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Beiträge von SteFo

  • Wie Buddhisten das Christentum verstehen

    • SteFo
    • 29. August 2022 um 06:23
    Punk:

    Mittlerweile bin ich zum Schluss gekommen, dass das Bedürfnis nach Religiosität, Spiritualität und Glauben (auch oder gerade weil er aus sich selber entsteht) das grösste Hindernis darstellt.

    Hindernis bzgl. was? Vielleicht liegt dem Gedanken "Hindernis" wiederum "nur" Glauben zugrunde?

    Das Gehirn hat außergewöhnliche Kapazitäten. Als lebendes Organ ist es aktiv und so gehört konditioniertes Denken zum Gehirn. Ist "das Bedürfnis nach Religiosität, Spiritualität und Glauben" angeboren oder erworben?

  • Wie Buddhisten das Christentum verstehen

    • SteFo
    • 26. August 2022 um 12:35

    Ich denke, dass ausschließlich eine unparteiische "wissenschaftliche" Betrachtung der buddhistischen Doktrin und der christlichen Doktrin als Narrative Sinn macht. Nur wenn die Doktrinen als Narrative wahrgenommen werden, kann man sich ihnen inhaltlich zuwenden, weil der "Wahrheitsgehalt" der doktrinären Aussagen irrelevant ist. Dann lassen sich Kohärenz und Widerspruchsfreiheit der Doktrinen erforschen, und auch der Anteil intellektuell-philosophischer Aussagen und solcher Aussagen, die auf das emotionale Erleben abzielen.

    Das Christentum als Buddhist oder den Buddhismus als Christ erforschen führt dagegen unweigerlich zu Verzerrungen, die den Doktrinen nicht gerecht werden.

  • Wie Buddhisten das Christentum verstehen

    • SteFo
    • 24. August 2022 um 20:19
    void:

    Andreas Grunschloß würdigt die differenzierte Sicht der buddhistischen Denker die er untersucht. Er trifft nicht auf Freundlichkeit sondern eher auf eine Tendenz die Gemeinsamkeiten zwischen Buddhismus und Christentum zu betonen. Er beklagt dass dies bei Einheitspostulaten steckenbleiben kann und hebt den Dalai Lama da positiv hervor:

    Andreas Grünschloß:

    Abgesehen vom Dalai Lama wird jedoch eine wirkliche Auseinandersetzung mit der Widerständigkeit und Fremdheit der biblisch-jesuanischen Verkündigung nicht wirklich gesucht [50]. Die drei anderen Protagonisten entwerfen zudem jeweils relativ "schlicht" - d.h., zumindest für eine religionswissenschaftliche Perspektive - relativ schlicht anmutende Einheitspostulate.


    [lz]

    betont der Dalai Lama sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten zwischen Buddhismus und Christentum ... sie seien eben nicht als lediglich unterschiedliche sprachliche Repräsentationen für eine im Wesenskern gleiche Religion anzusehen. Daher solle man auch keine buddhistisch-christliche Einheitsreligion anstreben, denn die religiöse Vielfalt werde - trotz ihres Konfliktpotentials, das nicht unterschlagen werden dürfe - "den unterschiedlichen geistigen Veranlagungen der Menschen" besser gerecht[/lz]


    Aus christlicher Perspektive (also nicht-psychoanalytisch/nicht-kognitionstherapeutisch gedacht) würde ich seine Sichtweise aus buddhistischer Perspektive bestätigen wollen.

    Es ist nicht möglich begriffliche Elemente der Praxis (wie zB buddhist. metta und christl. Nächstenliebe) zu vergleichen und daraus etwas abzuleiten bzgl. der vermeintlichen "Gemeinsamkeiten" der beiden Religionen. Denn die Grundlagen/Grundannahmen beider Religionen, des buddhistischen (Atheismus oder Agnostizismus?, da mag es in der buddhistischen Gemeinde Unterschiede geben) und des expliziten christlichen Monotheismus sind einfach unvereinbar und beide "durchstrahlen" die gesamte Praxis und damit auch die begrifflichen Elemente der Praxis.

  • Schweigen

    • SteFo
    • 24. August 2022 um 18:36
    Gurkenhut:
    SteFo:
    Alma:

    Aber eine Idee wo ich jetzt hinfahren könnte habe ich noch immer nicht.

    Sind da denn andere Leute, wo du wohnst, die dich nie in Ruhe lassen? Nur dann macht es für mich Sinn, wegfahren zu müssen, um zu schweigen.

    Gemeinschaft ohne zu reden hat schon auch was.

    Ob das aber in den gängigen Religionen üblich ist? Ok, in tagelangen Meditationssitzungen im Zen vielleicht, sitzen mehrere zusammen und sitzen nur, unterbrochen vielleicht von schweigendem Kinhin. Die Tibeter sind zu geschwätzig, wenn sie auch nur Mantras vor sich hinplappern, und die Theravadins werden sich doch wohl auch eher in die eigene Klause zurückziehen ... außer vielleicht im westlichen Theravada, wo man sich da daran anpasst, dass sich die Westler oft einsam fühlen, wenn nicht andere um sie rumsitzen.

  • Wie Buddhisten das Christentum verstehen

    • SteFo
    • 24. August 2022 um 18:29
    SteFo:
    Hendrik:

    Der Religionswissenschaftler Andreas Grünschloß hat sich vier bud. Lehrende (Ayya Khema, Thich Nhat Hanh, Dalai Lama, Zen-Meister Kenneth S. Leong) angesehen und deren Verständnis des Christentums, seine Vereinnamung durch sie, seine Interpretation aus buddhistischer Sicht. Ganz interessant, meine ich.

    Andreas Grünschloß, Buddhistische Jesusbilder. Zeitgenössische Beispiele einer buddhistischen Hermeneutik des Christentums

    Ich bin unglaublich lesefaul. Der Text ist mir einfach zu lang. Aber ganz grundsätzlich würde ich vermuten, dass das begriffliche Framing von Buddhisten ihre Wahrnehmung des Christentums und das begriffliche Framing von Christen ihre Wahrnehmung des Buddhistmus bestimmen. Also würde ich vermuten, dass jede Seite ihre rationalen Fabrikationen bzgl. der religiösen Fabrikationen der jeweils anderen Seite parat hat, welche natürlich derart sind, dass das eigene begriffliche Framing gestützt wird. Grundsätzlich kann also das eigene Framing konfrontative Impulse verursachen ("meine Religion ist richtig und deine ist falsch") oder integrative Impulse verursachen ("was die anderen als dies oder jenes verstehen entspricht de facto meinem Glaubensgrundsatz vom diesem oder jenem, was belegt, das mein Glauben richtig ist").

    Das war jetzt wohl sehr psychoanalytisch/kognitionstherapeutisch gedacht. Aus der Perspektive der A(cceptance)C(ommitment) Therapie ist wohl der integrative Ansatz zu bevorzugen: 1. man akzeptiert andere Glaubensansätze (sie stressen einen nicht mehr) und 2. man ist dennoch dem Eigenen (mehr) verbunden, gibt das Eigene wegen dem Anderen nicht auf bzw. findet sogar kognitive Wege, das Eigenen durch das Andere zu stützen. Die Hinduisten praktizieren das in Perfektion, indem sie alle Heilsbringer anderer Religionen einfach in den eigenen Pantheon integrieren.

  • Schweigen

    • SteFo
    • 24. August 2022 um 17:50
    Alma:

    Aber eine Idee wo ich jetzt hinfahren könnte habe ich noch immer nicht.

    Sind da denn andere Leute, wo du wohnst, die dich nie in Ruhe lassen? Nur dann macht es für mich Sinn, wegfahren zu müssen, um zu schweigen.

  • Wie Buddhisten das Christentum verstehen

    • SteFo
    • 22. August 2022 um 21:00
    Hendrik:

    Der Religionswissenschaftler Andreas Grünschloß hat sich vier bud. Lehrende (Ayya Khema, Thich Nhat Hanh, Dalai Lama, Zen-Meister Kenneth S. Leong) angesehen und deren Verständnis des Christentums, seine Vereinnamung durch sie, seine Interpretation aus buddhistischer Sicht. Ganz interessant, meine ich.

    Andreas Grünschloß, Buddhistische Jesusbilder. Zeitgenössische Beispiele einer buddhistischen Hermeneutik des Christentums

    Ich bin unglaublich lesefaul. Der Text ist mir einfach zu lang. Aber ganz grundsätzlich würde ich vermuten, dass das begriffliche Framing von Buddhisten ihre Wahrnehmung des Christentums und das begriffliche Framing von Christen ihre Wahrnehmung des Buddhistmus bestimmen. Also würde ich vermuten, dass jede Seite ihre rationalen Fabrikationen bzgl. der religiösen Fabrikationen der jeweils anderen Seite parat hat, welche natürlich derart sind, dass das eigene begriffliche Framing gestützt wird. Grundsätzlich kann also das eigene Framing konfrontative Impulse verursachen ("meine Religion ist richtig und deine ist falsch") oder integrative Impulse verursachen ("was die anderen als dies oder jenes verstehen entspricht de facto meinem Glaubensgrundsatz vom diesem oder jenem, was belegt, das mein Glauben richtig ist").

  • Zen Buddhismus & Christentum

    • SteFo
    • 21. August 2022 um 04:48
    SteFo:
    Anandasa:

    Da steht:

    [lz]

    Doch nach Jäger war Jesus ausschließlich ein Mensch.

    [/lz]

    Genau mein Ding!

    Bingo!

    Was natürlich nicht ausschließt, dass Jesus der Sohn Gottes ist/war. "Ausschließlich Mensch-sein" ist nicht unvereinbar mit "Sohn-Gottes-Sein".

  • Feministischer Budhismus

    • SteFo
    • 20. August 2022 um 21:50
    Hendrik:

    "Alle Religionsoberhäupter sind weiblich, in der Regierung sitzen in den wichtigsten Positionen nur Frauen und an der Börse dasselbe Bild. ... [Ich] führte die 21 Teilnehmerinnen, die sich überwiegend männlich definierten, in eine buddhistische Welt ein. Mit einer weiblichen Dalai Lama, inspiriert von einer weiblichen Buddha-Tara, klugen und gelehrten Nonnen, Zenmeisterinnen und tantrischen Yoginis, die sich von ihren männlichen Schülern gerne bei der Entfaltung ihrer Kundalini-Kraft unterstützen lassen."

    Ein kluger Blick auf Geschlecherrollen im Buddhismus von Sylivia Wetzel:

    Geschlechterrollen - ursachewirkung.com


    Ich denke, im Kontext deines "säkularen Buddhismus" ist "Feminismus" tatsächlich eine Erörterung wert. Im Kontext von "Buddhismus" ist "Feminismus" keine Erörterung wert, weil die Selbst-Identifikation mit dem Geschlecht eben nur eine (weitere) Selbst-Identifikation ist. Dabei muss man natürlich unterscheiden zwischen Buddhismus und seinen weltlichen Strukturen, weil Letztere natürlich von ignoranten Individuen beherrscht/geleitet werden.

  • Was versteht man im Buddhismus unter Unwissenheit

    • SteFo
    • 20. August 2022 um 20:35
    Aravind:
    SteFo:
    Aravind:

    Das "vermeintlich" kannst Du fett drucken. Der Buddha lehrt nicht die Überwindung von Unwissenheit, sondern einen Weg zur Überwindung der Unwissenheit. Und auf diesem Weg geht es nicht um Wissen, das kann man sich innerhalb von ein paar Tagen aneignen, sondern um erkennen durch praktische Übung.

    Jaja. Ich weiß schon ... "Praxis und Erfahrung" ... das erzählen alle, die nichts wissen.

    Oh entschuldige, ich wusste nicht, dass Du an einer Diskussion nicht interessiert bist.

    Ich frage mich, worüber Unwissende diskutieren können sollten.

  • Was versteht man im Buddhismus unter Unwissenheit

    • SteFo
    • 20. August 2022 um 20:24
    Elliot:
    SteFo:

    Wenn die Buddhisten wüßten, was Unwissenheit ist, müssten sie "Wissenheit" kennen. Wenn die Buddhisten aber "Wissenheit" kennen würden, wären sie keine Buddhisten, warum? Der Buddhismus lehrt (vermeintlich) die Überwindung der Unwissenheit. Wer aber weiß, was Unwissenheit ist, weil sie/er "Wissenheit" kennt, muss Unwissenheit nicht überwinden, weil sie/er "Wissenheit" kennt und braucht also keinen Buddhismus und muss also auch kein Buddhist sein.

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich Dich richtig verstehe.

    Ich auch nicht.

    Elliot:

    Meinst Du, es gibt so eine Art allgemeine "Wissenheit", zu der viele verschiedene Wege führen? Und wer diese Wissenheit auf dem "buddhistischen" Weg kennengelernt hat (oder meint, kennengelernt zu haben), der braucht dann nicht mehr "buddhistisch" zu sein? Weil es sich erübrigt hat, weil es auf diese "Wissenheit" ankommt, und nicht auf den Weg dahin?

    Der Titel des Threads ist "Was versteht man im Buddhismus unter Unwissenheit?" und ich habe geantwortet, dass es im Buddhismus kein Verständnis dazu geben kann.

  • Zen Buddhismus & Christentum

    • SteFo
    • 20. August 2022 um 20:18
    Anandasa:
    SteFo:

    In diesem Kontext ggf. inspirierend (dazu über Unterschiede nachzudenken):

    Willigis Jäger

    Da steht:

    [lz]

    Doch nach Jäger war Jesus ausschließlich ein Mensch.

    [/lz]

    Genau mein Ding!

    Bingo!

  • Was versteht man im Buddhismus unter Unwissenheit

    • SteFo
    • 20. August 2022 um 20:17
    Aravind:
    SteFo:

    Der Buddhismus lehrt (vermeintlich) die Überwindung der Unwissenheit.

    Das "vermeintlich" kannst Du fett drucken. Der Buddha lehrt nicht die Überwindung von Unwissenheit, sondern einen Weg zur Überwindung der Unwissenheit. Und auf diesem Weg geht es nicht um Wissen, das kann man sich innerhalb von ein paar Tagen aneignen, sondern um erkennen durch praktische Übung.

    Jaja. Ich weiß schon ... "Praxis und Erfahrung" ... das erzählen alle, die nichts wissen.

  • Was versteht man im Buddhismus unter Unwissenheit

    • SteFo
    • 18. August 2022 um 19:35
    Kaiman:

    HI,

    Unwissenheit soll das Grundübel auch für die anderen Geistesgifte sein.

    Ist irgendwo erklärt was sich darunter versteht.

    Ist es die Unwissenheit der 3 Daseinsmerkmale. Oder Unwissenheit über Ursache und Wirkung.

    Schließt dieses Wissen auch das ein was man nicht wissen kann, ist Erleuchtung gleich Allwissenheit ?

    VG

    Alles anzeigen

    Wenn die Buddhisten wüßten, was Unwissenheit ist, müssten sie "Wissenheit" kennen. Wenn die Buddhisten aber "Wissenheit" kennen würden, wären sie keine Buddhisten, warum? Der Buddhismus lehrt (vermeintlich) die Überwindung der Unwissenheit. Wer aber weiß, was Unwissenheit ist, weil sie/er "Wissenheit" kennt, muss Unwissenheit nicht überwinden, weil sie/er "Wissenheit" kennt und braucht also keinen Buddhismus und muss also auch kein Buddhist sein.

  • Zen Buddhismus & Christentum

    • SteFo
    • 18. August 2022 um 19:21

    In diesem Kontext ggf. inspirierend (dazu über Unterschiede nachzudenken):

    Willigis Jäger

  • Was Psychotherapie und Buddhismus verbindet

    • SteFo
    • 18. August 2022 um 19:06
    Railex:

    Wofür sollte es dienlich sein,in Buddhisten Vertrauen zu erwecken SteFo?

    Naja, die Buddhisten, die was von Psychotherapie halten, fassen so vielleicht mehr Vertrauen in Buddhismus und die Buddhisten, die was von Buddhismus halten, fassen so vielleicht mehr Vertrauen in Psychotherapie. Verstehst du? Buddhisten können Problem haben, für die Psychotherapie angemessener ist als Buddhismus, und Buddhisten können Problem haben, die ohne Psychotherapie aber mit der Selbst-Psychotherapie des Buddhuismus zu lösen sind.

  • Aufzwingende Ego Gedanken

    • SteFo
    • 18. August 2022 um 18:51
    SolarFall:

    Hallo ihr Lieben.

    Mit dem Fortschreiten der Meditation ist es mir gelungen nach und nach mehr Einsichten in meine Konditionierungen und unnötig negativen Verhaltensweisen zu bekommen.

    Nun stehe ich aber vor einem Problem, welches ich derzeit nicht allein lösen kann. Ich lebe derzeit schon recht präsent und gewahr in der Welt, allerdings habe ich immer wieder kehrende Gedanken die mich sehr stark belasten. Das ganze geht in etwas so: ich gehe irgendwo hin mache irgendwas beliebiges und dann kommt es mir so vor dass ich exakt den selben Moment schon tausende male erlebt habe, also so etwas wie ein starkes deja vu Erlebnis. Dann mischt sich mein Verstand ein und sagt "Mist, schon so oft erlebt, jetzt müssen wir unbedingt was ändern sonst durchlaufen wir exakt das gleiche Leben nochmal". Sobald dann mal irgendeine Dummheit passiert stürzt sich der Verstand drauf und sagt "hättest du aufgepasst wäre das nicht passiert blabla". An sich komme ich damit zurecht und kann einzelne solcher Gedanken einfach vorbei ziehen lassen. Aber das Problem ist dass sich gefühlt mein kompletter Verstand sich nun darauf festgebissen hat und ich mich gefühlt in einem Dauer deja vu befinde in dem durchgehend mein ego eine Änderungswünsche herbeisehnt, diese aber nie kommt und das deja vu erleben anhält.

    Ich weiß das klingt merkwürdig, aber ist das ein reines hirngespinst oder wiederholt sich die Existenz tatsächlich? An sich finde ich den Gedanken überhaupt nicht schlimm, aber die unaufhörlichen Gedanken und dieses deja vu Gefühl hindern mich derzeit stark sowohl im Alltag als auch in der buddhistischen Praxis.

    Ich hoffe jemand kann etwas dazu sagen oder hat gar etwas ähnliches durchgemacht.

    Vielen Dank euch schon einmal! :) Liebe Grüße Solarfall

    Alles anzeigen

    Ich würde sagen, dass du diese Gedanken [über deine Gedanken] - wie sagst du so schön? - "einfach vorbei ziehen lassen" solltest. Der Umstand, dass es dir wert erscheint darüber zu posten mag darauf hindeuten, dass deine Wirklichkeit doch sehr von "solcher Gedanken einfach vorbei ziehen lassen" abweicht.

  • Diskussion zu "Was ist säk. Buddhismus"

    • SteFo
    • 15. August 2022 um 11:49
    mukti:
    SteFo:
    mukti:

    "Was der Tod ist", das habe ich in dem Zusammenhang gemeint ob er das Ende des Daseins ist oder nicht. Erkennbar ist dass die Körperfunktionen zu Ende sind, was mit dem Bewusstsein passiert weiß die Wissenschaft nicht, oder?

    Was die Wissenschaft auf der Basis wissenschaftlichder Evidenz weiß, darüber kann geredet werden. Über alles, was darüber hinaus geht, kann zwar geredet werden, aber das Reden darüber ist nicht ratsam, weil es eitlem Geplapper ähnelt. So gesehen sind alle religiösen Äußerungen dazu nichts als eitles Geplapper, egal ob buddhistisch, christlich, muslimisch etc.

    Man kann es auch anders sehen: Solange es keine Beweise dafür gibt ob der Tod das Ende ist oder nicht sind Aussagen die nicht auf dieser wissenschaftlichen Evidenz basieren für jemanden den das interessiert relevant. Es ist ja möglich dass es mit anderen Methoden erkannt werden kann als mit denen der hiesigen Wissenschaft.

    ad "Solange es keine Beweise dafür gibt ob der Tod das Ende ist oder nicht sind Aussagen die nicht auf dieser wissenschaftlichen Evidenz basieren für jemanden den das interessiert relevant."

    Das kann man im Falle eines Indviduums, das sich nicht bzgl. wissenschaftlicher Evidenz diszipliniert und also zur Spekulation neigt, so sagen, ja.

    ad "Es ist ja möglich dass es mit anderen Methoden erkannt werden kann als mit denen der hiesigen Wissenschaft.".

    Es ist schwer vorstellbar, dass Erkenntnis, die unabhängig von Glauben ist, auf nicht-wissenschaftlichem Wege erworben werden kann. Erkentnis, die abhängt von Glauben ist, ist dagegen regelmäßig außerhalb der Wissenschaft möglich, wie die Weltreligionen eindrucksvoll belegen.

  • Diskussion zu "Was ist säk. Buddhismus"

    • SteFo
    • 15. August 2022 um 11:12
    mukti:
    SteFo:
    mukti:

    Was weiß denn die Wissenschaft darüber?

    Da dient - wie so oft - Wiki als geeignete Einstiegspforte für diejenigen, welche sich einarbeiten wollen: Tod – Wikipedia

    "Was der Tod ist", das habe ich in dem Zusammenhang gemeint ob er das Ende des Daseins ist oder nicht. Erkennbar ist dass die Körperfunktionen zu Ende sind, was mit dem Bewusstsein passiert weiß die Wissenschaft nicht, oder?

    Was die Wissenschaft auf der Basis wissenschaftlichder Evidenz weiß, darüber kann geredet werden. Über alles, was darüber hinaus geht, kann zwar geredet werden, aber das Reden darüber ist nicht ratsam, weil es eitlem Geplapper ähnelt. So gesehen sind alle religiösen Äußerungen dazu nichts als eitles Geplapper, egal ob buddhistisch, christlich, muslimisch etc.

  • Diskussion zu "Was ist säk. Buddhismus"

    • SteFo
    • 15. August 2022 um 10:37
    mukti:
    SteFo:
    mukti:

    Mich hat immer sehr interessiert was der Tod ist, ich glaube nicht dass der Mensch das nicht wissen kann und für immer auf Spekulation angewiesen ist.

    Ich glaube auch nicht, dass der Mensch nicht wissen kann, was der Tod ist, weil es die Wissenschaft gibt. Ich glaube allerdings, dass der Mensch - d.h. einige unter den Menschen - nicht wissen will, was die Wissenschaft weiß und sich deshalb den Religionen und ihren Spekulationen zuwendet.

    Was weiß denn die Wissenschaft darüber?

    Da dient - wie so oft - Wiki als geeignete Einstiegspforte für diejenigen, welche sich einarbeiten wollen: Tod – Wikipedia

  • Was Psychotherapie und Buddhismus verbindet

    • SteFo
    • 15. August 2022 um 10:29
    Railex:

    Eine konkrete Frage wäre natürlich auf deinen ersten Post bezogen: welchen Sinn macht es buddhistische Strömungen und bestimmte Psychotherapieverfahren füreinander aufzuarbeiten?

    Ich weiß nicht, kann mir aber vorstellen, dass es dienlich ist in Buddhisten Vertrauen zu erwecken. Nicht-Buddhisten sollte es ziemlich egal sein, welche Parallelen es gibt zwischen Buddhismus und Psychotherapie.


    Railex:

    Noch eine Frage: Hast du vielleicht eine buddhistische Methode entdeckt, die im besonderen Maße psychotherapeutisch wirksam ist und auf die man aufbauen kann?

    Ich habe eine Methode entdeckt, die in meinem Falle psychotherapeutisch wirksam ist, Darauf aufmerksam wurde ich nicht zuletzt durch buddhistische Texte, aber das macht mich keinesfalls zu einem Buddhisten, denn gefragt ob ich Buddhist bin würde ich mit "nein" antworten.


    Railex:

    Naja SteFo, mich interessiert das, was du zu dem Thema preisgeben möchtest.

    Falls du therapeutisch arbeitest, oder eigene Erfahrungen gemacht hast mit der Verbindung Psychotherapie und Buddhismus, würde das sicher nicht nur mich interessieren.

    Bei Gesprächen über Psychotherapie ist es manchmal etwas persönlich und unangenehm darüber zu sprechen, aber durch individuell erlebte Erfahrungen wird es doch lebendiger und lehrreicher, als trockene Theorie durchzukauen.

    Statt meine Gedankenverschwurbelungen bzgl. "Psychotherapie und Buddhismus" hier zum Besten zu geben, würde ich lieber einen Meister des Faches Psychotherapie diesbzgl. zu Worte kommen lassen (siehe AnhangI.

    Dateien

    Buddhism and Acceptance and Commitment Therapy_s1077-7229(02)80041-4.pdf 972,18 kB – 21 Downloads
  • Diskussion zu "Was ist säk. Buddhismus"

    • SteFo
    • 15. August 2022 um 09:58
    mukti:
    SteFo:
    [lz]

    Außerdem kann es noch ein Interesse daran geben was der Tod eigentlich ist und wenn man sich damit befasst hält man es allmählich entweder für wahrscheinlicher dass er das Ende des Daseins ist oder eine Transformation zu neuem Dasein.

    [/lz]

    Das ist das Gebiet der Spekulation, welches mich wissenschaftlich interessieren kann, insofern ich mich mit Religionen befasse, welches allerdings keinerlei Relevanz für mich persönlich hat.

    Mich hat immer sehr interessiert was der Tod ist, ich glaube nicht dass der Mensch das nicht wissen kann und für immer auf Spekulation angewiesen ist.

    Ich glaube auch nicht, dass der Mensch nicht wissen kann, was der Tod ist, weil es die Wissenschaft gibt. Ich glaube allerdings, dass der Mensch - d.h. einige unter den Menschen - nicht wissen will, was die Wissenschaft weiß und sich deshalb den Religionen und ihren Spekulationen zuwendet.

  • Unterschied zwischen Bewusstsein und Verstand

    • SteFo
    • 15. August 2022 um 04:11
    Igor07:

    Süsse Frage.

    Ich habe die eigene Erklärung.

    Der Verstand arbeitet immer mit den Begriffen und mit der dualen Sprache.

    Er zerstükelt den Nahtlosen Stoff des Da-Sein-S, um es alles zu katalogiseren.

    Man kann über es alles in sehr gutem Buch nachlesen,

    "Zen-Buddhismus und Psychoanalyse", mit sehr vielen Beiträgen drin. Der echte Klassiker.

    Man kann das kostenlos herunterladen:

    Z-Library Einmalige Anmeldung

    ( Link sollte auf genau dieses Buch funktionieren. )

    Alles anzeigen

    Das gefällt mir. Teilweise.

  • Unterschied zwischen Bewusstsein und Verstand

    • SteFo
    • 14. August 2022 um 22:13
    Aquarius2002:

    Hallo,

    ich bin ganz neu hier und befasse mich est seit ca. 4 Wochen mit dem Thema Meditation.

    Ich bin sehr beeindruckt davon :)

    Ich überlege schon die ganze Zeit hin und her und habe auch auf Google keine zufriedenstellende Antwort gefunden ;)

    Kann mir jemand vielleicht kurz und einfach verständlich den Unterschied zwischen Bewusstsein und Verstand erklären?

    Also, ich meine herausgelesen zu haben, dass der Verstand das stetige Denken/Ego ist, mit allen seinen Bewertungen, urteilen und Vergleichen. Stimmt das?

    Danke für eine Antwort :)

    Liebe Grüße von Aquarius2002

    Alles anzeigen

    "ich meine herausgelesen zu haben" ist der verstand.

    "Kann mir jemand vielleicht kurz und einfach verständlich den Unterschied zwischen Bewusstsein und Verstand erklären?" ist ein Appell des eigenen Verstandes an den Verstand der anderen.

    "Also, ich meine herausgelesen zu haben, dass der Verstand das stetige Denken/Ego ist, mit allen seinen Bewertungen, urteilen und Vergleichen. Stimmt das"

    Welcher Verstand sollte diese Frage unabhängig von sich selbst beantworten können?

  • Was Psychotherapie und Buddhismus verbindet

    • SteFo
    • 14. August 2022 um 22:03
    Railex:
    SteFo:
    Railex:

    Ich mach nur Spaß SteFo, ...

    Gut, ich habe nichts gegen Spaß

    Puhh, Glück gehabt und vielleicht fällt dir zudem etwas weiteres Ernsthaftes ein, um deinen Standpunkt auszuführen, da du ja sogar "Psychotherapie",als buddhistische Richtung angegeben hast, da steckt doch bestimmt was dahinter!?

    Welche konkreten Fragen hast du denn?


    [lz]

    Übrigens als weitere heilsame, buddhistische Psychotherapiemaßnahme habe ich die Analyse des bedingten Entstehens kennengelernt: wenn ich achtsam wahrnehme und verstehe, dass auch die Dinge, Geschicke und Menschen, die mich haben leiden lassen und die ich leiden ließ, selbst, wie ich,nur "zusammengesetzt" sind und nicht aus sich selbst heraus handeln, dann mindert dies Wut, Enttäuschung und Trauer.

    Allerdings habe ich in Gesprächen festgestellt, dass die buddhistische Sicht nicht jeden Menschen gleichermaßen anspricht und deshalb ist es doch ganz gut, dass es verschiedene Wege zur Befreiung gibt.[/lz]

    Ich habe festgestellt, dass die indviduellen Verständnisse des buddhistischen "bedingten Entstehens" doch sehr voneinder abweichen und nicht geeignet sind, darauf irgendwas aufzubauen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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