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Beiträge von Ellaestla

  • Vorstellung

    • Ellaestla
    • 30. November 2025 um 13:26

    Liebe LalDed,


    Willkommen bei uns, ich hoffe, du findest hier einen wohltuenden Austausch. Ich denke nicht, dass du den Zugang zu Spiritualität verloren hast, nur es haben sich andere Dinge vorgedraengt. Vertraue darauf, dass das Leben gut für dich sorgt.


    Liebe Grüße Gabriella

  • Freundschaft (im Buddhismus)

    • Ellaestla
    • 30. November 2025 um 13:20
    Anna Panna-Sati:

    D.h. du nutzt Freundschaften auch aktiv für deine psychologische (ev. spirituelle) Weiterentwicklung?

    Bin neugierig : Tauscht ihr euch untereinander über diese Erfahrungen aus oder praktizierst du das so "nebenher", während ihr z.B. zusammen etwas unternehmt?

    (Musst nicht antworten, wenn dir diese Frage(n) zu persönlich sind... ;) )

    Ja, ich nutze Freundschaften, um mein Verhalten zu reflektieren. Solche Reflektionen sind fester Teil meiner spirituellen Praxis, denn die Verbesserung des Charakters sehe ich als Indikator für spirituelle Entwicklung. Das Ego schwächen und meine Handlungen so frei davon wie möglich zu gestalten ist mein Ziel.


    Mitgefühl, Sanftheit, Versöhnlichkeit, die Einheit in allem zu sehen, das Gemeinsame anstatt die Trennung zu sehen, das sind nur ein paar Aspekte.


    Die Reflektionen mache ich für mich, im Dialog werden Themen angesprochen nur wenn ich den Verdacht habe, dass der andere nicht adäquat von mir behandelt wird. Feedback ist eine gute Möglichkeit, die Wahrnehmung des anderen kennen zu lernen. Oft reimen wir uns was zusammen, was nicht der Realität entspricht.


    Ich hatte einige Charaktereigenschaften, die mir im Weg gestanden sind. Zum Beispiel eine starke Fixierung auf die Lösung der Probleme, das hinderte mich zum Beispiel daran, ein guter Zuhörer zu sein. Oft wollen Menschen Anteilnahme und keine Ratschläge.


    Den eigenen Charakter zu kennen, ist sehr hilfreich. Die Schwächen zu kennen, ermöglicht es, dass man daran arbeitet. Oder zumindest die abmildert. Zum Beispiel bin ich morgens eher nach innen gekehrt. Lange Telefonate überfordern mich, ich werde ungeduldig und leicht genervt. Es spricht nichts dagegen, solche Gespräche später zu führen.


    Die Motivation, die zu einer Handlung zugrunde liegt, ist meiner Meinung nach wichtig. Natürlich kann man mit guter Absicht was Schlechtes tun, aber zumindest die Absicht sollte rein sein. Und frei von Ego. Und das ist in meiner Verantwortung.

  • Freundschaft (im Buddhismus)

    • Ellaestla
    • 26. November 2025 um 15:09

    Ein sehr interessantes Thema, danke dafür 🙏. Ich denke ein edler Freund ist die Sehnsucht jedes Suchenden, die Sehnsucht nach Entwicklung und Gemeinschaft.


    Ich sehe die Gesellschaft anderer als Spiegel, durch sie kann ich mein Verhalten "sehen". Direkt als Reaktion, aber auch indirekt durch Spuegelung oder Projektion. Ich habe mir angewöhnt, dieses Möglichkeiten aktiv zu nutzen.


    Die meisten Freundschaften aus früheren Zeiten führe ich weiter und die sind mir wichtig, jedoch sind es Menschen, die an mir interessiert sind, auch wenn die mit vielen Wandlungen nichts anzufangen wissen. Sie stellen Fragen, aber sie stellen nichts in Frage. Diese Unterscheidung halte ich für wichtig. Es waren recht innige Bindungen, auf wahres Interesse aneinander basierend. Andere, oberflächlichere Verbindungen haben sich im Laufe der Zeit aufgelöst.


    Neue Menschen, mit ähnlichen Interessen sind in mein Leben gekommen und mit ihnen verbringe ich mehr Zeit.


    Vieles kann man nur in Stille und innige Verbundenheit mit sich selbst erkennen / erfahren, aber ich sehe die Interaktion mit meinen Mitmenschen und die Entwicklung meines Charakters als wesentlicher Teil meiner spirituellen Praxis.


    Ich weiß nicht, wohin die reise6geht, aber aus jetziger Sicht halte ich es für sehr wünschenswert, alle Menschen als Freude zu enpfinden.....


    Liebe Grüße Gabriella

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Ellaestla
    • 26. November 2025 um 14:47

    Ich erkläre mir das dadurch, dass die meisten Menschen andere Prioritäten haben als ich. Aus ihrer Sicht ist es womöglich nicht verrückt, was sie tun, sondern mit ihren Zielen kompatibel.


    Isolation war nie mein Wunsch, deswegen war mir wichtig, "normale" Freundschaften weiter zu führen. Und stets konzentriere ich mich auf die Gemeinsamkeiten und nicht auf die Unterschiede.


    Die Wertungen zu reduzieren scheint mir ein wünschenswertes Ziel und dank des Beobachters erkenne ich, wenn ich am Werten bin.

  • Kurze Vorstellung

    • Ellaestla
    • 22. November 2025 um 09:48

    Guten Morgen,


    Schön, dass ihr da seid. Ich habe dieses forum gefunden, weil ich ermüdet war davon, mich mit weltlichen Belange zu befassen. Im Laufe der Jahren ist mein Interesse daran immer mehr geschrumpft. Ich sehe mich als Teil dieser Welt und achte darauf, wie meine Handlungen sich auswirken auf andere. Wohlwollen, Mitgefühl und Einheit sollen meine Taten beseelen. Reine Absichten sollen als Quelle meiner Handlungen sein. Und doch sehne mich nach Gleichgesinnte, nach Menschen, die ebenso wie ich ihr Leben jenseits der weltlichen Begierden führen wollen. Nun bin ich hier und wollte mich kurz vorstellen.


    Mein Name ist Gabriella und ich Meditieren seit mehreren Tagen regelmäßig. Es ist zum Ritual geworden, meinen Tag damit zu beginnen und damit zu beenden. Achtsamkeit im Alltag und einen bewussten Umgang mit allem und jedem sind das Ziel meiner Praxis. Und die Befreiung meines Geistes von Täuschungen. Langsam, Schritt für Schritt. Mit Hingabe und Disziplin.


    Der Weg scheint mir unendlich. Es tauchen immer neue Anhaftungen auf, der Geist scheint mir äußerst kreativ. Der ungebaendigter Geist. Ich habe erkannt, wie mein Verstand funktioniert und dass ich ohm zu viel Bedeutung gebe. Ihn als Werkzeug zu nutzen, erscheint mir sehr sinnvoll, aber Herrscher soll er nicht sein. Leben möchte ich aus der Energie und Weisheit meines Herzen, denn von dort kommt meine wahre Essenz. Und so bemühe ich mich Tag für Tag, beflügelt von einer vagen Ahnung, wie es sein könnte.... Liebe Grüße, Gabriella

  • Nichts erreichen vs. Disziplin und Ziele

    • Ellaestla
    • 21. November 2025 um 18:23

    Nichts erreichen zu wollen bedeutet die Loslösung von Handeln mit Absicht. Spirituelle Praxis soll keine "um zu" Handlung sein.


    Wir sind sehr verblendet und sehr identifiziert mit dem begrenzten ich und ständig in Aktion. Der Geist erzeugt Tumult und die Gedanken kreisen um weltlichen Themen. Dass in diesem "Lärm" die innere Stille nicht wahrnehmbar ist, ist nicht verwunderlich.


    Disziplin und Fokus haben die Aufgabe, den Lärm der Welt zu stoppen und die Identifikationen aufzulösen. Dass das nicht ohne, oder nur punktuell geschehen kann, erscheint mir logisch.


    Und doch macht man das nicht, um Erleuchtung (oder was auch immer) zu erreichen, sondern eher wie ein innehalten. Das verstehe ich unter fehlende Absicht.

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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