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  1. Buddhaland Forum
  2. Benderson2

Beiträge von Benderson2

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    • Benderson2
    • 21. März 2026 um 00:06

    Anmerkungen:

    "Sie fühlt sich nicht wohl; sie ist lediglich neutral, solange kein Unwohlsein vorhanden ist." Wenn deine Haut gestreichelt wird, anstatt nur etwas zu ertasten, ist das Gefühl angenehm, nicht neutral. Das fühlt auch ein Neugeborendes, ohne es geistig erlernen zu müssen.


    "d) Gestaltung‑Gruppe
    Das kann unmöglich „Geistes‑Gestaltung“ sein, denn es ist noch kein Geist anwesend. Ein „Ich“, das in deinem Sinn gestalten kann, erscheint in der Kette des bedingten Entstehens erst an Position 11: Geburt (jāti).
    Diese Gruppe enthält keine Charaktereigenschaften und keinen Willen. Sie ist der Prozess, der Reaktionen auf Impulse der Berührung und des Fühlens mit der Umwelt als Daten der Erfahrungsdaten aufzeichnet. Diese Abläufe werden zu konditionierten Funktionsmustern, Gewohnheit, Instinkt. Sie tragen keine Identität, sind aber individuell. Erst das spätere Ich, das sagt „so bin ich“, macht daraus ein Selbstbild."


    -> Meinst du damit das, was ich d) Geistesformationsgruppe: genannt habe? Ich verstehe deinen Punkt nicht ganz.. würdest du empfehlen, die Gruppe umzubenennen oder ist der Text inhaltlich falsch?

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    • Benderson2
    • 21. März 2026 um 00:05

    Gut, dann werde ich mal versuchen, deine Korrekturen einzuarbeiten. Bitte prüfe nachm, ob ichs richtig verstanden habe Qualia :


    Um zu erwachen, gilt es im Buddhismus zunächst einmal, die ersten drei geistigen Fesseln abzuwerfen. Im Buddhismus bezeichnet ‚Sotāpanna’ eine Person, die die ersten drei von insgesamt zehn Fesseln des Geistes überwunden hat.


    Im Deutschen wird Sotāpanna meistens mit ‚Stromeingetretene/-r’ übersetzt, Stromeintritt heißt in Pali ‚Sotāpatti’. In der Bildersprache des Buddhismus ist ‚Samsara’ das diesseitige (mit Leiden behaftete) Ufer, ‚Nirwana’ (‚Nibbāna’) das jenseitige (leidfreie) Ufer.


    Zum Erreichen des leidfreien anderen Ufers ist das Überqueren eines Stromes notwendig, nicht der physische Tod. Doch danach ist noch nicht Schluss aus Perspektive des Autors: Danach gilt es mit der neuen Geisteshaltung, mit offenen Sinnen und offenem Geist, das immer wieder wundersame andere Ufer zu erkunden.


    Stromeintritt bedeutet, dass jemand in den Strom der Erleuchtung eingetreten ist, das heißt, der Weg zu Nirwana ist für ihn nicht mehr umkehrbar. Rückschläge, die einen vorübergehend wieder zurück ans Ufer des Leids treiben – was immer geschehen kann – sind durch das Gelernte überwindbar.


    Von einem Stromeingetretenen wird gesagt, er/sie/divers habe ein intuitives Verständnis für die Lehre des Buddha (Rechte Ansicht) und vollständiges Vertrauen in sie. Außerdem wird über Stromeingetretene gesagt, dass sich ihnen das ‚Auge des Dhamma’ (‚dhammacakkhu’) geöffnet hat, weil in ihnen die unerschütterliche Erkenntnis gereift ist, dass ‚alles, was irgendwie entstanden ist, auch wieder untergehen muss’ (‚Nichtbeständigkeit’).


    Die drei Fesseln, die beim Stromeintritt vernichtet wurden:


    1.: Festhalten an skeptischer Unentschlossenheit, was die Lehren Buddhas betrifft,


    2.: Festhalten an Riten und Ritualen – die Überzeugung, das Ausführen von Regeln und Riten sei ausreichend für die Befreiung – und


    3.: Festhalten an einem Persönlichkeitsglauben


    Persönlichkeitsglaube bedeutet:


    Die Sichtweise – die Selbstsicht, eines der fünf Aggregate oder Zusammenhäufungen (‚Skandhas’) sei ein permanentes, unveränderliches Wesen (ein ‚Atta’) oder man identifiziert sich mit seinen Begierden bzw. Gelüsten und Bedürfnissen.


    Unter Loslassen eines Persönlichkeitsglaubens ist zu verstehen, dass man nicht mehr daran glaubt, folgende fünf ‚Aggregate’ bzw. ‚Zusammenhäufungen’ seien ein permanentes Wesen, ein ‚Atta’, wären die unveränderliche ‚Seele’.


    Die einzelnen Skandhas:


    Die fünf Skandhas sind ein Kernkonzept des Buddhismus, das die fünf Faktoren beschreibt, die das menschliche Dasein und die Erfahrung eines „Ich“ bilden. Sie bestehen aus Körper/Form (Rupa), Gefühl (Vedana), Wahrnehmung (Samjna), Geistesformationen (Samskara) und Bewusstsein (Vijnana). Diese dynamischen Prozesse sind ständigem Wandel unterworfen.


    a) Körperlichkeitsgruppe ( ‚rupa-nama’):

    Der materielle Körper als Anhäufung von Sinnen und wahrnehmendem (nicht denkenden) Geist, einschließlich der sechs Sinnesorgane der buddhistischen Philosophie: Auge, Ohr, Nase, Zunge, Tastsinn und Denkorgan. (Anmerkung des Autors: Das Ohr schließt sicher auch das Gleichgewichtsorgan mit ein.)


    b) Gefühlsgruppe:

    ‚Urgefühle bzw. -reize’: angenehm, unangenehm, neutral


    c) Wahrnehmungsgruppe:

    Wahrnehmungen (und Identifikationen) äußerer (Anmerkung: oder eingebildeter) Objekte im Geist des Betrachters, die der Mensch als Farben, Töne, Gerüche und Bilder aufnimmt und unterscheidet.


    d) Gestaltung- bzw. Geistesformations-Gruppe:

    Willensimpulse, Gewohnheiten, Absichten und mentale Funktionen, die zu Karma führen. Diese Gruppe enthält keine Charaktereigenschaften und keinen Willen. Sie ist der Prozess, der Reaktionen auf Impulse der Berührung und des Fühlens mit der Umwelt als Daten der Erfahrungsdaten aufzeichnet. Diese Abläufe werden zu konditionierten Funktionsmustern, Gewohnheit, Instinkt. Sie tragen keine Identität, sind aber individuell. Erst das spätere Ich, das sagt „so bin ich“, macht daraus ein Selbstbild.


    Positive oder negative Wirkungen auf sich und andere haben nur Willenstätigkeiten, wie Aufmerksamkeit, Entschlossenheit, Vertrauen, Sammlung / Konzentration, Weisheit, Tatkraft, Begierde, Widerstreben oder Hass, Unwissen, Dünkel / Arroganz, Persönlichkeitsglaube und ähnliches.


    Keine positiven oder negativen (Karma)folgen haben Willenstätigkeiten, wie Interessen, Willensregungen, Sehnsüchte und Tatabsichten. Gefühle und Wahrnehmungen sind keine Willenstätigkeit.


    e) Bewusstseinsgruppe:

    Bewusstsein entsteht durch das Gewahr werden dieser genannten und erläuterten vier Daseinsfaktoren a) bis d).


    Ein ‚Selbst’ entsteht, in dem die Außenwelt nicht erfasst wird, sondern das die Außenwelt in sich entstehen lässt (‚projiziert‘). Bewusstsein ist hier kein Subjekt, kein Beobachter, kein Ich. Es ist der Vorgang des Hervortretens eines Sinnesfeldes: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Körper- / Tastempfinden, Gedanken, Bewusstsein. Denkbewusstsein besteht nur in Abhängigkeit von Kontakt; es ist nicht eigenständig. Es ist ein Moment des Erscheinens, kein Träger dessen, was erscheint.


    Bewusstsein ist eine Reaktion oder Antwort, die eine der sechs Fähigkeiten (Auge, Ohr, Nase, Zunge, Körper und Geist) als Grundlage und eine der entsprechenden äußeren Erscheinungen (sichtbare Form, Ton, Geruch, Geschmack, Tastobjekte und Geistobjekte – das bedeutet ‚eine Vorstellung oder einen Gedanken‘) zum Objekt hat.


    Sehbewusstsein beispielsweise hat das Auge als Grundlage und eine sichtbare Form als Objekt. Denkbewusstsein hat den Geist als Grundlage und ein Geistobjekt (eine Vorstellung oder einen Gedanken) als Objekt.


    Nur wenn das als frei von dauerhafter Substanz erkannt wird (also ohne unveränderbares selbst, ‚Anatta‘), kann man die Ich-Sucht verlieren und Befreiung vom Leben und damit vom Leid finden. Man befindet sich in ständigem Wandel, wird also ohne zu physisch zu sterben ‚Wiedergeboren’.


    Entsprechend der buddhistischen Lehre gilt es also, das Haften an ein dauerhaftes Ich (beziehungsweise das Glauben an ein beständiges Selbst) aufzugeben, weil dies zu Gier, Hass und Verblendung führt. Dadurch kann das momentane Karma aufgelöst werden, welches das Erfahren von Nirwana verhindert.


    Wenn man diese Komponenten untersucht, aus denen wir gemäß der Lehre des Buddha zusammengesetzt sind, können wir feststellen, dass darin kein ‚Ich‘ und kein festes Selbst zu entdecken sind. Häufig wird hier das Gleichnis eines Wagens verwendet, der nur eine bestimmte Zusammenstellung von Einzelteilen ist, ‚Wagen‘ ist nur ein Name, geht man in seine Tiefe (seine Einzelteile), so ist er nicht mehr vorhanden.


    Spezielle Kontemplationen und Meditationen mit den fünf Daseinsfaktoren fördern diese Erkenntnisse. Für gewöhnlich betrachten wir uns aber als eine feste Einheit, was der historische Buddha als Haupthindernis auf dem Weg zur Erleuchtung bezeichnet hat. In dieser illusorischen Annahme eines festen ‚Ichs‘ ist die Ursache allen Leidens zu erkennen.


    Zusammengefasst:

    Die fünf Skandhas sind keine Dinge, keine Substanzen, keine Identitäten und keine Bestandteile eines Ichs. Sie sind Funktionsprozesse, die nur entstehen, wenn Bedingungen zusammentreffen. Sie tragen kein Selbst. Erst durch das Ergreifen – „Das bin ich“, „Das ist mein“ – werden sie zu Quellen des Leidens und zur Grundlage einer Person, eines Ichs.


    Rupa-nama, also Körper und wahrnehmender Geist, ist eine Bezeichnung für eine Zweiheit, die real eine Einheit ist. Erst durch Denken erscheinen Skandha im Körper.

    Wenn nicht gesehen wird, dass der lebende Körper nicht zu den Skandha gehört, sondern die Bedingung für Skandha ist, kommt es zu Nicht-Verstehen.


    Mit dem Erscheinen von Skandha wird automatisch ein Individuum erscheinen, ohne Selbst oder gar Ich. Alle Leiden entstehen, wenn das „Ich bin dies und das“ nach den Skandha greift und dann an seiner Meinung festhält: Das bin ich, das ist mein.


    Die weiteren 7 Fesseln sind:


    4.: Unweises Handeln durch Unwissenheit bzw. Verblendung:

    Nicht über ‚D‚ukkha‘ (Leid oder Leid durch die Angst vor Leid) wissen, nicht über den Ursprung von Leid wissen, nicht über Beendigung von Leid, nicht über den Weg, der zu der Beendigung von Leid führt, wissen, dieses wird Unwissenheit genannt. Der Weg aus der Unwissenheit ist das Verstehen verschiedener Aspekte (je nach buddhistischer Tradition).


    ‚Avidyā‘ wird ins Deutsche am treffendsten mit Unwissenheit, Nichtwissen oder Verblendung übersetzt, das Vorhandensein von falschem Wissen, also eine Fehlkonzeption der Wirklichkeit.


    Es bedeutet also nicht nur ein Mangel an Wissen, sondern beispielsweise die Verwechslung von Vergänglichem mit Beständigem (z. B. den eigenen Körper für das wahre Selbst zu halten). Oder die subjektive Wahrnehmung - die fundamentale Blindheit - gegenüber der wahren Natur des Selbst.


    ‚Avidyā‘ ist das Gegenteil von ‚Vidya‘, was Wissen, Weisheit oder Klarheit bedeutet.


    5.: Festhalten an Gier/Sucht/Begierde/sinnlichem Begehren:

    Dies ist das Haben- und Besitzen-wollen, das Bestreben, auf jeden Fall und um jeden Preis zu existieren. Mit Gier verwandt sind die Leidenschaften heftiges Begehren und ‚Durst‘ nach Werden. Es ist dieser ‚Durst‘, der neues Dasein und Wiedergeburt erzeugt und mit leidenschaftlicher Gier verbunden ist, der hier und da sich ergötzt in Form von: Durst nach den Lüsten der sechs Sinne, Durst nach Dasein und Werden, Durst nach Nicht-Dasein, Selbstvernichtung.


    Der ‚Durst‘, das Verlangen, Sucht und Gier offenbaren sich in verschiedener Weise und sind der vordergründige Anlass für die Entstehung von Leid und die Fortdauer der Wesen. ‚Durst‘ ist nicht die erste oder einzige Ursache der Entstehung von Leid. Es ist aber die unmittelbarste. Der ‚Durst’ entsteht durch die verschiedenen Vorstellungen eines Selbst.


    Der ‚Durst‘ schließt also hier nicht nur das Verlangen nach und Hängen an Vergnügen wie etwa Reichtum und Macht ein, er beinhaltet auf einer abstrakteren Ebene auch das Hängen an Vorstellungen und Idealen, Ansichten, Meinungen, Lehren, Begriffen, und Glaubensvorstellungen.


    Laut Buddha entsteht alle Unruhe und Streit auf dieser Welt, von persönlichen kleinen Zankereien in Familien bis zu großen Kriegen zwischen Völkern und Ländern, nur aufgrund dieses selbst- oder nichtselbstsüchtigen ‚Durstes‘. Die Ursache für diesen unaufhörlichen ‚Durst‘, dieses Verlangen, ist Unwissenheit. Heilsam wirken Großzügigkeit und Mildtätigkeit.


    Und es ist die Ansicht des Autors, dass man diesen Durst des Festhalten-wollens auch übertragen kann auf überholte weltliche Verbote und Verhaltensvorgaben von Religionen und die Gier nach ehemaligen Staatsgrenzen, zu denen man wieder zurückkehren möchte.


    6.: Groll für vergangenes zugefügtes Leid:

    Sich selbst oder anderen gegenüber Hass / Zorn / Aggression empfinden, ist die Selbstbehauptung eines illusionären Selbst den Mitwesen gegenüber. Heilsam wirkt Güte. Und nach Ansicht des Autors auch sich-in-den-anderen-hineinversetzen, um seine/ihre Handlungen / Worte zu verstehen, beziehungsweise diese als ‚vergangen und erledigt‘ hinter sich zu lassen.


    7.: Begehren nach Feinkörperlichkeit:

    Das Begehren materiell wiedergeboren zu werden.


    8.: Begehren nach dem Unkörperlichen:

    Das Begehren in einem ‚Himmel’ wiedergeboren zu werden.


    9.: Dünkel / Arroganz


    10.: Aufgeregtheit


    10 STUFEN DER ENTWICKLUNG EINES BODHISATTVAS


    Fortgeschrittene spirituell Suchende bewegen sich auf den 10 ‚Bodhisattva-Stufen’. Sie beschreiben, was nach dem Erwachen passiert. Das, was allgemein mit Erwachen bezeichnet wird, geschieht auf der ersten Stufe.


    Die Entwicklung eines ‚Bodhisattvas’ (eines Wesens, das nach Erleuchtung strebt, um allen fühlenden Wesen zu helfen) wird im Mahayana-Buddhismus, insbesondere im Zehn-Stufen-Sutra (‚Dasabhumika-Sutra’), in zehn aufeinanderfolgende Stufen oder ‚Bhumis’ (wörtlich ‚Erde’ oder ‚Grund’) unterteilt.


    Diese ‚Bhumis’ beschreiben den Fortschritt in Weisheit, Mitgefühl und den Vollkommenheiten (‚Paramitas’).


    Hier sind die 10 Stufen der Entwicklung eines Bodhisattvas:


    1. Die Stufe der Freude (‚Pramudita-bhumi’): Der Bodhisattva hat direkt die Leerheit erkannt und erlangt große Freude, weil er den Pfad zur Buddhaschaft betreten hat. Der Schwerpunkt liegt auf der Großzügigkeit (‚Dana Paramita).


    2. Die Stufe der Makellosigkeit (‚Vimala-bhumi’): Der Bodhisattva ist frei von den Flecken unmoralischen Verhaltens und vollendet die Ethik (‚Shila Paramita’).


    3. Die Stufe des Lichts / Erleuchtung (‚Prabhakari-bhumi’): Das Licht der Weisheit strahlt, und der Bodhisattva überwindet Begierde und Hass, indem er die Geduld (‚Kshanti Paramita’) perfektioniert.


    4. Die Stufe der Strahlkraft (‚Archishmati-bhumi’): Das strahlende Feuer der Weisheit verbrennt restliche Illusionen. Der Fokus liegt auf Ausdauer / Anstrengung (‚Virya Paramita’).


    5. Die Stufe, die schwer zu bezwingen ist (‚Sudurjaya-bhumi’): Diese Stufe ist schwer zu erreichen, da der Bodhisattva tief in die Wahrheit der vier edlen Wahrheiten und der Lehre vom Entstehen in Abhängigkeit eindringt. Es gelingt ihm eine Einordnung der vorangegangenen Erfahrungen in die ihm bekannten Lehren, um sie vollständig zu verstehen. Der Fokus liegt auf Konzentration (‚Dhyana Paramita)’.


    6. Die Stufe der Manifestation (‚Abhimukhi-bhumi’): Der Bodhisattva sieht das Wesen der Dinge klar und manifestiert Weisheit. Er versteht die Nicht-Substanzialität aller Phänomene. Der Fokus liegt auf der Weisheit (‚Prajna Paramita’).


    7. Die Stufe der weitreichenden Erleuchtung (‚Durangama-bhumi)’: Der Bodhisattva gelangt ‚weit hinaus’, beherrscht geschickte Mittel (‚Upaya’) zur Befreiung anderer und ist nicht mehr an Konzepte gebunden.


    8. Die Stufe der Unbeweglichkeit (‚Achala-bhumi’): Der Bodhisattva ist unerschütterlich geworden und kann nicht mehr zurückfallen. Alle kognitiven Hindernisse sind überwunden. (Anmerkung des Autors: Tatsächlich steht die Entwicklung dieser Fähigkeit erst an ACHTER Stelle & NACH dem ‚Erwachen’. Rückschritte auf dem Weg dorthin werden also schon seit Jahrtausenden akzeptiert, sind weder Scheitern noch Peinlichkeit, sondern einfach menschlich.)


    9. Die Stufe der ausgezeichneten Intelligenz (‚Sadhumati-bhumi’): Der Bodhisattva besitzt vollkommenes Wissen und kann die Lehre (‚Dharma’) umfassend vermitteln.


    10. Die Stufe der Wolke des Dharma (‚Dharmamegha-bhumi’): Wie eine große Wolke, die Regen spendet, manifestiert der Bodhisattva unendliche Qualitäten, segnet alle Wesen und bereitet sich auf die volle Buddhaschaft vor (‚Buddha-Ernennung’).


    11. Nach diesen zehn Stufen wird oft eine elfte Stufe genannt, die das Erreichen der vollständigen Buddhaschaft (‚Buddhabhumi’) darstellt. Also nicht DER Buddha, sondern EIN Buddha als Titel.

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    • Benderson2
    • 20. März 2026 um 21:48

    Qualia Was meinst du, wann könnte ich mit Teil 2 deiner Antwort rechnen? Möchte nicht drängeln, bin nur neugierig :angel:

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    • Benderson2
    • 20. März 2026 um 12:47
    Qualia:
    Benderson2:

    Qualia Bist du bitte so lieb, deine Änderungen direkt in einen kopierten Text des Originalposts einzufügen? Sonst schleichen sich bei mir nur weitere Fehler ein, fürchte ich. _()_

    Das darf ich nicht. Du musst es andersherum machen. Glaube einfach, dass das, was ich geschrieben habe, wahr ist. Vertrau mir. Wenn du ein Mathe-Ergebnis überprüfen willst, zerfledderst du auch nicht die Mathematik, du nutzt sie.

    Du meintest in deinem Post, es käme noch was. Soll ich lieber darauf warten?

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    • Benderson2
    • 20. März 2026 um 12:08

    Ich habe ein Buch geschrieben, in dem es auch um Buddhismus geht. Das Kapitel, bzw. der Anhang ist entstanden, als ich versucht habe, den Weg zum Buddha zu verstehen, um ihn zu gehen. Ich hab es zwar schon veröffentlicht, allerdings werde ich die Korrekturen, die ich hier mitnehme, im Buch aktualisieren. Da es Print-on-Demand ist, kein Problem.


    Es handelt auch von meinen Erlebnissen mit Helmut alias Qualia ;)


    Wenn du mal in die Leseprobe reinschnuppern möchtest: https://www.amazon.de/Apocalypse-203…/dp/B0GSHZ6CFW/

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    • Benderson2
    • 20. März 2026 um 11:55
    void:
    Benderson2:

    Im Deutschen wird Sotāpanna meistens mit ‚Stromeingetretene/-r’ übersetzt, Stromeintritt heißt in Pali ‚Sotāpatti’. In der Bildersprache des Buddhismus ist ‚Samsara’ das diesseitige (mit Leiden behaftete) Ufer, ‚Nirwana’ (‚Nibbāna’) das jenseitige (leidfreie) Ufer.


    Im Begriff Sotāpanna steht der Fluß für den Weg zur Befreiung während im Gleichnis mit dem Floß im Alagaddupama Sutta der Fluß für Samsara steht. Bei dir klingt es so, als handle es sich um den selben Fluß.

    Danke, wie würdest du den Absatz formulieren?

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    • Benderson2
    • 20. März 2026 um 11:02

    Qualia Bist du bitte so lieb, deine Änderungen direkt in einen kopierten Text des Originalposts einzufügen? Sonst schleichen sich bei mir nur weitere Fehler ein, fürchte ich. _()_

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    • Benderson2
    • 19. März 2026 um 19:43

    Hallo zusammen,


    ich habe für mich den Weg zum Buddha recherchiert und formuliert. Könnten bitte ein paar Expert--innen überprüfen, ob sich Fehler eingeschlichen haben?:


    Um zu erwachen, gilt es im Buddhismus zunächst einmal, die ersten drei geistigen Fesseln abzuwerfen. Im Buddhismus bezeichnet ‚Sotāpanna’ eine Person, die die ersten drei von insgesamt zehn Fesseln des Geistes überwunden hat.


    Im Deutschen wird Sotāpanna meistens mit ‚Stromeingetretene/-r’ übersetzt, Stromeintritt heißt in Pali ‚Sotāpatti’. In der Bildersprache des Buddhismus ist ‚Samsara’ das diesseitige (mit Leiden behaftete) Ufer, ‚Nirwana’ (‚Nibbāna’) das jenseitige (leidfreie) Ufer.


    Zum Erreichen des leidfreien anderen Ufers ist das Überqueren eines Stromes notwendig, nicht der physische Tod. Doch danach ist noch nicht Schluss aus Perspektive des Autors: Danach gilt es mit der neuen Geisteshaltung, mit offenen Sinnen und offenem Geist, das immer wieder wundersame andere Ufer zu erkunden.


    Stromeintritt bedeutet, dass jemand in den Strom der Erleuchtung eingetreten ist, das heißt, der Weg zu Nirwana ist für ihn nicht mehr umkehrbar. Rückschläge, die einen vorübergehend wieder zurück ans Ufer des Leids treiben – was immer geschehen kann – sind durch das Gelernte überwindbar.


    Von einem Stromeingetretenen wird gesagt, er/sie/divers habe ein intuitives Verständnis für die Lehre des Buddha (Rechte Ansicht) und vollständiges Vertrauen in sie. Außerdem wird über Stromeingetretene gesagt, dass sich ihnen das ‚Auge des Dhamma’ (‚dhammacakkhu’) geöffnet hat, weil in ihnen die unerschütterliche Erkenntnis gereift ist, dass ‚alles, was irgendwie entstanden ist, auch wieder untergehen muss’ (‚Nichtbeständigkeit’).


    Die drei Fesseln, die beim Stromeintritt vernichtet wurden:


    1.: Festhalten an skeptischer Unentschlossenheit, was die Lehren Buddhas betrifft,


    2.: Festhalten an Riten und Ritualen – die Überzeugung, das Ausführen von Regeln und Riten sei ausreichend für die Befreiung – und


    3.: Festhalten an einem Persönlichkeitsglauben


    Persönlichkeitsglaube bedeutet:


    Die Sichtweise – die Selbstsicht, eines der fünf Aggregate oder Zusammenhäufungen (‚Khandhas’) sei ein permanentes, unveränderliches Wesen (ein ‚Atta’) oder man identifiziert sich mit seinen Begierden bzw. Gelüsten und Bedürfnissen.


    Unter Loslassen eines Persönlichkeitsglaubens ist zu verstehen, dass man nicht mehr daran glaubt, folgende fünf ‚Aggregate’ bzw. ‚Zusammenhäufungen’ seien ein permanentes Wesen, ein ‚Atta’, wären die unveränderliche ‚Seele’.


    Die einzelnen Skandhas:


    a) Körperlichkeitsgruppe:

    Der materielle Körper, einschließlich der sechs Sinnesorgane der buddhistischen Philosophie: Auge, Ohr, Nase, Zunge, Tastsinn und Denkorgan. (Anmerkung des Autors: Das Ohr schließt sicher auch das Gleichgewichtsorgan mit ein.)


    b) Gefühlsgruppe:

    ‚Urgefühle’: angenehm, unangenehm, neutral


    c) Wahrnehmungsgruppe:

    Wahrnehmungen (und Identifikationen) äußerer (Anmerkung: oder eingebildeter) Objekte im Geist des Betrachters, die der Mensch als Farben, Töne, Gerüche und Bilder aufnimmt und unterscheidet.


    d) Geistesformationsgruppe:

    Keine positiven oder negativen (Karma)folgen haben Willenstätigkeiten, wie Interessen, Willensregungen, Sehnsüchte und Tatabsichten.


    Gefühle und Wahrnehmungen sind keine Willenstätigkeit.


    Positive oder negative Wirkungen auf sich und andere haben nur Willenstätigkeiten, wie Aufmerksamkeit, Entschlossenheit, Vertrauen, Sammlung / Konzentration, Weisheit, Tatkraft, Begierde, Widerstreben oder Hass, Unwissen, Dünkel / Arroganz, Persönlichkeitsglaube und ähnliches.


    e) Bewusstseinsgruppe:

    Bewusstsein entsteht durch das Gewahr werden dieser genannten und erläuterten vier Daseinsfaktoren a) bis d).


    Ein ‚Selbst’ entsteht, in dem die Außenwelt nicht erfasst wird, sondern das die Außenwelt in sich entstehen lässt (‚projiziert‘).


    Bewusstsein ist eine Reaktion oder Antwort, die eine der sechs Fähigkeiten (Auge, Ohr, Nase, Zunge, Körper und Geist) als Grundlage und eine der entsprechenden äußeren Erscheinungen (sichtbare Form, Ton, Geruch, Geschmack, Tastobjekte und Geistobjekte – das bedeutet ‚eine Vorstellung oder einen Gedanken‘) zum Objekt hat.


    Sehbewusstsein beispielsweise hat das Auge als Grundlage und eine sichtbare Form als Objekt. Denkbewusstsein hat den Geist als Grundlage und ein Geistobjekt (eine Vorstellung oder einen Gedanken) als Objekt.


    Nur wenn das als frei von dauerhafter Substanz erkannt wird (also ohne unveränderbares selbst, ‚Anatta‘), kann man die Ich-Sucht verlieren und Befreiung vom Leben und damit vom Leid finden. Man befindet sich in ständigem Wandel, wird also ohne zu physisch zu sterben ‚Wiedergeboren’.


    Entsprechend der buddhistischen Lehre gilt es also, das Haften an ein dauerhaftes Ich (beziehungsweise das Glauben an ein beständiges Selbst) aufzugeben, weil dies zu Gier, Hass und Verblendung führt. Dadurch kann das momentane Karma aufgelöst werden, welches das Erfahren von Nirwana verhindert.


    Wenn man diese Komponenten untersucht, aus denen wir gemäß der Lehre des Buddha zusammengesetzt sind, können wir feststellen, dass darin kein ‚Ich‘ und kein festes Selbst zu entdecken sind. Häufig wird hier das Gleichnis eines Wagens verwendet, der nur eine bestimmte Zusammenstellung von Einzelteilen ist, ‚Wagen‘ ist nur ein Name, geht man in seine Tiefe (seine Einzelteile), so ist er nicht mehr vorhanden.


    Spezielle Kontemplationen und Meditationen mit den fünf Daseinsfaktoren fördern diese Erkenntnisse. Für gewöhnlich betrachten wir uns aber als eine feste Einheit, was der historische Buddha als Haupthindernis auf dem Weg zur Erleuchtung bezeichnet hat. In dieser illusorischen Annahme eines festen ‚Ichs‘ ist die Ursache allen Leidens zu erkennen.


    Die weiteren 7 Fesseln sind:


    4.: Unweises Handeln durch Unwissenheit bzw. Verblendung:

    Nicht über ‚D‚ukkha‘ (Leid oder Leid durch die Angst vor Leid) wissen, nicht über den Ursprung von Leid wissen, nicht über Beendigung von Leid, nicht über den Weg, der zu der Beendigung von Leid führt, wissen, dieses wird Unwissenheit genannt. Der Weg aus der Unwissenheit ist das Verstehen verschiedener Aspekte (je nach buddhistischer Tradition).


    ‚Avidyā‘ wird ins Deutsche am treffendsten mit Unwissenheit, Nichtwissen oder Verblendung übersetzt, das Vorhandensein von falschem Wissen, also eine Fehlkonzeption der Wirklichkeit.


    Es bedeutet also nicht nur ein Mangel an Wissen, sondern beispielsweise die Verwechslung von Vergänglichem mit Beständigem (z. B. den eigenen Körper für das wahre Selbst zu halten). Oder die subjektive Wahrnehmung - die fundamentale Blindheit - gegenüber der wahren Natur des Selbst.


    ‚Avidyā‘ ist das Gegenteil von ‚Vidya‘, was Wissen, Weisheit oder Klarheit bedeutet.


    5.: Festhalten an Gier/Sucht/Begierde/sinnlichem Begehren:

    Dies ist das Haben- und Besitzen-wollen, das Bestreben, auf jeden Fall und um jeden Preis zu existieren. Mit Gier verwandt sind die Leidenschaften heftiges Begehren und ‚Durst‘ nach Werden. Es ist dieser ‚Durst‘, der neues Dasein und Wiedergeburt erzeugt und mit leidenschaftlicher Gier verbunden ist, der hier und da sich ergötzt in Form von: Durst nach den Lüsten der sechs Sinne, Durst nach Dasein und Werden, Durst nach Nicht-Dasein, Selbstvernichtung.


    Der ‚Durst‘, das Verlangen, Sucht und Gier offenbaren sich in verschiedener Weise und sind der vordergründige Anlass für die Entstehung von Leid und die Fortdauer der Wesen. ‚Durst‘ ist nicht die erste oder einzige Ursache der Entstehung von Leid. Es ist aber die unmittelbarste. Der ‚Durst’ entsteht durch die verschiedenen Vorstellungen eines Selbst.


    Der ‚Durst‘ schließt also hier nicht nur das Verlangen nach und Hängen an Vergnügen wie etwa Reichtum und Macht ein, er beinhaltet auf einer abstrakteren Ebene auch das Hängen an Vorstellungen und Idealen, Ansichten, Meinungen, Lehren, Begriffen, und Glaubensvorstellungen.


    Laut Buddha entsteht alle Unruhe und Streit auf dieser Welt, von persönlichen kleinen Zankereien in Familien bis zu großen Kriegen zwischen Völkern und Ländern, nur aufgrund dieses selbst- oder nichtselbstsüchtigen ‚Durstes‘. Die Ursache für diesen unaufhörlichen ‚Durst‘, dieses Verlangen, ist Unwissenheit. Heilsam wirken Großzügigkeit und Mildtätigkeit.


    Und es ist die Ansicht des Autors, dass man diesen Durst des Festhalten-wollens auch übertragen kann auf überholte weltliche Verbote und Verhaltensvorgaben von Religionen und die Gier nach ehemaligen Staatsgrenzen, zu denen man wieder zurückkehren möchte.


    6.: Groll für vergangenes zugefügtes Leid:

    Sich selbst oder anderen gegenüber Hass / Zorn / Aggression empfinden, ist die Selbstbehauptung eines illusionären Selbst den Mitwesen gegenüber. Heilsam wirkt Güte. Und nach Ansicht des Autors auch sich-in-den-anderen-hineinversetzen, um seine/ihre Handlungen / Worte zu verstehen, beziehungsweise diese als ‚vergangen und erledigt‘ hinter sich zu lassen.


    7.: Begehren nach Feinkörperlichkeit:

    Das Begehren materiell wiedergeboren zu werden.


    8.: Begehren nach dem Unkörperlichen:

    Das Begehren in einem ‚Himmel’ wiedergeboren zu werden.


    9.: Dünkel / Arroganz


    10.: Aufgeregtheit


    10 STUFEN DER ENTWICKLUNG EINES BODHISATTVAS


    Fortgeschrittene spirituell Suchende bewegen sich auf den 10 ‚Bodhisattva-Stufen’. Sie beschreiben, was nach dem Erwachen passiert. Das, was allgemein mit Erwachen bezeichnet wird, geschieht auf der ersten Stufe.


    Die Entwicklung eines ‚Bodhisattvas’ (eines Wesens, das nach Erleuchtung strebt, um allen fühlenden Wesen zu helfen) wird im Mahayana-Buddhismus, insbesondere im Zehn-Stufen-Sutra (‚Dasabhumika-Sutra’), in zehn aufeinanderfolgende Stufen oder ‚Bhumis’ (wörtlich ‚Erde’ oder ‚Grund’) unterteilt.


    Diese ‚Bhumis’ beschreiben den Fortschritt in Weisheit, Mitgefühl und den Vollkommenheiten (‚Paramitas’).


    Hier sind die 10 Stufen der Entwicklung eines Bodhisattvas:


    1. Die Stufe der Freude (‚Pramudita-bhumi’): Der Bodhisattva hat direkt die Leerheit erkannt und erlangt große Freude, weil er den Pfad zur Buddhaschaft betreten hat. Der Schwerpunkt liegt auf der Großzügigkeit (‚Dana Paramita).


    2. Die Stufe der Makellosigkeit (‚Vimala-bhumi’): Der Bodhisattva ist frei von den Flecken unmoralischen Verhaltens und vollendet die Ethik (‚Shila Paramita’).


    3. Die Stufe des Lichts / Erleuchtung (‚Prabhakari-bhumi’): Das Licht der Weisheit strahlt, und der Bodhisattva überwindet Begierde und Hass, indem er die Geduld (‚Kshanti Paramita’) perfektioniert.


    4. Die Stufe der Strahlkraft (‚Archishmati-bhumi’): Das strahlende Feuer der Weisheit verbrennt restliche Illusionen. Der Fokus liegt auf Ausdauer / Anstrengung (‚Virya Paramita’).


    5. Die Stufe, die schwer zu bezwingen ist (‚Sudurjaya-bhumi’): Diese Stufe ist schwer zu erreichen, da der Bodhisattva tief in die Wahrheit der vier edlen Wahrheiten und der Lehre vom Entstehen in Abhängigkeit eindringt. Der Fokus liegt auf Konzentration (‚Dhyana Paramita)’.


    6. Die Stufe der Manifestation (‚Abhimukhi-bhumi’): Der Bodhisattva sieht das Wesen der Dinge klar und manifestiert Weisheit. Er versteht die Nicht-Substanzialität aller Phänomene. Der Fokus liegt auf der Weisheit (‚Prajna Paramita’).


    7. Die Stufe der weitreichenden Erleuchtung (‚Durangama-bhumi)’: Der Bodhisattva gelangt ‚weit hinaus’, beherrscht geschickte Mittel (‚Upaya’) zur Befreiung anderer und ist nicht mehr an Konzepte gebunden.


    8. Die Stufe der Unbeweglichkeit (‚Achala-bhumi’): Der Bodhisattva ist unerschütterlich geworden und kann nicht mehr zurückfallen. Alle kognitiven Hindernisse sind überwunden. (Anmerkung des Autors: Tatsächlich steht die Entwicklung dieser Fähigkeit erst an ACHTER Stelle & NACH dem ‚Erwachen’. Rückschritte auf dem Weg dorthin werden also schon seit Jahrtausenden akzeptiert, sind weder Scheitern noch Peinlichkeit, sondern einfach menschlich.)


    9. Die Stufe der ausgezeichneten Intelligenz (‚Sadhumati-bhumi’): Der Bodhisattva besitzt vollkommenes Wissen und kann die Lehre (‚Dharma’) umfassend vermitteln.


    10. Die Stufe der Wolke des Dharma (‚Dharmamegha-bhumi’): Wie eine große Wolke, die Regen spendet, manifestiert der Bodhisattva unendliche Qualitäten, segnet alle Wesen und bereitet sich auf die volle Buddhaschaft vor (‚Buddha-Ernennung’).


    11. Nach diesen zehn Stufen wird oft eine elfte Stufe genannt, die das Erreichen der vollständigen Buddhaschaft (‚Buddhabhumi’) darstellt. Also nicht DER Buddha, sondern EIN Buddha als Titel.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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