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  1. Buddhaland Forum
  2. Vajrakila

Beiträge von Vajrakila

  • Viele Fragen eines Neulings

    • Vajrakila
    • 4. August 2010 um 06:51

    Ein Tag ohne Arbeit ist ein Tag ohne Essen!

  • Fragen zur Stellung Buddhas und seiner Lehre

    • Vajrakila
    • 2. August 2010 um 12:35

    Was nicht passt, wir passend gemacht, auch von den sogenannten "Textgläubige".


    Niemand fragt nach Buddha, wenn nicht Buddha schon in ihm drin wäre.....

  • Tiere töten

    • Vajrakila
    • 28. Juli 2010 um 21:33
    Dudjom:


    Tugendhafter Lebenswandel ist nicht "Verneinung der Fakten des Lebens", sondern im Gegenteil die Bejahung der kausalen Fakten des Lebens durch Integration.
    Die Widersprüche sind in dir.

    LG


    Ach, das der Adler Lämmer jagt, ist ein Widerspruch in mir? Sehr in sich gekehrt, gratuliere!!
    Demnächst kommen auch noch Pflanzen auf die Liste. Rüben sollen nämlich sehr empfindsam sein und Astern musikalisch....

  • Tiere töten

    • Vajrakila
    • 28. Juli 2010 um 21:27
    Dudjom:


    Wenn mit "moralische Wende des Einzelnen" gemeint ist die "Hinwendung des Einzelnen zum tugendhaften Lebenswandel", dann frage ich mich wirklich, wie jämmerlich eigentlich die Praxis von einem sein muss, der solche Aussagen macht.

    LG

    Jämmerlich ist der, der die Fakten des Lebens verneint. Trotz der Fakten sich nicht in Widersprüche verwickeln, daß ist höchste Kunst.
    Man sollte eher fragen, was schlimmer ist, Dünkel schieben oder Tiere fressen? Mein Antwort wäre da sehr klar.

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • Vajrakila
    • 28. Juli 2010 um 13:46

    Tuet Buße!, rufen die, die nach dem Bußgang am Biertisch hängen.

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • Vajrakila
    • 27. Juli 2010 um 10:22
    accinca:
    ungläubiger peter:


    Du fragst ganz richtig, was Wiedergeburt im Buddhismus bedeutet, also im religiösen System der verschiedenen Buddhismen.


    Was sind denn "Buddhismen!?

    Ja klar, wenn sie sich nicht gespalten hätten, dann gäb es sie noch heute..... ;)

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • Vajrakila
    • 25. Juli 2010 um 21:44
    Kusala:
    Kusala:

    Die Körperlichkeit ist māra: da hast du das Verlangen danach zu überwinden.

    Gefühl - Wahrnehmung - Geistesformationen - Bewußtsein ist māra: da hast du das Verlangen danach zu überwinden.«

    Was hat das mit Metaphorik, Legendenbildung, Märchenstunde zu tun?

    Māra kannst Du jederzeit aufs neue bei Dir überprüfen und immer wieder entdecken, sofern es Deine Achtsamkeit zulässt. ;)

    Ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Also lassen wir das erst einmal.

    Mit Metta
    Kusala

    Alles anzeigen


    Wer personifiziert, entscheidet sich nicht.

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • Vajrakila
    • 25. Juli 2010 um 20:53
    Kusala:

    Wer oder was ist denn Māra?


    Ja eben, das ist das Problem?! Uneigentliche Metaphorik oder eigentliche Sachverhalte, Legendenbildung oder historisch haltbare Fakten, aufgeklärter Buddhismus oder Märchenstunde?
    Ich kenn viele, die das Christentum flüchteten und zum Buddhismus gingen, um mit Märchenstunden aufzuhören und wenn ich sie heute treffe, spielen sie Märchetanten und Märchenonkels.
    Aber so ist es eben mit dem verdrehten Sinn esoterischer Hörigkeit.

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • Vajrakila
    • 25. Juli 2010 um 19:18
    Kusala:
    Vajrakila:

    Ja, es waren ehemalige Gefolgsleute, die stinkesauer auf ihn waren, bevor er sie eines Besseren belehrte!

    Nun mal der Reihenfolge nach. (Für alle, die es genau wissen möchten) ;)

    Der Buddha erwachte unter dem Bodhibaum, wo er dann 7 Tage saß und das Erwachen genoß.

    Danach die erste Lehrrede:

    (1) Nachdem sieben Tage vergangen waren, erhob sich der Erhabene aus der Versenkung und ging vom Fuß des Bodhibaumes zum Feigenbaum namens "Ziegenhüter." Dort am Fuße des Feigenbaumes "Ziegenhüter" saß er sieben Tage mit verschränkten Beinen, das Glück der Erlösung erfahrend.

    (2) Da kam zum Erhabenen ein gewisser (mürrischer) Brahmane, begrüßte sich mit dem Erhabenen freundlich, und nachdem er freundliche und höfliche Worte ausgetauscht hatte, stellte er sich beiseite hin. Dort stehend sprach jener Brahmane zum Erhabenen also: "In welcher Hinsicht, Freund Gotama, ist man Brahmane, welches sind die den Brahmanen ausmachenden Eigenschaften?"

    (3) Da also der Erhabene diesen Sachverhalt erkannt hatte, sprach er zu jener Zeit diesen Satz: "Der Brahmane, der sich fernhält von unheilsamen Dingen, nicht überheblich, frei von Unreinheiten, selbstbeherrscht ist, die vollkommene Weisheit erreicht hat, der den Reinheitswandel beherrscht, dieser Brahmane darf sich mit Recht Brahmane nennen, in ihm ist kein weltlicher Stolz mehr."

    >>>>>

    Nachdem sieben Tage vergangen waren, erhob sich der Erhabene aus der Versenkung und ging vom Fuß des Feigenbaumes "Ziegenhüter" zum Mucalinda (Baum). Dort am Fuße des Mucalindabaumes saß er sieben Tage mit verschränkten Beinen, das Glück der Erlösung erfahrend.

    >>>>

    Nachdem sieben Tage vergangen waren, erhob sich der Erhabene aus der Versenkung und ging vom Fuße des Mucalindabaumes zum Baum "Königsstätte." Dort am Fuße des Baumes "Königsstätte" saß er sieben Tage mit verschränkten Beinen, das Glück der Erlösung erfahrend.

    Dort traf er auf dei Kaufleute Kaufleute Tapussa und Bhallika. Seit dieser Begegnung gibt es die Almosenschale.

    >>>>>

    Dann, nachdem der Erhabene sieben Tage verbracht hatte, erhob er sich aus seiner Versenkung und ging vom Baum Königsstätte zum Feigenbaum "Ziegenhüter." Dort verweilte der Erhabene am Fuße des Feigenbaumes "Ziegenhüter."

    (3) Also gingen dem Erhabenen diese wohlüberlegten Verse auf, die vorher noch nie zu hören waren:

    Unter Mühen erkannte ich,
    jetzt geb' ich auf zu verkünden.
    Diese Lehre verstehen nicht
    die von Gier und Haß beherrschten.

    Die Lehre geht gegen den Strom,
    ist weise, tief, schwer zu durchschau'n,
    von Leidenschaftlern nicht zu sehn,
    nicht sichtbar für Unwissende.

    (4) Da neigte sich bei dem dies überdenkenden Erhabenen der Geist zur Inaktivität, zur Nichtdarlegung der Lehre. Da erkannte Brahma Sahampati im Geiste den Gedankengang des Erhabenen und dachte folgendes: Die gute Welt geht zugrunde, die gute Welt geht völlig zugrunde, wenn nämlich der Geist des Vollendeten, Heiligen, vollkommen Erwachten sich zur Inaktivität neigt, zur Nichtverkündung der Lehre.

    Da überzeugte ihn Brahma Sahampati, ein Deva (Gott) doch zu lehren mit dem Satz "Möge der verehrungswürdige Erhabene die Lehre verkünden, möge der Vollkommene die Lehre verkünden. Es gibt Lebewesen, die von Natur aus wenig Staub auf den Augen haben, durch das Nichthören der Lehre gehen sie abwärts; es werden Versteher der Lehre da sein.".

    >>>>

    Und dann erst..................

    (1) Da kam dem Erhabenen folgender Gedanke: Wem sollte ich nun zuerst die Lehre verkünden, wer wird diese Lehre schnell verstehen? Dann kam dem Erhabenen folgender Gedanke: Dieser weise, kluge, erfahrene Ālāro Kalāmo hat lange Zeit (schon) ein Wesen, das wenig befleckt ist. Nun laß mich dem Ālāro Kalāmo zuerst die Lehre verkünden, er wird diese Lehre schnell verstehen.

    (2) Da erzählte eine unsichtbare Gottheit dem Erhabenen: vor sieben Tagen, oh Verehrungswürdiger, ist Ālāro Kalāmo gestorben. Auch bei dem Erhabenen ist da das Wissen entstanden: vor sieben Tagen ist Ālāro Kalāmo gestorben. Dann kam dem Erhabenen folgender Gedanke: sehr edel war Ālāro Kalāmo, wenn er nämlich diese Lehre hören würde, würde er sie schnell verstehen.

    (3) Da kam dem Erhabenen folgender Gedanke: Wem sollte ich nun zuerst die Lehre verkünden ... Nun laß mich dem Uddako Rāmaputto zuerst die Lehre verkünden, er wird diese Lehre schnell verstehen.

    (4) Da erzählte eine unsichtbare Gottheit dem Erhabenen: letzte Nacht, oh Verehrungswürdiger, ist Uddako Rāmaputto gestorben ...

    (5) Da kam dem Erhabenen folgender Gedanke: wem sollte ich nun zuerst die Lehre verkünden, wer wird diese Lehre schnell verstehen? Da kam dem Erhabenen folgender Gedanke: die Fünfergruppe Mönche war mir sehr hilfreich, hat sich um mich bei meinen energischen Anstrengungen gekümmert. Nun laß mich der Fünfergruppe Mönche zuerst die Lehre verkünden.

    (6) Da kam dem Erhabenen folgender Gedanke: Wo weilt jetzt die Fünfergruppe Mönche? Da sah der Erhabene mit dem göttlichen, reinen, übermenschlichen Auge die Gruppe der fünf Mönche in Benares weilen, im Gazellenhain. Da brach der Erhabene, nachdem er, solange er (es) wünschte, in Uruvelā geweilt hatte, zu einer Reise nach Benares auf.

    Er sprach zu den 5 Asketen und hielt dann die erste offizielle Lehrrede und setzte damit in
    Benares das Rad der Lehre in Gang (Predigt von Benares - Dhammacakkappavattana-Sutta)

    Alles nachzulesen im Mahavagga

    Mit Metta
    Kusala

    Alles anzeigen

    Ach darum geht es? Götterglaube? :idea: Wäre ja unsäglich gewesen,daß ein gewöhnlich Sterblicher den Sakya, nachdem er Buddha geworden war, zur Unterweisung ermahnt....ja, ja, die Devas und Asuras.....und Mara hat ihn ja versucht, nicht wahr? Ist einer unter Euch, der schon mal von einem Dämon/Teufel versucht wurde?
    Es gibt allein von dieser Geschichte 6 abweichende Versionen.....

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • Vajrakila
    • 25. Juli 2010 um 18:38
    Kusala:
    Vajrakila:

    Ja.....Gautama wurde von seinem Schüler gebeten zu lehren....er selber wollte nicht unbedingt.....und zwar zurecht....man lehrt nicht ungefragt, dies ist hinduistische Sitte und auch eine Klugheit in den Motiven.....

    Verzeih eine kleine Korrektur. Als der Buddha sich entschied doch zu lehren, hatte er noch keine Schüler.
    Er wurde von Brahma ( brahmakāyika deva) Sahampati gebeten zu lehren.

    Mit Metta
    Kusala


    Ja, es waren ehemalige Gefolgsleute, die stinkesauer auf ihn waren, bevor er sie eines Besseren belehrte!

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • Vajrakila
    • 25. Juli 2010 um 17:27
    Kusala:
    Vajrakila:

    Der Staub war der Anlaß nicht als Privatbuddha zu enden, sondern eine Lehre zu verbreiten...

    Du meinst den wenigen Staub auf den Augen bei Wenigen?

    MV.I.05 - 5. Brahmayācanakathā - Brahma Sahampati

    Da legte Brahma Sahampati das Obergewand über eine Schulter, beugte das rechte Knie zur Erde, erwies dem Erhabenen mit zusammenlegten Händen Ehre und sagte folgendes: "Möge der verehrungswürdige Erhabene die Lehre verkünden, möge der Vollkommene die Lehre verkünden. Es gibt Lebewesen, die von Natur aus wenig Staub auf den Augen haben, durch das Nichthören der Lehre gehen sie abwärts; es werden Versteher der Lehre da sein."

    Ja.....Gautama wurde von seinem Schüler gebeten zu lehren....er selber wollte nicht unbedingt.....und zwar zurecht....man lehrt nicht ungefragt, dies ist hinduistische Sitte und auch eine Klugheit in den Motiven.....

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • Vajrakila
    • 25. Juli 2010 um 17:23
    thecap:


    ohne Zweifel, mein Freund

    aber vorhin sprachst du vom Erkennen. . . jetzt sprichst du vom Tun. .

    Nun werter Freund,
    dies macht es ja so schwer. Die 4 edlen Wahrheiten erklären uns schrittweise, daß Erkennen und Handeln(Tat) nicht voneinander getrennt werden dürfen. Sie sind Interdependent. Darum kommt es bei mir auch zur direkten Verbindung in den Aussagen....

    lg
    vajrakila

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • Vajrakila
    • 25. Juli 2010 um 12:39
    thecap:


    Hi Vajrakila

    der Buddha erkannte den 'Staub', den Ursprung des 'Staubs', das Ende des 'Staubs' und den 'Staubwischer'

    im Vorgang der 'Selbsterkenntnis' sind Menschen gar nicht so verschieden

    Das ist damit auch nicht gesagt.....Es geht um die karmisch heilsame Tat.....und nur ich kann sie tun, niemand für mich ......im Mahayanna können sie auch in gewisser Weise andere für mich gehen.....aber letztlich nicht bis zum Ende.....Der Staub war der Anlaß nicht als Privatbuddha zu enden, sondern eine Lehre zu verbreiten....

    Zitat

    mit Respekt, Vajrakila, aber so reden aus Erfahrung nur Leute, die den PK nicht gelesen haben

    zumindest die Reden des Buddha sind weder Autorität noch sonstwie heilig

    auch nicht 100% korrekt überliefert

    aber wer die Sutten kennt & umsetzt, erkennt einen 'roten Faden' darin

    anhand des 'roten Fadens' kann man alle zuträglichen und unzuträglichen Zustände erkennen & anwenden

    somit verschwinden alle Zweifel bezüglich was der Buddha lehrte

    Alles anzeigen

    werter thecap

    Ich habe nicht den roten Faden, noch die Inhalte des Kanons in Zweifel gezogen.....es ging um Übersetzungen, Kritik und Übersetzungsleistungen. Wer korrigiert den "Wahnerfüllten" in seiner Lesart?
    Mein Versuch ist die direkte Frage nach dem Verständnis, nicht nach den Vorstellungen, die hinter einem Verständnis lauern. Aber vielleicht sollten wir uns wohl mehr die Vorstellungen anschauen.......

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • Vajrakila
    • 25. Juli 2010 um 12:24
    accinca:


    Niemand anders erkennt es? Naja alles ist relativ - auch die Erkenntnis und sie kann sogar
    zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich sein - es sei denn der Wahn wäre schon erloschen.

    Wahn? Gebilde, die nicht existieren? Oder Einbildungen von Kenntnissen, die man nicht hat? Wie fühlt sich dass denn an, wahnerlöst zu sein? Aber bitte jetzt keine Zitate, von Übersetzungen, die Du nicht gemacht hast....einfach mir mal Deine "Vorstellung" posten...bin gespannt, wie sich ein Hamsterrad ausmißt......

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • Vajrakila
    • 25. Juli 2010 um 12:20
    accinca:

    Ich hatte zwar nichts übersetzt aber Hauptsache du freust dich über deine eigenen Witze.


    Wer Übersetzungen kritisiert, muß wohl übersetzt haben, sonst wüßte er nicht wovon er spräche und was falsch an der anderen Übersetzung sei...es sei denn, er gibt nur wieder vom Hören-sagen......

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • Vajrakila
    • 25. Juli 2010 um 12:13
    accinca:


    Auch solche Ansichten gibt es in der Welt.

    Frag mal den Buddha, ob Deine Ansichten und Übersetzungen stimmen. Er ist doch die letztendlich Autorität, nicht wahr? Bin gespannt, wo Du ihn antriffst, um ihn zu befragen? Im Palikanon? :lol:

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • Vajrakila
    • 25. Juli 2010 um 12:11
    accinca:

    Nur wenige haben wenig Staub auf den Augen, sagte der Buddha.

    Ja, aber das ist Selbsterkenntnis, und niemand anderes erkennt es, als man selbst. Erkennst Du Deinen Staub?

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • Vajrakila
    • 25. Juli 2010 um 11:59
    accinca:

    Nach meiner Erfahrung werden solche Übersetzungen ohne
    ausführliche Erklärungen ihrer Bedeutung, oft nicht bzw. falsch verstanden.

    Wenn es die "richtige Übersetzung gäbe" sprächen wir alle Pali, ohne Pali zu leben....jede Übersetzung ist Interpretation, mehr nicht....

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • Vajrakila
    • 25. Juli 2010 um 11:57
    Zitat

    Nibbana ist eben nicht auf einer oberflächlichen Denkweise und Vorstellungswelt zu verstehen.

    Man sollte niemanden unterstellen, seine Denkweise sei oberflächlich. Jeder geht seinen Weg und versuchts mit seinen Mitteln. Dünkelhaftes Getue lehnt der Sakya ab....

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • Vajrakila
    • 24. Juli 2010 um 20:38
    Zitat

    Es gibt ein Reich, wo die vier Elemente,
    Aus denen sich die Welt aufbaut, nicht sind.
    Es ist nicht das der Raumunendlichkeit,
    Nicht das, wo Wahrnehmung unendlich ist,
    Nicht das des Nichts und nicht das Grenzgebiet,
    Wo Wahrnehmung nicht ist und doch nicht fehlt.
    Es ist nicht diese Welt und keine andre.
    Dort gibt es keine Sonne, keinen Mond.
    Das nenn' ich, Bhikkhus, nicht Kommen, noch Gehen
    Noch Stehenbleiben, auch nicht Untergehen
    Und Neuerscheinen; es ist ohne Stütze,
    Auch ohne Wandlung, ohne Gegenstände,
    Und alles Leiden findet dort sein Ende."

    Alles anzeigen

    Ex negativo den Reichtstag beschreiben, heißt eine Baugrube auszuheben. :idea:

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • Vajrakila
    • 24. Juli 2010 um 20:11
    accinca:


    Darüber gibt es sicher viele Vorstellungen. Die oben von mir zitierte
    habe ich in den Überlieferungen des Buddha gefunden. Auch sie ist
    zwar vergänglich, aber diese Vorstellung kommt mir gar nicht so "nichtssagend" vor.
    Aber das mag bei dir ja anders sein. Außerdem gibt es ja auch Leute die etwas
    mehr oder besseres suchen. Ich wünsche diesen viel Erfolg. Ich denke sowieso,
    daß das Nibbana das der Buddha lehrte nur wenige finden werde. Endlos, ohne
    Anfang soll ja der Samsaro sein. Wenn es so einfach wäre, hätten es schon lägst
    alle gefunden. An der knappen Zeit kann es nicht gelegen haben.

    Alles anzeigen

    Ja, beeindruckend, nicht wahr und so schrecklich simpel und dennoch so schwierig auszudrücken?! Ich fühle da ganz und gar mit Dir!

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • Vajrakila
    • 24. Juli 2010 um 19:14
    accinca:


    Du bist ja ein ganz Gewitzter. Du darfst dir gerne Vorstellungen von Nibbana machen, aber
    es werden eben immer nur vergängliche Vorstellungen bleiben. Nibbana liegt allerdings
    gerade in der Ablösung von allen Vorstellungen bzw. Konzepten. Wovon ich rede ist genau
    davon, das man Vorstellungen aufgeben muß, will man wissen was damit gemeint war:

    Hast Du oder habe ich angefangen, von Vorstellungen zu reden :?: Nicht-Vorstellung sind auch nur Vorstellungen. Man kann sich nicht Nicht-verhalten ohne Verhalten zu erzeugen. Ja, das Aufgeben von Vorstellungen, egal ob sie Konzepte, Sprachen, Texte oder Begriffe sind, ist eine spaßige Angelegenheit. Also verzeih, daß ich so ein Gewitzter bin. Es bedeutet nicht, daß ich Dir spotte.

    Zitat

    'Das ist der Friede,
    das ist das Erhabene,
    nämlich der Stillstand aller karmischen Bildekräfte,
    die Loslösung von allen Daseinsgrundlagen,
    die Versiegung des Begehrens,
    die Entsüchtung, Erlöschung, Nibbána.'


    Ja sehr schön und Nibbana ist damit eine nichtssagende Leerstelle geworden, eine metaphysisches Gebilde der Einbildung, nur eben negiert....mehr nicht.
    Verwirklichung von Nibbana sieht aber anders aus:

    Zitat

    Frag nicht wo das Licht ist.....es leuchtet! (Anton Walther Florus Gueth)

    :|

  • Was genau wird wiedergeboren?

    • Vajrakila
    • 24. Juli 2010 um 15:24
    accinca:


    ....s:

    Das Problem ist nämlich, daß man sich vom Nichts, ebenso wie vom Nibbana, gar keine Vorstellung machen kann,
    denn jede Vorstellung ist ja schon ein Etwas selbst die Vorstellung "Nichts". So gesehen ist Nichts noch weniger
    als Nichts.

    Wovon redest Du also dann, wenn Du Dir gar keine Vorstellung davon machen kannst und alles was Du sprachlich ausdrückst, zwangsläufig uneigentlich bleibt :?:
    Ja, ja, das Wunder des Glaubens :!:

    Es muß hart sein, zwischen sassata-ditthi und uccheda-ditthi gefangen zu sein;
    Ich empfehle hier ein weises Wort des Sakya:

    Zitat

    »Nichts kenne ich, ihr Mönche, wodurch so sehr die noch unaufgestiegenen unheilsamen Dinge zum Aufsteigen kommen und die bereits aufgestiegenen unheilsamen Dinge anwachsen, als wie die verkehrten Ansichten . . .

    Nichts kenne ich, wodurch die noch unaufgestiegenen heilsamen Dinge so sehr am Aufsteigen gehindert werden und die bereits aufgestiegenen heilsamen Dinge schwinden, als wie die verkehrten Ansichten . . .

    Nichts kenne ich, wodurch die Menschen bei der Auflösung des Körpers, nach dem Tode, so sehr zu einem niederen Reiche gelangen, einer Leidensfährte, in verstoßene Welt, zur Hölle gelangen, als wie die verkehrten Ansichten.« -

    »Was auch immer der von verkehrten Ansichten erfüllte Mensch, seinen Ansichten folgend, in Werken, Worten und Gedanken verübt oder beginnt, und was auch immer er an Willen, an Sehnsucht, an Verlangen und an Strebungen besitzt, so führt dies alles zu Unerwünschtem, Unliebsamem, Unerfreulichem, zu Unheil und Leiden.«(A.I.15.)

    :|

  • Ordinationsformen??

    • Vajrakila
    • 24. Juli 2010 um 15:09

    Vielen Dank Benkei,
    für Deine Ausführlichkeit...sehr hilfreich......allein die Frage bleibt für mich übrig, warum man Gelübde ablegt, wenn man sie doch nicht hält...oder Gelübde ändert, damit man sie halten kann? Ja, es menschelt überall! :oops::idea:

  • Ordinationsformen??

    • Vajrakila
    • 24. Juli 2010 um 10:53

    Sind also die Brahmajala-Gelübde in den Vinaya-Gelübden enthalten, so scheint es mir. Aber umgekehrt wird dadurch das meiste "mönchstaugliche" ausgeklammert. Was hat das für einen Sinn? Filtern? Ausklammern? Wenn ja, warum? Laienkompatible Mönchsregeln oder mönchkompatible Laienregeln?

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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