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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von Lux

  • Tantrisches Werk

    • Lux
    • 11. Februar 2021 um 19:29

    Hey AD

    Fun Fact: Kilaya hat dir ein Dzogchen Text empfohlen, den du in einer kommentierten Ausgabe in Form eines Buches bereits am lesen bist und erhältst von mir einen Lesetipp von demselben Autor.

    Wenn das nicht ein kleines sychronistisches Ereignis ist. Die Sterne stehen günstig für dich :)

    Es war eher Zufall aber es ist ein lustiger Verweis auf das Spiel von Energien.

    In dem von mir empfohlenen Buch wirst du viele Hinweise zum Tantra, was Ritual und Praxis der Dzogchen Yogis betrifft, finden. Es gibt einen guten Quellennachweis und bei Interesse kannst du die Themengebiete recherchieren. Wie gesagt sind einige Tantras bereits übersetzt und kommentiert, es gibt darüber hinaus Übersetzungsprojekte und vieles steht auch davon online zur Verfügung.

    Dadurch das Dzogchen ursächlich mit den Nyingmas verbunden ist, aber nicht ausschließlich, habe ich noch einen Buchtipp der mir gerade eingefallen ist. Vielleicht etwas trocken aber wer sich für die Nyingmas interessiert und sich einen Gesamtüberblick verschaffen möchte, ist es möglicherweise ganz hilfreich. Verfasst hat es Dudjom Rinpoche, Titel: The Nyingma School of Tibetan Buddhism: Its Fundamentals and History.

  • Tantrisches Werk

    • Lux
    • 8. Februar 2021 um 19:26
    ARYA DHARMA:

    Hallo kein Name,

    danke für die hilfreichen Tips! Von Keith Downman lese ich kurioserweise gerade ein Buch, nämlich das von Longchenpa, was Kilaya empfohlen hat, aber in der kommentierten Fassung halt von Keith. Gefällt mir sehr gut und das ist natürlich super, dass es da auch was auf deutsch gibt, wird bestellt auf jeden Fall.

    no name:

    Ohne Teachings oder Lehrer stelle ich es mir schwierig vor, wenn man seine Heimat im klassischen Buddhismus hat und mit der Sichtweise des Dzogchen in Berührung kommt.

    In dem Sinne bin ich halt schon viel "rumgekommen", kenne viele ähnliche Teachings wie Advaita oder Shivaismus/Shaktiismus Lehren. Was ich gemerkt habe ist, dass man bei Dzogchen die Wörter/Begriffe klären muss. Parallel lese ich gerade den Klassiker "Tantra als Lebensanschauung" von Herbert V. Guenther, welches von einem Indologen geschrieben wurde, und daher, zwar trocken, aber informativ ist, gerade um die Wörter zu lernen.

    no name:

    Er stellt wirklich viele Video- und Textressourcen zur Verfügung, er stellt sich hin und wieder den Fragen seiner Schüler, steht alles online auf seiner Seite.

    Ja, ich habe den youtube Kanal abonniert, es gibt wirklich auch, wie du sagst, sehr viele Interviews mit anderen Kanälen usw. Wer mir da auch noch gut gefällt ist der Franzose Daniel Odier, gibt es jetzt weniger Videos, aber einige Bücher. Ich hab mir alle gekauft, er ist mehr so ein Grenzgänger, hat aber auch Dzogchen Lehren drin, fühlt sich aber wohler mit dem Tantra aus Kashmir, was aber auch so ähnlich wieder ist...keine strikte Trennung von Innen/Außenwelt, die physische Erfahrung ist die höchste Erfahrung usw.

    Übst du nur Dzogchen oder ist dies nur ein Interessengebiet für dich?

    Alles anzeigen

    Solltest du dir das Buch bestellen, achte darauf das du die aktuelle überarbeitete Ausgabe auswählst. Am besten direkt beim Verlag – wegen Community und so. Wenn englisch nicht ganz so komfortabel für dich sein sollte. Es gibt simultan übersetzte Teachings von Dowman und Low die nicht online sind.

    Ich denke es kann hilfreich sein, zu schauen was die anderen so machen. Manchmal kann es auch helfen einen Knoten zum Platzen zu bringen. Habe leider, leider den link verloren. Es geht um einen Artikel im Lions Roar, in dem ein langjährig, ernsthaft Vipassana Praktizierender seine kurze Begegnung mit einem Advita Teaching schildert. In Folge lösten sich Blockaden und Mißverständnisse auf und er bekam eine komplett neue Perspektive und Zugang zu seiner Praxis, hatte nicht mehr das Gefühl auf der Stelle zu treten und er kam ein gutes Stück weiter in allen Dingen. Das nur als Beispiel wie ein Perspektivwechsel helfen kann.

    Ich denke sich mit den verschiedenen Ansätzen der nondualen Lehren zu beschäftigen, gehört ja irgendwie mit dazu aber ab einen bestimmten Punkt führt es dann einfach nicht mehr weiter. Bin da eher der Freund von der Ein-Loch-Methode, soll heißen ein Loch zu graben, so tief wie möglich. Das Graben vieler Löcher führt nicht in die Tiefe. Was ich sagen will, es ist aus meiner Sicht sehr hilfreich sich mal einige Jahre auf eine Methode einzulassen und diese täglich, ununterbrochen zu praktizieren. Andernfalls bleibt es Theorie und führt zu überhaupt nichts. Schlimmstenfalls, wie gesagt, zu Verwirrungen.

    Daniel Oldier ist mir ein Begriff aus einem anderen Kontext. Weiß gar nicht ob es da jemals eine intakte Übertragungslinie gab, was ich für wichtig halte. Herbert V. Guenther ist mir auch etwas bekannt. Es gibt noch einen anderen Indologen, Peter Gäng der „Tantrischer Buddhismus“ veröffentlicht hat. Es ist durchaus lesenswert am Anfang, er bezieht sich auch auf ein in westliche Sprachen übersetztes Tantra aber man merkt, es fehlt ihm die Einweihung und dieser Teil des Buches ist zum übrigen Teil dadurch nicht mehr ganz so interessant. Die theoretische Auseinandersetzung mit Tantra im Allgemeinen kommt an einem Punkt, an dem es ohne Erklärungen zur Praxis und der Sichtweisen einfach nicht mehr weitergeht. Dieser Punkt ist relativ schnell erreicht. Die meisten Dinge zum Tantra sind auch nicht so richtig veröffentlicht in der Breite. Selber praktiziere ich buddhistisches Tantra und Dzogchen.

  • Tantrisches Werk

    • Lux
    • 8. Februar 2021 um 13:02

    Eigentlich wird Dzogchen nur in Verbindung mit Tantra gelehrt, andererseits aber auch nicht. Man kann es als Eigenständige Sicht sehen. Daher wahrscheinlich auch der Begriff hierfür, radikales Dzogchen.

    Zur Literatur. Es gibt eigentlich nicht so viele Veröffentlichungen oder Bücher die sich mit dem Dzogchen befassen/erklären aus unterschiedlichen Gründen. Ohne Teachings oder Lehrer stelle ich es mir schwierig vor, wenn man seine Heimat im klassischen Buddhismus hat und mit der Sichtweise des Dzogchen in Berührung kommt. Mein Eindruck ist auch, es ist oftmals überhaupt nicht verständlich für einige am Anfang und es kann zu Verwirrungen führen.


    Schaue dir mal folgendes Buch an: Der Flug des Garuda. Lass dich nicht von der Beschreibung abschrecken. Es ist ein großartig kommentiertes Werk mit ausführlichen Beschreibungen von Keith Dowman. Du findest viele Teachings von Keith online und es gibt weitere empfehlenswerte Bücher von ihm.

    Der Flug des Garuda


    James Low wurde bereits erwähnt. James stellt viele Teachings online zur Verfügung. Es gibt komplette Retreat Teachings über mehrere Tage die online zur Verfügung stehen. Empfehlen würde ich dir unbedingt die mehrtägigen Veranstaltungen, weniger die Public Talks am Vorabend der Selben, da diese zu allgemein gehalten sind. Er stellt wirklich viele Video- und Textressourcen zur Verfügung, er stellt sich hin und wieder den Fragen seiner Schüler, steht alles online auf seiner Seite.

  • Die Buddhalehre

    • Lux
    • 16. Dezember 2020 um 15:32

    M1

    Majjhima Nikāya 1

    Ich denke irgendwo man kann ja mal anfangen. Es gibt sicherlich Lehrreden die nicht ganz soviel Hintergrundwissen benötigen, also wo der Kontext unmißverständlicher ist. Beim Lehrreden studieren empfand ich es als hilfreich zuerst die Fußnoten vor dem Text zu lesen. In M1 spricht der Buddha zu Brahmanen die zu Bhikkus wurden und die über die Aussagen des Buddhas nicht entzückt waren, was eigentlich komplett ungewöhnlich ist.

    Fußnote:

    Ein Kommentar erklärt diesen ungewöhnlichen Schluß so: die Bhikkhus waren nicht entzückt von den Worten des Buddha, weil sie diese schwierige Lehrrede nicht verstanden hatten. Aber es vermutlich eher der Fall, daß sie die Lehrrede sehr wohl verstanden hatten und sie sich in ihrem Dünkel ertappt fühlten. Die PTS-Ausgabe hat einen anderen Schluß; dort sind die Bhikkhus entzückt, wie üblich.

    Diese Interpretation geht auf die Umstände der Lehrrede ein: M1 - "Mulapariyāya Sutta" - Die Wurzel aller Dinge - Majjhima

    Aber wie gesagt, ich würde es nicht so kompliziert machen am Anfang.

  • Herausgeber / Autor: palikanon.com

    • Lux
    • 8. Dezember 2020 um 17:23
    Alaya:

    Mir wurde auch die mittlere Sammlung als guter Querschnitt der Sutras empfohlen.

    Liebe Grüße

    Tobias

    Sieht man im Allgemeinen so, es ist hilfreich die mittlere Sammlung systematisch zu studieren. Mehr braucht es eigentlich nicht.

  • Herausgeber / Autor: palikanon.com

    • Lux
    • 8. Dezember 2020 um 17:21

    Die Informationen über den Inhaber sind öffentlich zugänglich.

    Schau mal hier:

    palikanon.com whois lookup - who.is

  • Kann ich in diesem Leben Erleuchtung erlangen

    • Lux
    • 5. Dezember 2020 um 18:20
    Monikadie4.:

    Lieber Max Schenzle,

    erstmal herzlich willkommen.

    48 Jahre ist ja auch eine ganz schön lange Zeit. So alt siehst Du noch gar nicht aus. Da hast Du wohl schon als Kind mit der Suche begonnen?

    _()_


    Eventuell hat M.S. schon als Kind mit der Suche begonnen, er könnte allerdings auch sehr viel heilsame Bedingungen in vorigen Lebensformen angesammelt haben und ist in dieser Welt als Einmalwiederkehrer (ekadagami) wiedergeboren worden.

    Wer weiß das schon?

  • Wie muss sich Meditation anfühlen?

    • Lux
    • 30. November 2020 um 18:40
    Seri Fet:

    wenn ich ca. 30 am Stück meditiere, werde ich ab diesem Zeitpunkt ungeduldiger und muss zwischen durch meine eingeschlafenen Beine wachrütteln. Immer wieder auf die Uhr schauen. Also ringen, um die Meditation auszuhalten. Vor allem die letzten Minuten der Meditation. Ist so etwas normal? Im Sinne „Ja, so meditiere ich auch.“

    Deine Praxis ist ganz okay, würde dabei so bleiben. In der Mediation haben wir alle anfänglich mit groben und später mit subtilen Hindernissen zu ringen. Ein kleiner Tip, stelle die Uhr aus deinen Sichtbereich und überlasse dich der Praxis. Wenn du es anders haben willst als es ist, bist du in die Falle gegangen, immer schön beim Atem bleiben und sich dem überlassen, sollten Ablenkungen erscheinen, einfach zum Atem zurückkommen und weitermachen. In den letzten Minuten kann noch jede Menge passieren, kein Grund vor Ablauf der Praxiszeit sich selbst mit Ungeduld zu begegnen und dadurch nur noch die Zeit abzusitzen.

    Eingeschlafene Beine kennt jeder der praktiziert, wenn du einigermaßen jung und gesund bist, würde ich das nicht weiterbeachten. Du könntest an deiner Sitzhaltung arbeiten oder auch eine andere Sitzposition finden, dadurch sollten dir die eingeschlafenen Beine im Bereich von 30 Minuten Praxis keine Probleme mehr bereiten. Ist aber auch bei jedem anders. Hatte da erst immer ab ca. 45 min. mit zu tun. Auch hier gilt, einfach beim Atem bleiben und aus dem Atemfluß heraus beobachten und nicht bewerten, meistens verschwinden unangenehme Gefühle von ganz alleine.

  • Welches Kissen für welche Haltung

    • Lux
    • 10. November 2020 um 17:07

    Letztens beim Stöbern entdeckt ...

    Yogakissen: Darauf sollten Sie beim Kauf achten | STERN.de

  • Welches Kissen für welche Haltung

    • Lux
    • 4. November 2020 um 21:00

    Große Menschen benötigen hohe Kissen, kleinere Menschen können gut mit flachen Kissen sitzen, ist so meine Erfahrung. Wenn du im vollen Lotus sitzen kannst, benötigt man gar kein Kissen oder bestenfalls dann ein flaches.

    Wichtig für ein ausgeglichenes Sitzen ist, die Hüfte leicht nach vorn zu stellen (hierbei ist die Sitzhöhe hilfreich), ergibt ein leichtes Hohlkreuz aber dennoch sollte der Rücken einigermaßen gerade sein. Das Kinn ganz leicht gesenkt, den Kopf dabei eine Idee nach hinten ziehen, die Schultern gerade. Kopf, Schultern und der Rücken sind ausbalanciert und stehen mühelos über der Hüfte. Wenn du dann noch die richtige Sitzhöhe findest, kannst du damit erstmal eine längere Zeit ausgewogen und anstrengungsfrei sitzen.

    Du kannst versuchen mit einer Decke unter dem Kissen die Sitzhöhe zu variieren.

    Ein guter Sitz ist sehr hilfreich für die Praxis.

  • Meditations,- Schulungsraum

    • Lux
    • 20. Oktober 2020 um 17:08
    Okashi:
    no name:
    Okashi:

    So die Tür ist gefunden. Denke gutes Preis,- Leistungsverhältnis _()_

    Tür gefunden bei Hornbach

    Was meint ihr?

    Weiß nicht, finde ich nicht so toll. Die Tür würde mich zusehr an einen Kellerraum erinnern, wirkt für mich zu schwer. Der Raum ist nicht sehr hell, würde daher eine Tür mit Fenstereinsatz nehmen, macht den Raum von Innen heller und freundlicher. Lass die Sonne rein :)

    Schau mal auf Ebay-Kleinanzeigen, eventuell findest du was gebrauchtes mit Fenster und Patina, allemal besser als so eine Industrietür. Die Tür ist ja sowas wie die Visitenkarte des Hauses.

    no name ich habe die Lösung gefunden Kellertür mit Fenster und schönen Ausblick xD

    Gib ja richtig tolle Sachen bis hin zur 3d Optik ,habe mich mal kurz umgesehen. Vielleicht kann man solche Tapete auch außen aufbringen.

    Zum Beispiel Buddha als Türtapete

    Beispiel II Außentür

    Beispiel III Außentür

    oder wenn man einfach nur gerade Aussagen möchte " da drin praktiziert ein Affe"

    Alles anzeigen


    Motiv-Tapeten sind nicht so ganz meins. Finde ich mitunter voll übel. Sorry :)

    Wenn es schon die Metalltür sein soll, würde ich statt Tapete einen Fensterausschnitt mit Sicherheitsglas einbringen, so ca. 40 x 90 cm. Es gibt verschiedene Patina Lacke, könnte auch eine Idee sein damit mal zu experimentieren.

  • Meditations,- Schulungsraum

    • Lux
    • 19. Oktober 2020 um 18:55
    Okashi:

    So die Tür ist gefunden. Denke gutes Preis,- Leistungsverhältnis _()_

    Tür gefunden bei Hornbach

    Was meint ihr?

    Weiß nicht, finde ich nicht so toll. Die Tür würde mich zusehr an einen Kellerraum erinnern, wirkt für mich zu schwer. Der Raum ist nicht sehr hell, würde daher eine Tür mit Fenstereinsatz nehmen, macht den Raum von Innen heller und freundlicher. Lass die Sonne rein :)

    Schau mal auf Ebay-Kleinanzeigen, eventuell findest du was gebrauchtes mit Fenster und Patina, allemal besser als so eine Industrietür. Die Tür ist ja sowas wie die Visitenkarte des Hauses.

  • Vermischung / Hauptpfeiler des Buddhismus

    • Lux
    • 5. Oktober 2020 um 21:05
    Rudolf:

    Bei den Teilen der Lehre, die wir selber erfahren können oder schlussfolgern können, empfiehlt der Buddha zu prüfen.

    Wiedergeburt dagegen ist ein Glaubensartikel. Ebenso die Sechs Bereiche. Ebenso, dass der Buddha sich an seine Vorleben erinnern konnte.

    Auch hier sehe ich leider eine Undifferenziertheit deinerseits, über die ich mich wundere.

    Der Buddha sagt selbst, dass er ein "himmlisches Auge" gehabt hat. Wie kommst du darauf, dass wir - ohne himmlisches Auge - das sehen könnten, was der Buddha damit sieht?

    Mit Ehipassiko schließt er keinen Teil seiner Lehre aus, wie kommst du darauf?

    Wüßte auch nicht warum der Aspekt der Wiedergeburt eine Sache des Glaubens sein sollte, ist möglicherweise nur anders gemeint wie hier schon tausendmal dargelegt.

    Nicht nur der Buddha verfügte über magische Kräfte sondern auch Teile seiner engsten Begleiter, er stellt das auch nicht als Außergewöhnlich dar, Ist übrigens in den Lehrreden und der VM dargelegt wie diese Kräfte zu erlangen sind. Wer Vertrauen hat, kann das ja mal versuchen. Man muß es nur machen, darum gehts.

  • Vermischung / Hauptpfeiler des Buddhismus

    • Lux
    • 5. Oktober 2020 um 20:41
    Rudolf:
    no name:

    Die traditionelle Sichtweise der Theravadins, die den Aspekt der Wiedergeburt als eminent wichtig erachtet, scheint wohl um Ihren Status als Religion sehr bemüht zu sein, anders ist mir das nicht erklärbar.

    Genau. Buddhismus ist eine Religion. Da ist Vertrauen in den Buddha als Erleuchteten ein Hauptpfeiler. Das ist die Erklärung.

    Die Einladung des Buddha: „Komm sieh selbst“ (Ehipassiko), in der es darum geht nicht zu glauben sondern selbst zu prüfen, scheint bei der traditionellen Lesart der Wiedergeburt einfach nur zu versagen.

    Wie prüfst du das dann in diesem Leben? Hier tut sich doch ein Widerspruch auf. Mit prüfen ist nicht vertrauen gemeint.

  • Vermischung / Hauptpfeiler des Buddhismus

    • Lux
    • 5. Oktober 2020 um 19:38
    Rudolf:

    Hier ist ein kürzerer Artikel aus der TiBu 99:

    https://www.tibet.de/fileadmin/migr…her_Atheist.pdf

    Dazu habe ich schon mal einen Kommentar verfasst, zur weiteren Diskussion oder Widerrede bitte:

    Auffallend ist, dass Batchelor von Seite 19 bis 21 oben erst mal eine Tirade losschießt von all dem was der Buddha mit seinem „himmlischen Auge“ gesehen hat, wie der Buddha im Palikanon sagt.

    Das ist überhaupt das Kennzeichen des Begriffs „säkularer Buddhismus“: es wird alles was man dem Buddha erst mal glauben muss ausgemerzt, alles was man nicht selbst sehen kann, oder sicher schlussfolgern kann. All das kann ja nicht wahr sein, lieber Buddha.

    Z.B. sagt Batchelor:

    „Eine große Schwäche dieser Metaphysik liegt darin, dass sie so durchschaubar und plump anthropomorph ist,“

    Ich stelle mir die Frage: warum kann es nicht sein, dass wir als Menschen mit unseren intensiven menschlichen Motivationen und Handlungen auch entsprechendes anthropomorphes Karma schaffen, wenn wir z.B. als langlebiger Gott wiedergeboren werden? Das würde doch passen (falls es Karma gibt). Ich finde das muss man neutral offen lassen.

    Deswegen ist es schon ein wenig arrogant, wenn er die Lehre des Buddha in dieser Hinsicht "plump" nennt.

    Zur Wiedergeburt, Seite 21:

    „Natürlich wäre es töricht zu behaupten, der Buddha habe in den Diskursen des Påli-Kanons nie von Wiedergeburt gesprochen oder er habe einige seiner hauptsächlichen Lehrsätze nicht in das Licht dieses Glaubens gestellt. Aber ich möchte dennoch behaupten, dass er das nur tat, weil es die vorherrschende Weltsicht seiner Zeit war.“

    Aber das war sie doch gar nicht! Der Buddha hat eine andere Art von Wiedergeburt gelehrt (das „immer wieder geboren werden“ als 11. Glied innerhalb des bedingten Entstehens solange die Unwissenheit noch nicht beseitigt ist.)

    Das sagt Batchelor selber (!), dass vorher eine andere Anschauung von Wiedergeburt vorherrschte, mit einer Seele:

    „Wenn man die Upanischaden liest, von denen die Wissenschaft annimmt, dass sie vor der Zeit des Buddha entstanden sind, findet man viele Passagen, die von einer Fortdauer des Lebens nach dem Tode sprechen und davon, dass die Seele sich aus diesem Zyklus befreien muss, indem sie die Einheit mit der absoluten Realität Gottes erreicht. Der von Mahåvïra, einem Zeitgenossen des Buddha, begründete Jainismus, der auf die Figur des etwa zweihundert Jahre früher lebenden Parsva zurückgeht, bewegt sich in einem ähnlichen Rahmen, aber ohne Gott.“

    Alles anzeigen

    Die 6 höheren Geisteskräfte mit der Wiedergeburt gesehen wird, also magische Fähigkeiten, sind eine Interreligiöse Angelegenheit der Theravadins. Wenn Schriftgelehrte darauf abstellen, der Buddha und einige seiner Weggefährten hätten diese Fähigkeiten gehabt und Kraft der verwirklichten magischen Fähigkeiten folgendes realisiert:

    • Himmlisches Auge (dibbha-cakkhu),
    • Erinnerung an früheres Dasein (pubbe nivāsānussati),

    Dann drängt sich doch die Frage auf, wer von den Theravadins kann denn aufgrund der Erzielung dieser Kräfte die Behauptung der schriftlichen Überlieferungen bestätigen?

    Und da können die Theravadins seit 2600 Jahren in aller Regelmäßigkeit nichts liefern außer der Behauptung, die Lehre des Buddha macht ohne die Vorstellung von Wiedergeburt über mehrere Leben und Daseinsformen, wie Bereiche (eigentl. wiedererscheinen) keinen Sinn. Die Einladung des Buddha: „Komm sieh selbst“ (Ehipassiko), in der es darum geht nicht zu glauben sondern selbst zu prüfen, scheint bei der traditionellen Lesart der Wiedergeburt einfach nur zu versagen.

    Bitte berichtige mich, ich habe noch von keinen Bhikku gehört der mit seinen Fähigkeiten Wiedergeburt von einem Leben zum nächsten Leben, von Weltzeitalter oder Lebensbereiche der Tiere und Geister möchte ich gar nicht erst reden, bestätigen kann. Die traditionelle Sichtweise der Theravadins, die den Aspekt der Wiedergeburt als eminent wichtig erachtet, scheint wohl um Ihren Status als Religion sehr bemüht zu sein, anders ist mir das nicht erklärbar. Das es auch anders geht, zeigt mitunter Bhikku Buddhadasa auf, siehe alte Diskussion Wiedergeburt.

    Noch eine ganz praktische Frage regt mich zum nachdenken an, wo sind eigentlich all die Einmalwiederkehrer, leben die alle unerkannt unter uns und geben sich nicht zu erkennen? Die müssen ja irgendwo sein :)

    Den Diskussionsansatz Wiedergeburt mit den magischen Fähigkeiten des Buddhas, wie sie in den Lehrreden dargelegt sind, zu begründen halte ich für kaum diskutabel. Sudhana hat in einem seiner Beiträge in diesem Strang einen Ansatz dargelegt, wie Wiedergeburt sehbar wird. Die Lehrreden schützen sich wahrscheinlich selbst beim Thema wiedererscheinen.

  • Vermischung / Hauptpfeiler des Buddhismus

    • Lux
    • 4. Oktober 2020 um 13:30
    Licentia:
    ARYA DHARMA:

    Ja, aber dazu brauch es keinen säkulären Buddhismus.

    Was ist das? So wie es erscheint? Weltlicher und atheistischer Buddhismus?

    Schau mal hier:

    Was ist säkularer Buddhismus? - ursachewirkung.com

  • Kampf und Praxis

    • Lux
    • 28. September 2020 um 12:46

    Kampfsport ist schon ein gutes Training. Nach meiner Erfahrung setzt es aber zuviel Testosteron frei oder wie immer man diese Energien benennen möchte, für mich wirkte das nie harmonisierend. Harmonisierend wirkt für mich Yoga oder ähnliches, auch wenn ich es in der Zeit des Kampfsport-Trainings immer belächelt habe.

    Auch von mir ein Spruch aus dem Budo Universum:

    "Wer kämpft hat schon verloren"

  • Jhanas

    • Lux
    • 9. September 2020 um 09:59
    SkyBlue:


    Aber die Frage ist wie erfahre ich von diesen Retreats? Sodass ich frühzeitig reagieren kann? :grinsen:

    Du könntest selber was anzetteln, ein Buddhaland Retreat vielleicht :)

    Ich würde die Veranstaltungskalender von der Buddhahaus-Seite, den Stadtteil-Zentren oder was von Interesse sein könnte und die Retreat-Orte durchschauen.

    Für Berlin gibt es den regelmäßig erscheinenden buddh. Veranstaltungskalender: Veranstaltungskalender - Die BUBB informiert über die buddhistischen Gruppen und Zentren in Berlin und Brandenburg und manchmal gibt es interessante Veranstaltungen bei der buddhistischen Akademie, http://buddhistische-akademie-bb.de Lehrer die auf der Durchreise sind oder für ein paar Tage in der Stadt sind und Talks geben, werden da angekündigt.

    Einfach die Augen und Ohren offen halten. Im Dharma ergeben sich aus der Aktivität heraus manchmal unerwartete Möglichkeiten.

  • Jhanas

    • Lux
    • 8. September 2020 um 11:57
    SkyBlue:

    #no name

    - Wenn es um ein Retreat geht, um Jhanas zu lernen würde ich sogar Deutschland weit suchen. Das Problem ist nur, ob ich zu diesem Zeitpunkt dann auch kann. (Übers Wochenende und max. 4 Tage gehen fast immer, wenn ich es paar Monate vorher planen kann)

    - zu Dhammadipa ist er deutschsprachig? Konnte nur herausfinden ,dass er zumindest viele sprach beherrscht

    - http://www.leighb.com/jhanantp.htm interessant aber recht komplex einen roten Faden zu finden

    - Buch Ideen habe ich mir mal notiert

    Viele Retreats sind über Monate im Voraus ausgebucht. Es ist ganz gut sich sehr frühzeitig für eine Teilnahme zu entscheiden und sich einen Platz zu sichern. Die meisten Retreats gehen über 7 manche über 9 Tage.

    Dhammadipa spricht sehr gutes deutsch.

    Leigh Brasington stellt in dem Beitrag die Sutta Jhanas wie sie zum Beispiel in den Lehrreden der Mittleren Sammlung dargelegt sind, den Jhanas in der Visuddhimagga gegenüber und stellt die Meinungen verschiedener Lehrer hierzu dar. Diese Diskussion findet im deutschsprachigen Raum in der Breite nicht statt. Die VM Jhanas unterscheiden sich u.a. im Zugang und der Tiefe von den Jhanas in den Lehrreden. Die Jhanas in den Lehrreden werden wiederum auch nach der Tiefe und der Qualität der Erfahrungen beurteilt von den einzelnen Lehrenden. Merkmale sind, wie sich zum Beispiel das Höhrbewußtsein, Körpergefühl, Einspitzigkeit und so weiter während der Vertiefung entwickelt.

    In dem Link von Leigh Brasinton weist er auch daraufhin das der Zugang zu den Jhanas in Pa Auk nicht vielen Nonnen und Mönchen vor Ort gelingt. The stories I hear are of about one-third of the monks and nuns being able to access them (with nuns doing a bit better than the monks). Von Ayya Khema habe ich eine alte Tonaufnahme in Erinnerung, in der sie erklärt wie überrascht sie war, als eine große Menge an Teilnehmern eines 10 Tages Retreats, Jhana Stufen erreicht hatten. Um sich eine eigene Meinung zu bilden halte ich die Beiträge von L.B. erstmal für sehr hilfreich. Letztendlich wird jeder Lehrer nur was zu seinen eigenen Ideen der Übungsmethodik die er lehrt was sagen können, L.B. versucht das einzuordnen.

    Zu der Literatur, manche Bücher zum Thema stehen von Ajahn Brahm im Netz kostenfrei auf Englisch zur Verfügung.


    Kurzes Fazit von mir: Sukha für´s Dukkha :) Die Vertiefungen können eine zutiefst dualistische Übungsmethodik sein.

  • Jhanas

    • Lux
    • 7. September 2020 um 21:39

    @S-Mater

    Freue mich das du das Buddha-Haus unterstützt.

    Dr. Wilfried Reuter war Schüler von Ayya Khema aber wurde von ihr nicht als Dhamma-Lehrer autorisiert. Das er von Ayya Khema aufgefordert worden ist die Jhanas zu lehren habe ich noch nie gehört. Das Lotos Vihara gehört nicht zum Buddha-Haus sondern steht mit ihm in Verbindung. Wer von Ayya Khema autorisiert worden ist als Lehrer, findet sich etwas genauer dargestellt hier: Ayya Khema – Wikipedia

    Die Frage ist doch, halte ich jemanden für geeignet nur weil er als Lehrer autorisiert worden ist oder spielt das eigentlich gar keine Rolle? Für mich sagt das erstmal überhaupt nichts aus. Für mich ist wichtig, hat jemand im Vergleich zu anderen Lehrern das Zeug und die Ressourcen die eine Sache zu lehren, die hier oben angesprochen worden ist.

    Wenn es um den Geist der Ayya Khema Linie geht wie du sagst und wir das auf die Fragestellung des Thread-Öffners beziehen, würde ich mich fragen, wer von den Lehrern und Schülern hat Ayya Khema auf Retreats begleitet und Zeit mit ihr als Schüler verbracht. Das klassische Lehrer-Schüler Modell eben. Das würde mir eine ungefähre Idee geben, wer selbst von den Beteiligten erfahren hat, welche Art von Jhanas Ayya Khema gelehrt hat. Dann kann man sich die Leute ja mal anschauen und mit ihnen reden. Wenn das für dich und andere W.R. ist, warum nicht?

  • Jhanas

    • Lux
    • 7. September 2020 um 13:15

    Halte das Lotos Vihara eher nicht für geeignet was die Entwicklung der Jhana Praxis betrifft.

    Würde mich an die nächsten Schüler von Ayya Khema wenden die sie auch zu Lehrern berufen hat. Sprich sie einfach über das Buddha Haus an ob sie eine Möglichkeit sehen für dein Anliegen. Der eine von den beiden bietet jedes Jahr im Haus der Stille, in der Nähe von Hamburg ein Retreat an. Für die Praxis ein sehr geeigneter Ort. Näher dran geht es wahrscheinlich nicht. Nach meiner Erfahrung wird für die Praxis der Vertiefungen anfänglich ein sehr ruhiger Geisteszustand benötigt. Das läßt sich am besten in einem Retreat Setting verwirklichen.

    Dhammadipa, Venerable Dhammadipa - Buddhism, meditation der Regelmäßig in D ist, wäre auch eine Option.

    Am Anfang würde ich die Bücher von Ayya Khema, Bhante Henepola Gunaratana, Ajahn Brahm, Leigh Bransington zu dem Thema lesen. Ajahn Brahm: Im stillen Meer des Glücks würde ich insbesondere für den Zugang empfehlen, ungefähr das erste drittel des Buches. Leigh Bransington auch ein Schüler von Ayya Khema den sie als Nachfolger berufen hat, hat einen sehr guten Überblick über die verschiedenen Ansätze zur Jhana Praxis, insbesondere da er auch in Pa Auk praktiziert hat. http://www.leighb.com/jhanantp.htm

  • Gefühle

    • Lux
    • 16. Juli 2020 um 16:49

    Spontan sind mir die 4 Grundlagen der Achtsamkeit eingefallen. Hierbei geht es u.a. auch um die analytische Betrachtung der Emotionen und des Geistes. Die 4 Grundlagen der Achtsamkeit ist Sattipathana.

    Hier der Klassiker von Nyanaponika

    Nyanaponika - SATIPATTHANA Geistestraining durch Achtsamkeit.pdf

    Satipatthana Index

    Eventuell ist es auch hilfreich nur nach "Vier Grundlagen der Achtsamkeit" zu googeln. Es gibt da eine Menge Material zum Thema Gefühle/Emotionen.

    Metta ist ja auch ein Gefühl. Da gibt es einiges von Ayya Khema. Ansonsten zum Thema Körpergefühle fällt mir die Stück-für-Stück Meditation ein oder auch progressive Muskelenstspannung.

  • Blueprints for Zen Practice Film (Deutsch)

    • Lux
    • 9. Juli 2020 um 12:21

    Website: Blueprints for Zen-Practice

  • Abmahnungen von Dr. Klaus Zernickow alias Sotetsu Yuzen

    • Lux
    • 3. Juli 2020 um 14:55

    Es gibt mal wieder Neuigkeiten

    Ausschluss von Dr. Klaus Zernickow alias Sotetsu Yuzen aus der Zen-Gemeinschaft (Sangha)

    [Fortsetzung der Realsatire]


    DER ASSO-BLOG: Ausschluss von Dr. Klaus Zernickow alias Sotetsu Yuzen aus der Zen-Gemeinschaft (Sangha)

  • Bodhicitta

    • Lux
    • 11. Februar 2020 um 17:12

    Ich denke ich muß mir in dieser Angelegenheit überhaupt nichts erarbeiten.

    Mögen alle Praktizierenden den Unterschied zwischen relativen und absoluten Bodhicitta erfahren.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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