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  1. Buddhaland Forum
  2. flaneur

Beiträge von flaneur

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • flaneur
    • 30. August 2025 um 13:43
    Aravind:

    "Spielt für meine Praxis keine Rolle" fehlt mir.

    Finde ich auch spannend, aber eventuell als „Zusatzfrage“, weil man ja unabhängig davon eine Ansicht zur Wiedergeburt haben kann.

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • flaneur
    • 30. August 2025 um 13:41

    Spannende Umfrage-Idee 🙂

    Ohne werten zu wollen und ohne die Absicht, eine Diskussion über eigentlich „unbuddhistische“ Konzepte loszutreten, würde mich bei der Option „ja“ noch die Unterscheidung zwischen:

    [ ] ja - im Sinne einer sich fortsetzenden Identität

    und

    [ ] Ja - im Sinne eines kontinuierlichen Daseinsstomes

    interessieren, wobei das Wording natürlich gerne für eine bessere Verständlichkeit angepasst werden darf.

  • Ich bin aus der Deutschen Buddhistischen Union ausgetreten

    • flaneur
    • 26. Juni 2025 um 18:32

    Die dargestellten Entwicklungen sind bedauerlich, denn die DBU könnte eine wichtige Funktion für den Buddhismus in Deutschland haben - gerade im Kontext der Einzelmitglieder.

    Von den konkreten Themen bin ich zu weit weg, um Partei zu ergreifen und nicht alles scheint ausreichend transparent. Es wirkt aber so als menschelte es auf beiden Seiten und nicht jede Aktion ist da ein Aushängeschild für den Buddhismus.

  • Was steckt hinter dem Lesen ?

    • flaneur
    • 27. Mai 2025 um 11:02
    Kaiman:

    man kann sich überhaupt nicht konzentrieren und muss immer wieder die Seite von neuem anfangen. Dann gibt es Momente wo man voll in eine Geschichte oder einen Text eintaucht.

    Ja… kenne ich sehr gut! 🙂

    Ich denke, es ist eine Frage der Konzentration, die ihrerseits an gewisse Voraussetzungen geknüpft ist (vgl. z. B. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Konzentration_(Psychologie) und nicht zu verwechseln mit Achtsamkeit, auch wenn es zum Teil vielleicht ähnliche Vorbedingungen gibt). Natürlich spielt dann auch der Text eine Rolle: Interessiert er mich? Verstehe ich ihn? …?

  • KI und Dharma

    • flaneur
    • 27. Mai 2025 um 10:37
    Qualia:

    KI kann nicht halluzinieren

    Hier gibt es vielleicht ein Missverständnis: Das Halluzinieren im Komtext von KI ist ein technischer Fachbegriff, der nicht gleichzusetzen ist mit menschlichem Halluzinieren.

  • KI und Dharma

    • flaneur
    • 27. Mai 2025 um 10:33

    Tatsächlich verwende ich manchmal: https://norbu-ai.org/en/norbu (vgl. auch https://www.ursachewirkung.com/blog/4926-erst…-intelligenz-ki)

    Allerdings nutze ich ihn dann meist als ergänzende Wissensquelle und nicht dialogisch.

  • Gute Lehrer / schlechte Lehrer

    • flaneur
    • 15. Februar 2025 um 16:27
    Thorsten Hallscheidt:

    Also z.B. nicht mehr fliegen, oder?

    Möglicherweise ja. In jedem Falle ist ein bewusster Umgang mit den Ressourcen geboten. Davon bin ich überzeugt, auch wenn es immer wieder schwerfällt und ich weit von Zero-Footprint entfernt bin.

  • Gute Lehrer / schlechte Lehrer

    • flaneur
    • 15. Februar 2025 um 14:22
    Thorsten Hallscheidt:

    Du sagst es: aus unserer heutigen Sicht. Was ist in 20 Jahren?

    Hier kommt für mich die Redlichkeit ins Spiel: Jede Zeit und jede Kultur muss nach bestem Wissen und Gewissen handeln. Ein Rückgriff auf die Vergangenheit darf nicht als Ausrede für unethisches Handeln dienen. Und manches, was „Buddhisten“ in früherer Zeit getan haben, entsprach wohl auch damals schon nicht der Lehre des Buddhas. Der Verweis auf ähnliche Probleme im Christentum - die es zweifelsohne gibt- ändert daran für mich nichts.

  • Gute Lehrer / schlechte Lehrer

    • flaneur
    • 15. Februar 2025 um 11:23
    Thorsten Hallscheidt:

    Und in Japan gab es den Bushido. Beides war im Rahmen der jeweiligen Kultur "Recht".

    Nur ist es das aus heutiger westlicher Sicht nicht. Auch mit unserer Sicht auf die Silas ist es nicht vereinbar.

  • Gute Lehrer / schlechte Lehrer

    • flaneur
    • 15. Februar 2025 um 11:05

    Meines Erachtens kann natürlich auch ein Lehrer, der Fehler begeht, hilfreich sein. Menschen sind nun mal nicht unfehlbar. Letztlich kommt es wohl auf seine Glaubwürdigkeit an. Diese muss jeder Schüler für sich bewerten. Wenn Lehrer schwere, insbesondere justiziable Vergehen begehen, dürfte diese allerdings kaum noch gegeben sein. Zumindest neue und weniger erfahrene Schüler müssen meines Erachtens zudem vor auffälligen Lehrern gewarnt und auch geschützt werden.

  • Offener Brief an die DBU

    • flaneur
    • 2. Februar 2025 um 18:24
    H2O:

    Den Vorgang fand ich insgesamt komisch.

    Dem kann ich nur zustimmen. Grundsätzlich wäre mehr Transparenz der DBU (gerade zu Finanzen und Sitzungen, insbesondere bei Grundsatzfragen) wünschenswert. Die Kommunikation im Falle von gewünschten und erfolgten Spenden halte ich für verbesserungsbedürftig, um es nett zu sagen.

  • Offener Brief an die DBU

    • flaneur
    • 1. Februar 2025 um 23:54

    Ich schätze die DBU und fände es schade, wenn sie die aktuelle Krise nicht überstände. Damit dies gelingt müsste sie meines Erachtens ihr Aufgabenspektrum fokussieren, um den Mitgliedsgemeinschaften eine Dachorganisation und den Einzelmitgliedern einen Ort des Austauschs zu bieten. Eigene Schulungsprogramme und gesellschaftspolitische AGs (deren Themen wichtig, aber in anderen Organisationen mindestens genauso gut aufgehoben sind) wären ebenso zu hinterfragen wie das Streben nach einer religionsgemeinschaftlichen Körperschaft. Die BA sehe ich an sich positiv, aber meiner Erinnerung nach war sie früher anspruchsvoller. Und natürlich braucht auch sie ein tragfähiges Finanzkonzept.

  • Teure Seminare

    • flaneur
    • 24. Januar 2025 um 17:21

    Es gibt Häuser in sehr unterschiedlicher Qualität und Lehrer in sehr verschiedenen Lebenssituationen. Ich finde es daher ok, wenn sich die Kosten unterscheiden. Wichtig ist mir, dass es auch ein Angebot für die gibt, die weniger zur Verfügung haben (wie oben auch schon von anderen geschrieben).

    Abzocke erkenn man meist schnell, allerdings leider oft erst vor Ort. So habe ich zum Beispiel mal einen Lehrer erlebt, der sich Einzelrücksprachen separat vergüten ließ. 🙄

  • Was ist das Ich?

    • flaneur
    • 19. Januar 2025 um 00:15
    void:

    Für Buddha entsteht Leid aus einem Anhaften an einem Selbst und das Aufgeben dieser Illusion führt zur Überwindung des Leides. Das ist der Kern des Buddhismus. Seine grundlegende Herangehensweise.


    Ohne die 4 edlen Wahrheiten kann man Buddhismus nicht praktizieren.

    … weshalb ich auch schrieb

    flaneur:

    gewisse Praktiken des Buddhismus zu übernehmen

    … und nicht „Buddhismus praktizieren“.

  • Was ist das Ich?

    • flaneur
    • 17. Januar 2025 um 17:55
    ewald:

    Nun sehe ich das, was wir hier in der westlichen Welt als Buddhismus leben, nicht als Theorie an, sondern als ganz reale Praxis. Ich bin Zen Buddhist, weil mir die Strenge der Leerheit guttut und was mir von der japanischen Praxis nicht guttut, weil ich kein Japaner bin, lasse ich weg. Es geht mir nicht um den Kern der buddhistischen Lehre im Verhalten, sondern um meine Verantwortung gut für meinen Kern zu sorgen als Mensch, als Humanist.

    Für mich spricht überhaupt nichts dagegen, gewisse Praktiken des Buddhismus zu übernehmen, die heilsam für einen selbst sind und anderen nicht schaden, ohne die (philosophischen) Lehren des Buddhismus oder einer seiner Richtungen, Linien und Schulen als wahr anzuerkennen.

  • Was ist das Ich?

    • flaneur
    • 17. Januar 2025 um 17:01
    ewald:

    Das ist mir zu fantastisch und stellt in der westlichen Welt einfach keine Realität dar. Für mich ist die Biologie in der Natur die Realität und der Mensch ist ein Teil davon, auch der Buddhist.

    Für mich ist das gar nicht so fantastisch. Es sagt doch „nur“ aus, dass es in der Realität (also in „der Biologie in der Natur „) kein Ich gibt, das Sterben könnte. Das ist für mich sogar eine der Kernideen des Buddhismus.

  • Was ist das Ich?

    • flaneur
    • 17. Januar 2025 um 12:53
    Igor07:

    Ich stelle mir, sorry tausendmal, die andere Frage: " WER? Stirbt"?

    Vermutlich ist eine ganz zentrale Erkenntnis: Niemand. Niemand stirbt. (Und es wurde auch niemand geboren.)

    Das bedeutet natürlich nicht, dass nicht ein biologisches Leben endet. Und es soll auch nicht bedeuten, der Tod stelle keine Zäsur da.

  • "Publik Forum" 1/25: "Buddha ja, Karma nein" über säkularen Buddhismus

    • flaneur
    • 16. Januar 2025 um 22:57

    Ich habe den Eindruck, das mit der rechten Rede können wir alle noch ein wenig üben.

    Und manchmal ist auch der viel zitierte Satz „Kommunikation ist immer das, was ankommt“ hilfreich (selbst wenn Kommunikationswissenschaftler und Psychologen wissen, dass es ganz so einfach dann doch nicht ist).

  • Bevorzugte Meditationsstellung

    • flaneur
    • 14. Januar 2025 um 20:52

    Danke für die interessante Umfrage. Weitere „Stellungen“ sind für mich:

    • Gehend

    • Sukhasana / Schneidersitz

  • Passende Sangha / Lehrer

    • flaneur
    • 8. Januar 2025 um 19:43

    Tatsächlich finde ich die Mitgliederliste der DBU keine schlechte Basis für die Suche nach einem passenden Lehrer oder einer passenden Lehrerin bzw. einer passenden Sangha. Die DBU hat zudem Angebote für Einzelmitglieder.

    Ich bin einigen integren Lehrer:innen in der Nachfolge Ayya Khemas begegnet (aber dort auch einer auf das Monetäre und das eigene Ego fixierten Ausnahme). Hier kann es sich anbieten, einfach mal ein kürzeres Retreat zu besuchen und sich selbst ein Bild zu machen.

    Eine weitere Möglichkeit ist einfach mal zu googeln und Sanghas in der Nähe zu besuchen. In der Regel ist das gefahrlos und wenn man - ähnlich wie Hendrik schreibt - ein wenig wachsam ist und auf das eigene Bauchgefühl hört, findet man schnell heraus, ob man mit dieser Gemeinschaft ein Stück des Weges gehen will.

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • flaneur
    • 1. Januar 2025 um 22:52

    Da würde ich schon mitgehen.

    Elliot:

    Und dabei immer die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass Glaube, Energie, Achtsamkeit, Konzentration und Weisheit vielleicht nicht für die eine oder andere Erfahrung ausreichen.

    Wobei hier eben auch die Möglichkeit in Betracht zu ziehen ist, dass eine vermeintlich mit tradierten Lehrreden übereinstimmende „Erfahrung“ nur eine Fehlwahrnehmung ist.

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • flaneur
    • 1. Januar 2025 um 22:20
    Elliot:

    Ich hoffe es läuft nicht auf so etwas hinaus

    Diese Gefahr mag bestehen, aber man findet eben auch

    Kalama Sutta (AN 3.65):

    "Do not go upon what has been acquired by repeated hearing; nor upon tradition; nor upon rumor; nor upon what is in a scripture; nor upon surmise; nor upon an axiom; nor upon specious reasoning; nor upon a bias towards a notion that has been pondered over; nor upon another's seeming ability; nor upon the consideration, 'The monk is our teacher.'

    When you yourselves know: 'These things are good; these things are not blameable; these things are praised by the wise; undertaken and observed, these things lead to benefit and happiness,' enter on and abide in them."

    Vimamsaka Sutta (MN 47):

    "Monks, a monk who is an inquirer, not knowing how to gauge another's mind, should make an investigation of the Tathagata."

    (NORBU)

    Diese Aufforderung zu Prüfung und Verifikation unterscheidet den Buddhismus gerade von vielen anderen Weltanschauungen und Religionen. Insofern ist der säkulare Buddhismus m. E. sehr wohl eine Option.

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • flaneur
    • 1. Januar 2025 um 19:31
    Elliot:

    Aber es gibt ja auch Lehrreden, in denen dies als praktische Erfahrung und nicht als metaphysische Spekulation dargestellt wird.

    Fair enough. Bei den mir bekannten Lehrreden, die in diese Richtung gehen, kommt der säkulare Buddhismus m. E. nicht um eine nicht-wörtliche Lesart herum (z. B. unter Verweis auf den kulturellen oder geistesgeschichtlichen Kontext). Alternativ könnte er die Lehrrede in der wörtlichen Lesart verwerfen mit dem Hinweis auf den aktuellen Stand der Wissenschaft und der Notwendigkeit, den Buddhismus entsprechend fortzuentwickeln.

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • flaneur
    • 1. Januar 2025 um 18:28

    Vielleicht stehe ich auf dem Schlauch, aber ich sehe das Problem gar nicht.

    Elliot:

    Ein nichtsäkularer Buddhist könnte einen ganzen Stapel an Lehrreden heranziehen, um seine Meinung zu stützen, der Buddha habe die Sichtweise vertreten, dass es eine Frucht guter oder böser Taten gebe. Aber wie ein säkularer Buddhist das bewerkstelligen könnte, das ist mir nicht klar

    Die Lehrreden sind ja zunächst einmal die Lehrreden. Diese stehen auch säkularen Buddhisten zum Studium des Buddhismus zur Verfügung. Wie sie dann im einzelnen historisch einzuordnen und zu interpretieren sind, darüber mögen die - hoffentlich jeweils fundierten - Meinungen auseinandergehen.

    Dass es eine Frucht guter und schlechter Taten gibt, streiten m. E. auch säkulare Buddhisten nicht ab. Dass es einfache Kausalitäten zwischen Handlung und Handlungsfolge gibt und dass diese sogar über den Tod hinausgehen, damit könnte sich ein säkularer Buddhist schwer tun.

  • Säkularer Buddhismus im Vergleich

    • flaneur
    • 31. Dezember 2024 um 01:14

    Es scheint hier immer wieder einen Bruch zwischen Anatta-Lehre und dem Eindruck, „jemand“ würde wiedergeboren, zu geben. Dieser Eindruck entsteht manchmal allein schon durch Buddhas Ansprache des Umfelds („ihr Mönche“, „ein Bhikkhu“,,…). Dabei könnte man in Betracht ziehen, dass dies eventuell nur ein rhetorisches Stilmittel war, dass in der Sache aber eher von einer nicht-persönliche Form der Wiedergeburt gesprochen wird. Auch Konzepte wie „Einmalwiederkehrer“ könnten sehr stark der Motivation zur rechten Praxis gedient haben, gerade vor einem kulturellen Hintergrund, in dem der Glaube an die persönliche Wiedergeburt tief verwurzelt war.

    Wenn man hier von einer sehr wörtlichen Interpretation einer persönlichen Wiedergeburt Abstand nimmt, muss dies allerdings nicht zwangsläufig eine Abkehr von jedweder Idee der Wiedergeburt bedeuten. Bildlich: Aus einem verdunstenden Tropfen kann durchaus erneut Wasser werden, aber sicher nichtmehr derselbe Tropfen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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