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  1. Buddhaland Forum
  2. BigR

Beiträge von BigR

  • Ob "Wiedergeburt" je wissenschaftlich nachweisbar sein wird?

    • BigR
    • 30. Juli 2011 um 21:05
    Zitat


    Ich erwarte nix, aber mit ernsthaften Antworten ist es angenehmer. Auch ohne Doppel-l

    Jemand der hier postet und ebenfalls eine Sonnenbrille trägt meinte mal, das schmunzeln gut ist. Da Du mir gerade etwas auf die Nerven gehst mit Deiner Ernsthaftigkeit befolge ich seinen Rat und schmunzele. *schmunzel* Das kommt echt gut...

  • Ob "Wiedergeburt" je wissenschaftlich nachweisbar sein wird?

    • BigR
    • 30. Juli 2011 um 20:40
    bel:
    BigR:

    Ja, echt... Wer im Hier und Jetzt ist der schreibt nicht im Buddhaland! :grinsen:

    Blödsinn, wieso soll das ausgenommen sein?

    Bell, Du erwartest hoffentlich keine ernsthafte Antwort auf meinen Blödsinn. Dachte es wäre klar, dass dies Blödsinn war und Du hast es ja auch erkannt. :lol:

  • Ob "Wiedergeburt" je wissenschaftlich nachweisbar sein wird?

    • BigR
    • 30. Juli 2011 um 20:19
    bel:
    BigR:

    Es verfolgt den Zweck nicht darauf hinzuweisen, dass Meditation ein doch recht gutes Werkzeug ist wenn man sich denn Kopf heiß diskutiert hat? Das will ich dann doch nicht glauben. :oops:

    Ich unterstelle mal, daß dies die allermeisten eh tun.

    _()_

    Ich bin mir unsicher!

  • Ob "Wiedergeburt" je wissenschaftlich nachweisbar sein wird?

    • BigR
    • 30. Juli 2011 um 20:17

    Ach Leute, es ist doch eigentlich ganz einfach. Wir müssen uns nur vergegenwärtigen, dass wir im Hier und Jetzt sind und uns gut dabei fühlen und dann ist der Geist von solch quälenden Fragen befreit. *lach*

    Ja, echt... Wer im Hier und Jetzt ist der schreibt nicht im Buddhaland! :grinsen:

  • Ob "Wiedergeburt" je wissenschaftlich nachweisbar sein wird?

    • BigR
    • 30. Juli 2011 um 20:02
    Zitat

    Mach das ruhig. Vielleicht gewinnst Du dabei auch den Einblick, daß ein Forum nun mal einen andern Zweck hat.

    Es verfolgt den Zweck nicht darauf hinzuweisen, dass Meditation ein doch recht gutes Werkzeug ist wenn man sich denn Kopf heiß diskutiert hat? Das will ich dann doch nicht glauben. :oops:

  • Ob "Wiedergeburt" je wissenschaftlich nachweisbar sein wird?

    • BigR
    • 30. Juli 2011 um 19:53
    Onda:
    BigR:

    Vielleicht könnte man der Sache etwas näher kommen indem man selbst meditiert und Antworten findet? Wäre dies nicht sinnvoller als sich darüber zu streiten was der Buddha gelehrt hat und was der Buddha nicht gelehrt hat?

    Indem wir uns hier die Köpfe zermartern wie etwas nach dem Ableben überleben kann was da denn Wiedergeboren wird, machen wir doch eigentlich genau das Gegenteil von dem was der Buddha gelehrt hat. Wir haften an solchen Gedanken an und bilden uns automatisch eine Meinung. Das ist aus meiner sicht schlecht wenn man erfahren will.

    Du hast vollkommen recht. Eigentlich hatte ich mir auch fest vorgenommen, mich an Diskussionen über Wiedergeburt nicht mehr zu beteiligen...
    Aber ab und zu gehen die Gäule halt noch mit mir durch...
    LG
    Onda

    Macht ja auch nichts denn ich ertappe mich ja auch immer dabei. Ich brauche halt immer wieder die bittere Erfahrung, dass man solche Fragen nicht in Internetforen auflösen kann und hier schon gar nicht. Da bin ich in den Esoterikforen besseres gewöhnt denn da wissen die Leute ganz genau was sie in den früheren Leben waren.

    Es spricht also für Buddhaland, dass hier kaum jemand aus eigener Erfahrung schreibt. :badgrin:

  • Ob "Wiedergeburt" je wissenschaftlich nachweisbar sein wird?

    • BigR
    • 30. Juli 2011 um 19:11

    Vielleicht könnte man der Sache etwas näher kommen indem man selbst meditiert und Antworten findet? Wäre dies nicht sinnvoller als sich darüber zu streiten was der Buddha gelehrt hat und was der Buddha nicht gelehrt hat?

    Indem wir uns hier die Köpfe zermartern wie etwas nach dem Ableben überleben kann was da denn Wiedergeboren wird, machen wir doch eigentlich genau das Gegenteil von dem was der Buddha gelehrt hat. Wir haften an solchen Gedanken an und bilden uns automatisch eine Meinung. Das ist aus meiner sicht schlecht wenn man erfahren will.

    Aber ich ertappe mich auch immer wieder dabei... *seufz*

    Man könnte meditieren und schauen ob man auch Einblicke gewinnt. Oder nicht? ;)

  • Ob "Wiedergeburt" je wissenschaftlich nachweisbar sein wird?

    • BigR
    • 29. Juli 2011 um 18:06
    Geronimo:

    Ich meine, auch ohne Kenntnis der Lehre, sieht man doch relativ schnell das es nicht auf Zufall basiert wer sich "schön" oder weniger "schön", wer sich wohlhabend oder weniger wohlhabend, usw. entwickelt, auch wenn die Genforschung bisher noch vom zufälligen Genmix nach der Zeugung ausgeht.

    Alles im Universum folgt Ursache und Wirkung, das kann jeder sehen, nur die tiefsten Ursachen bleiben dem ungeschulten Auge (noch) verborgen.

    Liegt das in der Natur der Sache, z.B. bedingt durch die Unschärferelation, und wird für alle Zeit so bleiben, oder gibt es da womöglich tatsächlich eine Chance das die Wissenschaft diesen Mechanismen "von Außen" auf die Spur kommen kann?

    Was meint ihr?

    Ob die Wissenschaft jemals in der Lage sein wird zu beweisen ob es Wiedergeburten von Menschen gibt hängt davon ab ob sie versteht wie sie funktionieren. Von außen und rein Materialistisch betrachtet weiß man ja schon lange, dass in der Natur eigentlich nichts verloren geht.

    Aber um eine Wiedergeburt eines Menschen zu beweisen, müsste man wohl zuerst einmal beweisen was nach dem Ableben denn übrig bleibt was Wiedergeboren werden kann.

    Ist es vielleicht Möglich wissenschaftlich nachzuweisen, dass es Geist oder Seele gibt? Ist Geist oder Seele vielleicht auch nichts anderes als Materie? Fehlt uns vielleicht einfach nur die Technik um diese Materie sichtbar werden zu lassen?

    Fakt ist doch wer glaubt, dass die Wissenschaft schon so weit ist, dass sie so etwas ausschließen kann der obliegt einem Irrglauben denn wir wissen viele Dinge noch nicht und das sind entscheidende Dinge um zu verstehen wie unser Kosmos funktioniert.

    Ich habe letztens noch einen Interessanten Bericht gesehen wo es um die Theorie ging, dass wir vielleicht alle Teil einer Computersimulation seien. Zugegeben war das alles etwas abgedreht denn man ging davon aus, dass wir von unseren Nachfolgern aus der Zukunft erschaffen wurden und wir diese fälschlicherweise für Götterhalten.

    Aber dann gab es ein Beispiel welches mir gefallen hat. Man sagte, dass eigentlich nichts eine feste Struktur hat und man unsere Realität mit Pixel vergleichen könne. Pixel in einer Computersimulation. Geht man also nah genug ran so sieht man die Pixel aus denen sich unsere Welt zusammensetzt.

    Das erinnerte mich irgendwie an die Lehre Buddhas. ;)

    Nichts ist von Bestand und Dauer und alles was je entstanden ist muss wieder untergehen. Ein Rattenschwanz ohne ende. Aber wenn man nah genug ran geht dann kann man ihn vielleicht durchschauen. Vielleicht gelingt das irgendwann auch der Wissenschaft. Vielleicht ist sie auch schon näher dran als wir glauben.

  • Langeweile- was ist das?

    • BigR
    • 1. Juli 2011 um 19:10
    Zitat

    Ja, es klingt in meinen Augen auch weiser, wenn man diese Erleuchtung immer wieder kultivieren muss!
    Man muss immer wieder in Kontakt mit der eigenen Seele/Buddha-Natur/Gott/Geist kommen, um sich zu beruhigen, sich wohlzufühlen, die eigene Identität auszulöschen, was aber schwierig ist wegen den Emotionen und der persönlichen Geschichte.

    Ich will nicht behaupten, dass es völlig unmöglich ist so zu erlöschen, dass es da nix mehr gibt was einen berührt oder berühren kann. Aber bei einem solchen Gedanken wird selbst mir schwindlig und ich bin schon für viele Fantastereien offen. ;)

    Dir auch noch einen schönen Tag!

  • Langeweile- was ist das?

    • BigR
    • 1. Juli 2011 um 19:01

    Also, ich muss ehrlich sagen, dass ich mich wirklich nie langweile. Eigentlich weiß ich immer was mit mir anzufangen und der Tag hat zu wenig Stunden. Ob das womit ich mich dann beschäftige (Hobbys etc.) allerdings sinnvoll im Buddhistischen Sinne ist, sei mal dahingestellt. *lach*

    Das hängt aber auch sicher damit zusammen, dass ich müde von der Arbeit heimkomme, dann regenerieren muss und noch ein paar Stunden für Hobbys investiere. Da bleibt kaum Zeit um Langeweile zu haben.

    Aus Buddhistischer Sicht wirst Du sicher viele Antworten finden weshalb ein Mensch sich langweilen kann. Zum Beispiel nie zufrieden zu sein und sich an der kleinen Dingen nicht erfreuen können. Jeder Augenblick ist kostbar und wichtig.

    Zitat

    Wer ist schon ganz erleuchtet, außer wenige Meister, und nichtmal die behaupten, dass sie kein EGO mehr hätten, denn das ist schon wieder Stolz und daher EGO!

    Kein Ego mehr zu haben muss ziemlich schwierig sein. ;) Wir sollten erst mal üben nicht an unserem Ego zu haften. Dann ist es zwar immer noch da aber es verhält sich etwas gesünder, positiver und heilsamer. Ob man zu Lebzeiten kein Ego mehr hat, kann man wohl nur dann beantworten wenn man Nirvana erfahren hat. Aber was erfährt Nirvana zu Lebzeiten und was kann dann über Nirvana berichten? Ich nehme an es ist unser Ego oder Ich Bewusstsein.

    Es gibt viele die behaupten, dass es nach der Erleuchtung ganz normal weiter geht. Zwar auf einem anderen Level aber es geht ganz normal weiter. Dann behaupten einige Meister auch, dass man selbst die Erleuchtungserfahrung immer wieder kultivieren muss. Das klingt für mich sehr erleuchtet. Die anderen, welche da immer wieder von Heiligen reden, sollten prüfen ob sie nicht in Wirklichkeit Scheinheilige meinen. Fabelwesen die in ihren Kopf entstehen- die es nicht gibt und nie gegeben haben kann. *schmunzel*

  • "Buddhismus praktizieren" ohne Kenntnis des Palikanon?

    • BigR
    • 1. Juni 2011 um 04:29
    Zitat

    ????? Du hast recht und ich spinne und habe meine Ruhe...

    Na, Drache... Ich wollt damit sagen, dass ich meine eigenen Wege gefunden habe um zu meditieren. Das bedeutet nicht, dass ich das Rad neu erfunden habe, sondern Möglichkeiten wie ich im Alltag meditiere wenn ich mal kein stilles Eckchen und ein Kissen zur Verfügung habe. Vieles ist bei mir auch automatisiert. Ich brauche keine Atemzählübungen mehr. *schmunzel*

  • "Buddhismus praktizieren" ohne Kenntnis des Palikanon?

    • BigR
    • 1. Juni 2011 um 04:23

    Das glaubst Du nur! *schmunzel*

  • "Buddhismus praktizieren" ohne Kenntnis des Palikanon?

    • BigR
    • 31. Mai 2011 um 19:56

    Aber Crazy Dragon, mehr könnten wir doch irgendwie immer alle tun. Die Frage ist ob wir können. Wenn Dir jemand dauernd auf den Schwanz tritt dann wirst Du auch irgendwann Feuer speien.

    Dem Rentner ist ja nichts passiert und ich bleibe ja in solchen Situationen meist nach außen ruhig und selbst wenn dies nicht der Fall ist weiß ich mich doch zu beherrschen. Letztendlich aber müssen wir doch wohl alle irgendwie feststellen, dass wir Übende sind.

    Hättest Du zum Beispiel achtsam gelesen dann wäre Dir nicht entgangen, dass ich sehr wohl meditiere. ;)

  • "Buddhismus praktizieren" ohne Kenntnis des Palikanon?

    • BigR
    • 31. Mai 2011 um 17:41

    @ Geronimo

    Da stimme ich Dir zu! Ich ignoriere den Palikanon nicht. Das wäre dumm aber ich stehe jenen Menschen skeptisch gegenüber die sich dazu berufen fühlen die Lehre des Buddhas verteidigen zu müssen. Dabei verteidigen sie doch meistens nur ihre eigene Interpretation und ist es nicht so, dass jene die etwas verteidigen meistens auch etwas fanatisch sind? Mir bedeute Menschen mehr die versuchen ihr Wissen weiterzugeben und damit anderen Menschen helfen. Die bringen mich weiter!

  • "Buddhismus praktizieren" ohne Kenntnis des Palikanon?

    • BigR
    • 31. Mai 2011 um 17:30
    Zitat

    Probiere es einfach, auch wenn es in der Gesellschaft in der du lebst nicht üblich ist zu *schmunzeln*. Oft hängt es nur an einem falschen Scham. Dazu schmeiß nicht nur die Literatur sondern auch dein Medikissen weg. Dann bist du bald wirklich dem Dhamma ausgesetzt. *schmunzel* und nicht nur einem anderen Film.

    Hanzze, ich bin seit 1987 dabei zu suchen... wonach auch immer! ;) Ich habe sicher viel Lehrgeld bezahlen müssen und es wahr nicht immer leicht so alleine ohne Lehrer und Gleichgesinnte. Damals gab es kein Internet und man konnte nicht so leicht Kontakte knüpfen.

    Allerdings habe ich ein bisschen was kappiert, gerade in den letzten Jahren und das hat mich als Mensch sehr viel weiter gebracht. Als ich ende der 80iger Jahre meine ersten meditativen Erfahrungen sammelte, habe ich ein Tor aufgestoßen welches man nicht mehr schließen kann. Das geht nicht! Das wahr sicherlich ein großes Geschenk und meinem Interesse an den Kampfkünsten zu verdanken. Ohne die wäre ich niemals auf Buddhas Lehre gestoßen.

    Ein Meditationskissen habe ich nie besessen. Ich habe immer im Seiza meditiert und oft auf dem blanken Fußboden. Ein Kämpfer muss ja hart sein! *griens* Heute sitze ich so gut wie gar nicht mehr. Ich meditiere bei vielen Tätigkeiten im Alltag. Ich würde das auch nicht mehr meditieren nennen denn vieles ist einfach in Fleisch und Blut übergegangen. Vieles aber auch noch nicht! *schmunzel*

    Ich brauche nicht zu schmunzeln! Das einzige ich bräuchte wären weitere Vertiefungen und die bekommt man leider nicht auf einem Kissen oder durch Lesen im Palikanon. Das sind für mich „nur“ Werkzeuge die man durchaus benötigt. Allerdings ist mein Weg leider nicht so einfach als, dass diese ausreichen würden. Diese Vertiefungen von denen ich schreibe bekomme ich vom Leben selbst und zwar indem ich die Lehre annehme und prüfe und genau dabei bin ich. Das verstehe ich unter Praxis! Es gibt keine Abkürzungen wenn man den Pfad geht den der Buddha lehrte. Davon bin ich überzeugt! Man sollte sich vielleicht manchmal in Bescheidenheit üben und nicht immer gleich das große Ziel vor Augen haben.

    Oft ist es unumgänglich ganz kleine Schritte zu machen und die können schon Schwerstarbeit bedeuten. Oft stelle ich fest, dass Menschen die sich nicht mit Buddhismus beschäftigen in einigen Punkten viel weiter sind als ich und dabei interessieren sich diese Menschen nicht für Buddha.

    Dann frage ich mich wieso ist das so und muss erkennen, dass sie mir eben einiges voraus haben und ich dies erst mal noch lernen muss. Da nützt es wenig von Erleuchtung und Nirvana zu träumen. Das wäre so als würde man an einem Hochhaus bauen dessen Fundament noch nicht richtig steht. Aber man zuerst das Dachgeschoss draufsetzen will. Es wird irgendwann zusammenbrechen.

    Wie oft dachte ich schon während einer Meditation „Jetzt passiert etwas... jetzt mache ich eine Erfahrung die mich weiter bringt!“ Leider ertappte ich mich dann Minuten später dabei, dass ich mich über einen Rentner in der Bäckerei innerlich aufgeregt habe und diverse Fantasien in mir hochstiegen die sehr wenig mit der Lehre Buddhas zu tun hatten. ;)

    So einfach isset nich!

  • "Buddhismus praktizieren" ohne Kenntnis des Palikanon?

    • BigR
    • 31. Mai 2011 um 12:38
    Zitat

    Ist eine gute Übung, kann man sich den ganzen Tag daran halten und man ist immer mehr davor gefeit, entweder angebissen zu sein oder jauchzend zu lachen.

    Na hoffentlich ist diese Übung nicht ungesund. Hört sich so an als würdest Du versuchen das jauchzende Lachen oder das verärgert sein zu unterdrücken. Das kann zu bösen Verletzungen führen, sagt man beim Fußballsport!

    Emotionen kontrollieren zu wollen ist meistens zum scheitern verurteilt und führt am Ende nur dazu, dass sie irgendwann erst recht hochkommen.

    Es sei denn man ist in der Meditation so weit, dass man sie kommen und gehen lässt. Gelingt mir manchmal. Früher habe ich dazu den Hara (japanisch für Bauch) Tanden benutzt indem ich da hineingeatmet habe. Funktioniert dann wie ein Katalysator. So nach dem Motto: "Wenn alles um Dich herum rasendes Chaos ist, höre nicht auf das schlagen des Gongs, lasse die Reinheit der Leere in Deinem Herzen!"

    Wir wissen alle wie schwer das ist, nicht wahr? ;)

    Aber Ok, nun weiß ich wenigstens weshalb Du in jedem Beitrag schmunzelst!

    @mm
    Danke für den Glückwunsch! :)

  • "Buddhismus praktizieren" ohne Kenntnis des Palikanon?

    • BigR
    • 31. Mai 2011 um 12:09
    Zitat

    Du meinst, es lässt sich damit dann etwas besser klatschen und tratschen *schmunzel* aber das ist natürlich auch bloß spekulativ

    Sach ma... Was schmunzelst Du eigentlich in jedem Post? Ist das irgendwie so ein innerer Zwang? :roll:

  • "Buddhismus praktizieren" ohne Kenntnis des Palikanon?

    • BigR
    • 31. Mai 2011 um 12:07

    Solche Extreme wie Buddhist zu sein ohne den Palikanon zu lesen dienen doch eigentlich nur zur kontroversen Diskussion im Forum hier.

    Soll doch jeder Üben und praktizieren wie es ihm möglich ist. Wenn es jemandem etwas bringt, dass er den Kanon rauf und runter liest dann ist das doch in Ordnung. Mir bringt es nichts denn was nützt mir die Theorie wenn sie in der Praxis versagt und die Praxis ist nun mal das Leben was man lebt. Entweder ich werde dort ruhiger, gelassener, weiser... oder ich muss erkennen, dass ich noch verdammt viel zu lernen habe.

    Praxis ist eben Praxis und die bekommt man kaum beim Lesen oder beim schreiben im Internet! Wenn ich meditiere dann ist das zwar auch Praxis aber was nützt sie wenn dies nur unter gewissen Umständen funktioniert. Wenn ich im Alltag Stress habe (zum Beispiel am Arbeitsplatz) dann wird sich erst herausstellen wie ich damit umgehen kann. Bei mir ist das Ergebnis meistens dann ernüchternd und das obwohl ich noch vorher bei einer Medi durch das Universum gereist bin. :badgrin:

  • Buddhismus und Magie

    • BigR
    • 7. Mai 2011 um 20:21
    Zitat

    man muß aber aufpassen, dass man nach und nach abladet und loß lässt sonst passiert das:

    Da kann ich Dir ein Liedchen von singen! ;) Ich bin zwar nie so abgehoben wie der Lastwagen da aber es gab einige andere unschöne Nebenwirkungen. Auch deswegen mein Einwand.

    Ich glaube einfach man sollte immer darauf achten wie weit man denn wirklich ist! Soll heißen wie weit kann ich wirklich Dauerhaft von etwas loslassen. Oder was habe ich wirklich überwunden oder was wünsche ich mir zu überwinden.

    Da muss man wohl höllisch Acht geben, dass man sich nicht selbst in die Tasche lügt. Ich teste das an mir selbst im Alltag. Wie friedlich bin ich denn eigentlich wenn ich in einer Einkaufsschlange im Supermarkt stehe? *g*

  • Buddhismus und Magie

    • BigR
    • 7. Mai 2011 um 10:54
    Zitat

    Und an was liegst's? Das da ein Einfluß ist, mit dem hast du ja kein Problem, aber wo hat der seine Grenze?

    Hanzee, Erkläre doch bitte genau was Du meinst denn es interessiert mich sehr!


    Zitat

    Lieber BigR ...ich bin wirklich nicht in Streitlaune.

    Yoni, das ist ja sehr gut und Grundvoraussetzung Deiner magischen Friedensformel.

    Zitat

    Das Beispiel, weil es so anschaulich ist, sollte lediglich zum nachsinnen anregen. Es liegt auch nicht in meiner Macht alle davon zu überzeugen dass es funktioniert - da müssten schon alle von alleine mitmachen
    Ich werde aber auch nicht aufhören mir bzw uns das zu wünschen: Sabbe satta sukhi hontu! _()_

    Ich denke nicht, dass wir in unseren Ansichten weit auseinanderliegen. Jedoch ist es mir einfach zu billig zu sagen: „Stellt euch vor es kommt Krieg und keiner geht hin!“ Denn es werden welche hingehen. Sieht man ja leider an aktuellen Ereignissen.

    Ich finde diesen Spruch einfach ungeeignet weil eben aus dem Kontex genommen.

    Zitat

    "Stell Dir vor es kommt Krieg und keiner geht hin - dann kommt der Krieg zu euch!
    Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und läßt andere kämpfen für seine Sache, der muß sich vorsehen:
    Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet wer den Kampf vermeiden will:
    Denn es wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat".


    So lautet das vollständige Zitat. Und so ergibt es einen ganz anderen Sinn und aus diesem Grunde mein Einwand!

    Wie sehen die Mitforisten und Mitforistinnen dieses Zitat aus Buddhistischer Sicht?

  • Buddhismus und Magie

    • BigR
    • 6. Mai 2011 um 16:46
    Zitat

    Wie kommst du auf diese Idee? Gibt's da eine Genze zwischen dir und deiner Umwelt? *staun*

    Du machst mir Spaß! Du fragst mich gerade wie ich auf die Idee komme, dass ich begrenzte Einflussnahme auf den Frieden in der Welt hab? *kicher*

  • Buddhismus und Magie

    • BigR
    • 6. Mai 2011 um 12:01
    Zitat

    Genau wegen dieser vorherrschenden Geisteshaltung funktioniert es nicht!
    (Der Rest des Zitats interessiert mich bei dem Gedankengang übrigens nicht :P)

    Wegen der Geisteshaltung? Wegen welcher? Wegen Deiner? Wegen Meiner? Oder wegen jenen die Kriege anzetteln. Deine Magische Formel wird nicht funktionieren! Sie ist leider Wunschdenken. Aber man kann für sich selbst Frieden anstreben. Das kann man... Leider ist der Einfluss auf andere die dies nicht so sehen begrenzt!

    Aber vielleicht gibt es ja eine Schmunzelmagie die mich lügend straft. Nur her damit! :lol:

  • Buddhismus und Magie

    • BigR
    • 6. Mai 2011 um 04:34
    Zitat

    Ich kenne da ein magisches Ritual, was kollektiv durchgeführt, zum Ende jedweden Krieges führen würde.
    Man nehme den Satz "Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin." und jedes menschliche Wesen handle danach - schwubs! Überall Frieden!

    Dieses Zitat wird gerne aus dem Kontex gerissen. Es geht nämlich noch weiter...

    Zitat

    Nungut, das mag Utopisch klingen - aber sobald auch nur der leiseste Zweifel besteht, das könnte niiiieee funktionieren, funktioniert es auch nicht

    Wenn Du mich fragst dann funktioniert es auch nicht! Weil jeder Mensch Leben will und wenn er aus irgendwelchen Gründen daran gehindert wird, wird er darum kämpfen! Und wenn wir alle in einer Friede Freude Eierkuchenwelt leben würden dann würden daraus neue Schwierigkeiten entstehen die Streit und Krieg verursachen.

  • "Der Buddhismus steht der Welt gleichgültig gegenüber"

    • BigR
    • 23. April 2011 um 21:32
    Zitat

    Wenn ich echte Mitfreude empfinde, ist es unmöglich gleichzeitig anzuhaften. Dadurch bin ich natürlich nicht gleich ein Heiliger.

    Solche Begriffe wie „Heiliger“ damit kann ich persönlich nichts anfangen. Das liegt sicher daran, dass ich dann immer gleich an Scheinheilige denke. Für mich ist Buddhismus etwas praktisches was „Ich“ erfahren kann und da brauche ich keine Heiligen. Es sei denn sie helfen mir dabei.

    Liege ich eigentlich falsch wenn ich behaupte, dass die meisten Lamas und die Rinpoches (Ich möchte bewusst keine Namen nennen) sich selbst nicht als Heilige sehen?

    Ansonsten kann ich dem auch nicht zustimmen, Sven! Mitfreude ist was schönes aber auch Anhaftung. Aber ich bin ganz sicher niemand der einen belehren will. Das steht mir nicht zu!

    Es scheint auch gar nicht so einfach an „Nichts“ anzuhaften. Ich habe es lange mit Meditation versucht. Heute bin ich manchmal soweit, dass es einfach geschieht und zwar in ganz alltäglichen Situationen. Das ganze aber über einen längeren Zeitraum aufrecht zu halten fällt schwer. So weit bin ich noch nicht. Das liegt daran weil ich noch zu sehr anhafte. *schmunzel*

  • "Der Buddhismus steht der Welt gleichgültig gegenüber"

    • BigR
    • 20. April 2011 um 18:53
    Zitat

    Die Frage
    welche oftmals gestellt wird, nämlich "was bleibst übrig"
    ist eine Frage welche durch mangelhafter Durchdringung
    und noch getrübter Durchschauung und nicht Erkennen bedingt ist.

    Das hast Du sehr treffend beschrieben! Klasse...

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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