Hi, ich habe seit ein paar Tagen das Gefühl, einer Sache auf die Schliche gekommen zu sein. Über eine Einschätzung von erfahrenen Hasen würde ich mich freuen.
Vor zwei Wochen habe ich in Holland an einem Trüffel-Ritual teilgenommen. Nach dem Trip hat mich eine Frau angesprochen und mir gesagt, dass ich extrem anders sei als vor dem Trip, nicht mehr so steif, sondern sehr relaxt, offen und wahrnehmend auf sie wirke. Dies hat mich sehr verwirrt, für Tage, weil sich für mich überhaupt nichts geändert hatte. Zugegeben, meine Sinne waren durcheinander, ich hätte nicht einmal einen Busfahrplan verstehen können, aber es fühlte sich nichts anders an. Ich hatte das Gefühl, genauso auf die Welt zu schauen wie vor dem Trip auch.
Vor ein paar Tagen ist mir dann während einer Meditation bewusst geworden, dass sich an der Art und Weise, auf die Welt zu schauen, seit der Kindheit auch nichts geändert hat. Mit meinem Vater hatte ich vor längerer Zeit auch mal so ein Gespräch, und auch er hat mir versichert, noch genauso „aus seinem Kopf herauszuschauen“ wie als kleines Kind, so, als ob keine Zeit existiert.
Ich denke, genau dort liegt der Schlüssel. Das ist die einzige Konstante in meiner ganzen Welt. Dort sollte ich nach Frieden suchen. Macht das Sinn? Geht das in die richtige Richtung?