Um auf die Frage "was bringt es einem ..."
Klarheit.
Klarheit worüber?
Um auf die Frage "was bringt es einem ..."
Klarheit.
Klarheit worüber?
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ja, Gurkenhut, so geht es mir auch.
Vor 4 Tagen hatte ich einen Rückfall in die Steinzeit. Nach 15 Jahren habe ich meine schweizer Freundin wiedergetroffen. Es war ein so wunderbar entspannter Abend samt Partnern und Kind. Ich kam sehr in Fahrt, wir lachten viel. (Meine Tochter sagte mir mal "sobald Du eine Bühne hast ...".)
Und dann plötzlich ritt mich der Teufel und ich erinnerte an eine Begebenheit, die meiner Freundin wohl inzwischen peinlich war. Ich war aus Über-Mut indiskret, denn mir war nicht klar, dass sie ihre Einstellung geändert hat.
Ich habe das zwar registriert, aber nicht mit den Konsequenzen gerechnet. Schon auf der Heimfahrt spürte ich das Unbehagen und war betroffen über mein Anhaften an der Vergangenheit, an meine Selbstverliebtheit und damit verbundene Blindheit.
Meine Freundin hat sich von mir getrennt.
Danke, es geschieht mir Recht. Eine wunderbare Lektion.
Ja @Monikadie4. Mir kommen durch deinen offenherzigen Bericht einige Erinnerungen an ähnliche Impulsnachgehungen
. Peinlich - ja
Welchem Bedürfnis entsprang dein Bericht darüber, was dir widerfahren ist? Wolltest du dir damit einen 'Marker' für eine nächste solche mögliche Situation setzen (damit es nicht wieder vorkommt, man durch so ein 'Markieren' leichter einen Bewusstseinswandel in einer kommenden ähnlichen Situation erfährt) oder auf das Gutetuende von Achtsamkeit auf das Gefühl hinter den Worten hinweisen?
Oder wolltest du hier (auch) nur angenehm 'Alltagsplappern'?
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Also von mir aus why not. Es ist übrigens ein tolles Wetter auch finde ich
Schade, dass Du mein Motiv nicht erkannt hast, Voyager.
Ich bin hier viele aktiv, bereits zig Jahre auf dem Pfad und werde in diesem Jahr 74.
Ich wollte entgegen meinen früheren Aussagen über den Persönlichkeitsglauben ein Beispiel, wie schnell ich da eines Besseren belehrt wurde. Nämlich in dem Glauben, ich wäre achtsam genug und von diesem Verhalten befreit.
Dies nur zur Erklärung für andere User. Denn Deine Antwort ist beleidigend. Womit ich schon wieder mit meinem ICH konfrontiert bin.
Alles ist Lehre - lehrreich.
Auch an Dich, Danke.
Aber es geht doch in diesem Thread gar nicht um dich oder um irgendein Ich, was man erklären müsste. Oder wer da belehrt wurde. Du kannst sowas ja auch woanders schreiben, andererseits habe ich auch nichts dagegen wenn du dich nicht auf das Thema das Threads einlassen magst (deinen Ausdruckswunsch nicht dem spezifischen Thema unterordnen magst) Es ist ok, im Gefühl einfach zu fliessen
Vielleicht ist es nur beleidigend mit einem Gedanken an ein Ich dem andere Zeilen nicht gerecht werden? Ja das ist eben eine Seite an diesem Festhalten Wollen. Man fühlt eine Beleidigung wo keine ist.
Deswegen frage ich in einem buddhistischen Forum gerne in Praxisbereich, was einem so ein Denken und Erklären eines eigenen Ichs (Selbsts), was ja Buddha als Unheil bergenden Wurzelgedanken ausfindig gemacht hat, bringt. Es bringt ja doch eher nur Leid am Ende oder nicht?
Ich habe keine Frage nach einem Ich gestellt, ich weiß aber dass sie sehr oft gestellt wird. Ich fragte, was es einem oder dir bringt, ein Ich zu erklären?
Meines Wissens nach erklärte Buddha kein Selbst was irgendetwas tut (oder sich irgendwo verhakt - du schriebst ja so), im Gegenteil erklärte er, dass Falsche (unheilsame) am so Denken und Sprechen.
Noreply Nun deswegen zieht es mich ja gerade zum Buddhismus. Weil hier die Rede von mein und von Ich und Selbst mehr als Illusion oder als Krankhaft auch verstanden wird. Ich denke also, es ist keine buddhistische Praxis, ein Ich oder selbst zu erklären, so wie du es tust und wie man ja nie eines auffinden höchstens ' damit' verwechseln kann.
Deswegen auch meine Frage: was bringt es einem, so anzuhaften wie du gerade, wenn du/man ein Ich erklärst?
Also diese Ich Gedanken die sind doch die Wurzel des Problems!
Aber danke trotzdem für deine Antwort, es hat sicher Mühe gemacht so viel zu schreiben.
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ja, Gurkenhut, so geht es mir auch.
Vor 4 Tagen hatte ich einen Rückfall in die Steinzeit. Nach 15 Jahren habe ich meine schweizer Freundin wiedergetroffen. Es war ein so wunderbar entspannter Abend samt Partnern und Kind. Ich kam sehr in Fahrt, wir lachten viel. (Meine Tochter sagte mir mal "sobald Du eine Bühne hast ...".)
Und dann plötzlich ritt mich der Teufel und ich erinnerte an eine Begebenheit, die meiner Freundin wohl inzwischen peinlich war. Ich war aus Über-Mut indiskret, denn mir war nicht klar, dass sie ihre Einstellung geändert hat.
Ich habe das zwar registriert, aber nicht mit den Konsequenzen gerechnet. Schon auf der Heimfahrt spürte ich das Unbehagen und war betroffen über mein Anhaften an der Vergangenheit, an meine Selbstverliebtheit und damit verbundene Blindheit.
Meine Freundin hat sich von mir getrennt.
Danke, es geschieht mir Recht. Eine wunderbare Lektion.
Ja
@Monikadie4. Mir kommen durch deinen offenherzigen Bericht einige Erinnerungen an ähnliche Impulsnachgehungen . Peinlich - ja
Welchem Bedürfnis entsprang dein Bericht darüber, was dir widerfahren ist? Wolltest du dir damit einen 'Marker' für eine nächste solche mögliche Situation setzen (damit es nicht wieder vorkommt, man durch so ein 'Markieren' leichter einen Bewusstseinswandel in einer kommenden ähnlichen Situation erfährt) oder auf das Gutetuende von Achtsamkeit auf das Gefühl hinter den Worten hinweisen?
Oder wolltest du hier (auch) nur angenehm 'Alltagsplappern'?
Also von mir aus why not. Es ist übrigens ein tolles Wetter auch finde ich
Das bring außer Streit nichts.
Aber es hilf wirklich dabei nicht erkennen zu müssen, das es nicht über das Ich gehen sollte, sondern um das ich.
Genau danach hatte ich gefragt . Was bringt es dir persönlich ein Ich (ein Selbst) zu behaupten, 'um das es geht'?
Schön, dass es gleich ein Beispiel für eine allgemeine Ich - Erklärung oder Aussage gibt!
Ist es ein Bestandteil deiner (Lebens-)Praxis, zu sagen, dass es um ein Selbst geht? Würdest du sagen, es ist 'buddhistische Praxis'?
Danke für diese schönen Zeilen GKH , ich glaube wir können uns gut verstehen. Find ich schön
Ja, die Worte und besonders die Namen werden immer hohler, ich kenne diese Wahrnehmungsentwicklung. In dem fliessendem Alltagsgeplapper über das du schreibst, ist dann das Gefühl, eine innere Haltung zu dem Gesprächspartner und den Themen wichtiger als die (hohlen) Worte selbst. Da ist dann das Gefühl weniger hohl - das fliesst oder blubbert
es auch manchmal eben angenehm vor sich hin (man gibt sich dem hin und fliesst damit).
Man könnte dem ja widerstehen, aber wozu - wenn es ein freundliches und heiteres Gespräch ist, in dem eher gute Energien vorherrschen, von denen aus man auch die eigene Person oder andere Personen darstellt. Mit 'gute Energien' meine ich, kein Bedürfnis, andere Menschen oder sich selbst hasserfüllt zu 'erklären', ohne sich dessen bewusst zu sein, dass die starke Bedingung dafür so zu sprechen, eben dunklere Energien sind, in denen man nicht mehr gemütlich fliesst, sondern eher kurzweilig richtig untergehen kann.
Zum Glück nur (hohle) Worte - sie kommen aus einem Gefühl und sollten Gefühle beschreiben, so ist bei mir jedenfalls der Stand (Worte oder? Absurd irgendwie :D), dass ich so worteln (richtiger :sprechhandeln) mag. Und ich danke dir gerne noch mal für dein Worteln an mich, es hat mich gefreut.
Einen schönen Samstag dir
und auch den anderen Antwortenden hier
... und dabei so anzuhaften?
Sei es auf 'persönlichere Weise', zum Beispiel im Freundeskreis eine erheiternde Begebenheit mit der eigenen Person im Mittelpunkt der Geschichte, oder das genauere Erinnern und Zusammendenken einer eigenen Geschichte, also das Verweilen in einer gedachten Geschichte über ein eigenes Ich.
Oder auf einer vermeintlich weniger persönlicheren Ebene in Form von allgemeineren Erklärungen, die alle 'Ichs' erklären sollen. Zum Beispiel: 'das Ich steht in Abhängigkeit von den Gruppen des Ergreifens', oder: es entstand durch einen evolutionären Prozess, oder: ein Gott hat es erschaffen.
Jeder Moment ist Praxis, und diese Praxis ist überall in verschiedenen Formen zu beobachten. Deswegen stelle ich diese praxisrelevante und zugleich weite Frage zum Einstieg in diesen Bereich des Forums.
Hallo an alle hier und einen schönen Abend von meiner Seite aus und von dieser Seite gleich meine Antwort: mir bringt es gar nichts, ausser in manchen Fällen eine Form von (träumerischer) Ergötzung, die sich in diesen Momenten gut anfühlt (Ergötzung). Da bin da aber nicht zu streng mit mir selbst
Danke für die Antworten.
Mir wurde einmal gesagt das ich wohlmöglich einen "phasensprung" durchleben, indem etwas unbewusst anfängt und plötzlich da ist.
Kann mir jemand mehr dazu sagen?
Ja ich möchte dazu etwas sagen .
Manchmal äussert sich so ein Phasensprung darin, dass man merkt, dass alle Erklärungen über ein Ich (ein Selbst) oder ein sonstiges Ding, was man früher 'erklären' wollte, nicht mehr denken und erklären will. Ich möchte, deinen Begriff fortführend, von einem Phasensprung in die Freiheit sprechen