf eine gewisse Weise ein Widerspruch


    [lz]

    Anguttatara Nikaya VI. 31 - 42

    A.VI.38 Eigene und fremde Tat - 8. Attakārī Sutta

    Ein Brahmane sprach zum Erhabenen:

    »Ich, Herr Gotama, behaupte und bin der Ansicht, daß es weder eine eigene Wirksamkeit gibt, noch fremde Wirksamkeit.«

    »Möchte ich doch, Brahmane, von einem Menschen mit solchem Glauben und solchen Ansichten nie etwas sehen oder hören! Wie kann man denn, während man doch selber auf- und abgeht, behaupten, daß es weder eine eigene noch eine fremde Wirksamkeit gibt?

    Was meinst du, Brahmane gibt es wohl solche Eigenschaften wie die des Sichaufraffens , des Weiterstrebens, der kraftvollen Durchführung, der Beharrlichkeit und der Strebsamkeit?« -

    »Gewiß, o Herr.« -

    »Wenn es nun aber solche Eigenschaften wie das Sichaufraffen und die anderen gibt, gibt es dann nicht wohl auch Wesen, denen diese Eigenschaften eignen?« -

    »Gewiß, o Herr.« -

    »Wenn es also, Brahmane, solche Eigenschaften gibt und Wesen anzutreffen sind, denen diese eignen, so gibt es eben bei den Wesen eigene Wirksamkeit und fremde Wirksamkeit. Möchte ich doch, Brahmane, von einem Menschen mit solchem Glauben und solchen Ansichten nie etwas sehen oder hören! Wie kann man denn, während man doch selber auf- und abgeht, behaupten, daß es weder eine eigene noch eine fremde Wirksamkeit gibt?«

    »Vortrefflich, Herr Gotama! Vortrefflich, Herr Gotama! Möge mich der Herr Gotama als einen Anhänger betrachten, der von heute ab zeitlebens Zuflucht genommen hat!«[/lz]

  • Warum waren Buddhas Lehrreden so "langatmig"?

    • xxx
    • 3. Dezember 2019 um 21:06
    Monikadie4.:

    Der Buddha selbst hat gesagt, dass es möglich ist, allein durch das Üben der Achtsamkeitsmeditation das Erwachen zu erreichen, pdf Seite 33 unten. Gerade gestern habe ich das wieder gelesen in

    "Satipatthana - der direkte Weg" s. auch zum runterladen

    [lz]

    18 M I 62: „ … wenn jemand diese vier satipaúúhânas … entwickelt, kann eines von

    zwei Ergebnissen für ihn erwartet werden: entweder vollendete Erkenntnis hier und

    jetzt, oder, wenn noch eine Spur von Anhaften übrig ist, Nichtwiederkehr.“ Pradhan

    (1986, S. 340) weist darauf hin, die Übung aller satipaúúhânas sei erforderlich, um

    dazu fähig zu sein, derart hohe Stufen der Verwirklichung zu erlangen.

    [/lz]

    direkte-weg.pdf

    Dieses Buch ist einfach Klasse und hilfreich - in den Fußnoten finden sich ganz viele Hinweise, wo alles zu finden ist.

    _()_

    Alles anzeigen

    Das Satipatthana Sutta bildet meiner Ansicht nach den Kern der Buddhalehre. Alle anderen sind mehr oder weniger Beigemüse.

    Hier mal von einer anderen Religon betrachtet

  • Warum waren Buddhas Lehrreden so "langatmig"?

    • xxx
    • 2. Dezember 2019 um 20:43

    Ich denke so wahnsinnig viel steht gar nicht im Palikanon.

    Das wirklich relevante wiederholt sich x-mal in diversen Varianten in den verschiedenen PK-Körben, anderes wurde erst gar nicht von Buddha geschrieben sondern entstammt aus anderer Mönche Feder.

  • 4.Wahrheit

    • xxx
    • 28. November 2019 um 13:37
    Netsrot:

    Oder noch besser . Solange wie du im Alltag eine Trennung von Außen und Innen wahrnimmst begehst du befleckt Handlungen ob nun heilsam oder unheilsam, dies ist zweitrangig. Hoffen wir das wir im Augenblick des Todes annehmbare Formationen erzeugen können.

    Solange im Leben Geburt und Tod für ihn eine Rolle spielen, ist der Geist in jedem Fall befleckt

  • Trockenes Vipassana vs. feuchtes Vipassana (dry vipassana / wet vipassana)

    • xxx
    • 26. November 2019 um 19:08
    raterz:

    da die allermeisten vipassana praktizierende keine jhanas üben und gleichzeitig keine großen spirituellen fortschritte machen

    Vipassana Retreat: Jedem das seine

  • Das schnell wechselnde Bewusstsein

    • xxx
    • 20. November 2019 um 18:42

    Ich denke, dass was ihr "ICH" nennt eigentlich sakkāya-ditthi ist.

  • Das schnell wechselnde Bewusstsein

    • xxx
    • 19. November 2019 um 20:34
    Vedana:

    Nicht schön finde ich, dass du meine Bemühung so einfach abtust. Und mir einen Link dahinsetzt, den es hier überhaupt nicht braucht, weil er mit dem Thema und dem Setting (schnell wechselndes Bewusstsein) eher weniger zu tun hat.

    Ich wollte Dich nicht kränken und anerkenne auch Deine Bemühungen.

    Ich sah einfach den Sinn nicht ein, hier eine erkenntnistheoretische Debatte zu entfachen.

  • Das schnell wechselnde Bewusstsein

    • xxx
    • 18. November 2019 um 21:05

    So weit wll ich nun nicht mit gehen. Wir sind nun mitten in die Erkenntnistheorie gesprungen, also ins philosophieren:

    WIKI: Erkentnistheorie

    Immanuel Kant, Bertrand Russel etc. konnten das besser. :)

  • Seid ihr als Buddhisten politisch aktiv?

    • xxx
    • 18. November 2019 um 20:16

    Ich bin politisch aktiv, aber nicht als Buddhist sondern als Mensch. :)

  • Das schnell wechselnde Bewusstsein

    • xxx
    • 18. November 2019 um 19:42
    Vedana:
    Bakram:

    Einerseits ist nicht klar definiert was der übersetzte Begriff "Bewusstsein" hier genau beschreibt: mano, citta, vinnana oder ein anderer buddhistischer Begriff, andererseits entsteht Verwirrung weil wir heute den Begriff "bewusst" als Gegensatz zum Begriff "unbewusst" verwenden indem bewusste Handlung von unbewusster Handlung unterschieden wird.

    Das ist für mein Verständnis alles mehr oder weniger das selbe.

    Unbewusst heisst: unerkannt/unbemerkt, aber trotzdem aktiv oder bedingend.

    Bakram:

    Darüber hinaus stell sich die Frage ob es ein Geist ist, der wahrnimmt oder ein Intellekt oder die Vernunft, was es mit der Seele auf sich hat, welche Rolle der Verstand hat, was das Gefühl bestimmt, was Intuition ist , was Wille und wer oder was von diesen handelt, spricht oder ausführt ?

    Wahrnehmung und Erkennen des Wahrgenommen (Bewusstsein) ist. Punkt.

    Dann wären wir reine Reflexwesen ohne Reflexion des Wahrgenommen, ohne Interpretation ohne Phantasien, ohne Poesie, Romanitk etc.

    Der Punkt ist ja der, dass wir aufgrund unserer Wahrnehmung und Erkennen allerlei Gedanken und Phantasien fabrizieren, die mal heilsam und mal unheilsam sind und wirken. Mal befreiend mal leidhaft

  • Das schnell wechselnde Bewusstsein

    • xxx
    • 18. November 2019 um 19:29
    Vedana:

    Ich hab Lust, das hier zu posten:

    [lz]

    A.1.9. Der schnelle Wechsel des Bewusstseins (V,8)

    Kein anderes Ding kenne ich, ihr Mönche, das so schnell wechselt wie das Bewusstsein; und schwerlich mag man ein Gleichnis finden für diesen so schnellen Wechsel des Bewusstseins. (*1)


    (*1) K: nach schnellem Entstehen ein schnelles Vergehen. K bemerkt ferner, dass dieser Text am Schluss einer Lehrunterweisung gesprochen wurde (die uns offenbar nicht erhalten ist). -

    Bewusstsein = citta, welches aus stilistischen Gründen vorher mit Geist wiedergegeben wurde.

    [/lz]

    Anguttara Nikaya I.01-10

    Was heisst das jetzt für das Handeln?

    a) Das Ausführen

    b) Das Sprechen

    c) Das geistige Handeln

    Das finde ich, ist eine gute Frage für einen Thread im Allgemeinen Bereich.

    Alles anzeigen

    Ich denke nicht das man aufgrund der Aussage in A 1.9. irgendwelche Schlüsse ziehen kann oder soll.

    Einerseits ist nicht klar definiert was der übersetzte Begriff "Bewusstsein" hier genau beschreibt: mano, citta, vinnana oder ein anderer buddhistischer Begriff, andererseits entsteht Verwirrung weil wir heute den Begriff "bewusst" als Gegensatz zum Begriff "unbewusst" verwenden indem bewusste Handlung von unbewusster Handlung unterschieden wird.

    Darüber hinaus stell sich die Frage ob es ein Geist ist, der wahrnimmt oder ein Intellekt oder die Vernunft, was es mit der Seele auf sich hat, welche Rolle der Verstand hat, was das Gefühl bestimmt, was Intuition ist , was Wille und wer oder was von diesen handelt, spricht oder ausführt ?

  • Telematik im Buddhismus ohne Esoterik - Schmunzeln erlaubt

    • xxx
    • 12. November 2019 um 19:20
    mkha':
    Martin1980:

    Ein richtiger Buddhist braucht kein Auto ...

    :grinsen: ... richtig!

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    :like:Isso!

    :):):):):)

  • Das „nicht“-Paradoxon in den Koan des Chan/Zen Buddhismus oder es ist nicht ein Ding

    • xxx
    • 11. November 2019 um 20:17

    Ein Koan ist entweder augenblicklich klar oder nicht, was im letzteren Fall bedeutet: man ist (noch) nicht so weit.


    Viel mehr als das eigentliche Koan, offenbaren dem Lehrer die gedanklichen Konstrukte, welche vom Zenschüler erschaffen werden beim Versuch das Unverständliche zu verstehen.

  • Verwirung

    • xxx
    • 6. November 2019 um 19:11

    Es ist das 2 Jhana:


    M.27

    Und ferner: nach Stillung von Gedankenfassen und Überlegen gewinnt der Mönch die innere Ruhe und Einheit des Geistes, die von Gedankenfassung und Überlegung freie, durch Sammlung gezeugte, von Verzückung und Glücksgefühl erfüllte zweite Vertiefung.

    In der zweiten Vertiefung sind drei Vertiefungsglieder vorhanden: Verzückung, Glücksgefühl, Sammlung.


    Sili:

    _()_

    Liebe freunde ich habe gerade meditiert und da ist mir ....

    jedem moment einfach neugirig wie ein kind zu erfahren ...wie sich alles anfühlt ..


    ...nur zu sein und es eben zu erfahren


    ...echt schwer zu formulieren was ich meine...


    ....wie ein gefühl das alles in ordnung ist


    ...blos die achtsamkeit auf alles was da ist mich irgend wie so glücklich macht ....

    ....Ich fühle mich irgend wie klar aber ich merke auch gerade das es schwer ist das verständlich zu erkläre...


    mich aber nicht .... sorgen soll sondern nur um das hier und jetzt und das da auch einfach alles fleist ohne das es gut und schlecht gibt.

    .....ich merke auch das es mir gerade schwer fält auf einen genaue punkt oder eine genaue frage zu kommen..

    Alles anzeigen

    Typisch für .. die von Gedankenfassung und Überlegung freie, durch Sammlung gezeugte, von Verzückung und Glücksgefühl erfüllte zweite Vertiefung.

  • Verwirung

    • xxx
    • 5. November 2019 um 22:29
    Sili:

    Denoch möchte ich das mal so posten, fileicht versteht ja einer/eine was ich meine und versteht was ich jetzt lesen muss um weiter zu kommen:grinsen: immerhin war es in der vergangenheit öfters so das ich glaubte etwas verstsnden zu haben und mir dan hier jemand zeigte wo ich falsch lag

    Danke fürs lesen und verzeit meine verwirung und diesen kommischen text

    _()_

    Halb so wild, Du hast das zweite Jhana erreicht:

    Nach Stillung von Gedankenfassung und Diskursivem Denken aber gewinnt er den inneren Frieden, die Einheit des Geistes, die von Gedankenfassung und Diskursivem Denken freie, in der Vertiefung (samādhi) geborene, von Verzückung (pīti) und Glücksgefühl (sukha) erfüllte zweite Vertiefung.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.2.6
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download