Hi Patrick,
ich kann Dich verstehen und ich bin überzeugt, dass man für sich den eigenen Weg gehen muss. Es geht nicht darum, irgendeiner Glaubensrichtung beizutreten und dann mit den Vor- und Nachteilen leben zu müssen. Ich z.B. gehe immer ins EIAB von Thich Nhat Hanh in Waldbröl. Dort trifft sich Donnerstags immer die Sangha. Man meditiert gemeinsam und erfährt vieles von den anderen Mitgliedern. Mich hat noch niemand dort versucht zu "missionieren" Ansonsten halte ich es wie Du. Ich lese viel aber ich nehme nur das an, was mit meiner Überzeugung im Einklang steht. So und nicht anders hat es Buddha selbst gewollt. Wenn Du vielleicht merkst, dass manche Deine Überzeugungen eher Leid als Frieden hervorbringen, dann prüfe erneut, denn dann bist Du sicher auf dem falschen Pfad. Der Weg der Erleuchtung ist lang und Du wirst selbst merken, wann Du in die richtige Richtung gehst. Für mich ist die tägliche Meditation ein wichtiger Punkt. Sobald ich diese vernachlässige, falle ich in den alten Trott zurück. Das hat schon zur monatelanger Abstinenz geführt und einer reumütigen Rückkehr. Ich bin überzeugt, dass wenn Dein Geist nicht klar ist, Du die Lehren nicht praktizieren kannst.
LG
Buddhy