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  1. Buddhaland Forum
  2. Dirk_

Beiträge von Dirk_

  • „Aus dem Kopf herausschauen“, Eure Einschätzung?

    • Dirk_
    • 29. Januar 2026 um 00:01

    Hi, ich habe seit ein paar Tagen das Gefühl, einer Sache auf die Schliche gekommen zu sein. Über eine Einschätzung von erfahrenen Hasen würde ich mich freuen.


    Vor zwei Wochen habe ich in Holland an einem Trüffel-Ritual teilgenommen. Nach dem Trip hat mich eine Frau angesprochen und mir gesagt, dass ich extrem anders sei als vor dem Trip, nicht mehr so steif, sondern sehr relaxt, offen und wahrnehmend auf sie wirke. Dies hat mich sehr verwirrt, für Tage, weil sich für mich überhaupt nichts geändert hatte. Zugegeben, meine Sinne waren durcheinander, ich hätte nicht einmal einen Busfahrplan verstehen können, aber es fühlte sich nichts anders an. Ich hatte das Gefühl, genauso auf die Welt zu schauen wie vor dem Trip auch.

    Vor ein paar Tagen ist mir dann während einer Meditation bewusst geworden, dass sich an der Art und Weise, auf die Welt zu schauen, seit der Kindheit auch nichts geändert hat. Mit meinem Vater hatte ich vor längerer Zeit auch mal so ein Gespräch, und auch er hat mir versichert, noch genauso „aus seinem Kopf herauszuschauen“ wie als kleines Kind, so, als ob keine Zeit existiert.

    Ich denke, genau dort liegt der Schlüssel. Das ist die einzige Konstante in meiner ganzen Welt. Dort sollte ich nach Frieden suchen. Macht das Sinn? Geht das in die richtige Richtung?

  • Sichtwechsel auf der Autobahn: War das ein Moment des Erwachens?

    • Dirk_
    • 26. Dezember 2025 um 18:01

    Danke Dir. Deine Unterscheidung zwischen der bloßen Beobachtung und der Samatha-Praxis hilft mir sehr, das einzuordnen.

    Interessant, dass du den Zustand beim Gehen so leicht abrufen kannst. Bei mir fühlt es sich aktuell noch so an, als wäre ich einmal zufällig durch eine Tür gestolpert, finde jetzt aber die Klinke nicht mehr. Ich werde deinen Rat befolgen und weiter in Richtung Geistesruhe üben...

  • Sichtwechsel auf der Autobahn: War das ein Moment des Erwachens?

    • Dirk_
    • 21. Dezember 2025 um 11:19

    Hi zusammen, da bin ich wieder.


    Nachdem ich nun ein paar Wochen/Monate diszipliniert geübt habe, bin ich über etwas gestolpert, wo ich gerne eure Einschätzung hätte. Vielleicht können mir die „erfahrenen Hasen“ bestätigen: jep, genau darum geht es, oder nope, such weiter...


    Vor ein paar Tagen hatte ich beim Autofahren auf der Autobahn einen sehr interessanten Perspektivwechsel. Normalerweise nehme ich es so wahr, dass ich mich durch die Welt bewege. Doch plötzlich drehte sich das um: Ich bewegte mich nicht mehr, sondern ich war das feste Zentrum, an dem die Welt vorbeiflog. Es fühlte sich an wie in einem alten Arcade-Rennspiel: Die Windschutzscheibe war wie ein fester Bildschirm, auf dem sich die Straße nur nach links und rechts schlängelte.

    Alles wirkte irgendwie entkoppelt. Das Sehen, das Hören und die Kopfbewegungen gehörten zwar zusammen, standen aber doch separat für sich. Im Zentrum war absolute Stille, während die Welt außen wild drumherum wirbelte.


    Nun meine Frage dazu: War das ein Vorgeschmack auf das „Erwachen“? Geht es darum, diesen Kern der Ruhe wahrzunehmen, während das Leben passiert?

  • Schuldgefühle beim meditieren

    • Dirk_
    • 11. Juni 2025 um 23:18

    Hi Frosch,

    beim Umgang mit Gefühlen hätte ich noch einen anderen Vorschlag: sie wirklich zuzulassen. Also gar nicht erst versuchen, sie „wegzumachen“, wenn sie unangenehm sind. Stattdessen einfach wahrnehmen, dass das Gefühl da ist – und die Chance nutzen, etwas daraus zu lernen. Das Gefühl neugierig erkunden: Wo spüre ich es im Körper? Gibt es Enge, Druck, Kribbeln, ein Ziehen? Wenn es eine Farbe hätte – welche wäre es? Und wenn möglich: das Gefühl ohne die ganze Story drumherum anschauen. Nur fühlen – und es da sein lassen, genau so, wie es ist.

    The Pema Chödrön Audio Collection war für mich ein echter Gamechanger.

    Ich muss allerdings gestehen: Bei mir war es nicht speziell Schuld, sondern Gefühle generell. Ich hatte so große Angst davor, dass ich selbst die angenehmen nicht zugelassen habe – aus Angst, sie könnten wehtun.

  • „Ich“ oder „Wir“ – wohin geht mein Weg?

    • Dirk_
    • 11. Juni 2025 um 19:47

    Hallo zusammen,

    nach der großartigen Unterstützung vor ein paar Monaten versuche ich es gerne erneut mit einer Frage, die mich seit einiger Zeit beschäftigt – oder besser gesagt: einer inneren Weggabelung, an der ich nicht recht weiß, wie ich weitergehen soll.

    Seit etwa anderthalb Jahren beginne ich meine Meditationen mit einer Affirmation, die ich aus einem Buch von Thich Nhat Hanh übernommen habe:

    „Ich bin dem Altern unterworfen. Ich kann dem Altern nicht entkommen.“

    Und so weiter mit Krankheit, Tod, Veränderung, den Konsequenzen meines Handelns...

    In den letzten Wochen – heute besonders intensiv – hatte ich während der Meditation das starke Gefühl, dass dieses „Ich“ am Anfang jeder Zeile nicht mehr stimmig ist. Es fühlt sich zunehmend falsch an, ja sogar kontraproduktiv.

    Einer spontanen Eingebung folgend, habe ich heute das „Ich“ durch ein „Wir“ ersetzt. Und dieses „Wir“ meint auf mehreren Ebenen etwas:

    – die verschiedenen Persönlichkeitsanteile,

    – den kommunizierenden Zellverbund, den wir Körper nennen,

    – meine Familie, Freunde, Mitmenschen,

    – und schließlich alle Lebewesen als Teil eines größeren Ganzen.

    Diese Änderung hat sich überraschend richtig angefühlt – sie hat ein tiefes Gefühl von Verbundenheit erzeugt, innen wie außen.

    Und doch beschäftigt mich seither die quälende Frage: Bin ich damit auf dem Holzweg? Ist das wieder so ein klassischer Anfänger-Irrtum? Täusche ich mich da in was hinein?

    Ich würde mich sehr freuen über eure Einschätzungen – im Sinne von:

    – „Ganz normal, solche Phasen kennt jeder.“

    – „Vorsicht, da rutschst du in XY ab.“

    – „Unorthodox, aber wenn es dir hilft, warum nicht?“

    – Oder auch ganz andere Blickwinkel.

    Ich bin offen, verwirrt – und dankbar für jeden Denkanstoß.

  • Frage zur Vipassana-Meditation: Was tun, wenn Bilder auftauchen?

    • Dirk_
    • 14. Februar 2025 um 09:06

    jetzt aber...

  • Frage zur Vipassana-Meditation: Was tun, wenn Bilder auftauchen?

    • Dirk_
    • 14. Februar 2025 um 09:00

    Hi,

    vielen lieben Dank für eure zügigen und hilfreichen Antworten! Ich denke, ich weiß jetzt, was ich tun soll – weder A noch B. Toll! Das sind mir die liebsten Antworten.

    Und dass das alles ganz normal ist, ist ebenfalls sehr beruhigend. 😊

  • Frage zur Vipassana-Meditation: Was tun, wenn Bilder auftauchen?

    • Dirk_
    • 14. Februar 2025 um 06:57

    Seit fast einem Jahr meditiere ich täglich und habe eine stabile Praxis entwickelt. Wenn Wort-Gedanken auftauchen, erkenne ich sie als „denken“ und kehre zum Atem zurück. Das funktioniert gut. Doch in manchen Sitzungen, wenn sich die Wort-Gedanken beruhigen, treten stattdessen Bilder auf – erst sporadisch, dann immer häufiger.

    Hier stehe ich vor einem Problem:

    1. Wenn ich die Bilder ebenfalls mit „denken“ deklariere und zum Atem zurückkehre, tauchen anschließend wieder nur Wort-Gedanken auf.

    2. Wenn ich bei den Bildern bleibe, verliere ich mich oft in ihnen wie in einer Gedankengeschichte. Werde ich mir dessen bewusst, kehre ich mit „denken“ zum Atem zurück – doch dann folgen erneut Wort-Gedanken.

    Daher meine Frage: Was ist der beste Umgang mit diesen aufkommenden Bildern? Soll ich bei Option 1 oder 2 bleiben – oder gibt es eine bessere Option 3?

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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