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  1. Buddhaland Forum
  2. nibbuti

Beiträge von nibbuti

  • Schafft das Karma ab!

    • nibbuti
    • 1. Dezember 2012 um 12:05
    Bakram:

    Hier findet ich ein guter Artikel zum Thema, von einer Frau geschrieben. Nur schade, dass sie am Schluss Männern einen " Gebährneid " andichtet. Dieser Begriff ist genauso verquer wie der Begriff " Penisneid", den gewisse Männer den Frauen andichten.


    Hi Bakram.

    Ich würde sagen, dass die Autorin des Artikels noch am Geschlecht anhaftet. Nicht nur der "Gebährneid" ist angedichtet, auch ein paar andere Sachen wie "Eine sexistische Behauptung, die sich in allen buddhistischen Traditionen findet, ist die, dass eine Frau kein Lehr-Buddha werden könne." ist angedichtet.

    Das ist nicht richtig, weil es sich da um eine weltliche Position, einen politischen Titel handelt, nicht um eine spirituelle "Realisation", wie sie es darlegt. Es gibt noch unzählige Paccakabuddhas. Ob eine/-r lehren kann oder nicht, hängt auch von der Aufnahmebereitschaft des Establishments ab.

    Jedenfalls habe ich nach dem Lesen den Eindruck, dass sie sich in einem ständigen Kampf befindet und daher dem Buddha "Zwiespältigkeit" anhängen will. Der Buddha hat aber bei der Ordinierung von Frauen nicht aus Zwiespalt gezögert, sondern eher pragmatisch & spontan gehandelt.

    Der wirkliche Kampf ist nunmal nicht zwischen Geschlechterrollen oder um weltlichen Einfluss, sondern mit den eigenen Geistestrübungen.

    Grüße

  • Stromeintritt

    • nibbuti
    • 30. November 2012 um 19:56
    sonnenschein:

    wer sagt denn das Hingabe zu einer Form Begierde sein muss? Wir können nicht nur an dem Feuer der Lust verbrennen sondern auch in der Kälte der Unlust erfrieren. Die ganzen Mißbrauchsskandale in buddhistischen Klöstern zeigen ja sehr schöne, dass so manchem schnell der Hintern abfriert und dann kann schonmal ein Meiter, Lama oder Guru auf ganz dünnem Eis ganz kalt durchbrechen.


    Das mag für manche neu sein, aber die 'Meister' & Gurus sind nicht alle erleuchtet.

    Aber falsche Erwartungen führen zu Enttäuschungen (oder naiven Vorurteilen). Ein Buddhist sollte Informationen weise filtern & sich nicht zum Opfer von skandalösen Nachrichten machen.

    zB assoziieren viele den Katholizismus mit Pädophilie, weil sie mit dramatischen Nachrichten & Verfilmungen großgeworden sind. Dabei wir die Tatsache oft übersehen, dass die Missbrauchsfälle dort anteilsmäßig viel seltener als beim Durchschnittsmenschen auftreten.

    Sehen wie die Dinge wirklich sind, ist nicht immer so, wie sich das der unerleuchtete Geist 'zusammengebraut' hat.

    Grüße

  • Schafft das Karma ab!

    • nibbuti
    • 30. November 2012 um 19:30
    Ellviral:

    Wie kann jemand so einen Unsinn heute noch zitieren?


    Vieles von Buddha Gesagte wurde & wird gerne falsch verstanden.

    zB werden FeministInnen (auch männliche) stets einen Anlass finden, um ihre Vorstellungen zu untermauern, und dabei leichtfertig die Tatsache übersehen, dass Buddhas egalitärer Umgang mit gesellschaftlichen Normen revolutionär & mutig war, und er dafür viel vom 'Establishment' einstecken musste.

    Daher leiden viele FeministInnen (auch männliche) psychisch und sind in ständigem 'Kampf' mit sich & der Welt, was sich oft nur durch Medikamente handhaben lässt.

    Grüße

  • Schafft das Karma ab!

    • nibbuti
    • 30. November 2012 um 19:14
    Syia:

    Ließe sich hier vielleicht auch noch schnell das Zitat einfügen, in dem steht, dass man nur als Mann Nirvana erreichen kann ?


    Hi Syia

    Das Zitat wirst du lange suchen müssen, weil es nicht existiert.

    Dafür hat der Buddha viele Bhikkhunis in den Himmel gelobt, die ihm in nichts nachstanden.

    zB Dhammadinna, die Nirvana erreichte & ihren Ehemann belehrte, der nur Anagami wurde.

  • Tibet

    • nibbuti
    • 30. November 2012 um 18:59
    Matthias65:

    Ist Ironie mit "Rechter Rede" kompatibel oder eher mit "dummes Geschwätz" ?


    Hi Matthias

    Ironie ist mit 'Rechter Rede' kompatibel, wenn sie den Tatsachen entspricht.

    :)

  • Schafft das Karma ab!

    • nibbuti
    • 30. November 2012 um 18:26
    Bakram:
    Onyx9:

    Was meinst du dann damit: " Das (gelebte) Dhamma ist längst untergegangen, wie Buddha prophezeite 500 Jahre nach seinem Ableben" ?

    -"Hätte, Ananda, das Weib nicht die Erlaubnis erlangt, unter der vom Vollendeten verkündeten Lehre und Zucht vom Hause in die Hauslosigkeit zu ziehen, so würde der Heilige Wandel noch langen Bestand haben, so würde die Gute Lehre noch tausend Jahre fortbestehen. Nun aber, Ananda, da das Weib die Erlaubnis erhalten hat, unter der vom Vollendeten verkündeten Lehre und Zucht vom Hause in die Hauslosigkeit zu ziehen, wird jetzt der Heilige Wandel keinen langen Bestand haben, nur noch fünfhundert Jahre wird jetzt die Gute Lehre bestehen.


    Danke Bakram.

    Wobei die Angaben nicht als exakte Zeiteinheit zu verstehen sind, sondern als Enstehen & Vergehen von Zivilisationen oder ähnlichem; und nicht 'Weiblein' dafür zu verantworten ist, sondern Sinnesgier & Verblendung, die beim unerleuchteten Geist eher zum 'Verlieben unter Robenträgen' & 'spirituellem Ableben' führen.

  • Stromeintritt

    • nibbuti
    • 30. November 2012 um 16:47
    sonnenschein:

    Ja natürlich können wir durch das annehmen der Formen diese auch überwinden. Aber ebenso wenn es eben keine Formen gibt können wir das Fehlen annehmen,


    Das scheint eine häufige Sichtweise zu sein, aber es ist kein dauerhaftes Überwinden, sondern wirkt nur solange wie diese Formen (schöne Frau, ansehlicher Mann) nicht vorhanden sind.

    Der Buddha lehrte Begierde kann nicht durch Hingabe zu Begierde überwunden werden.

    Aber wer das noch nicht kann, sucht sich eben einen Ausgleich in einer einvernehmlichen sexuellen Beziehung, um nicht am Feuer der Lust zu verbrennen.

    Das ist auch eine Art des Annehmens.

    Grüße

  • Tibet

    • nibbuti
    • 30. November 2012 um 16:33
    Syia:

    Aber vielleicht einer von der Sorte Buddhisten, die auch akzeptieren können, dass es im Buddhismus auch Vielfalt gibt. Und keiner von der Sorte, der die "Scheuklappen" aufgesetzt hat, nur seinen Weg als den richtigen anerkennt und andere diesem Weg unterwerfen will.


    DIE BODHISATTVA GELÜBTE

    Die 18 Hauptverstöße

    1. Sich selbst loben und andere tadeln/herabsetzen.

    9. Anschauungen hegen, die mit den Belehrungen des Buddhas im Widerspruch stehen.

    12. Menschen davon entmutigen, nach der vollständigen Erleuchtung zu streben.

    14. Jene die den Pfad der individuellen Befreiung folgen herabsetzen.

  • Stromeintritt

    • nibbuti
    • 30. November 2012 um 15:34
    sonnenschein:

    Die Welt sind alle Dinge, alle formen, alles was der Vergänglichkeit unterworfen ist.


    Aber "die Welt" hat auch Aspekte, die keine Formen beinhalten & auf den ersten Blick nicht vergänglich scheinen zB einige arupajhanas.

    Zitat

    Wenn ich diese vergänglichen Formen nicht so annehmen kann wie sind sind, dann hafte ich an ihnen an, vermeide sie oder bin in der unwissenheit gefangen. Erst wenn wir alle Dinge, also die Welt der Formen, so annehmen können wie sie ist, können wir sie überwinden.


    Das scheint etwas einseitig. Es gibt zu überwindende Dinge, die durch Entwickeln überwunden werden, und welche die durch Nichtannehmen überwunden werden.

    zB wenn wir die Form einer schönen Frau oder eines ansehlichen Manns "annehmen", können wir das dadurch überwinden?

    Grüße

  • Schafft das Karma ab!

    • nibbuti
    • 30. November 2012 um 15:17
    Onyx9:

    die Altehrwürdigen hatten noch den Vorteil eines dhammaharmonischen Energiehaushaltes.
    Unsereins muß erstmal ganz handfest "die Mitte" finden, erst dann lässt sich überhaupt was prüfen.Leider.
    Es liegt also nicht an den Leuten, wenn es "impure teachings " gibt. Sondern "in this degenerate time"- Zeitalter.


    Hi Onyx.

    Ich weiß nicht genau, was du mit "Energiehaushalt" meinst.

    Aber ich kann dir nicht zustimmen, dass wir in einem "degenerierten Zeitalter" leben, wie es häufig angenommen wird. Wir haben heute puren Dhammanektar auf Mausklick verfügbar & Meditation ('Mitte finden') wird auch von Hausmenschen ausgeübt.

    (ganz anders als zu Buddhas Zeit oder 500 Jahre danach)

    Der Eindruck von einem "degenerierten Zeitalter" könnte zugegeben schon entstehen, wenn man übermäßig in weltliche Belange verwickelt ist oder sich auf unerleuchtete äußere Umstände oder Gurus verlässt, doch das war vor 2 1/2 Jahrtausenden bekanntlich kaum anders mit "dieser Generation".

    Grüße

  • Schafft das Karma ab!

    • nibbuti
    • 30. November 2012 um 13:44
    Sukha:

    Der Untergang der "guten Lehre"?

    Macht nur weiter so.


    Hi Sukha

    Du musst dir deswegen keine Sorgen machen. Das (gelebte) Dhamma ist längst untergegangen, wie Buddha prophezeite 500 Jahre nach seinem Ableben. Die meisten Bhikkhus heutzutage, selbst Schüler des ehrwürdigen Ajahn Chah, lehren überwiegend Aberglauben.

    Nicht einmal eine große Reformationssekte macht da etwas aus, geschweige denn der eine oder andere Westler mit seiner kleinen Vorgartenrevolution. Dennoch haben wir den Vorteil, dass wir die Quellen direkt vergleichen & in der Übung prüfen können. Das ist eine seltene Chance, die imho jedes Geplänkel aufwiegt.

    Grüße

  • Tibet

    • nibbuti
    • 29. November 2012 um 14:12
    bigbuddha22:

    Findet Ihr es ok sich ständig für jeden kleinen Gedanken zu unterwerfen. Immer und Immer wieder, wie ein Sklave zu leben, nur weil es euch euer Geistiger Meister befiehlt.
    Ich hoffe das man mich versteht mit dem was ich meine.


    Hi & willkommen bb22

    "für jeden Gedanken" finde ich etwas übertrieben

    in spirituellen Kreisen wird Denken manchmal einseitig als etwas nicht wünschenswertes oder als grundlegend fehlerhaft angesehen, oder aber es wird einseitig als "die gesamte Welt erschaffend" und als göttliches Werkzeug angesehen

    Erwachte lehren hingegen es gibt weise (zuträgliche) & unweise (unzuträgliche) Gedanken

    das Erinnern, ins Gedächtnis rufen & weiser Umgang mit entstandenen Gedanken ist 'Gedanken-Achtsamkeit'

    der Erhabene sagte:

    Zitat


    Während ich so umsichtig, eifrig und entschlossen weilte, erschien ein Gedanke der Entsagung, ein Gedanke des Wohlwollens oder ein Gedanke der Harmlosigkeitin mir. Ich verstand folgendermaßen: 'Dieser Gedanke der Entsagung, des Wohlwollens oder der Harmlosigkeit ist in mir entstanden. Dies führt nicht zu meinem eigenen Leid, oder zum Leid anderer oder zum Leid beider; es fördert Weisheit, verursacht keine Schwierigkeiten, und führt zu Nibbāna hin . Wenn ich über diesen Gedanken nachdenke und nachsinne, und sei es auch nur eine Nacht lang, auch nur einen Tag lang, auch nur eine Nacht und einen Tag lang, sehe ich nichts, das davon zu befürchten wäre. Aber mit übermäßigem Nachdenken & Kontemplation könnte ich meinen Körper ermüden, und wenn der Körper ermüdet ist, wird der Geist überanstrengt, und wenn der Geist überanstrengt ist, ist er von Konzentration (samadhi) weit entfernt.' Alsofestigte ich meinen Geist innerlich, beruhigte ihn, brachte ihn zur Einheit und konzentrierte ihn. Warum ist das so? Weil mein Geist nicht überanstrengt werden sollte. - M 19

    Zitat

    Worüber auch immer einer häufig nachdenkt & kontempliert, dahin geneigt wird das Herz. - Buddha


    Grüße

  • Wie wenn es auf ein Gebirge regnet...

    • nibbuti
    • 27. November 2012 um 22:13

    Unmittelbare Bedingung

    Genau so, Bhikkhus, wie wenn Regen in dichten Tropfen sich auf eine Bergspitze ergießt, das Wasser den Abhang hinunterfließt und die vielen Risse, Schluchten und Bächer füllt; sind diese voll, so füllen sie die Tümpel; sind diese voll, so füllen sie die Seen; sind diese voll, so füllen sie die Zuströme; sind diese voll, so füllen sie die Flüsse; sind diese voll, so füllen sie den großen Ozean. Ebenso entstehen ...

    willentliche Gestaltungen mit Unwissenheit
    Bewusstsein mit willentlichen Gestaltungen
    Name & Form mit Bewusstsein
    die sechs Sinnestore mit Name & Form
    Kontakt mit den sechs Sinnestoren
    Gefühle mit Kontakt
    Verlangen mit Gefühlen
    Anhaften mit Verlangen
    Werden mit Anhaften
    Geburt mit Werden
    Leid mit Geburt
    Glaube & Zuversicht mit Leid
    Freude mit Zuversicht
    Verzückung mit Freude
    Geistesruhe mit Verzückung
    Glück mit Geistesruhe
    geistige Sammlung mit Glück
    Wissen & Sehen der Dinge, wie sie wirklich sind, mit geistiger Sammlung
    Abscheu (vor Sinnesverstrickung) mit Wissen & Sehen der Dinge, wie sie wirklich sind
    Ernüchterung mit Abscheu
    Befreiung mit Ernüchterung
    das Vernichten der Triebe mit Befreiung als unmittelbare Bedingung.
    - S 12.23

  • Bist Du zum Gespräch geeignet ?

    • nibbuti
    • 27. November 2012 um 21:08
    Zitat

    1. vadanti ve duṭṭhamanāpi eke
    athopi ve saccamanā vadanti
    vādañca jātaṁ muni no upeti
    tasmā munī natthi khilo kuhiñci

    Einige argumentieren gewiss mit verdorbenem Geist
    Und auch mal mit ehrlichem Geist argumentieren sie
    Aber ein weiser Mensch lässt sich auf kein entstandenes Argument ein
    Wo soll demnach in einem weisen Mensch ein geschlossener Geist (wtl. Kargheit) vorhanden sein?

    - Sutta Nipāta 4.3

    Alles anzeigen

  • Dharma-Modell 2: Dharma der Ein-Sicht

    • nibbuti
    • 27. November 2012 um 12:36
    Onda:

    Buddhadasa erklärt das ganz gut:


    Ich bin sicher, dass Buddhadasa das gut erklärt.

    Aber stammt das folgende von Buddhadasa oder von dir?:

    Zitat

    Mit diesen beiden Punkten:
    1) Nichtakzeptanz der Veränderung
    2) Illusion des getrennten Ichs

    ist die Wurzel von dukkha - als subjektive Erfahrung - hinreichend beschrieben.


    Und kannst du die darauf bezogenen Fragen beantworten oder nicht?:

    Zitat

    Was genau soll deiner Ansicht nach dieser "Rest der Welt" sein, von dem sich eine "im Geist gebildete Illusion eines Ich" abkapselt? Wie "kapselt" sie sich ab? Und was denkst du geschieht, wenn sich die "im Geist gebildete Illusion eines Ich" nicht mehr vom "Rest der Welt" abkapselt?


    :)

  • Ajahn Thanissaro und Wiedergeburt

    • nibbuti
    • 27. November 2012 um 12:23
    mukti:

    Zuerst muss man von falscher Ansicht zu richtiger Ansicht kommen.


    Einverstanden, aber da sollte man bekanntlich nicht stehenbleiben und stattdessen weitergehen zur 'edlen richtigen Ansicht'.

    Grüße

    :)

  • Dharma-Modell 2: Dharma der Ein-Sicht

    • nibbuti
    • 27. November 2012 um 12:17
    Onda:

    Weiterhin resultiert dukkha aus der im Geiste sich bildenden Illusion eines vom Rest der Welt abgekapselten Ich (->anatta-lehre).


    Hi Onda

    Was genau soll deiner Ansicht nach dieser "Rest der Welt" sein, von dem sich eine "im Geist gebildete Illusion eines Ich" abkapselt? Wie "kapselt" sie sich ab? Und was denkst du geschieht, wenn sich die "im Geist gebildete Illusion eines Ich" nicht mehr vom "Rest der Welt" abkapselt?

    :)

  • Dharma-Modell 2: Dharma der Ein-Sicht

    • nibbuti
    • 27. November 2012 um 12:04
    Ellviral:

    Dein Urteil über Menschen sagt einiges über dein Verständnis des Dahmma aus.


    Wo siehst du ein "Urteil", Helmut? Und was sagt was aus?

    Ellviral:

    Ich würde nicht mal Neandertaler als nicht befreit bezeichnen.


    Das ist deine Sache, Helmut. Über Neandertaler kann ich nichts sagen.

    Aber Erleuchtung ist bekanntlich kein Freibier.

    Grüße

    :)

  • Dharma-Modell 2: Dharma der Ein-Sicht

    • nibbuti
    • 27. November 2012 um 11:56
    Onda:

    Mit diesen beiden Punkten:
    1) Nichtakzeptanz der Veränderung [welcher Veränderung denn? 'meiner' nicht getrennten Veränderung? 'unserer' Veränderung? 'der' Veränderung]
    2) Illusion des getrennten Ichs [welches 'Ich' ist denn von was getrennt?]

    ist die Wurzel von dukkha - als subjektive Erfahrung - hinreichend beschrieben.


    Das ist keine hinreichend beschriebene Wurzel von dukkha.

    :)

  • Dharma-Modell 2: Dharma der Ein-Sicht

    • nibbuti
    • 27. November 2012 um 11:47
    Onda:

    Irgendwie hast du ganz offensichtlich Probleme mit dem gründlichen Lesen:


    Elliot hat schon richtig gelesen

    Onda:

    Mit diesen beiden Punkten:
    1) Nichtakzeptanz der Veränderung
    2) Illusion des getrennten Ichs

    ist die Wurzel von dukkha - als subjektive Erfahrung - hinreichend beschrieben.
    Als Daseinsmerkmal beschreibt dukkha die Unzulänglichkeit der Phänomene, die darin besteht, keine dauerhafte Befriedigung liefern zu können.


    nicht wirklich

    es gab australische Aborigines und einige Eingeborenenstämme die kein 'getrenntes Ich' oder Individuum kannten

    dennoch waren sie nicht erwacht und die Fesseln nicht überwunden

    die Neigungen (anusaya) sind auch ohne 'getrenntes Ich' vorhanden zB bei Säuglingen, Naturvölkern

    oder äußern sich in der Identifikation mit einem (scheinbar) nicht getrennten 'Wir' zB bei Kommunisten usw

  • Dharma-Modell 1: dukkha-dharma

    • nibbuti
    • 27. November 2012 um 10:37
    Ananda:

    Man hat [als Stromeingetretener] nicht das Misstrauen gegenüber dem Buddha .. Dhamma .. Sangha, das der ununterrichtete Weltling besitzt - S 55.13


  • Ajahn Thanissaro und Wiedergeburt

    • nibbuti
    • 27. November 2012 um 10:00
    Elliot:

    Nach wie vor halte ich für eine Hauptmotivation der metaphorischen Umdeutung den darin begründeten Versuch, einen dann deutlich bequemer mit weltlicher Lebensweise vereinbaren achtfachen Pfad etablieren zu können ... das Begehren tritt dann leichter in den Hintergrund ...


    Na, ob der Buddha das wohl auch so sieht?

    Zitat

    7. "Und was, ihr Bhikkhus, ist richtige Ansicht, die von den Trieben beeinträchtigt wird, die an Verdiensten teilhat, die auf der Seite der Vereinnahmung zur Reife gelangt? 'Es gibt Gaben, Dargebrachtes und Geopfertes; es gibt Frucht und Ergebnis guter und schlechter Taten; es gibt diese Welt und die andere Welt; es gibt Mutter und Vater; es gibt spontan geborene Wesen; es gibt gute und tugendhafte Mönche und Brahmanen auf der Welt, die diese Welt und die andere Welt durch Verwirklichung mit höherer Geisteskraft erfahren haben und erläutern.' Dies ist richtige Ansicht, die von den Trieben beeinträchtigt wird, die an Verdiensten teilhat, die auf der Seite der Vereinnahmung zur Reife gelangt." - M 117

  • Karma

    • nibbuti
    • 27. November 2012 um 09:18
    Efeu:

    Ich danke herzlich für die sympathische Antwort. Ich bin beruhigt, dass es Menschen gibt , die sich in meinem Hirn besser zurecht finden als ich. Danke, ich werde mich vorerst aus dieser Community zurückziehen.


    Bitte. Viel Erfolg auf deinem Weg & noch viele Erkenntnisse.

  • Karma

    • nibbuti
    • 27. November 2012 um 08:37
    Efeu:

    Hallo bibutti! Nein ich personifiziere das Universum nicht. Vielleicht wählte ich falsche Worte.


    Hi Efeu

    Hier sagst du "ich personifiziere das Universum nicht", aber vorher sagtest du,

    "Ich kann es nur so sehen dass da das Universum sät, erntet... sich entwickelt, sich selbst erfährt und sich selbst erleidet".

    Du sagtest "Die Frage enthält nicht die Annahme einer Person", aber vorher sagtest du, "Also wer sät und wer erntet?".

    Das könnte lange so weitergehen. Ich denke nicht, dass 'falsche Worte' das Problem sind.

    Grüße

    :)

  • Anfängerfrage zur Reinkarnation

    • nibbuti
    • 27. November 2012 um 01:06
    Sarah29:

    Gibt es denn bestimmte Traditionen im Buddhismus, die Wiedergeburt rein metaphorisch verstehen? Oder kann man das nicht nach Traditionen einteilen (noch nicht einmal grob), da innerhalb der Traditionen viele unterschiedliche Interpretationen bestehen?


    Hi Sarah29

    In der Tat, innerhalb der Traditionen bestehen unterschiedliche Interpretationen; wörtliche/körperliche, metaphorische/geistige & sich-keinen-Kopf-machende, je nach Fähigkeiten & Neigungen. Vor allem im 'hardcore' Zen oder in der Waldtradition hat das keine große Bedeutung.

    Der Buddha lehrte Wiedergeburt meist nur unartigen Laien & Mönchen. Wenn er mit seinen engsten Weggefährten Sariputta & Moggalana sprach, diskutierten sie das Dhamma, welches zur Befreiung führt.

    Grüße

    :)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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