Habe auf der DBU-Seite den Aufruf zur Unterstützung des Antrags zur Erlangung des Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts gelesen. Nun bin ich hin- und hergerissen.
Einerseits macht Institutionalisierung Sinn (die DBU gibt einige Gründe an), andererseits ahne ich finstere Schattenseiten. Ein Blick auf die Dramen in den evang./kath. Amtskirchen reicht mir.
Ich habe wenig Bedarf an einer Art buddh. EKD, die mir erklärt, dass wir wieder kriegstüchtig werden müssen oder eine buddh. Bischofs-Synodalkonferenz, die einem buddh. Eugen Drewermann die Lehrbefugnis entziehen würde. Brauchen wir buddh. Kirchensteuer?
Ich fühlte mich bisher ganz wohl mit dem Status Quo. In Diskussionen mit Nichtbuddhisten konnte ich punkten mit der Aussage, dass Buddhisten im Wesentlichen 'Einzelkämpfer' sind, die ihren Weg selbst bestimmen und verantworten und letztlich niemandem unterstehen. Wie steht ihr zum KdöR-Aufruf der DBU?