... das Satipathanasutta und weitere Sutten zu studieren kann siccherlich auch helfen. Nur nicht immer so einfach zu verstehen.
Sukhi hotu
Tamo
... das Satipathanasutta und weitere Sutten zu studieren kann siccherlich auch helfen. Nur nicht immer so einfach zu verstehen.
Sukhi hotu
Tamo
Hallo Bernd,
du hast im Jan. 2020 einen 10 Tageskurs absolviert. Das deutet darauf hin, dass es sich um die Vipassanamethode und Kursinfrastrktur von S.N. Goenka handelt. Ich erinnere mich gerade nicht an den konkreten Wortlaut auf Deutsch, in Englisch "Vipassana as taught by S.N. Goenka". Also, Vipassana gelernt von S.N. Goenka. Es gibt andere die ebenfalls unter dem gleichen Lehrer Vipassana gelernt haben wie Herr Goenka, ihre Methode sich von dessen unterscheiden soll. So zumindest habe ich es gehört.
Ich hatte einige Jahre in dieser Tradition praktiziert. Mittlerweile hat sich mein Praxisweg einige Kurven und etliche Steigungen später komplett aus dem Bereich hinausgeschlängelt.
Nach deiner Frage zu urteilen, erinnerst du dich nicht mehr so genau und auch nur in einem recht eingeschränktem Umfang an die Meditationstechnik an sich, und um den Inhalt der Vorträge. In diesen wird eigentlich ein ganzheitliches Bild einer Praxis und deren Integration in den Alltag vermittelt, die einem Laienpraktizierenden lange die Gelegenheit bietet im Dhamma des Erhabenen Fortschritte zu erzielen.
Deshalb folgende Tipps, im Stil des Sakhymuni Buddhas vom Effektivsten aber auch Schwierigsten/Anstrengensten zum nächsten weniger Intensiven:
Die Vorträge gibt es auf CD zu kaufen .
Es gibt sie mittlerweile auch auf Youtube
Weitereführende Informationen:
Auf den Begriff Vipassana hat Herr Goenka kein Copyright, sondern es ist ein gängige - wenn auch erst lange nach dem Buddha auftauchende - Bezeichnung mit der Bedeutung "Einsichtsmeditation". Neben dieser gibt es noch die sogenannte Sammatameditation - Sammlungsmeditation.
Bei der Sammlungsmeditation ist es das Ziel, eines der 8 absorbierenden Geistessammlungen zu erreichen. In diesen Samadhizuständen ist man ganz im Geist und es besteht kein Kontakt zum Körper über die Sinnestore. In diesen Sammlunge ist eine direkte Erkenntnis möglich. Doch nach der Sammlung verfügt der Geist über gr. Kraft und kristallene Klarheit.
Bei Vipassana wir die Erkenntnismeditation unter anderem dadurch begründet, dass durch das beobachten der Empfindungen der Charakteristik der Vergänglichheit erfahren wird und die, die Grundlage der drei Pänomenen Aniccam (Veränderlichkeit), Dukkha (Leiden) und Anata (Nichtselbst) ist.
Jedoch kenne ich auch Menschen, die in einem Vipassanakurs Samadhizustände erreichten.
Doch praxisnah ist es nicht garantiert auch bei jeder "Vipassanaanwendung" einsichtig zu sein.
Die Techniken lassen sich also nicht nach den Ergebnissen kategorisieren.
Weshalb ich persönlich die Meinung vertrete, dass die gesamte Praxis (Vipassana, Samata, Rezitation, leben der Tugenden, Reflektion, etc.) den Geist "zur Einsicht geneigt" werden lässt.
Ausserdem sind in der Lehre mit Einsichten streng genommen, solche gemeint, die eine der 4 Erwachungsstufen der Ariya Puggala (mit den jeweiligen Vorstufen (magga)) auslösen.
Doch auch die kl. Einsichten lenken die Schritte fortschreitend den Pfad, entlang.
Sukhi hotu
Tamo