Hurai:Wie sag ich das am besten... Also ich persönlich glaube nicht an Götter, auch nicht an diesen einen Gott, wie ich ihn vom Christentum kenne.
Ich glaube auch nicht dran, d.h. ich glaube nicht, dass sie wahrhaft existieren, aber ich "arbeite" mit "sowas Ähnlichem" wie "Götter" und zwar sehr erfolgreich.
Hurai:
Naja, dann hat hier jemand gemeint, dass es eher den Hinduismus betrifft?
Ach weißt du, die Leute meinen viel. Vor allem jene, die die Lehre des Buddhas nicht studieren und ihre eigene Meinung für so klug und bedeutend halten.
Hurai:
Ach und wegen der Frage, was die christliche Lehre dazu sagt: Man soll da doch alles und jedem vergeben, ...
Das ist auch im Buddhismus so, denn derjenige der unter dem Einfluss seiner Unwissenheit negatives tut, der kann ja in bestimmtem Sinne nichts dafür, hat die Konsequenzen später auszubaden und ist also Gegenstand von Mitgefühl.
Hurai:
Ich finde das Christentum daher auch so dämlich, tut mir Leid, will hier keinen beleidigen oder so, aber es gibt so viele Fälle von pedophilen Pfarrern und so, da hört es sich für mich an, als sollte das "Vergebegungs-Gelaber" lediglich eine Ausrede(ein passenderes Wort ist mir gerade nicht eingefallen^^) sein.
Du musst unterscheiden zwischen der Lehre und den Menschen. Auch unter Buddhisten wirst du welche finden, die Unrechtes tun. Das hat aber mit der Lehre nicht viel zu tun, denn die beihaltet ja wie man sich richtig verhält.
Hurai:
Jedenfalls, wenn ihr an schlechtes Karma glaubt und daran, dass es die Ursache für ein Scheißleben ist, könnt ihr das z.B. einem Vergewaltigungsopfer ins Gesicht sagen? Glaubt ihr dann immer noch fest daran? Vielleicht gibt es ja ein paar hier, die ähnliches durchlebt haben und trotzdem an sowas glauben.
Auch wenn es Karma gibt und alles was wir an Gutem oder Schlechtem erleben die Folge von Karma und damit die Folge von Taten und Gedanken, ist, so muss man doch unterscheiden, wann es angebracht ist, dies zu sagen und wann nicht. Einem Leidenden ist mitfühlend sein Leid zu mildern, dem hilft es nichts, wenn er einen Vortrag über Karma bekommt. Aber man kann einen Leidenden unter Umständen dazu bringen Gutes zu tun und die positiven Folgen davon zu spüren ohne über Karma zu reden.
LG